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Öl - US
#41
Hallo Paganlord,

meiner Meinung nach ist das nicht mehr unter Kontrolle. Da wird von "verdächtigen Blasen" berichtet, die da neuerdings austreten. Doch was soll BP denn machen? Ihre Machtlosigkeit werden die nicht eingestehen.
Mal sehen, wie sich das weiter verhält, wenn dann irgendwann der Boden weiter aufreißt, gibt es keine Ausreden mehr.

Es kann sogar sein, daß diese Situation gewollt hergestellt ist, weil wohl so ein 9-11-Terror zu offensichtlich geworden ist. Doch wenn man diese Strategien so verfolgt, die sind eigentlich schon ausgereizt, doch bei den dummen Michels funktioniert das immer noch. Ogrins
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#42
Es hat nicht mal ein Jahr gedauert: Seit Anfang Januar darf im Golf von Mexiko wieder nach Öl gebohrt werden. Dabei sollten sich politische Entscheidungsträger hüten, voreilig eine Bilanz der Katastrophe zu ziehen. Erste Erkenntnisse der dreimonatigen Greenpeace-Expedition im Golf zeigen: Das Öl ist noch lange nicht verschwunden, nur weil es nicht mehr zu sehen ist.

Neun Monate nachdem die BP-Ölplattform im Mississippi Canyon versank, sind die langfristigen Auswirkungen der Katastrophe auf das Leben in der Tiefsee nach wie vor schwer abzusehen. Dr. Bik von der National Science Foundation berichtet, dass bis November nur 250.000 US-Dollar zur Untersuchung von auf dem Meeresgrund lebenden Organismen aus dem insgesamt 19,4 Millionen US-Dollar umfassenden Hilfsfonds aufgewendet wurden. Zweifelsohne sind einige wichtige Maßnahmen mit den BP-Geldern durchgeführt worden. Allerdings ist unumstritten, dass BP seine Rolle als Geldgeber ausnutzt, um die Richtung der Forschung maßgeblich zu beeinflussen und mit darüber entscheidet, wann und wie Meldungen an die Öffentlichkeit gelangen.

Diese Tatsache in Kombination mit dem landläufigen „Mission erfüllt“-Tenor vieler US-Regierungsberichte in Bezug auf die Ölpest führte Greenpeace dem Entschluss, selbst unabhängige Untersuchungen einzuleiten, um Erkenntnisse über das wahre Ausmaß und die Langzeitfolgen der Deepwater-Horizon-Katastrophe zu erlangen. Anfang August startete das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise in den Golf von Mexiko.

Die Untersuchungen begannen in Florida, wo Greenpeace gemeinsam mit Wissenschaftlern von der Nova Southeastern University marine Schwämme untersuchten. Schwämme filtern große Mengen Wasser. Deshalb lassen sich in ihnen sehr gut die Auswirkungen sogar von niedrigen Konzentrationen von Öl oder Lösungsmitteln feststellen. Die gründliche Analyse wird sich noch bis April hinziehen.

Im Anschluss kamen zwei Forscher der Tulane University an Bord eines Greenpeace-Forschungsschiffes. Mit ihnen fischen wir Plankton, um so Untersuchungen an Larven der Blaukrabbe durchführen zu können. Endgültige Ergebnisse warten wir ab, doch die in den Proben auftauchenden, orangefarbenen Tröpfchen geben Grund zur Beunruhigung: Sollte sich herausstellen, dass es sich bei den Tröpfchen um Öl oder Lösungsmittel handelt, ist das eine sehr schlechte Nachricht. Dies wäre der Beleg, dass die Schadstoffe in die Nahrungskette gelangen.

Danach unterstütztete Greenpeace ein Team des Littoral Acoustic Demonstration Center beim Ausbringen von Horch-Bojen, die Signale von Pott- und Schnabelwalen aufzeichnen. Diese Untersuchungen werden viel Aufschluss über die Konsequenzen der BP-Katastrophe für die in der Golfregion lebenden Wale geben. Aussagen von Wissenschaftlern der National Oceanic & Atmospheric Administration zufolge könnte bereits der Verlust von drei ausgewachsenen Pottwalen das Aus für die gesamte Walpopulation im Golf bedeuten; wir erwarten die Untersuchungsergebnisse mit großer Anspannung.

