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April ist Bärlauch-Zeit
#1
Hallo alle miteinander Lächeln

Jetzt im Frühjahr lässt sich der Bärlauch im Wald blicken. Jedoch nicht in allen Wäldern, diese Pflanze wächst hauptsächlich auf humusreichen und feuchten Waldböden im Laubwald.
In solchen Wäldern findet man an vielen Stellen wahre Teppiche aus Bärlauch. Hier kann man von ungefähr Mitte März bis Mitte Juni- vor der Blüte - die Blätter ernten.

Möchte man nun Bärlauch erneten, bemerkt man ihn oftmals bevor man ihn sieht, da er nämlich einen knoblauchartigen Geruch aufweist. Dadurch kann man die Blätter auch leicht von jenen des giftigen Maiglöckchens unterscheiden.

Bärlauch ist übrigens äußerst gesund, er besitzt einen Wirkstoff namens "Adenosin". Dieser Stoff hat die Eigenschaften von Vitamin A, C, E und Selen. Im ebenfalls als gesund bekannten Knoblauch kommt dieser Stoff auch vor, aber nicht in solcher Konzentration: Im Bärlauch ist der Gehalt zwanzig Mal (!) höher.
Bärlauch wirkt als 'Entschlacker', reinigt Magen, Darm und Blut. Auch für Galle, Leber und Haut ist er gesund und er wirkt zudem noch regulierend bei zu hohen Blutdruck.

Bärlauch verwendet man in der Regel frisch. Wenn man ihn trocknet, verliert er seinen Geschmack und Heilkräfte.
Bärlauch lässt sich als Blattgemüse, Salat oder Suppengrün zubereiten. Auch im Quark, als Kräuterbutter zubereitet oder frisch schmeckt er.

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Sonnige Grüße von
Kelda
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#2
...und noch ein Rezept:

Bärlauch Pesto:
100 Gramm Bärlauch
ca. 180 ml Olivenöl
frisch gemahlenen Pfeffer
1 Prise Salz.

Nachdem die Blätter in grobe Teile zerkleinert sind, wird sofort Öl, Salz und Pfeffer dazugegegben und alles püriert. Dann in ein Schraubglas gefüllt.
Diese Mischung ist lange haltbar, wenn immer etwas Öl auf der Oberfläche steht und sie dunkel und kühl gelagert wird.
Das Rezept kann noch mit fein gehackten Pinienkernen oder Mandelstückchen verfeinert werden.

Tipp: Sofort, wenn der Bärlauch zerkleinert ist, sollte das Öl hinzugegeben werden. Wenn die zerkleinerten Blätter nämlich zu lange mit Sauerstoff in Kontakt kommen, kommt es zur Oxidation und es bilden sich Bitterstoffe, also entsteht ein bitterer Geschmack.

Zum Würzen sollte man sparsam mit dieser Mischung umgehen. Der Geschmack ist sehr intensiv, deshalb benötigt man nur wenig.

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#3
Hallo!

Bin auch ein Baerlauchfan, allerdings bekommt man den hier nicht. Kann mir jemend 'nen Sack runterschicken? Blinzeln

Apropos fuer alle die zur Baerlauchzeit in der Gegend um Wien herum sind: Der Cobenzl aus dem Wienerwald ist eigentlich schon beruehmt fuer seinen Baerlauchgeruch. Lächeln

Gruesse vom

Ritter, der gern wieder mal Baerlauhc essen wuerde.
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"Sie wollen die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!" Jack Nicholson in Eine Frage der Ehre
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#4
Kenn ich nicht.
Wenn ich meine Opfer das nächste mal durch einen Wald hetze, werd ich mal kurz anhalten und gucken
Lol Ph34r
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#5
In den Gräben und überall, wächst das Bärlauch im Moment. Augenrollen
Sei!
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#6
Hallo Kelda,

danke für den Bärlauch-Hinweis. Ich habe davon schonmal gehört, aber nie bewußt gekostet. Meine Gemüsefrau bot mir gleich welchen an. Ganz schön kräftig der Geschmack! Das Pestorezept wird probiert!

