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Anämie
#1
Hallo,

wie bereits in meinem Speiseplan erwähnt, deutet bei mir alles auf eine Anämie hin. Ich bin mir da aber noch nicht sicher, könnte man mir helfen?
Und wenn ja, wie?

Freundliche Grüße

Benu
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#2

Hallo Benu,

die blauen Nägel deuten auf Sauerstoffmangel, aber es muß nicht Eisenmangel dahinterstecken. Daß Du das schon mal hattest, deutet auf ein chronisches Problem, also kein akutes. Die Schulmedizin wird in ihrem Sinne die Ursache suchen und ausgleichen, also z.B. Eisenpräparate verordnen. Falls Du Eisenpräparate nehmen solltest, mit guter Kontrolle, denn zuviel Eisen ist auch nicht gut.
Die Homöopathie verordnet nach allen Symptomen, jetzigen, früheren, aber auch Deinen Erfahrungen, Deinem gesamten Wesen usw. Die Homöopathie will durch Beobachtung (Befragung usw.) das Gesamtbild möglichst gut erkennen und dann ein möglichst ähnliches Mittel finden, das dann den krankhaften Zustand gewissermaßen aufhebt. Ich rate allerdings dringend davon ab, nun im Alleingang ein irgendwie passendes Mittel einzunehmen, daß vielleicht auf Blässe und blaue Nägel paßt. Selbst wenn es einige Symptome gleich aufheben sollte, könnte es, was eine echte Heilung angeht, einen gewissen Schaden anrichten. Die Fallaufnahme und Mittelsuche sollte daher unbedingt von einem Homöopathen erfolgen, der auch klassisch nach Hahnemann arbeitet, da es doch einiges zu beachten gibt (so harmlos ist die Homöopathie nämlich nicht, wie immer wieder gesagt wird, nur hat sie keine vergiftenden Nebenwirkungen. In dem Sinne ist sie allerdings völlig harmlos in den höheren Potenzen). Die Homöopathie heilt Dich nicht, sondern befähigt Dich zur Selbstheilung, bzw. sie kann auch akut gefährdende Zustände aufheben.

Wenn es Eisenmangel ist: Man kann Eisenmangel auch etwas über die Nahrung einfach ausgleichen, also es sozusagen wie die Schulmedizin angehen, nur ohne Chemie. Auf Dauer kann die richtige Ernährung natürlich auch zur Ausheilung führen. Problematisch sind vor allem die akuten Zustände, die man über die Ernährung nicht gut beherrschen kann (die blauen Fingernägel würde mich schon irritieren).
Kräuter enthalten viel Eisen. Fleisch natürlich auch, aber das kommt ja nicht in Frage. Rote Bete enthält viel Eisen, aber auch Folsäure, was auch wichtig ist bei Eisenmangel. Am besten als firschgepreßter Saft (mit Äpfeln mischen, damits besser schmeckt)!
Nüsse und Getreide enthalten irgendwas, was die Eisenaufnahme erschwert!
Außerdem eisenhaltig: Rosinen, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, getrocknete Aprikosen und Feigen.

Liebe Grüsse
Inte
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#3
Danke Inte, du hast ja schon alles in deinen Beitrag geschrieben.
Ich schreib nur noch ein paar Anmerkungen dazu.

Zitat:Ich habe außerdem vermutlich eine Anämie bei mir entdeckt (blaue Fingernägel, Blässe, rissige Haut, Müdigkeit), also zu wenig rote Blutkörperchen. Da ich solchen "Krankheiten" skeptisch gegenüber bin, es aber nicht außer acht lassen möchte, versuche ich es mit Sprossenzucht und rohen Sonnenblumenkernen. Ich hatte soetwas schon einmal und sollte den Eisenbedarf mit Chemiedreck auffüllen, was ich aber unterließ.

Schulmedizin:

Anämie ist der Mangel an zirkulierenden roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin (Hb).
Es gibt 3 Arten von Anämie:

- hypochrome A.
Mangel an Erythrozythen, wobei Farbstoffgehalt des einzelnen Erys erhöht ist
- hyperchrome A.
Mangel an einem etwas gkeichmäßigen Verlust von Erys und Hb
- normochrome A.

Für alle 3 sind folgende Symptome zu beobachten:
- blasse Haut und Schleimhaut
- Abgeschlagenheit, schnelle Ermüdbarkeit
- Schwindel,Ohrensausen, niedriger Blutdruck
- Erhöhung der Herzfrequenz
- Mißempfindung der Haut, Nagelveränderung

Therapie:

Eisen- und Vitamin-Präparate

Aber ich bin der Meinung, daß dies bei dir nicht so einfach auftreten kann.Vielleicht kann ja Benu sich dazu mal äußern, auch mittels KM. Wenn man jung und sich gesund ernährt, wo soll dies dann herkommen. Müdigkeit tritt am Anfang beim Rohkostessen immer auf. Es ist ein Reinigungsprozeß. Ich würde dich mal weiter beobachten. Und rote Beete-Salat schmeckt prima, mit Möhren und Rettich dazu. Probier es einmal aus.

