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Auch das "Internet über die Steckdose" strahlt
#1
Wer kein WLAN in seiner Wohnung möchte wegen der bekannten Strahlung, der greift gern auf das "Internet per Steckdose" zurück. Dabei wird mit einem kleinen Gerät das Datensignal auf die Stromleitungen die sowieso im Haus liegen aufmoduliert, und die Gegenstelle kann an jeder beliebigen Steckdose betrieben werden. Eine schöne Sache möchte man meinen, da hier ja nichts strahlen kann... doch der Schein trügt. Die Einzelheiten kann man hier nachlesen:

http://www.buergerwelle-schweiz.org/fileadmin/user_upload/buergerwelle-schweiz/Mobilfunk/MF_05.09_PowerlineCommunicationPLC.pdf

Der relevanteste Auszug:

Zitat:2. Alles über Kabel : Also kein zusätzlicher Elektrosmog?
Doch! Alle Installationen der Elektrizitätsversorgung, welche die PLC-Signale weiterleiten, strahlen diese Signale auch an die Umgebung ab. Das kann man hören: Mit einem Radioempfänger empfängt man auf Kurzwelle (KW) ein Geknatter. Die auf Kurzwelle arbeitenden Funkamateure opponieren wegen dieser Störungen gegen PLC.
Gewiss ist PLC, das Internet über die Steckdose, recht praktisch. Wie bei WLAN („Wireless“) braucht man auch bei PLC keine Kabel quer durch die Wohnung zu legen oder für teures Geld vom Elektroinstallateur Leitungen und Netzwerksteckdosen installieren zu lassen. Aber wer bei sich zuhause ein PLC-System installiert, der muss wissen, dass er dadurch seine gesamte Elektroinstallation mitsamt allen Verlängerungs- und Anschlusskabeln zur idealen Kurzwellen-Sendeantenne macht! Ideal deshalb, weil die funktechnisch optimale Länge einer Kurzwellen-Sendeantenne von mehreren Metern (¼ der Wellenlänge) ungefähr in der Grössenordnung der Leitungslängen der Elektroinstallation liegt.
Ein eingeschaltetes Inhouse-PLC-System sendet also während jeder Datenübertragung Störungen im Frequenzbereich von z.B. rund 4...21 Megahertz aus. Diese Störungen sind als elektromagnetische Strahlungs-Immissionen im ganzen Haus messbar, falls die Elektroinstallationsleitungen nicht abgeschirmt sind – und das sind sie meistens nicht.

Mein Fazit: Nichtkaufen bzw. Abschaffen von Internet-per-Stromleitung und durch flache Cat.5 Kabel unter dem Teppich oder eine vollständige Verlegung mit Cat.7 Kabel + Dose ersetzen.
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#2
Hallo Novalis,

gern hätte ich mehr gewusst über diese von Dir genannten Kabel. Soweit ich das bei mir sehe, habe ich noch die ganz normalen Kabel liegen.

Gruß
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#3
Hallo aro,

Cat.5 und Cat.7 sind Normen für Frequenzabschirmungen. Je höher die Zahl desto besser die Schirmung. Das betraf jetzt nicht die Stromkabel, sondern Netzwerkkabel vom Router zu den einzelnen Rechnern. Zum Beispiel in einem Büro oder wenn man zwei Internet- bzw. Netzwerk-Anschlüsse an unterschiedlichen Orten im Haus benötigt.

Zur Strahlungsreduzierung im Niederfrequenzbereich (Strom) bieten sich z.B. Netzfreischalter an, die bei Nichtbelastung der Leitung diese abschalten. Zu finden bei http://www.feldfrei.de u.a.

Grüße,
Novalis
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#4
Dazu eine Meldung von heise online:

Zitat:Die für elektrische Sicherheit zuständige Behörde Elsäkerhetsverket hat bestimmte Powerline-Adapter vom Markt genommen. Nach Messungen der Behörde verstößt das Modell LevelOne PLI-2030V1 gegen das nationale Gesetz zur elektromagnetischen Verträglichkeit (SFS 1992:1512). Deshalb sprach Elsäkerhetsverket im Februar ein Verkaufsverbot für die Adapter aus.
[...]
Die Powerline-Technik ist seit Jahren nicht nur bei der Inhouse-Vernetzung, sondern auch als Last-Mile-Zugangstechnik umstritten, da sie zum Datentransport hochfrequente Signale über Stromleitungen schickt, die unweigerlich einen Teil der Energie abstrahlen und so als schwache Störsender agieren.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verkaufsverbot-fuer-einzelne-Powerline-Adapter-in-Schweden-Update-867442.html
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#5
Die DTUBE Revolution

DTube ist das neue Youtube in Blockchain-Technologie: Anarchistisch, dezentral, unzensierbar. Nicht in der Hand einzelner Konzerne. Es ist das Internet 2.0 - die Antwort auf Maas & Co. - Der Hammer: Die Videos und Inhalte monetarisieren sich automatisch durch eine Art Miningprozess.

In diesem Video erkläre ich genauer, weshalb DTube eine grundsätzliche Neuerung mit weitreichenden Folgen darstellt - Keine zentrale Kontroll-, Hosting- oder Speicher-Instanz (wie bei den konventionellen Webprovidern wie Facebook, YouTube usw.).

Die Blockchain-Technologie als Grundlage - Mit Blockchain gibt es keine "Spinne im Netz" - Das Bezahlmodell von Steemit begünstigt die User, statt wie bei den bisherigen Konzernen nur die Firmeninhaber und Aktionäre.

Der Clou: Die Videos monetarisieren sich quasi von selbst - ganz ohne Werbung. Das Hochladen ist eine Art Minigprozess - und die eingenommen Kryptos (Steem) werden über Bitcoin in Dollar umgerechnet.

Steem ist also eine Kryptowährung, die nicht durch Mining, sondern durch Content entsteht. Das geradezu Revolutionäre: es müssen keine Videos sein, auch mit Text-Content kann man Geldverdienen.

Fazit: Das Internet 2.0 ist geboren.

http://www.mmnews.de/index.php/politik/123154-die-dtube-revolution
Tue was immer ich will!
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