Und was ist mit der Tiefsee? Dank der Zusammenarbeit mit der Texas A&M University fanden wir Öl in Sedimentproben aus ca. 1400 m Tiefe. Ebenfalls stellten wir Abweichungen in Wasserproben fest, die 460 km westlich der Ölplattform entnommen worden waren. Ein Indiz dafür, dass eine Ölfahne viel weiter westlich gezogen ist als ursprünglich angenommen. Das Öl ließ sich eindeutig dem BP-Ölleck zuordnen.

Zu guter Letzt schickten wir das Zwei-Mann-U-Boot Dual Deep Worker los, um Auswirkungen auf Tiefseekorallen zu untersuchen. Wir fanden hier keine sichtbaren Anzeichen von Öl. Eine andere Forschergruppe jedoch, die mit einem Unterwasserroboter noch tiefer gelegene Riffe näher an der Ölplattform untersuchte, entdeckte große Mengen Öl und abgestorbene Korallen.
Diese Untersuchungen sind nur ein kleiner Schritt, das gesamte Ausmaß der BP-Ölkatastrophe zu erfassen. Aber sie sind notwendig, um der Öffentlichkeit und vor allem den politischen Entscheidungsträgern die Folgen vor Augen zu führen.
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#43
Warum mal wieder in die Ferne schweifen....?

Z.Zt. finden in Lünnen, ein Ortsteil von Spelle,, gelegen im südlichen Emsland, durch exxon-mobil, Bohrungen zur Erkundung von Erdgasvorkommen statt. Spelle liegt so ca. 20 km vom Wolfsbau entfernt. Auch hier kommt die Fracking –Methode zum Einsatz. Das heißt, dass in ein Bohrloch Frackfluide eingepresst werden. Bei so einer Bohrung werden z. Bsp 19 Tonnen Tetramethylammoniumchlorid eingebracht und andere Chemikalien. Das findet Wolf wirklich toll.
Hier wird des Wolfes Lebensraum bedroht und da bleibt er nicht mehr neutral, da zeigt er seine Zähne. Ich mein mal nur so, das Hamburg, Alstertal, Potsdam, Berlin, Luckenwalde, Augsburg, Wien, München, Schwarzwald, Urloffen nicht zu vergessen, näher an Spelle liegen als am Golf von Mexiko.
Der ist aber auch wichtig.

„Die Kritik an den niedersachsenweiten Erdgasbohrungen mit der umstrittenen Fracking-Methode haben jetzt auch die Landespolitik erreicht: Die Grünen im Landtag kritisierten die Landesregierung am Freitag wegen ihrer Informationspolitik zu den Bohrungen. Die schwarz-gelbe Koalition weigere sich weiterhin, die Anzahl und die Orte zu nennen, bei denen möglicherweise giftige Chemikalien zur Erdgasförderung eingesetzt worden seien, sagte der Fraktions-Chef der Grünen, Stefan Wenzel. "CDU und FDP nehmen die Befürchtungen der Bevölkerung nicht ernst." Solange keine Umweltverträglichkeitsprüfung vorliege, müssten die Bohrungen eingestellt werden. Wenzel sagte weiter, die Behörden hätten versagt und zu oft Genehmigungen für Erdgasbohrungen erteilt, ohne die Öffentlichkeit zu informieren.“ (ndr)
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#44
Hallo Wolf,

Du hast vollkommen recht, über die Schlagzeilen aus aller Welt vergißt man gerne, daß auch bei uns dieser Raubbau betrieben wird. Und solche Meldungen erscheinen, wenn überhaupt, nur am Rande. Die Medien sind perfekt eingspielt und verschweigen alles, was nicht genehm ist. So gibt es auch in der Nordsee so eine Bohrung, auch darüber hört und sieht man nichts.
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#45
Zitat:Hier wird des Wolfes Lebensraum bedroht und da bleibt er nicht mehr neutral, da zeigt er seine Zähne.

