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Agrarminister hetzt gegen pflanzliche Produkte
#1
Agrarminister hetzt gegen Normalkost und will umständliche Bezeichnungen für pflanzliche Produkte durchsetzen


   

Bundesagrarminister Chr*stian Schmidt (CSU) will Fleischbezeichnungen für vegetarische und vegane Lebensmittel in Zukunft verbieten. Begriffe wie „vegetarisches Schnitzel“ oder „vegane Currywurst“ seien „komplett irreführend und verunsichern die Verbraucher“, sagte Schmidt der „Bild“-Zeitung (Mittwoch). „Ich setze mich dafür ein, dass sie im Sinne einer klaren Verbraucherkennzeichnung verboten werden.“

Niemand dürfe „bei diesen Pseudo-Fleischgerichten so tun, als ob es Fleisch wäre“, forderte Schmidt. Hersteller sollten eigene Namen für ihre pflanzlichen Produkte finden. Auch die CDU im wichtigen Agrarland Niedersachsen fordert, dass Fleischersatzprodukte nicht mehr als „Wurst“, „Schnitzel“ oder „Frikadelle“ verkauft werden sollen.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/agrarminister-schmidt-will-fleischnamen-fuer-veggie-produkte-verbieten-14594245.html

Paganlord meint: Eine Wurst oder ein Schnitzel sind doch keine Namen, welche die Fleischindustrie für sich gepachtet hat! Wurst oder Schnitzel ist die Bezeichnung für eine äußere Verpackungs- oder Zubereitungsform. So wie eine Flasche Bier, Milch, Brause oder Saft. Hier darf man doch auch Flasche sagen, und jeder weiß, daß es auf den Inhalt ankommt. Oder sind die Biertrinker damit ebenso überfordert wie die Fleischesser, welche der Agrarminister hier in die Irre führen will?    
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#2
Sollen sie doch auf die Fleischpackungen auch drucken, was eigentlich drinsteckt; wieviel Adrenalin, Hormone, Medikamente, Leid, Qual und Todesangst, und bei der Milch den Anteil an Eiter nicht vergessen. Tdown
Morgen kann alles ganz anders sein.
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Es bedanken sich: Lohe , Coco die Eule
#3
Hallo,

anscheinend wird der Verbraucher mal wieder für ziemlich blöd gehalten.
Ich sehe mich nicht in die Irre geführt, wenn ich "vegetarisches Schnitzel" lese.
Der Verbraucher wird in vielen Bereichen verarscht:
Käse, der keiner ist, Joghurt, der Sägespäne enthält und mit Synthetikdreck aromatisiert wird, das gleiche gilt für Getränke, Süßigkeiten, die Aromen und Farbstoffe enthalten, Essig aus Holz usw. und so fort. Das spielt keine Rolle bzw. scheint es Herrn Schmidt nicht zu interessieren. Da drückt der Schuh wahrscheinlich im Absatzproblem Blinzeln

Einen schönen Tag

Lohe
"Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen"
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#4
Ich kenne eine Teigrolle, aber auch eine Fleischrolle, und eine Rolle Dropse kenne ich auch. Ebenso bei dem Wort Riegel. Ich kenne einen Schoko-Riegel, einen Müsli-Riegel und sonstwas für Riegel. Das Wort Riegel bezeichnet doch nur die äußere Form und nicht den Inhalt. Und Wurst ist ein Gemengse, ein Brei, welcher in die allseits bekannte Form gepreßt wird. Und was ist eigentlich mit der Teewurst, da ist doch auch kein "Tee" drin? Das wäre dann ja mindestens ebenso irreführend.

Hier geht es auch ums "Ausgrenzen". Der Minister will "unnormale" Begriffe durchsetzen, um Käufer pflanzlicher Produkte abzuschrecken. Vor allem jene, die vielleicht darüber nachdenken könnten, heute lieber etwas "Leichtes" zu kaufen, anstatt den tgl. üblichen Leichenfraß.
Sei!
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#5
(28.12.12016, 12:42)verdandi schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Agrarminister-hetzt-gegen-pflanzliche-Produkte?pid=51739#pid51739Sollen sie doch auf die Fleischpackungen auch drucken, was eigentlich drinsteckt; wieviel Adrenalin, Hormone, Medikamente, Leid, Qual und Todesangst, und bei der Milch den Anteil an Eiter nicht vergessen.  Tdown

Es wäre dasselbe wie bei den Zigarettenschachteln. Auf denen sind ja mittlerweile irgendwelche Horrorbilder abgedruckt, die die Raucher abschrecken oder sie zum Nachdenken animieren sollen.

