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Definition der heutigen Wissenschaft
#1
Zitat:Lediglich unserer Logik erscheint es so, als wenn die Natur wegen dieser und jener Ungenauigkeiten und Unstimmigkeiten nicht perfekt wäre. In Wirklichkeit ist aber die Logik, also das Betrachtungsinstrument unperfekt und nicht die Natur selbst

Aber sagt denn die Wissenschaft von sich, daß sie in dem Sinne perfekt wäre, also exakt und genau ein Abbild der Wirklichkeit? Damit meine ich jede Wissenschaft, ob nun Geistes- oder Naturwissenschaft. Eine jede arbeitet doch mit begrenzten Prämissen, was sie auch zugibt, und nur daran gemessen nennt sie sich ggfls. "perfekt", also genau oder exakt, was die Betrachtung und Schlußfolgerung anhand ebendieser Prämissen angeht. (Und selbst in diesen Grenzen ist sie noch manchmal falsch, das ist aber wieder ein anderes Thema). Aber gibt sie denn vor, die Wirklichkeit 1:1 abzubilden? Es sind doch alles nur begrenzte Betrachtungsmodelle.

Für mein Verständnis meinen wir alle letztlich das Gleiche. Das Wort perfekt im Zusammenhang mit einem Modell ist allerdings wirklich irreführend.
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#2
Wissenschaft; was ist Wissenschaft?

Gehen wir zurück in der Zeit, dann wird in den alten Sagen und Überlieferungen davon geredet, daß die "Götter" das Wissen an die Menschen überliefert haben. Es gab eine Priesterkaste, die dieses Wissen zu bewahren versuchte und Menschen darin unterrichtete. Diese Zeit liegt solange zurück, daß es heute keine Aufzeichnungen mehr darüber gibt. Das letzte unverfälschte Wissen dieser Art wurde von Echnaton und Nofrete seinerzeit vernichtet.

Die älteste noch heute vorhandene Wissensform, die man wenigstens in Ansetzen noch mit dem Ursprungswissen vergleichen kann, das ist der Okkultismus. Im Okkultismus waren alle Wissensgebiete allumfassend vereint. Der Okkultismus galt deshalb auch als Geheimlehre, der die Wissenden von den Unwissenden unterschied.

Aus dem Okkultismus entstanden dann irgendwann die heutigen Wissenschaften. Alchemie, die sich heute Chemie nennt; Lebenskunde, die sich heute Biologie nennt: Rückerinnerung, die sich heute Geschichte nennt; Heilkunde, die sich heute Medizin nennt, Telekinese, Telepathie, die sich heute Physik, Elektronik oder Fernmeldetechnik nennt, Schriftkunde, die sich heute Rechtschreibung, Literatur, Grammatik usw. nennt oder andere Wissenschaften, die allesamt aus dem Okkultismus hervorgegangen sind, welcher die letzten Überreste des alten Götterwissens bewahrte.

Durch die Vereinzelung der Wissensbereiche wurde jedoch auch die Ganzheitlichkeit derselben zerstört. Es gibt heute Chemieprodukte und Forschungen, welche die Lebewesen schädigen – weil man nämlich nur noch den Erfolg der eigenen Sparte vor Augen hat, und das Ganze dabei auf der Strecke bleibt. Es gibt heute eine regelrechte Geschichtsangst, weil man das heutige System als "das beste System aller Zeiten" hinstellen will. Deshalb werden alle übrigen Geschichtsepochen als rückschrittlich, schlimm, seuchenbehaftet, ausbeuterhaft usw. beschrieben und dargestellt. Es gibt heute den Kommunikationswahn, weil man Angst hat, irgendetwas "Wichtiges" zu verpassen. usw. usf. Jeder kennt sicherlich genügend Beispiele selbst.

