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Bio ist besser!
#11
Ich lese gerade in einer deutschen Zeitung, dass es mal wieder eine Anti-Bio-Kamagne gibt. Nach dem Motto: Bio ist nicht gesuender, weil Bio nicht mehr Vitamine und auch nicht mehr Naehrstoffe enthalten wuerde. Dafuer sei Bio teurer, und es waere letzlich eine Glaubenssache, ob man nun lieber Bio oder lieber konventionelle Nahrung zu sich nimmt. Der einzige Vorteil von Bio sei (neben der besseren oekologischen Vertraeglichkeit), dass man dort deutlich weniger Pestizide, Herbizide und andere Pflanzenschutzmittel nachgewiesen haette. Der Fakt sei jedoch irrelevant und zu vernachlaessigen, da die Werte von gefundenen Pflanzenschutzmitteln in konventioneller Nahrung unter den gesetzlichen Werten liegen wuerden und deshalb keine Rolle spielen.
EigenSinnige Frauen
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#12
Ja, das habe ich auch vor kurzem in einer Zeitung gelesen. Die entsprechenden Personen im Umfeld springen darauf auch sofort an. Also man wird gleich belagert und darüber informiert, wie sinnlos doch Bio sei.

Jemand hat mir aber vor kurzem erzählt, ich glaube es war Paganlord, daß die Leute dabei vergessen, daß man nicht seine Ernährung auf Bio umgestellt hat, sondern daß Bio die Normalkost aus der Prä-genmanipulierten Zeit ist, wo alles noch einigermaßen rein und sauber von Gendreck und Pestiziden war. Wenn man mit dem Argument kommt, ist Ruhe im Karton. Lol
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#13
Dieser Artikel stand in vielen regionalen Zeitungen. Amerikanische Wissenschaftler konnten keinen meßbaren Unterschied zu konventionell angebauten Früchten finden, außer der Menge an Pestiziden usw.

Für mich ist das schon alleine ein großer Unterschied.
Bio-Lebensmittel haben das Wort "Lebensmittel" verdient.
Lebe für Deine Ideale!
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#14
Es gibt eben Dinge, die kann man mit den herkömmlich technischen Meßgeräten eben nicht erfassen. So ist ja in vielen homöopathischen Mitteln auch nichts mehr meßbar außer der Trägersubstanz. Das war damals ja das Argument der Schulmediziner. Und heute sind selbst die schon schlauer ("Komisch, Homöopathie scheint zu wirken" O_O) obwohl ihre Logik da immer noch Purzelbäume schlägt.

Gib' mir einen Apfel und ich sage Dir ob er "konventionell" angebaut wurde oder "einfach nur so" am Baum gewachsen ist - und das nur durch meine Sinne erfahren, so ganz ohne Meßschnickschnack.

Für die Logik wird es wohl immer nicht meßbare Frequenzen geben und wer sich da dann auf seine Logik verlässt (in dem Fall: Konventionell ist auch nicht viel anders als Bio - außer billiger), rennt halt in die Irre. Den hat dann allerdings auch das Gefühl für seinen Körper total verlassen und er wird auch zum Arzt laufen und sich z.B. Bluthochdruck meßbar bescheiningen lassen (und dankbar die verschriebenen Pillen schlucken anstatt seinen Lebenswandel zu reflektieren) ..... was er selbst schon längst vorher in der Entstehungsphase hätte merken und gegensteuern können. Allerdings setzt das natürlich Selbstverantwortung und -kenntnis voraus und dazu wird man Hierzulande nicht erzogen. Das müßte man sich schon selbst erarbeiten bzw. sich rückbesinnen.