Das jedoch setzt ein eigenständiges Denken voraus. Wer aber eigenständig denkt, der ißt weder Fleisch noch raucht er! Womit belegt ist, daß die Mehrheit der Menschen fremdgedacht wird.
Und in ihrem Übermut waren sie ganz ausgelassen und veranstalteten prahlerische Spiele ...
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#6
Lol "Die Hersteller müssen ihre eigenen Namen finden."
Wie wärs mit Seitan und Tofu?
So einen seltendämlichen Quatsch hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen, aber was will man von der CSU auch anderes erwarten, die haben wohl ihr bisschen Grips mit Bier weggespült... Ganz das Parteiprogramm, die Kirche hat ja schon seit dem Mittelalter gegen Normalköstler gewettert.
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#7
Fleischalternativen verzeichnen seit 2008 ein stetiges Umsatzplus von jährlich rund 30 %. 2014 betrug der gesamte Jahresumsatz rund 100 Millionen Euro. Laut des Marktforschungsinstituts Nielsen erwirtschaftete der Lebensmitteleinzelhandel im Jahr 2015 einen Umsatz von über 150 Millionen Euro mit vegetarisch-veganen Wurst- und Fleischalternativen (http://www.vebu.de).

Diese 30 % fehlen den Fleischerzeugern im Portemonnaie. Dass die Umbenennung von veganen Produkten überhaupt Thema ist, kann man dem Lobbyismus zuschreiben. Einfach peinlich!
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#8
(28.12.12016, 19:34)Hemera schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Agrarminister-hetzt-gegen-pflanzliche-Produkte?pid=51750#pid51750Fleischalternativen verzeichnen seit 2008 ein stetiges Umsatzplus von jährlich rund 30 %. 2014 betrug der gesamte Jahresumsatz rund 100 Millionen Euro. Laut des Marktforschungsinstituts Nielsen erwirtschaftete der Lebensmitteleinzelhandel im Jahr 2015 einen Umsatz von über 150 Millionen Euro mit vegetarisch-veganen Wurst- und Fleischalternativen (http://www.vebu.de).

Diese 30 % fehlen den Fleischerzeugern im Portemonnaie. Dass die Umbenennung von veganen Produkten überhaupt Thema ist, kann man dem Lobbyismus zuschreiben. Einfach peinlich!

Es muss aber dann doch auch eine Lobby geben, die an dem Vertrieb von veganen Lebensmitteln verdient, also kann man nur hoffen, dass die Wirtschaft normalköstlerische Ernährung weiter vorantreibt. Lol
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#9
Zitat:Und Wurst ist ein Gemengse, ein Brei, welcher in die allseits bekannte Form gepreßt wird.
Wust und Wurst hängen eng zusammen, beides ein Gemengsel, das eine ohne besondere Form, das andere eben in der allseits bekannten. Und meint etwa jemand, Kinder legen Fleischstücke aus, wenn sie eine Schnitzeljagd machen?
Das Wort "Fleisch" wird ja nicht benutzt, da habe ich schon "Vleisch" gelesen. Obwohl auch Fleisch nicht tierischen Ursprungs sein muß, es gibt ja auch Fruchtfleisch. Aber es muß originär sein, deshalb können Gemengsel so nicht genannt werden.
Kurzum, es gibt aus meiner Sicht überhaupt keinen Bedarf für irgendeine Begriffsänderung.
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#10
Zitat: es gibt ja auch Fruchtfleisch.

Das ist dann vegan, oder? Fleisch bezeichnet einfach nur die Körpermasse. Ob nun Fruchtmasse oder Tierkadaver. Ich finde das nicht hinnehmbar, daß die Mord- und Totschlagindustrie dem Rest der Welt ihre Begrifflichkeiten aufzwingen will. Und es wird sogar vom fleischfressenden Minister unterstützt.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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