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Beben in Japan am 11.03.11
#31
Lebensmittel aus Japan weiter unter Kontrolle

Die Europäische Union hat die Kontrollen von Lebens- und Futtermitteln aus Japan auf radioaktive Strahlenbelastung bis zum 31.12. 2011 verlängert. Sämtliche Produkte, die aus einer der zwölf japanischen Präfekturen rund um das Kernkraftwerk Fukushima stammen, müssen seit März vor der Ausfuhr in die EU untersucht werden. Das heißt: Sie dürfen nur dann in eingeführt werden, wenn ein Bericht aus Japan bescheinigt, dass keine erhöhte Strahlenbelastung vorliegt. Seit Mai unterliegen auch Lebens- und Futtermittel aus der Präfektur Kanagawa den Kontrollen, nachdem in von dort stammenden Blättern von grünem Tee ein hoher Gehalt an radioaktivem Caesium festgestellt worden war.

http://www.test.de/themen/essen-trinken/meldung/Strahlenbelastung-Lebensmittel-aus-Japan-weiter-unter-Kontrolle-4225459-4225461/?at=likeCount

Ich kaufe seitdem keinen grünen Tee mehr, da ich keinen Geigerzähler besitze. Pfeif
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#32
Vor Fukushima wird der Meeresgrund zubetoniert

Vor dem Atomkraftwerk Fukushima Daiichi soll der Meeresboden mit dicken Betonschicht abgedichtet werden, um eine weitere radioaktive Kontaminierung des Ozeans zu verhindern.

Von Carsten Germis, Tokio

Vor dem Atomkraftwerk Fukushima Daiichi soll der Meeresgrund mit einer 60 Zentimeter dicken Betonschicht abgedichtet werden. Wie die Betreibergesellschaft der nach dem Erdbeben vom 11. März im vergangenen Jahr schwer beschädigten japanischen Atomreaktoren, die Tokyo Electric Power (Tepco), am Mittwoch in Tokio mitteilte, soll die Betondecke mehr als 73.000 Quadratmeter groß sein. Das entspricht der Größe von zehn Fußballfeldern.

Damit solle eine weitere radioaktive Kontaminierung des Ozeans verhindert werden, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. Bei Messungen in der Bucht seien „relativ hohe Konzentrationen radioaktiver Stoffe im Meeresboden“ festgestellt worden, hieß es.

Die hohe radioaktive Verseuchung des Meeresbodens ist darauf zurückzuführen, dass in den Wochen und Monaten nach der Atomkatastrophe radioaktiv belastetes Kühlwasser in den Pazifik eingeleitet worden ist. Meeresströmungen, Wellen und der starke Bootsverkehr am Atomkraftwerk verteilen den belasteten Meeresboden immer weiter im Ozean. Das will Tepco durch die gigantische Betonplatte verhindern.

Mit den Arbeiten sollte noch am gleichen Tag begonnen werden, teilte Tepco mit. Drei bis vier Monate werde es dauern, bis die Platte fertig sei. Tepco geht davon aus, dass sie in den kommenden 50 Jahren verhindert, dass der stark belastete Meeresboden weiter verteilt wird. Die Belastung des Pazifiks durch die Atomkatastrophe wird dadurch aber nicht gestoppt. Noch immer gibt es das Risiko, dass die großen Mengen radioaktiv belasteten Kühlwassers, die in den Gewölben der Atomreaktoren lagern, ins Meer geraten. Weil die Temperaturen in einem der Reaktoren in diesem Monat wieder gestiegen waren, hat das Unternehmen abermals deutlich mehr Wasser zur Kühlung verwenden müssen – die Wiederaufarbeitungsanlage zur Dekontaminierung des Wassers stieß damit an ihre Grenzen.


Tepco ist zu einer PR-Offensive übergegangen

Die Auswirkungen des radioaktiv belasteten Wassers lassen sich weit über den engen Bereich um das Atomkraftwerk hinaus nachweisen. Seetang oder Fische aus den küstennahen Gewässern um Fukushima und die Nachbarbezirke zeigen erhöhte Belastungen durch Radioaktivität.

Der Plan, den Pazifik vor den Atomreaktoren zuzubetonieren, fügt sich nahtlos in eine PR-Offensive Tepcos vor dem Jahrestag der Katastrophe am 11. März. Erstmals seit die Regierung Ende vergangenen Jahres offiziell eine Kaltabschaltung der zerstörten Reaktoren verkündet hatte, durfte in dieser Woche eine Gruppe von Journalisten per Bus Teile der Anlage besichtigen. Die Journalisten durften auf einem Hügel auf der Südseite des Reaktors 4 aussteigen und sich das Gehäuse anschauen, das durch eine Wasserstoffexplosion zerstört worden war.

Dort habe die Strahlung 50 Mikrosievert pro Stunde betragen. In 24 Stunden würde ein Mensch dort bereits ein Millisievert abbekommen – die Strahlung, die ein Mensch in normaler Umgebung in einem ganzen Jahr ausgesetzt sein darf. Ausländischen Journalisten gegenüber ist die Bereitschaft Tepcos und der japanischen Regierung, Besuche in Fukushima zuzulassen, aber auch ein Jahr nach der Katastrophe immer noch sehr restriktiv.



