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Bieleboh und Czorneboh
#1
In der schönen Oberlausitz stehen sich zwei Berge gegenüber.
Am Cunewalder Tal steht der Czorneboh im Norden und der Bieleboh im Süden.

Die Ostgermanen benannten den nördlichen Berg nach dem Schwarzen G*tt Czorneboh (Höd).
Er steht damit für die dunkle Zeit, für die Nacht, für die Rauhenächte und den Winter.
Dementsprechend findet man auf dem Czorneboh eine Felsformation, an der man den Sonnenaufgang der Wintersonnenwende beobachten kann.
Daß es sich um eine entsprechende heidnische Kultstätte handelt, belegen auch andere Orte mit verschiedenen Funktionen auf dem Berg.
Am "Teufelsfenster" oder Frageloch läßt sich eine Orakelfunktion ableiten.
Außerdem gibt es noch ein großes Opferbecken.

Das Gegenteil bzw. die andere Seite der Medaille dazu ist der weiße G*tt Bieleboh (Belobog, Balder).
Er versinnbildlicht damit die Sonne, den Tag und die Sommerzeit.
Ich hätte jetzt eine Felsformation darauf vermutet, an der man die Sommersonnenwende beobachten kann.
Statt dessen fanden Heimatforscher heraus, daß man am Bielebohaltar ("Teufelsfenster") die Tag- und Nachtgleiche beobachten kann.  

Ich habe erfahren, daß es zu den beiden Bergen ein Sagenbuch von 1862 gibt.
Das werde ich erstmal lesen. Vielleicht gibt es ja etwas brauchbares.
Lebe für Deine Ideale!
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#2
Ja, schöne Idee. Und ein paar Photos von diesen beiden besonderen Bergen.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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