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Das Wort Rune
#1
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#2
Czar meint: Daß heute behauptet wird, daß das Wort Rune von "raunen" und "Geheimnis" herstammt. Czar ist jedoch der Meinung, daß das Wort Rune aus dem finnischen Wort Rune hergeleitet werden muß. Das finnische Wort bedeutet: alte Geschichte, Sage oder Lied.

Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#3
Vielleicht leitet sich ja raunen von Rune ab, macht sowieso in ANbetracht des mythischen beigeschmaks des Runenwesens mehr Sinn.
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#4
nguyen schrieb:Vielleicht leitet sich ja raunen von Rune ab, macht sowieso in ANbetracht des mythischen beigeschmaks des Runenwesens mehr Sinn.
Danke für diese Meinung, Nguyen. Das ist nämlich auch meine Ansicht dazu. "Raunen" kommt von "Rune" und nicht umgedreht. Von daher könnte die Übersetzung a 'la Czar tatsächlich näher an der Wahrheit dran sein, als das Wikipedia-Wissen, das überall im Netz verbreitet wird.

Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#5
Zitat: Vielleicht leitet sich ja raunen von Rune ab

Obwohl ich nahezu nichts über Runen weiß, bin ich sogar sicher, daß es sich so herum verhält. Zeichen bergen einen Inhalt. Asiaten meditieren vor einzelnen Zeichen, Mönche malen sie jahrelang immer wieder, um ihren Sinn zu erfassen. Gewissermaßen erzählen sie wirklich eine Geschichte, und der Sinn einer Geschichte ist auch nicht immer gleich offenkundig, sie wieder bergen also das Geheimnis. Insofern ist die Verschachtelung in Richtung Rune als Usprung für mich völlig "logisch".
Ein Geschichte, oder auch ein Geheimnis, birgt aber kein Zeichen, sondern wird als solches dargestellt, und kann über das Zeichen wieder eröffnet werden.

Mal etwas ab vom Thema Zeichen, aber hin zum Thema Inhalt von Etwas: Kürzlich sah ich im Fernsehen einen japanischen "Meister im Zerteilen eines Kugelfisches, ohne ihn zu berühren" (so lautete des Meisters Titel). Der Mann ist eins gewesen mit seinen Werkzeugen sowie mit dem Fisch. Der Filmautor war Deutscher und kommentierte in amüsanter Weise den gesamten Beitrag. Zu dieser Szene sagte er in etwa: "Ich als Deutscher sehe nun: Einen zerteilten Fisch. Ein Japaner sieht: Die Brücke über der Schlucht zum Berg der Weisheit" (so in etwa, das habe ich nicht mehr wörtlich in Erinnerung).
Ich war fasziniert und ein Bedauern überfiel mich, daß es solcherlei Künste in unserer Kultur nur noch selten gibt. Kunst ist bei uns ja zum Zweck geworden (Vermarktung) statt mehr Selbstzweck zur Darstellung des Seins (also als Zeichen im weiteren Sinne).
Und nochmal Japan: Es gibt japanische Künstler, die malen immer und immer wieder den Fujijama, und jedes weitere Bild soll besser werden und sie näher an den Berg führen, sie ihn verstehen lassen. Es gibt auch deutsche Maler, die malen immer und immer wieder ein großes buntes Herz und bunt drumherum z.B., aber sie "schmieren es hin", es soll nicht vollkommener werden, sie wollen nicht etwa "das Herz verstehen". Sie haben lediglich bemerkt, daß sich mit 30minütiger Fließbandarbeit jedes mal hundert Euro verdienen läßt.

Wenn ein japanischer Mönch jahrelang die immer gleichen alten Schriftzeichen malt, um "ihren Sinn zu erfassen", so wird er verehrt und geachtet, weil er auf dem Weg zur Weisheit ist. Brütetete hierzulande jemand über ein paar Runen, so wäre er mindestens Spott und Hohn ausgeliefert, wenn nicht sogar der Bezichtigung von Okkultismus (im negativen Sinn natürlich).

Zitat:Brütetete hierzulande jemand über ein paar Runen

Daß ich dies selbst jetzt mit einem Anflug von Geringschätzung ausdrückte ist verdeutlichende Absicht.


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#6
Ja das leuchtet ein, zumal üblicherweise ein Tätigkeitswort von einem Hauptwort abgeleitet wird.

