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Das Adam-Prinzip
#21
Hallo Alexis,

meine Beobachtungen zum Thema Mann sind folgende:
Dreh und Angelpunkt ist beim Mann immer das Ego. Und ich glaube dieses ist es auch was den Männern so unwahrscheinlich zusetzt. Wie gesagt ein „positives“ selbstbewußtes Ego mit dem vollen Bewußtsein „ICH BIN“ ist damit nicht gemeint.
Sondern das Ego, daß aus unterschiedlichsten Gründen rebelliert und den Hahn im Manne, den Rivalen oder den Besserwisser hervorholt.
Ich denke bei den Männern drehen sich Konflikte jeglicher Art meist um dieses kleine Wörtchen.

Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Typen. Die eine Sorte Mann hat ein viel zu ausgeprägtes Ego (in Fachkreisen als Egozentrik bezeichnet). Das heißt, daß das eigene Ich im Zentrum jeglichen Handelns steht. Ich glaube, das ist dann der Typ Mann, der sich selber viel zu wichtig nimmt. Die Sorte, die selten über sich selber lachen kann und jede Art von Konversation stets als Kampf ums Rechthaben sieht. Man(n) will glänzen, und die eigenen Befindlichkeiten hängen stets von den Bewunderungen und Anerkennungen des äußeren Umfeldes ab.
Das ist der Typ Mann, der dann beziehungstechnisch nur wenig Gehör für andere Menschen hat, in diesem Fall seine Partnerin, weil er viel zu sehr mit sich selber und der äußeren Anerkennung beschäftigt ist. Frau wird mehr als Besitztum angesehen, als als gleichberechtigte Partnerin. Solche Männer werden allerdings von Frauen stets als sehr männlich wahrgenommen. Allerdings hat diese Form der Männlichkeit nur wenig mit den männlich fließenden Energien zu tun. Das in diesem Fall als Emotion zu bewertende Ego ist sich seiner selber nicht bewußt, sondern macht den Selbstwert nur von anderen abhängig.
Schade um die wertvolle Energie :-)

Der andere Typ Mann ist der von der Medienwelt verweichlichte „Frauenversteher“. Dieser verkauft sich selber unter Wert und weiß eigentlich gar nicht mehr was Männlichkeit überhaupt bedeutet. Das ist die Kehrseite der Medaille. Ein vollkommen verkümmertes Ego, das selber noch nicht herausgefunden hat, wozu er alles in der Lage wäre. Das ist dann der Typ Mann, der es allem und jedem rechtmachen will, der keine eigene Meinung hat und stets gelenkt werden will. Solch ein Typ Mann wird eher als unmännlich empfunden. Wo Frau nie das Gefühl hat, daß sie gerade beschützt wird und sich in schwierigen Momenten anlehnen kann. Frau fühlt sich alleine und verliert den Respekt vor dem Mann. Sie übernimmt die aktive Rolle in der Beziehung, und letztlich wird er zum Spielball für sie.

Ich denke, es gibt viel Verhaltensschablonen, wo Mann und Frau viel dazulernen müssen.
Und dies natürlich nicht nur auf Seiten des Mannes.
So wie uns Frauen ein falsches Bild von unserer Rolle vermittelt wird, so tut man es auch mit dem Manne. Und so lernen auch die Männer vollkommen falsche Verhaltensweisen.
Zu meinem Beitrag sei noch dazu gesagt, daß eine gute Beziehung immer von beiden Partnern abhängt. Jeder muß halt bereit sein, ein Stück Kompromiß einzugehen.
Wenn beide zusammen an einem Strang ziehen und bestimmte Regeln und Absprachen füreinander getroffen haben, kann das Projekt Beziehung ein sehr erfolgreiches sein.
Liebe Männer, dieser Beitrag sollte nicht diskriminierend sein. Es fühle sich bitte keiner persönlich angegriffen.