Viele Grüße Saxorior
Lebe für Deine Ideale!
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#7
...so und jetzt blüht der Bärlauch. *freu*

Im TV wird ständig gewarnt, dass man Bärlauch nicht mit Maiglöckchen verwechseln sollte. Also sowas aber auch....
Sei!
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#8
Schon lange bevor Knoblauch in unseren Breiten bekannt war, verwendete man den ähnlich schmackhaften Bärlauch in der Küche unserer Vorfahren. Die Germanen gaben ihm den Namen Bärlauch, weil sie glaubten, er würde Bärenkräfte verleihen. Ob dies eintraf ist nicht überliefert, aber immerhin gilt dieser nahe Verwandte von Porree und Zwiebel bis heute als ausgesprochen gesundes Gewürz. Seine Lauchöle, Flavonoide und der hohe Gehalt an Vit. C machen ihn so wertvoll. Er steht im Ruf , den Blutdruck zu senken, zu desinfizieren, die Durchblutung zu fördern und zu entgiften.
Unüberriechbar verströmt er in der Nautur seinen appetitanregenden Duft an feuchtschattigen Standorten in humosen Wäldern. Das frische Kraut wird im April-Mai gesammelt und zu Suppen, Brotaufstrichen oder delikatem Pesto verarbeitet. Die Zwiebel wird wie Knoblauch verwendet und schmeckt deutlich milder als dieser.
Für den Garten hat Bärlauch neben seinen kulinarischen Werten auch den Reiz ein attraktiver Bodendecker für schattige Standorte zu sein. Er schmückt die dunkelsten Stellen mit schönen Laub und verblüfft mit sternenförmigen Blüten im Mai. Bärlauch muß im sehr zeitigen Frühjahr , besser noch bereits im Herbst ausgesaet werden, denn er ist ein Kaltkeimer. Eine Möglichkeit ist aber auch das Pflanzen von Bärlauchzwiebeln im Herbst, die dann umso rascher kräftiges "genussreifes" Laub ausbilden.
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#9
Der Bärlauch wird auch "Wilder Knoblauch" genannt und besitzt den Vorteil, daß man nach dem Verzehr von Bärlauch nicht so ekelhaft riecht - wie beim Knoblauch essen.

Wer jetzt im Frühjahr durch einen lichten Auenwald wandert, dem steigt oft genug ein altbekannter Duft in die Nase: es riecht nach Knoblauch. Hier wächst der Bärlauch, den wir auch als "wilden Knoblauch" kennen. Die Gewürzpflanze mit dem botanischen Namen Allium ursinum liebt den kühlen, schattigen, feuchten Waldboden und gedeiht wild in großen Mengen.

Auch im eigenen Garten wächst sie an Stellen, wo sonst nichts mehr wachsen will: unter Bäumen, an hecken, an schattigen Mauern. Einzig wichtig ist, daß der Bärlauch nicht der Sonne ausgesetzt ist. Man kann Bärlauchzwiebeln problemlos setzen. Sie werden senkrecht in die Erde gepflanzt, höchstens ein bis zwei Zentimeter tief. Eine Pflanzung ist das ganze Jahr über möglich.

In den ersten Jahren nach der Pflanzung sollte man nur sparsam die Blätter ernten, damit sich die Pflanze weiter vermehrt. Nach einiger Zeit wird der Bärlauch jedoch sehr stark, sodaß es sich empfiehlt, um einer übermäßigen Verwilderung vorzubeugen, die Blütenbälle zu entfernen, bevor der Samen reif ist.

Der starke und unverkennbare Knoblauchduft ist übrigens das wichtigste und fast einzige Unterscheidungsmerkmal zu Aronstab, Maiglöckchen und Herbstzeitlosen, die zeitgleich erscheinen und giftig sind. Die Erntezeit des Bärlauch beginnt bereits im März und endet im Mai.

Bärlauch und Schnittlauch muß man zum Würzen beide mit dem Messer zerschneiden. Am besten macht sich ein sogenanntes Wiegemesser.


Rezept: Zu Kräutersuppen und Salaten schmeckt ein Bärlauch-Baguette. Dazu Bärlauch fein hacken und mit Butter und Salz gemischt in ein gleichmäßig eingeschnittenes Baguette streichen. 8 - 10 Minuten backen.



Violetta



Sei!
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#10
hi violetta!

der baerlauch verschwindet nach der bluete- und erntezeit wieder voellig im boden. ich habe schon gedacht, der waere mir eingegangen. stimmte aber nicht. puenktlich zum fruehjahr war er wieder da! *freu freu*

alexis
EigenSinnige Frauen
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