Jedoch:

Wie kann ein bestimmter Sprachgebrauch (hier finnisch) alleine auschlaggebend sein?
Will man echte Resultate und keine Verirrungen oder Stückwerk ertragen, so sollte man nicht nur das urige suchen, sondern auch urig denken. Urig denken heißt für mich in Urbildern zu schauen - und weniger in Formeln oder unmenschlich verwahllosten Sprachstilen.

Und so offenbart sich auch das Geheimnis des Wortes "Runa" (RU im jenseitigen Spiegel zu UR):

Als UR-symbole, welche die "Oberwelt" von unten (bzw. von innen) heraus erhalten und nähren - gleich den WURzeln eines Baumes, die den Stamm und alle Früchte erhalten und gleichzeitig den einen Pol des "So wie oben so auch unten" bilden: So sind die Antennen sowohl unten in den Wurzeln als auch oben im Ästewerk vorhanden.

Und daß helle Ohren ein "geheimnisvolles Flüstern" von diesen Antennen vernehmen, ist so auch nicht verwunderlich: Es ist das Flüstern des schwingenden Spiels der Naturkräfte - aber wohl auch anderer geheimer Botschaften.
Aber auch das "finnische Lied" ist passend, denn alles Sein gleicht doch auch einer schwingenden, harmonischen Melodie, welche die ordnende Kraft des Osiris durch das "Tor der Macht" (Isis) aus der Ursuppe täglich neu formt?

Jubelt der Göttin, Herrin des Lebens, Glanz der Sterne!
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#7
Czar ist hier etwas ungenau. Denn das von ihm angeführte Wort Rune (kyrillisch: PYNBI) ist ein karelisches Wort. Karelien liegt zwar in Finnland, besitzt kulturell und völkerkundlich jedoch andere Wurzeln als die Samen-Finnen. Man spricht hier wohl von Ural-Finnen und Wolga-Finnen.

Da das Wort Rune nicht nur im karelischen vorkommt, sondern bis heute in vielen Sprachen vorhanden ist, ist es meines Erachtens zweitrangig den Wortursprung regional zuordnen zu können. Primär ist die eigentliche Bedeutung des Wortes zu erklären. Und genau hier scheiden sich dann auch die Geister, wie oben bereits ausgeführt wurde.

Ich bin – wie bereits gesagt – ebenfalls der Meinung, daß sich das Wort "raunen" von "Rune" herleiten muß – und nicht umgedreht. Der Hinweis auf das Ur ist eine gute Idee, aber die Schlußfolgerung daraus m. M. zu abenteuerlich. Das kann man so nicht bringen.
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#8
Das war auch mehr als Gedankenanstoß gedacht und weniger als schlüssige, allein für sich stehende Herleitung.
Ja die ganze Geschichte so wie ich sie mir vorstelle ist etwas aufwendiger, ich werde versuchen sie später zusammenzufassen. Vielleicht ist etwas verwertbares dabei.

Poesie

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#9
Der Göttin zum Gruße,

nach einer Bedenkzeit bin ich für mich persönlich nun zu dem Schluß gekommen, daß man diese Sache nicht vollständig "konventionell" (etymologisch/linguistisch) lösen kann. Es ist hier wohl noch ur-iger, also "lautmagisch".
Bedeutet, es muß eine Frequenzabfolgebetrachtung der Lautschwingung her, was aber für ein öffentliches Forum m.M. nicht mehr passend ist. Dazu gehört dann auch der Zusammenhang mit UR.

Die Frage bzgl. "raunen" ist schnell beantwortet, da nicht einmal WIKI Rune von raunen ableitet. Im "Grimms" (Etymologie) sind sogar Beispiele für den Sprachgebrauch von "runen" im Sinne eines Tätigkeitswortes gegeben. Wie also jemand zu dem Umkehrschluß kommt, ist mir nicht einsichtig.

Ein paar "Sprachgebrauchsfetzen" hab ich aber noch zusammengetragen, die Argumentation bewußt unsystematisch (unwissenschaftlich) belassen, zwecks Musterfindung in der Gesamtheit.

runa (althochdeutsch)
In alter Bezeichnung eben für "Geheimnis" und "Zeichen" etc., ist ja alles bekannt. Wenn man will können die von czar gelieferten Zusatzbedeutungen wie "Lied, Geschichte, Sage" dazugenommen werden. Ich sehe das aber als Sekundärbedeutung an.