Heutige Wissenschaft ist also nicht nur ein logisch völlig verprägtes Instrument, sondern außerdem derart aus dem Zusammenhang der Ganzheitlichkeit des Lebens gerissen, daß sie schädigend auf Mensch, Tier und Planeten wirkt. Das alte Wissen der Götter ist vollständig verloren gegangen und heutige Wissenschaft versucht ehemalige natürliche Eigenschaften der Menschen, die ebenfalls verloren gegangen sind, durch Technik zu ersetzen – und dem heute unwissenden Menschen als tollen Fortschritt zu verkaufen. Natürlich empfindet man ein Telephon als Fortschritt und als eine tolle Erfindung, wenn man nicht mehr weiß, daß es einmal Telepathie gegegeben hat. In vielen Jahren empfindet man vielleicht vollelektronische Rollstühle als tolle Erfindung, weil man nicht mehr weiß, daß Mensch einmal laufen konnte oder man preist den neuen Luftfilter, der alle giftigen Substanzen aus der Luft automatisch herausfiltern kann, weil man nicht mehr weiß, daß man die Luft früher ohne Filter atmen konnte ... Blinzeln
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#3
Zitat:Das alte Wissen der Götter ist vollständig verloren gegangen und heutige Wissenschaft versucht ehemalige natürliche Eigenschaften der Menschen, die ebenfalls verloren gegangen sind, durch Technik zu ersetzen – und dem heute unwissenden Menschen als tollen Fortschritt zu verkaufen. Natürlich empfindet man ein Telephon als Fortschritt und als eine tolle Erfindung, wenn man nicht mehr weiß, daß es einmal Telepathie gegegeben hat. In vielen Jahren empfindet man vielleicht vollelektronische Rollstühle als tolle Erfindung, weil man nicht mehr weiß, daß Mensch einmal laufen konnte oder man preist den neuen Luftfilter, der alle giftigen Substanzen aus der Luft automatisch herausfiltern kann, weil man nicht mehr weiß, daß man die Luft früher ohne Filter atmen konnte

Das möchte ich nochmal hervorheben. Mir ist an mir selbst aufgefallen, daß zum Beispiel durch diese ganze Navigationssystemhysterie, die ja vor allem gerade im Automobilbereich seine volle Entfaltung findet, die meisten Menschen nicht mehr in der Lage sind mit einer Karte umzugehen und sich so ihren natürlichen Ausrichtungssinn abtrainieren. Ich habe dieses Ding schnell wieder veräußert, weil ich selbst gemerkt habe, daß mir sonst eine wichtige Fähigkeit abhanden kommt, bei übermäßiger Nutzung eines solchen Systemes. Irgendwann gewöhnt man sich so sehr daran, daß man gar nicht mehr weiß, wie es vorher einmal war. Ich trete mittlerweile den ganzen technischen Neuerungen sehr skeptisch gegenüber und stelle fest, daß man den allermeisten Kram nicht braucht, wenn man sich auf seine eigenen Fähigkeiten verlassen kann. Dennoch gibt es natürlich auch hin und wieder ganz nützliche Dinge, nur fällt mir gerade keines ein. Zunge raus

Grüße

Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#4
Hernes_Son schrieb:Das möchte ich nochmal hervorheben. Mir ist an mir selbst aufgefallen, daß zum Beispiel durch diese ganze Navigationssystemhysterie, die ja vor allem gerade im Automobilbereich seine volle Entfaltung findet, die meisten Menschen nicht mehr in der Lage sind mit einer Karte umzugehen und sich so ihren natürlichen Ausrichtungssinn abtrainieren.

Wobei ja eine Karte auch schon ein technisches Hilfsmittel darstellt!
Ein gut ausgebildeter eigener Orientierungssinn (ohne Hilfsmittel) wäre also das Optimale.

Hernes_Son schrieb:Ich habe dieses Ding schnell wieder veräußert, weil ich selbst gemerkt habe, daß mir sonst eine wichtige Fähigkeit abhanden kommt, bei übermäßiger Nutzung eines solchen Systemes.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!

Das dahinter stehende, perfide System, dem Menschen systematisch immer mehr Eigenleistung (Denken, Entscheiden) abzunehmen wurde mir dank deinem Beitrag gerade wieder so richtig deutlich gemacht. Danke für den Denkanstoß!
Das lässt manche neue 'technische Errungenschaft' doch gleich in einem ganz anderen Licht erscheinen. Das manche ist in dem Satz wohl auch überflüssig...

Hernes_Son schrieb:Irgendwann gewöhnt man sich so sehr daran, das man gar nicht mehr weiß, wie es vorher einmal war.

Es werden also Abhängigkeiten erzeugt.

