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Big Brother
#31
der gläserne mensch!
sind wir doch schon...alle daten von uns sind auf chipkarten etc. registriert...die banken geben unsere daten weiter ans finanzamt etc.!
wir stehen in telefonbüchern, telefonauskunfts - cds.....wer hat ein handy...?? was musstet ihr dort angeben...wie wird eine überprüfung eurer daten durchgeführt??? na??
ich habe mal für ein meinungsforschungsunternehmen gearbeitet...wir haben mittels computer gearbeitet! ratet mal wie oft ich die frage gestellt bekam:"wie kommen sie an diese nummer, es ist doch eine geheimnummer??" wir wussten wen wir anriefen!! der name stand im rechner!!
DATENSCHUTZ????...würde gerne mal wissen was im gesetz darüber steht! weiß das jemand??

gruss an sothis! ;-))
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#32
Datenschutz hin oder her. Er gilt vorrangig für die, die zu der vermeindlichen arbeitenden Bevölkerungsschicht gehören. Alle anderen, Banken, Finanzämter, Arbeitsämter und sonstige staatlichen Einrichtungen nutzen das Datenschutzgesetz in die andere Richtung. Sie haben Zugriff auf sämtliche Daten, nur der kleine Bürger darf von nichts eine Ahnung haben und bekommt somit auch keine Auskunft. Wahrscheinlich ist dies zu unserer eigenen Sicherheit. *g*

Bragi
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#33
Hi Gil,

schaue einfach mal unter den folgenden Adressen nach, ob Du da etwas zu Deiner Frage findest:

http://bundesrecht.juris.de
http://www.bmi.bund.de

In diesem Sinne,

Riddle
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#34
EU will Chip für Hunde

Das Einpflanzen des Chips dauert nur wenige Sekunden. In der Folge können Tierärzte den Vierbeiner jederzeit per Scanner identifizieren und in einer internationalen Datenbank nachschlagen.

Wien - Ein kleiner Mikrochip - per Injektionsnadel unter die Haut gepflanzt - macht Tiere garantiert verwechslungssicher. Die Methode wurde am Mittwoch in der Veterinärmedizinischen Universität Wien an einem Hund und einem Pferd demonstriert. Bereits nach wenigen Sekunden waren die Tiere mit einem Zahlencode gekennzeichnet. Der Eintrag in internationale Datenbanken ermöglicht jederzeit das Auffinden des Besitzers.

Geringe Kosten

"Diese Kennzeichnung sollte Teil der ersten Behandlung sein", sagte Wolf-Dietrich Freiherr von Fircks, der Rektor der Uni. Im Tierspital werden herrenlose Hunde schon seit längerem dieser Prozedur unterzogen. Die Kosten: etwa sieben bis acht Euro für den Chip, 13 Euro für die Registrierung. Dazu kommen noch allfällige Tierarztspesen.

Angst vor "Fremdkörper"

Viele haben noch Vorbehalte gegen das "Chipping", weil ein Fremdkörper in das Tier eingepflanzt wird. Für Günter Haider von der Tierärztekammer ist das aber kein ausreichender Grund. Er verglich die Kennzeichnung mit einer Zahnbehandlung, bei der man auch oft ein Implantat erhält. Außerdem handelt es sich nicht - wie oft fälschlich vermutet - um einen Sender. Erst durch den Scanner wird der Chip aktiv.

Krankengeschichte via Internet abrufbar

In einer EU-Richtlinie ist die Kennzeichnung von Hunden bereits vorgesehen, hieß es. Bei ausgesetzten Vierbeinern lässt sich der Besitzer leichter ermitteln. Wird ein verletztes Tier von Unbekannten zum Arzt gebracht, ist rasch via Internet ein Zugriff auf die Krankengeschichte möglich.