Glücklicherweise sind Worte mit (h)ru- sehr dünn gesäht.
Das witzige ist, daß klangverwandte Worte wie RUfen oder RUN (engl. f. rennen) zunächst immer eine starke nach außen gewandte (also offene) Aktivität beinhalten, wo doch Rune was verborgenes, flüsterndes (eine feinstoffliche Frequenzaktivität) andeuten soll. Beim RUmpelstilz ist es sogar ein lärmender Kobold. Aber nach innen hat er ein Geheimnis, den seines verborgenen Namens eben. Und so ist eben in der RUhe (ahd. ruowa) bzw. Stille/Leere auch eine große Kraft (eine große Aktivität/Dynamik), wie man bem hebräischen RUAH auch leicht erkennen kann. Rua ist dort der Hauch aber auch die Leere und der Geist. Der Bezug zu einem hebräischen Wort ist m.M. in diesem Fall legitim, da Teile dieser Sprache aus einer urzeitlichen Epoche stammen und es durchaus Bezüge zum Althochdeutschen (welches auch aus dieser urzeitlichen Epoche stammt) gibt.
Dieser (Geistes-)Hauch ist der ODem, und ODin trägt nicht umsonst seinen Namen (bzw. umgekehrt, ODem/Od ist an Odin angelehnt). Die Brücke von ODIN/Wotan zu RU wird hier nochmals durch RU-precht deutlich, das Alter-Ego Wotans oder zumindest ein Wesir desselben.
Dabei ist Ruprecht in ahd. hruao-percht, angegeben als "Ruhmglänzender" (percht=helle, strahlende). M. M. kommt dieser "Ruhm" vom guten RUF und rufen heißt auf ahd. (h)RUOfan, wie bereits oben angedeutet. Im alten Sprachgebrauch ist "rufen" auch auf Schallfrequenzübertragungen bezogen, nicht nur auf Rufe von Lebewesen. Das ist ein Hinweis auf eine Verbindung zu "raunen". Und eben dieser RU-precht (ODIn) ist ja bekanntlich der Übermittler der RUNEN, womit ein kleiner Kreis geschlossen wäre.
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#10

(29.01.12008, 18:36)THT schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Das-Wort-Rune?pid=31358#pid31358Der Göttin zum Gruße,


runa (althochdeutsch)
In alter Bezeichnung eben für "Geheimnis" und "Zeichen" etc., ist ja alles bekannt. Wenn man will können die von czar gelieferten Zusatzbedeutungen wie "Lied, Geschichte, Sage" dazugenommen werden. Ich sehe das aber als Sekundärbedeutung an.

Glücklicherweise sind Worte mit (h)ru- sehr dünn gesäht.
Das witzige ist, daß klangverwandte Worte wie RUfen oder RUN (engl. f. rennen) zunächst immer eine starke nach außen gewandte (also offene) Aktivität beinhalten, wo doch Rune was verborgenes, flüsterndes (eine feinstoffliche Frequenzaktivität) andeuten soll.

Liebe Grüße THT,

Hier komm ich nicht umhin, um das Wort RUhen zu erwähnen, was klangähnlichkeit mit Rune hat.

womit wieder der zweite Teil, des Textes also das es was Verborgnes sein könnte wieder an Bedeutung gewinnt.

Was ich zusätzlich dazu gefunden habe ist auch aus z.B. englischen "run" auch fließen -> evt. rennen/rinnen bedeutet. Wenn man weiter Überlegungen bezüglich rinnen, Dachrinne anstellt, so könnte man auf das Ergebnis, dass es Rinnen / (Kerben), sprich wie trockene (Fluß)Bette sind. (Rhine (dt. Rhein) =fließen)

So macht das Wort Rune auch einen Sinn. Aber das ist auch nur ne Meinung von mir.

Nachtrag: es gibt auch klangähnlichkeit und Zusammenhang und mit Ranjan, Ragna dies würde mit verletzen, schneiden, Linie, Richtung - womit sich hier wieder der Kreis schließt.

(leider sind die Quellen, worauf man u.a. auf die Schnelle angewiesen ist nicht geprüft)

http://www.etymonline.com/index.php?term=run&allowed_in_frame=0
http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/wort/idg/german/ragnarok.htm

Grüße Waldläufer
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