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Angst
#21
Kelda:
Zitat:Denn wenn jemand vor nichts Angst hat, muss er auch niemanden mittels Angst als Druckwerkzeug beherrschen.

Muß nicht aber kann. Blinzeln
Furcht und Schrecken zu verbreiten ist nicht grundsätzlich zu verschmähen, sondern je nach Fall eine tolle Sache.

Es gibt da auch einen, der drauf spezialisiert ist...Phobos.

Evil2
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#22
Zitat:Furcht und Schrecken zu verbreiten ist nicht grundsätzlich zu verschmähen, sondern je nach Fall eine tolle Sache.

Emotionen zu schüren ist niemals eine tolle Sache, sondern immer nur ein Armutszeugnis der eigenen Geisteshaltung.
Was man will – nicht was man wünscht – empfängt man.

Cosima Wagner
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#23
Wer redet von Emotionen schüren? Das hört sich so unterschwellig an. Blinzeln
Schrecken zu verbreiten ist doch was ruhmreiches - je nach Geschmack eben und ganz klar je nach Methode. Ich bin kein Befürworter aller Methoden. Ogrins

Furcht und Schrecken befällt die, die zu schwach bzw. nicht selbstbewußt sind. Das nenne ich dann persönliches Pech, natürliche Auslese oder verdiente Qualen - wie Du willst.
Viele fürchten sich ja schon einfach ohne daß man etwas bewußt dazutun muß - einfach nur weil man so ist wie man ist.

Eine Cobra oder ein Skorion verbreiten ja auch Furcht - schüren sie deshalb Emotionen?

LG
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#24
Zitat:Eine Cobra oder ein Skorion verbreiten ja auch Furcht - schüren sie deshalb Emotionen?

Nur bei Menschen im emotionalen Bewerturteilsgefälle. Ein Tier hat Respekt vor dem anderen Tier. Egal, ob Kobra oder Frosch. Angst oder Furcht würde ich das nicht nennen. Das sind einfach die falschen Vokabeln, da sie nun mal mit emotionalen Klischees behaftet sind.
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd."
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#25
Zitat:Ein Wort voller magischer Energie.
Aber was ist das überhaupt?

Ein Wort, das vielfältige Emotionen und Beklemmungen auslöst. Mehr nicht. Ich würde es nicht magische Energie nennen. Es ist lediglich emotionale Energie, die hier freigesetzt wird.
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd."
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#26
Zitat:Nur bei Menschen im emotionalen Bewerturteilsgefälle.

So war das auch gemeint und darum geht es. Wie Tiere unter sich wirken steht auf einem anderen Blatt und hängt auch von der Gattung des Tieres ab.

Ich persönlich kümmere mich nur dann um die Emotionen der anderen im Sinne einer aktiven Vermeidung, wenn sie mir unmittelbar schaden können. Beispiel wäre die Neidvermeidung wie hier an anderer Stelle schon einmal diskutiert wurde. Emotionen allerdings, die mir dabei helfen Zombieballast fern zu halten (wie eben Angst oder Furcht), die stören mich nicht weiter.

Ich will mal an einem kurzen Beispiel verdeutlichen was ich meine:
Wenn ich z.B. im Zugabteil oder in anderen überfüllten Bereichen unbedingt ungestört sein will, dann drücke ich eine verscheuchende Aura um mich aus. Das provoziert bei den meisten ein Unbehagen - die bekommen dann ein "Bauchgefühl", daß es keine gute Idee ist sich in meiner Nähe aufzuhalten und setzen sich woanders hin. In weniger überlaufenen Bereichen ist das naürlich nicht notwendig, da reicht eine neutrale Bewußtseinshaltung aus. Diese führt dann eher dazu, daß man interessante Leute mit ähnlicher Einstellung anzieht und in Kontakt kommt wenn man will.
In oberem Beispiel habe ich also aktiv zu meinem Nutzen Furcht verbreitet. Wichtig für mich dabei ist die Gewißheit, daß vorrangig diejenigen von der "Angst" betroffen sind, die nicht ausreichend im Gleichgewicht sind. Angst ist eine Folge von Schwäche und Schwäche in Bezug auf das menschliche Bewußtsein ist: Nicht im Gleichgewicht sein. Jede unkontrollierte Emotion ist meiner Meinung eine Folge von "Gleichgewichtsstörungen".
Paganlord schrieb vorher als Erläuterung zu meinen Überlegungen bzgl. der "Enge":

