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Das (Lebens-) Prinzip Nikola Teslas
#11
Gast Katanka schrieb:Da interpretierst du meine Intention falsch.
Es geht nicht um etwas durch den Dreck ziehen, es geht darum alle Seiten zu beleuchten.
Nein, Neid muss ich keinen auf diesen Mann verspüren, genausowenig wie auf niemand anderen, da ich einfach ich bin und er er.
Wenn du verstehst was ich meine?
Ich hatte damit gar nicht Dich im Sinne und habe auch nicht vermutet, es
wäre Deine Intention. Ich wollte nur aufzeigen, dass es Gestalten gibt die
mit solch einer Intention zu Werke gehen und dass man deshalb solchen
Diskreditierungsversuchen gegenüber kritisch sein sollte und dass eben
auch große Persönlichkeiten mal irgendetwas "falsch" gemacht haben.

Der von mir hervorgehobene Teil gefällt mir, ich
halte sowas für eine sehr vernünftige Sichtweise. Lächeln


Gast Katanka schrieb:Also wäre eine Alternative statt den Aufzeichnungen eine Veröffentlichung gewesen, sodass nicht nur einer von seinem Wissen profitiert, sondern alle...
Mißbrauch wäre es in meinen Augen beispielsweise, wenn das Militär Pläne
in die Hand bekäme, die es denen erlauben irgendwelche neue Superwaffen
zu basteln. Eine Veröffentlichung von Plänen o.ä. verhindert keinen solchen
Mißbrauch, sondern begünstigt ihn ja nur noch.
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#12
Zitat:Vielen Dank übrigens an Hernes_Son für diese schönen Beiträge!

Dem schließe ich mich an. Ich verstehe nicht viel von den ganzen Erfindungen Teslas, aber seine Biographie liest sich sehr spannend. Schon wieder einen Anreiz, meinen Horizont zu erweitern und neues dazu zu lernen!

Vielleicht kann Hernes_Son mir Literatur empfehlen? Winken
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#13
Diese Zusammenfassung ist zu einem guten Teil eine Verarbeitung dessen, was die Autoren John O'Neill und Michael Krause in ihren Biografien über Tesla veröffentlich haben. Beide Veröffentlichungen haben ihre Stärken und Schwächen, daher habe ich die Anekdoten über Tesla noch mit eigenen Anmerkungen und Schlußfolgerungen an den Stellen versehen, bei denen ich von anderen Gegebenheiten ausgehe.

Michael Krause beispielsweise zeichnet ein sehr düsteres Bild von Tesla und spricht ihm gleich ganz die Fähigkeit ab, technische Konstruktionen und Pläne allein mithilfe seiner Vorstellungskraft zu entwickeln. Außerdem scheint mir seine Biografie manchmal nicht sauber recherchiert. Wer allerdings Wert auf die Zusammenhänge der geschäftlichen Beziehungen und Infrastrukturen von Tesla legt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Die Biografie von John O'Neill ist bereits ein Jahr nach Teslas Tod erschienen. Der Autor war ein Freund und Zeitgenosse Teslas, daher ist diese besonders interessant und zeichnet auch ein durchweg positives Bild von Tesla. John O'Neill geht bei Tesla von einem "Übermenschen" aus, der eine (evolutionäre) Weiterentwicklung des normalen Menschen ist. Wenn man von diesen Stellen absieht, ist diese mit Abstand die Beste über Nikola Tesla.

Es wäre allerdings unwahrscheinlich anzunehmen, daß diese Zusammenfassung der Weisheit letzter Schluß über Nikola Tesla ist, zumal sie auch nur ein paar Anekdoten über den Erfinder enthält. Die Anmerkungen und Schlußfolgerungen entsprechen einfach nur der Philosophie, wie sie dem Pagan-Forum zu eigen ist.

Zitat:Mißbrauch wäre es in meinen Augen beispielsweise, wenn das Militär Pläne
in die Hand bekäme, die es denen erlauben irgendwelche neue Superwaffen
zu basteln. Eine Veröffentlichung von Plänen o.ä. verhindert keinen solchen
Mißbrauch, sondern begünstigt ihn ja nur noch.

Tatsächlich hat Tesla der amerikanischen Regierung oft seine Erfindungen angeboten, allerdings wurden diese nicht ernstgenommen, und man hat ihn sogar bisweilen dafür ausgelacht, da seine Ansprüche als unglaublich erschienen. Tesla war seiner Zeit einfach um Äonen voraus. Diese Erfahrung mußte er beispielsweise mit seinem ferngelenkten U-Boot und den Torpedos machen.

Es ist anzunehmen, daß Tesla wahrscheinlich immer unter einer besonderen Beobachtung seitens des amerikanischen Militärs stand, denn man wußte sehr wohl was Tesla für Leistungen erbrachte. Solange man ihm die finanziellen Mittel vorenthält und dafür sorgt, daß er seine Erfindungen niemals irgendjemanden anbieten kann, hat man das auch gut unter Kontrolle.
J.P.Morgan hat seinerseits dafür gesorgt, daß Tesla niemals finanziell Fuß fassen konnte, denn seine Entwicklungen der drahtlosen Energieübertragung standen nicht im Interesse der Mächtigen. Man stelle sich nur vor, freie Energie für jeden, das war einfach unhaltbar.
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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