Nur vom Tierarzt durchführbar

Die Registrierung kann nur von einem Tierarzt erfolgen. Damit soll dem Missbrauch ein Riegel vorgeschoben werden. Die vier verschiedenen Modelle sind untereinander kompatibel. In Datenbanken wie http://www.animaldata.com können alle wichtigen Informationen eingetragen werden. Findet ein Veterinär ein entlaufenes Tier, reicht es, die gescannte Nummer einzugeben. Sollte die Suche erfolglos bleiben, gibt es noch die Möglichkeit, im Internet bei http://www.europetnet.com fündig zu werden. 24 nationale Datenspeicher sind dort vernetzt.

Die Tierärzte demonstrierten auch in der Praxis, wie rasch das "chippen" funktioniert. Bei Hund "Max" gab es nicht einmal ein leichtes Zucken. Und auch das Pferd zeigte kaum Reaktionen.


Quelle: Artikel vom 07.05.2003 http://www.kurier.at

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einfach, billig, praktisch, sicher, ...und was für das Hunderl gut ist, wird doch wohl für Herrchen noch besser sein, oder...???



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#35
Hallo Daphnee,

daß ist der Anfang vom Ende,dieses chipping.... mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn ich das lese!!
Vor allem die interessanten Stichworte in dem Text:

[*]Zahlencode
[*]Scanner
[*]internationale Datenbank

wahrlich ein Hohn was uns da ins Gesicht geschleudert wird! Und genau Daphnee: was für das Tier paßt, paßt bei uns erst recht!

Sonnengleißen, die gar nicht wissen will, wieviele Chips mit den ganzen Impfungen schon im Umlauf sind
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#36
>Sonnengleißen, die gar nicht wissen will,
>wieviele Chips mit den ganzen Impfungen schon im
>Umlauf sind

Da sagst Du aber was Interessantes, Sonnengleißen. Der Bundi geht ja stets davon aus, daß ein Chip zwangsläufig etwas mechanisches sein muß. Im Zeitalter von Biochemie eine sicherlich überholte Annahme.....
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#37
ganz genau, Paganlord, überholt nur von mechanischen DIngen auszugehen. es gab ja schonmal eine solche Disussion hier Blinzeln

nichts desto Trotz will ich wirklich nicht wissen wieviele zu Beginn dieser Experimente schon mit solchen Dingern ausgestattet wurden- und erst recht mag ich nicht darüber nachdenken wieviele von den anderen Chips ein jeder von uns schon intus hat, aufgenommen durch NAhrung oder sonstiges...
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#38
USA: Fernsehen verboten (unglaublich - aber wahr)

Wie die Welt aussehen könnte, wenn Industrielobbys ihren Willen gegenüber Gesetzgebern durchsetzen, zeigt eine wachsende Anzahl von US-Bundesstaaten. Dort macht sich strafbar, wer ohne Genehmigung fernsieht, telefoniert oder E-Mail versendet.

Wer im amerikanischen Bundesstaat Colorado seinen Fernseher einschaltet, macht sich strafbar, wenn er dafür keine staatliche Erlaubnis hat. Das Land im Herzen der USA gehört zu sechs Bundesstaaten, die bisher den Betrieb von Fernsehern, Computern, Telefonen und anderen Kommunikationsmitteln gesetzlich einschränken.
Vor der Inbetriebnahme muss jeder Bürger die Erlaubnis eines regionalen "Communication Service Providers" einholen, wenn er nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen will. Selbst Anrufbeantworter, Faxgeräte und Handys fallen unter diese Regelung. Jeder der sich nicht registrieren lässt wird so zu einem potenziellen Straftäter gemacht.

Hinter dieser Entwicklung steht der Branchenverband "Motion Picture Association of America", der alle Filmkonzerne von Warner Bros bis Metro-Goldwyn-Mayer vertritt.

Die Lobbyisten betrachten die Gesetzgebung lediglich als kleine Änderung bestehender Regelungen im Kampf gegen Internetpiraten und Schwarzseher. Seit 2001 arbeiten die Vertreter der Studios an der Verschärfung der Gesetze der amerikanischen Bundesstaaten. Zu diesem Zweck wurde von der MPAA eigens eine Vorlage für alle parlamentarischen Gremien entwickelt.