Den eigenen Lebensraum zu verteidigen ist mit der Neutralität in Übereinklang. Solange man wirklich nur seine eigenen Interessen vertritt. Spendet man an eine Bürgerinitiative oder schließt sich diesen an, läßt sich gar zu Demonstrationen, Sabotage, Bürgerstammtischen etc. hinreißen hat man die Neutralität bereits aufgegeben. Alle physischen Aktionen wären in diesem Fall eine Verletzung oder Aufgabe der Neutralität. Das liegt daran, daß diese Aktivitäten fremdgelenkt sind. Eventuell sogar vom Exxon Mangament persönlich initiiert, um alles überschaubar zu halten.

Neutraler Widerstand zur Verteidigung des eigenen Lebensraumes bedeutet den Einsatz magischer Mittel und Möglichkeiten. Genehmigungen werden nicht erteilt, plötzlich ist kein Geld mehr vorhanden oder Exxon verliert das Interesse - oder aber auch: der Widerstand der Einheimischen wird zu groß und nicht mehr überschaubar. Das alles kann man mit magischen Mitteln erreichen, eine unmittelbare physische Beteiligung ist niemals notwendig.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#46
Paganlord schrieb:
Zitat:Hier wird des Wolfes Lebensraum bedroht und da bleibt er nicht mehr neutral, da zeigt er seine Zähne.

Den eigenen Lebensraum zu verteidigen ist mit der Neutralität in Übereinklang. Solange man wirklich nur seine eigenen Interessen vertritt. Spendet man an eine Bürgerinitiative oder schließt sich diesen an, läßt sich gar zu Demonstrationen, Sabotage, Bürgerstammtischen etc. hinreißen hat man die Neutralität bereits aufgegeben. ...

.... danke für die Belehrung ! Wolf ist Einzelgänger ! Wichtig sind mir die Tiere, die Pflanzen, mit denen ich leb und die bei mir leben wollen. Steh garantiert nicht Fahnen schwingend an der Straße oder vertelle Döntjes am Biertisch.... , heimlicher Bombenleger bin ich auch nicht ! Wolf besinnt sich da auf andere Fähigkeiten. Ogrins
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#47
Zitat:.... danke für die Belehrung !

Niemand will Dich belehren, werter Wolf. Nimm es nicht so persönlich.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#48
Hallo Paganlord,

wunderbar, daß Du das hier so beschreibst, doch anscheinend hat Wolf da etwas nicht verstanden.
Mit Gedankenkraft zu arbeiten hat mit "heimlich Bombenlegen" ja nichts zu tun.
Ich erlebe es auch immer wieder, daß dies nicht nachvollzogen werden kann, weil das "Esogift" überall verbreitet ist. Ogrins
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#49
Nun ist Niedersachsen Erdbebengebiet

zumindest, was den mittleren bis nördlichen Teil betrifft.
Wusste ich gar nicht, ich nehme es so für mich hin.

Quelle: http://www.ndr.de

"Stand: 14.02.2012 15:49 Uhr
Erdbebenursache bleibt rätselhaft

Edwin Schoon, Anwohner aus Soehlingen, steht vor einer Erdgasanlage der Firma Exxon. © NDR Detailansicht des Bildes Hier bebte die Erde am Montagmorgen: ein Erdgasfeld in Söhlingen (Kreis Rotenburg). Einen Tag nach dem leichten Erdbeben im Landkreis Rotenburg entspinnt sich eine muntere Diskussion bei der Suche nach der Ursache. Klar ist dabei nur eines: Mangels harter wissenschaftlicher Fakten wird der Streit wohl noch länger weitergehen. Am Montagmorgen hatte ein Beben der Stärke 3 die Region erschüttert. Das Zentrum des Bebens, das für die Anwohner deutlich spürbar war, lag bei Söhlingen.
Am Fracking liegt es nicht, sagt ExxonMobil