Ein paar männerfreundliche Grüße
sendet Euch Inara Bussi

Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.
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#22
Scherz am Rande: Vielleicht ist ein Geschlecht aber auch etwas absolut Unmodernes? Denn man ist ja darauf festgelegt. Sich auf etwas festlegen zu lassen, ist jedoch gänzlich aus der Mode gekommen! Das ist so radikal, so unrebellisch, so schröcklich endgültig diktatorisch ... Blinzeln
Tue was immer ich will!
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#23
Zitat:Vielleicht ist ein Geschlecht aber auch etwas absolut Unmodernes?

Da ist wirklich was dran. :x
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#24
Wie lebt man den Mann, den Krieger – ohne sich im albernen Gockelkampf zu ergehen, ohne zum Egozentriker zu mutieren?

Der wirkliche Mann kontrolliert seine Handlungen und auch seine gewalttätigen Gedanken. Erst das macht ihn zum überlegenen Mann, zum Sieger, der er ja sein will. Ich nenne das: die Energien richtig und punktgenau einzusetzen.

Ein Mann in meinem Sinne steht zu seinem Wort und zu seinen Prinzipien. Erkennt er einen Irrtum, dann gesteht er ihn ein und richtet sein zukünftiges Verhalten entsprechend der neu dazugewonnenen Weisheit aus.

Im Gegensatz dazu der Hampelmann, der immer dann loshampelt, wenn man auf seine Emotionen tritt, seine Ego mißachtet und alle diese anderen Dinge tut, die ihn zum Hampeln bringen. "Wort" und "Loyalität" gibt es für diesen Hampelmann nicht, denn alles ist der Emotion untergeordnet.

Dann gibt es noch die Weichei-Fraktion, die Frauenversteher, so wie es Inara weiter oben formulierte. Diese Spezies ist momentan in der Überpopulation und wird via TV, Presse und PC eifrig beworben. Man sehe sich nur die heutige deutsche Fußballnationalmannschaft (mit Ausnahme von J. Lehmann an). Die sind das Paradebeispiel für windschnittige Weicheier. Das ist der Nicht-Mann, der es sich verbieten läßt, seine männlichen Impulse zu leben, entsprechend zu nutzen und einfach nur der heutigen Zeit entsprechend designt ist.

Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#25
Zitat:Scherz am Rande: Vielleicht ist ein Geschlecht aber auch etwas absolut Unmodernes?

Ja, Wishmaster, das ganze nennt sich heutzutage „Gender Mainstreaming“ (Gender meint heute viele Geschlechter, also Homosexuelle, Lesben, Bisexuelle etc. und nicht mehr nur männlich und weiblich) und ist der Versuch Geschlechtsdifferenzierungen abzuschaffen, mit dem längerfristigen Ziel, einen neuen Menschen zu kreieren, der geschlechtsvariabel und bindungslos und damit leichter zu dirigieren ist.

Erschreckend ist hierbei, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA), unter dem Deckmantel der angeblichen Sexualaufklärung für Kleinkinder, ganz groß ihren Beitrag dazu leistet und dieses an den heranwachsenden Kindern bereits erprobt. Ich spiele da auf die Broschüre Körper, Liebe, Doktorspiele an, die das Bundesfamilienministerium zu verantworten hat, und die sexuelle Aktivitäten zwischen Eltern und Kleinkindern empfiehlt. :cry:

Diese Broschüre wurde schon tausendfach an Eltern, Kindergärten und Familienbildungsstätten verteilt!!!
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#26
Ich habe ein Sprichwort zum Thema "gefunden".

Eine Dame ist eine Frau, deren Anwesenheit zur Folge hat,
daß sich Männer wie Herren benehmen.


unbekannt

Was sagt Ihr dazu?
Lebe für Deine Ideale!
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#27
Zitat: Eine Dame ist eine Frau, deren Anwesenheit zur Folge hat, daß sich Männer wie Herren benehmen.

Sehr treffend und indirekt meine Rede. Deswegen sollten Mann wie Frau das innere Polaritätenchaos aufräumen, damit die passende Ausstrahlung sich entfalten kann.
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#28
Zitat:Eine Dame ist eine Frau, deren Anwesenheit zur Folge hat, daß sich Männer wie Herren benehmen.

Und ein echter Mann zaubert noch bei einer ausgesprochenen Xanthippe ein freundliches Lächeln hervor.
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