Mich schockieren diese Meldungen, die da grad kursieren daher nicht. Auch ich bin genau dann zwar auch immer wieder damit konfrontiert, daß ich auf meinen "Biofimmel" angesprochen werde, aber das macht nichts. Vielleicht lernen die anderen ja doch noch dazu? Biggrin

Wobei - traurige Tatsache - "Bio" ja auch immer mehr zu Massenproduktion mit den entsprechenden Konsequenzen verkommt, bzw. in der "Tierproduktion" da schon angekommen ist. Ich beobachte das schon lange Jahre an den Biorichtlinien einiger Bio-Verbände. Was noch vor 30 Jahren aus Idealismus und Überzeugung anders gemacht wurde als in der konventionellen Produktion, ist heute weitgehend aufgeweicht. Es gibt fast nichts, wofür man keine Sondergenehmigung erhalten könnte. DAS ist für mich das wahre Drama und tatsächlich kommt - für mich persönlich - unter dem Strich heraus, "Bio" ist tatsächlich nicht immer "Bio". Auch hier ist stete Wachsamkeit gefragt und man sollte nicht den Fehler begehen, die Eigenverantwortung auch nur ein Stück weit abzugeben, weil ja "Bio" drauf steht.
Der Bogen entfaltet seine Macht durch deine Energie - Der Pfeil wird davon fliegen auf ein entferntes Ziel - Aber dein Leben wird immer bei dir sein - Gedenke der Alten Werte - Ehre die Ahnen, die dir den Bogen in die Hand gelegt haben
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#15
Zitat:Es gibt eben Dinge, die kann man mit den herkömmlich technischen Meßgeräten eben nicht erfassen.

Genau, die bestmögliche energetische Lebensinformation gibt es nur in Bio-Obst und -Gemüse. Wer einmal einen Rohkostwettbewerb mitgemacht hat, der weiß wovon ich spreche.

Und in Bezug auf die Analysen bestimmt der Auftraggeber das Ergebnis.
Lebe für Deine Ideale!
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#16
Zitat:Und in Bezug auf die Analysen bestimmt der Auftraggeber das Ergebnis.

Derzeit laufen gerade wieder Hetzkampagnen gegen Bio und Co.
Es ist wirklich erschreckend, die Gespräche der Arbeitskollegen und deren Pressehörigkeit mitzubekommen.
Das Ziel vor Augen!
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#17
Es stellt sich natürlich die Frage, in welcher Relation die Meßwerte vorgenommen wurden? Wurde überhaupt der Nährwert in Bezug auf die Größe des Produktes berücksichtigt? Wurde conventioneller Anbau und biologischer Anbau mit der gleichen Bodenvoraussetzung betrieben? Das ist bestimmt nicht der Fall!
Wie schon angesprochen, geht es hier nur um Verwirrung und Verunsicherung des Verbrauchers! Natürlich enthält eine ökologische Frucht mehr Nährstoffe. Sie hatte doch auch genügend Zeit, Nährstoffe aufzunehmen. O_O

Ich habe letztens einen Artikel in einer Wissenschaftszeitung zugesteckt bekommen. Eine Wissenschaftlerin berichtete von der Verschwendung der Flächen, die für den biologischen Anbau nötig wären und wie effektiv es doch sei, mit wenig Fläche viel zu erzeugen.
Keine Rede von Pestiziden, Fungiziden, Herbiziden und deren Folgen. Keine Rede davon, daß die Tomate ja dennoch nicht mehr Nährstoffe enthält.
Die Masse denkt jedoch nicht weiter und der mangelnde Bericht bekommt Gewicht und liefert oberflächliche Argumente gegen den ökologischen Anbau.

Finde Dich selbst!
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#18
Bei dieser Kampagne wird mit Parolen und Überschriften gearbeitet. Nach dem Motto: Bio ist Glaubenssache, und parallel dazu kommen noch ein paar übel aussehende Bio-Hühner in die identische Ausgabe, und schon ist das Meinungspaket geschnürt.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#19
Zitat:Bio ist Glaubenssache

Logisch nachweisbare Tatsachen unlogisch erscheinen lassen. Damit sprechen sie aber auch religiösen Ansichten eine gewisse Unwahrheit zu... Blinzeln


Zitat:und parallel dazu kommen noch ein paar übel aussehende Bio-Hühner in die identische Ausgabe, und schon ist das Meinungspaket geschnürt.

Natürlich gibt es auch schwarze Schafe im Bio-Bereich. Wo gibt es die nicht? Wenn es denn überhaupt Bio-Hühner sind ...


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#20
Ich finde es ohnehin geschmacklos, ein Lebewesen als Bio oder nicht einzustufen.

Da sind die "Bio"-Fleischesser gleich sauer, wenn drauf angesprochen. Die denken, sie tun sich und dem Tier etwas Gutes. Vogel
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