Zwar variieren die Regelungen von Staat zu Staat, aber in der Stoßrichtung basieren sie alle auf den Vorschlägen des Branchenverbands. Die Gesetzgebung soll die Produktion, den Besitz und die Anwendung von Kommunikationsgeräten verbieten, die den Diebstahl von Dienstleistungen und Fernsehsignalen ermöglichen.

Die Electronic Frontier Foundation betrachtet die Gesetze als überflüssig und unnötig. Für die virtuellen Bürgerrechtler werden hier die öffentlichen Interessen dem Selbstbedienungsanspruch der Medienindustrie geopfert.

Konsumenten unter Generalverdacht

"Die Maßnahmen repräsentieren ein spezielles Interesse an einer Gesetzgebung, welche gleichberechtigte Nutzung, Innovationen, freie Meinungsäußerung und Wettbewerb in Gefahr bringt", erklärt Fred Lohmann von der Electronic Frontier Foundation. "Die Communication Service Providers, also Internet Service Providers, Kabelgesellschaften und Unternehmen für digitales Entertainment können die Gesetze nutzen, um Internetverbindungen, Kabelempfang und Satellitenverbindungen einzuschränken. Sie können eine Vielzahl von Anwendungen verbieten, die zum Schutz und zur Sicherheit der Internetnutzer nötig sind."

Die "Motion Pictures Association of America" hat mittlerweile in allen Bundesstaaten Lobbyisten, die eine Gesetzgebung in ihrem Sinne vorantreiben. Bisher existieren entsprechende Regelungen in Delaware, Illinois, Maryland, Michigan, Pennsylvania, Wyoming und Arkansas.


IM INTERNET

· Motion Picture Association of America (MPAA)

· Electronic Frontier Foundation

· Offizielle Website des Bundesstaates Colorado

Der nächste Staat auf der Liste der MPAA ist Massachusetts an der Ostküste. Verstöße gegen das Gesetz sollen hier mit Geldstrafen bis zu 2500 Dollar und Gefängnis von zweieinhalb Jahren bestraft werden. In Illinois drohen sogar 25.000 Dollar Strafe und fünf Jahre Gefängnis.

Der Wissenschaftler Edward Felton von Princeton University sieht die Kriminalisierung von Technologie, die Surfer im Internet vor allzu neugierigen Zeitgenossen schützen soll. "Eine Reihe von ganz gewöhnlichen Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre, wie Verschlüsselung und Firewalls sind in der Sprache der Gesetze illegal", befürchtet der Professor für "Computer Science". "Ist das Gerät für illegale Zwecke einsetzbar, würde es verboten".

Die Gesetze machen den Computerbesitzer für Bauteile haftbar, mit denen Kabelanschlüsse zugänglich gemacht werden können, auch wenn das Gerät für einen ganz anderen Zweck erworben wurde. "Ist das Gerät für illegale Zwecke nutzbar, wird es verboten".

John Palfrey, der Direktor des "Berkman Center for Internet and Society" in Harvard, hat sich ebenfalls gegen das Gesetz in Massachusetts ausgesprochen. Er befürchtet, dass schon die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen zu Schwächen in Sicherheitssystemen der Telekommunikation strafrechtlich verfolgt wird. "Ich habe niemanden gehört, nicht mal einen Staatsanwalt, der dieses Gesetz will", sagt Palfrey. "Die einzigen Menschen die sagen, dass wir diese Gesetze brauchen, sind von der Motion Picture Association".

Die Kritiker sind erst sehr spät aufmerksam geworden und neun weitere Staaten arbeiten bereits an einer Verschärfung ihrer Gesetze. Für die Piraten brechen dann rosige Zeiten an, denn in der Masse der kriminellen Fernsehzuschauer wird man ihnen nur wenig Beachtung schenken können.


aus Spiegelonline
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