Beton,
die graue Masse...
Hart, leblos, formlos.
Wenn die Welt vergiftet ist, betoniert man sie einfach zu.
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#33
Wie Fukushimas radioaktive Verseuchung nach Australien kommt
von Yoichi Shimatsu, früherer Former General Editor - The Japan Times Weekly

In der Caloundra-Peninsula in Südost-Australien wurde eine achtfache Erhöhung von Strahlenwerten gemessen. Logisch ist nicht begreifbar, wie Nuklearpartikel die Distanz von 8.000 km zurücklegten. Nuklearstaub reist weitaus weiter, als diese direkte Verbindung, er umkreist mehrere Male den Planeten, bevor er nieder fällt. Wie also kam der Staub in einer direkten Verbindung nach Australien?

Man denke hier an einen künstlichen "Gürtel" zwischen Alaska und Australien, entstanden bei einem US-Navy-Programm von 1957 "Sky Bridge". Hier werden schnelle Protonen innerhalb einer Feldlinie transportiert, als Teil des natürlichen elektromagnetischen Feldes. Diese künstliche Brücke wird regelmäßig durch HAARP aktiviert. Die Antenne steht in Gakona, Alaska.

Diese Brücke würde, so das Pentagon, als Anti-Raketen-Schild dienen. Eisenhower-Reporten ist zu entnehmen, daß das Pentagon zumindest zwei solcher elektromagnetischen Brücken im Jahr 1958 durch Nuklearsprengung in sehr großer Höhe erschuf.

http://www.rense.com/general95/haarp1.html
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#34




Und es qualmt immernoch...
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#35
Fessenheim

Atomkraftgegner fordern Zeitplan für AKW-Aus

Nach dem jüngsten Zwischenfall im grenznahen elsässischen Kernkraftwerk Fessenheim haben Atomkraftgegner am Donnerstag einen Zeitplan für die Schließung des AKW gefordert. Am Vortag hatte eine Reaktion mit nicht radioaktivem Wasserstoffperoxid Brandalarm ausgelöst.

Nach seinem Besuch am Mittwoch im französischen Umweltministerium sagte der Sprecher der Vereinigung "Sortir du nucléaire", Jean-Marie Brom, dass den Atomkraftgegnern lediglich das Versprechen von Präsident François Hollande für die Stilllegung bestätigt worden sei. Ein Datum sei nicht genannt worden. Hollande hatte im Wahlkampf das Abschalten der 35 Jahre alten Anlage in Fessenheim bis 2017 versprochen.

In einer Mitteilung kritisieren die elsässischen Atomkraftgegner, dass es seit der Wiederinbetriebnahme von Reaktorblock 2 am 6. März dieses Jahres nun den 24. Zwischenfall gegeben habe. BUND-Geschäftsführer Axel Mayer aus Freiburg kritisierte, dass sich extrem viele "kleine und große" Vorfälle und Unregelmäßigkeiten häuften.

Laut EDF keine Verletzten

Der Vorfall Am Mittwoch hatte einen Großalarm bei Sicherheitskräften und Feuerwehr ausgelöst. Nach Angaben des Umweltministeriums in Paris hatte der Vorfall keine Auswirkungen auf die Reaktorsicherheit oder die Umwelt. Wie der Betreiber Électricité de France (EDF) mitteilte, war es bei Routinearbeiten mit nicht radioaktivem Wasserstoffperoxid zu einer Dampfentwicklung gekommen. Entgegen erster Angaben sei jedoch niemand verletzt worden, sagte Kraftwerkschef Thierry Rosso. Es habe auch keinerlei Feuer oder Rauchentwicklung gegeben. Zunächst hatte es geheißen, zwei Arbeiter seien an den Händen leicht verletzt worden. Rosso hingegen sprach von Hautirritationen.

Der Zwischenfall ereignete sich nicht direkt im Reaktorgebäude. Zu dem Zeitpunkt waren neun Menschen in der Nähe. Die Atomaufsichtsbehörde ASN bestätigte am Mittwochabend, dass keiner von ihnen Verletzungen erlitt.

Ältester Atommeiler Frankreichs

Das AKW Fessenheim ist das älteste Atomkraftwerk in Frankreich, das noch in Betrieb ist. Beide Reaktoren haben erst kürzlich die Genehmigung erhalten, für weitere zehn Jahre in Betrieb zu bleiben. Die Anlage aus dem Jahr 1977 liegt in der Erdbebenzone des Rheingrabens etwa 30 Kilometer von Freiburg entfernt. Umweltschützer fordern seit langem die Abschaltung des Kernkraftwerks. Ihrer Ansicht nach ist es veraltet und pannenanfällig. Erst im April hatte es ein Feuer in der Maschinenhalle des Kraftwerks gegeben, das schnell gelöscht wurde.

Quelle: http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=10277882/md5ial/index.html


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