Zitat:Mit Enge ist der kleine Bereich, der schmale Pfad gemeint, auf dem Leben möglich ist. Als Symbol einfach an das sogenannte Keltenkreuz denken. Wenn dieser schmale Bereich, diese Enge, aus dem Gleichgewicht gerät, dann ist es vorbei mit lustig.

Das paßt perfekt und schließt für mich den Kreis. Angst führt ja nicht nur geistig zu Blockaden, sondern tötet real auf Dauer auch durch Hemmung des natürlichen Energieflusses den physischen Körper: Krebs, geschwüre, Pilze, Hirnschlag etc.

Grüße


Nachtrag:

Anuscha:

Zitat: Es ist lediglich emotionale Energie, die hier freigesetzt wird.

Nicht zu unterschätzen auch nicht in Bezug auf (bestimme Formen der) Magie. Ansonsten volle Zustimmung.

Winken
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#27
Zitat:"Natürliche Furcht", soso.

Ich würde es nicht Furcht nennen, sondern einen gesunden Respekt.


Zitat:Darum ist es ja auch so hilfreich, in einer Notlage in völlige Panik zu verfallen, nicht wahr? Die meisten, nein alle Gefahren sind völlig harmlos, sofern man einen kühlen Kopf bewahrt.

Die Kunst ist es, solchen Situationen aus dem Weg zu gehen bzw. nicht in eine solche Lage zu kommen.
Das setzt die richtigen Gedanken voraus.


Zitat:Nein, was du meinst ist schlichtweg Instinkt. Das hat rein gar nichts mit Furcht zu tun.

Furcht und Angst stehen für mich im selben Kontext.
Findet sich der Instinkt tatsächlich ebenfalls in diesem Kontext wieder, Benu?
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#28
Zitat:Ein Wort, das vielfältige Emotionen und Beklemmungen auslöst. Mehr nicht. Ich würde es nicht magische Energie nennen. Es ist lediglich emotionale Energie, die hier freigesetzt wird.

Und warum wird dann durch die verschiedenen Beschwörungsformeln (siehe Heiden und Indianer) diese geballte Energie als Bumerang auf den Angsterzeuger zurückgeschleudert?
Angst ist die Schwester des Mutes. Die eine kann ohne den anderen nicht sein. Oder umgekehrt.
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#29
Zitat:
Zitat:Nein, was du meinst ist schlichtweg Instinkt. Das hat rein gar nichts mit Furcht zu tun.

Furcht und Angst stehen für mich im selben Kontext.
Findet sich der Instinkt tatsächlich ebenfalls in diesem Kontext wieder, Benu?

Ich meinte lediglich, daß der Instinkt in Notsituationen immer aus der Patsche hilft, wenn man ihm zuhört und nicht mit der Angst selber beschäftigt ist.
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#30
Naja nee, der Instinkt bewahrt uns vor Notsituationen, wenn man ihn nicht ignoriert.
Ich kenne den Instinkt auch als ein Unwohlsein vom Gefühl her, was man entfernt vllt als eine Art Furcht bezeichnen könnte. Dieses Gefühl kann man in etwa so beschreiben, als würde man vor einer dunklen Höhle stehen (man kann also nicht hineinsehen) aus der ein ungeheuerliches und bedrohliches Grollen kommt und man nicht weiß, was einen jetzt erwartet ...
Diese Art Furcht, dieses ungute Gefühl bedeutet einem also, daß man diesen Ort vielleicht besser meiden sollte.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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