Norbert Stahlhut, Sprecher von Exxon Mobil, spricht bei einer Sitzung des Umweltausschusses im niedersächsischen Landtag in Hannover. © dpa-Bildfunk Fotograf: Julian Stratenschulte Detailansicht des Bildes Norbert Stahlhut, Sprecher von Exxon Mobil, glaubt an eine sichere Förderung - trotz Fracking. Für das Unternehmen ExxonMobil, das in der Region um Söhlingen Gas fördert, scheidet das umstrittenen Fracking als Auslöser für das Erdbeben allerdings aus. Auf Anfrage teilte ExxonMobil schriftlich mit, dass in der Region zuletzt im Juni 2010 gefract worden sei. Unter Fracking versteht man das Aufbrechen von Erdschichten durch Wasser, das unter hohem Druck mit einem Chemikaliengemisch versetzt in den Boden gepresst wird. Durch die entstehenden Spalten können Gasvorkommen ausgebeutet werden, die ansonsten technisch nicht zu erschließen wären.
Forscher schließen Zusammenhang mit Gasförderung nicht aus

Tatsächlich sehen die Erdbebenforscher des Bundesamtes für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover auch keinen unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit dem Fracking. Auch das Landesbergamt Niedersachsen legt sich hier fest: Seit dem 23. Juni 2011 sei in Niedersachsen nicht mehr gefract worden. Laut BGR ist allerdings eine Verbindung mit der konventionellen Gasförderung denkbar. Konventionell bedeutet hier, dass bei der Förderung auf Fracking verzichtet wird.
Auswertung der Messdaten könnte Klarheit bringen
Karte des Erdbebengebiets und angrenzender Erdgaslagerstätten. Der rote Kreis zeigt das Erdbebenzentrum, die gelbe Fläche das Erdgasfördergebiet. Die roten Punkte markieren Bohrstellen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Erdbeben und Erdgas? Karte: Landesbergamt

Zu klären wäre die Frage nach der tatsächlichen Ursache allerdings nur, wenn man wüsste, in welcher Tiefe das Zentrum des Erdbebens lag. Doch die Klärung dieser Frage wird noch dauern. Denn die Behörden - BGR und Landesbergamt - verfügen nicht über ausreichende eigene Erkenntnisse. Sie sind vielmehr auf die Zulieferung von seismologischen Daten der gasfördernden Unternehmen selbst angewiesen. Wann diese Daten bei den Behörden zur Auswertung vorliegen, konnte das zuständige Landesbergamt nicht sagen. Zur Frage, ob die Unternehmen überhaupt ein Interesse daran haben, korrekte Daten zur Verfügung zu stellen, mochte sich das Landesbergamt nicht äußern. Das Bundesamt für Geowissenschaften und Rohstoffe erklärte lediglich, es bleibe "auffällig, dass Erdbeben in Norddeutschland fast ausschließlich im Umfeld der Erdgasförderung auftreten."

Ich sehe es aus der eigenen "wolfswissenschaftlichen Sicht":

Nein, nein. Exxon und Fraecking waren es bestimmt nicht. Kann gar nicht sein!
Vielmehr ist anzunehmen, so des Wolfes Sicht, dass es sich dabei um eine partielle Verlagerung des Ereignisses vom Rheingraben und des Schwarzwaldes, im Rahmen des Erdbebenländerausgleichs, es nun auch mal in Niedersachsen gar lustig wackelt und schaukelt. ...Pfeif...!

Ist das natürlich ..Hmm...?
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#50
Zitat:Am Fracking liegt es nicht, sagt ExxonMobil

Wenn ich sowas schon lese. Wenn man weiß was beim Fracking passiert, dann wundert einen nichts mehr. Beim Fracking werden Millionen Liter Wasser mit einer unüberschaubaren Anzahl von chemischen (Gift)-Stoffen unter extrem hohen Druck in die Erde gejagt, um Gesteinsschichten aufzubrechen.
Das eigene Denken der Zweibeiner ist schon völlig abgeschafft worden, daß Wissenschaftler solche Meldungen in den Medien bringen können.
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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