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Allgemein
#1
Hallo,

hier möchte ich alle Themen einordnen, die nicht einzelnen Stoffarten zuordentbar sind.

Herzliche Grüße


Lilith
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#2
Hallo,

hier ein sehr interessanter Artikel, deshalb stelle ich ihn hier rein.

Zitat:Mode geht unter die Haut

Tipps der Abfallberatung zu gesunder Bekleidung

Mit Schadstoffen belastete Sportbekleidung hat kürzlich für Schlagzeilen gesorgt. Der unter anderem in Fußballtrikots gefundene Stoff TBT steht im Verdacht das Immun- und Hormonsystem des Menschen zu beeinträchtigen. Problematisch sind die Schadstoffe deshalb, weil sie sich nicht abbauen, sich somit im Körper anreichern und eine Erkrankung erst nach Jahren eintreten kann. Die Abfallberatung des Landkreises Neustadt a.d. Waldnaab gibt Tipps zum Kauf und zur Entsorgung von Bekleidung.
Erst wird die Menscheit verdummt, und dann versucht man einen kleinen Teil (denn wer nutzt sowas schon?), wieder ein wenig Wissen zu vermitteln. Immer nach dem Prinzip: Erst das Kind in den Brunnen fallen (selber schmeißen), dann laut schreien und es (vielleicht) retten. Ach, wahrscheinlich ist das Ganze auch mehr als Feigenblatt gedacht (Alibifunktion).

Jetzt ist es schon so weit, daß es eine Stelle gibt, wo es u.a. Tips zur Entsorgung (!) von Bekleidung gibt. *kopfschüttel*.

Zitat:Das Etikett von neuen Textilien sagt schon sehr viel. Sind Rohstoffe nicht vollständig deklariert oder fehlen Pflegehinweise sollte man die Finger davon lassen. Grundsätzlich zu meiden sind Textilien, die "chemisch" riechen, es könnten allergieauslösende Stoffe sein. Textilien aus Baumwolle, Viskose oder Leinen mit den Kennzeichnungen "pflegeleicht", "knitterfrei" oder "bügelfrei" enthalten zumeist Harze, die Formaldehyd abgeben können.

Wenn ich richtig informiert bin, dann ist Formaldehyd krebserregend! Das schreibt er aber nicht dazu!

Zitat:Um sich vor Schadstoffen zu schützen reicht es nicht aus, auf Naturprodukte wie T-Shirts aus 100 % Baumwolle zurückzugreifen. Denn im üblichen Anbau von Baumwolle wird Chemie in Form von Unkrautvernichtungsmitteln eingesetzt. Ebenso kann die Färbung eines ursprünglich natürlichen Rohstoffes eine Ursache für Hautreizungen sein. Ratsam ist es Textilien vor dem ersten Tragen so warm wie möglich zu waschen. Für Wäsche die direkt auf der Haut getragen wird verwendet man möglichst weiße oder ungefärbte Stoffe. Ein einheitliches Gesundheits- und Umweltsiegel für Textilien gibt es nicht. Die höchsten Ansprüche an Verarbeitung und Endprodukt stellt das Zeichen Naturtextil". Das bekannte Siegel "Öko-tex-Standart 100" gewährt Sicherheit vor Schadstoffen am Endprodukt, Umweltbelastungen bei der Herstellung werden bei der Zeichenvergabe nicht berücksichtigt. Bezeichnungen wie "Öko", "Natur" und "Bio" sind im Gegensatz zu den Siegeln nicht geschützt und sagen somit wenig aus. Auch dem Preis kann man nicht ansehen, ob Textilien Giftstoffe enthalten. Qualität und Haltbarkeit eines Kleidungsstücks lassen sich allerdings leicht abschätzen.

WIE? Dazu schreibt er aber nicht´s.

Zitat:Hochwertige Kleider verringern im Gegensatz zu Billigprodukten allein durch ihre lange Verwendung die Gesundheitsrisiken beim Tragen und die Umweltbelastungen bei Herstellung und Entsorgung.

Im Jahr werden pro Bundesbürger im Schnitt 24 Kilo Textilien, davon 12 Kilo Bekleidungsstoffe verkauft.
Über Straßensammlungen und Container verwerten karitative Einrichtungen im Landkreis Neustadt durchschnittlich 6,5 Kilo Textilien pro Einwohner und Jahr. Die Textilien werden für Krisensituationen bevorratet, in den Ostblock exportiert oder zu einem geringen Teil von etwa 3 % in Second-Hand-Läden verkauft. Bei Exporten in sogenannte
Dritte-Welt-Länder sind einige Einrichtungen mittlerweile zurückhaltend, um der dort ansässigen Textilwirtschaft nicht zu schaden. Ein Anteil von ca. 15-25% wird recycelt. So verarbeitet man Tuch zu Dämmmaterial oder einer Matratzenfüllung. Gestricktes wird gerissen und wieder zu Wolle versponnen. Ein Rest von textilen Schneidabfällen, z.B. Jeans, wird sogar in der Dachpappenherstellung verwertet.

Weitere Informationen gibt der Abfallberater des Landkreises Peter Hägler, Phägler@neustadt.de oder
Bürgertelefon 09602 / 79353.

http://www.neustadt.de/sachgeb/sg35/infoseiten/Textilien.htm


Herzliche Grüße

Lilith
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