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#4
Homoöpatisch:

Bei Anämie wird folgendes Mittel empfohlen:

Ferrum arsenicosum = basisches arsenigsaures Eisenoxyd

- Hauptindikatin: Anämie, Appetitlosigkeit und Neurastenie (reizbare Nervenschwäche) der Kinder

- Symptome:
Organspezifisch = Blut, Gefäße, fibröses Gewebe der Muskulatur und Gelenke, Magen-Darm-Kanal
subjektiv und objektiv = Anämisch-chlorotischer Typ, blaß, blond, blaue Venenzeichnung.
Gefäßlabil wechselnd blaß und rot. Große schwäche und Anfälligkeit, oft bei blühenden Aussehen. Migräneartige Anfälle, Klopfen und Pulsieren im Kopf bei rotem Gesicht und kalten Füßen. Kälte im ganzen Körper. Magenschmerzen , Erbrechen von Unverdautem, trotzdem Heißhunger. Durchfall nach jedem Essen. Reizblase mit unwillkürlichen Urinabgang. Fiebrige Zustände, bronchiatischer Husten, rheumatische Schmerzen in allen Muskeln und Gelenken, besonders im Schultergürtel.

Periodisches Auftreten der Beschwerden. Verschlimmerung in Ruhe. Besserung durch mäßige Bewegung.

Dies lieber Benu sind die Sachen, welche ein Heilpraktiker nachfragen würde. Beobachte dich einmal. Wenn ja, suche bitte einen Heilpraktiker zwecks Dosierung und Potenz des Mittelchens auf. Dies ist nur eine Anregung meinerseits, dich zu beobachten. Keine Selbstheilung. Wacko

Gruß Arnika

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#5
Migräneartige Anfälle, Klopfen und Pulsieren im Kopf bei rotem Gesicht und kalten Füßen. Kälte im ganzen Körper. Magenschmerzen , Erbrechen von Unverdautem, trotzdem Heißhunger. Durchfall nach jedem Essen. Reizblase mit unwillkürlichen Urinabgang. Fiebrige Zustände, bronchiatischer Husten, rheumatische Schmerzen in allen Muskeln und Gelenken, besonders im Schultergürtel.


Also, wenn das so schlimm aussieht, dann kann das nur ein leichter Eisenmangel bei mir sein. Das hört sich ja gruselig an...Solcherlei hab ich noch nicht festgestellt.
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#6
Na, um so besser.

Rofl
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#7
Guten Morgen Benu!

Ich neige auch zur Blutarmut. Ich habe in der Rohkost-Zeit immer wieder die gleichen Beobachtungen machen können. Der Körper hat im Alltag (auch wenn wir uns schon gesünder ernähren) mit vielen Einflüssen zu kämpfen. Dies wird noch durch eigene Emotionen/Gedanken gesteigert. Die genetische Veranlagung spielt dabei natürlich auch noch eine nicht unentscheidende Rolle. Da der Körper sich damit nun jeden Tag auseinandersetzen muß und einfach nur seine "Schutzprogramme" (=Lebenserhaltung) am Laufen hat, fällt einem dieser gesundheitliche Zustand im Alltag nicht auf. Das ist das Gleiche wenn jemand immer schwere Lasten tragen muß. Am Anfang schmerzt noch der Rücken aber irgendwann nicht mehr. Wenn diese Person dann einmal zur Ruhe kommt, wird er auf jeden Fall einige Zeit Rückenschmerzen haben. Die Ursache dafür ist, das der Körper Hemmstoffe gegen den Schmerz bildet und der Körper sich auf den Rücken konzentriert um weiter dieser Last standzuhalten. Es ist also ein natürliches Schmerzmittel, welches nur die Symptome und nicht die Ursache behebt. In der Ruhephase setzt der Körper selbst das "Schmerzmittel" ab und beginnt mit der "Reperatur" der geschädigten Bereiche (hier der Rücken).

Bei einer Rohkostkur entlastet man den Körper. Es ist also wie eine Ruhephase. Der Körper stellt sein "Betäubungsprogramm" aus und beginnt mit den "Reperaturen". Hier zeigt er nun die Symptome für Blutarmut, die ja eigentlich schon die ganze Zeit vorhanden waren. Um so länger man nun den Körper entlastet/eine Ruhephase gönnt, desto mehr kommt zum Vorschein. Den Stärkeabbau im Körper nehmen viele als Schnupfen, Ziehen in den Zähnen oder auch Gelenkschmerzen wahr. ....

Ich habe die ersten beiden Wochen körperlich sehr mit mir zu kämpfen gehabt. Ich war dauermüde, mir war ständig schwindelig und der Körper verlangte ständig nach Energie. Ich glaube, ich habe mehr gegessen als jeder anderen hier. Alle zwei Stunden mu0te ich etwas essen, damit es mir nicht im Kopf gedreht hat. Jetzt hat meine Körper die Sache im Griff und ich brauche nur noch wenig Schlaf und einen Bruchteil von dem Essen was ich die anderen beiden Wochen gegessen habe.

Ich würde persönlich erst dann zu medizinischen Hilfsmitteln greifen, wenn es mich körperlich völlig aus der Bahn wirft. Und nur dann wie gesagt immer auf pflanzliche Präperate zurückgreifen. Rote Beete ist z.Bsp. auf jeden Fall bei Blutarmut eine gute Unterstützung.

Liebe Grüße!
Finde Dich selbst!
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#8
Vielen dank an euch für die zahlreiche und auch qualitativ hochwertige Unterstützung.

Vermutlich liegts tatsächlich gerade an den Reparaturarbeiten während der Rohkostzeit, bzw. an der viel zu langen Fehlernährung davor.

Mittlerweile hat es sich auch etwas eingependelt, wenngleich ich noch immer nicht 100% der sonstigen Arbeitsleistung bringen kann.

Liebe Grüße an alle Helfer

Benu
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