Gruß

Glückskind

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#5
Zitat:In vielen Jahren empfindet man vielleicht vollelektronische Rollstühle als tolle Erfindung, weil man nicht mehr weiß, daß Mensch einmal laufen konnte

Daumen hoch
genau das ist es und offenbart den typischen Nachteil der Logik:
Man kann nur zum Status Quo bezogen vergleichen und bewerten, nicht aber von Grund auf harmonische, ganzheitliche Einschätzungen abgeben.


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#6
Ich sehe die zunehmende Abhängigkeit von der Technik auch als etwas negatives an.
Besonders da der Mensch sich damit mehr und mehr von der Natur und sozialen Beziehungen entfernt.
Jedoch möchte ich dazu etwas Anmerken:
Ich bin der Meinung das Technik an sich weder gut noch schlecht ist. Sie ist genau das was man aus ihr macht.
So wie Geld. Geld ist für mich eine Form von Energie die praktischer ist als der klassische Tauschhandel. Natürlich passieren durch Geldgier viele schlimmes Dinge. Aber ist das eine zwingende Folge oder liegt es am Menschen?
Naja aber ich entferne mich vom Thema Technik:
Ich bin der Meinung das ein naturverbundenes Leben und Technik da wo sie nutzt zusammen passen. Das Internet zum Beispiel gibt uns ja die Möglichkeit hier zu kommunizieren obwohl wir uns niemals über den Weg gelaufen sind.
Da ich selbst ein Naturmensch bin, gleichzeitig aber eine Ingenieurswissenschaft studiere und der Überzeugung bin das der Mensch viele vergessene Fähigkeiten in sich trägt denke ich zwangsläufig häufig über so etwas nach.
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#7
Es gibt Momente, da ist es wirklich besser das Denken den Pferden zu überlassen.
Die haben wirklich größere Köpfe.
Aber schlussendlich kommt hinten das gleiche heraus.
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#8
KATANA schrieb:Es gibt Momente, da ist es wirklich besser das Denken den Pferden zu überlassen.
Die haben wirklich größere Köpfe.
Aber schlussendlich kommt hinten das gleiche heraus.
Aber das was bei den Pferden rauskommt ist doch auch guter Dünger Fettes Grinsen
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#9
Paganlord schrieb:Wissenschaft; was ist Wissenschaft?

Gehen wir zurück in der Zeit, dann wird in den alten Sagen und Überlieferungen davon geredet, daß die "Götter" das Wissen an die Menschen überliefert haben. Es gab eine Priesterkaste, die dieses Wissen zu bewahren versuchte und Menschen darin unterrichtete. Diese Zeit liegt solange zurück, daß es heute keine Aufzeichnungen mehr darüber gibt. Das letzte unverfälschte Wissen dieser Art wurde von Echnaton und Nofrete seinerzeit vernichtet.
Neulich habe ich einen Bericht im Fernsehen gesehen über einen Heilkundigen (Ayurveda) aus Sri Lanka. Er hatte Schriften (zu Heilweisen) auf Palmblättern, die schon ewig alt waren und mit unsichtbarer Tinte (was auch immer das war) beschrieben. Nur mit einer bestimmten, ebenfalls nicht gerade jedem bekannten Kräuter(?)paste konnte man die Schrift überhaupt sichtbar machen. Der Mann unterhielt eine Art kleines Sanatorium, aber dennoch hat er diese Schriften nicht abgeschrieben und veröffentlicht oder so, sondern sagte die für mich sehr beeindruckenden und auch nachdenklich stimmenden Worte: "Es gibt Dinge, die sind nicht für alle Augen bestimmt".
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#10
Zitat:"Es gibt Dinge, die sind nicht für alle Augen bestimmt".

So ist es. Oder bespricht Frau Merkel ihre Vorhaben und Pläne mit jedermann von der Straße? Warum nicht? Ganz einfach: Weil jederman eben nicht in die Grundthematik/Gruppenthematik eingeweiht ist und daher nicht qualifiziert genug wäre, diese Themen zu verstehen oder zu verkraften. Sie bespricht diese Dinge im Geheimen und fürs Volk gibt es dann einen Aufguß. Also was notwendig ist, was die Allgemeinheit erfahren darf oder muß.

Das ist in allen Dingen identisch. Kein Handwerker diskutiert Spezialwissen mit jemanden, der nicht vom Fach ist. Kein Arzt unterhält sich mit einem Tischler über das Detail von Heilungsmethoden und kein Tischler redet mit einem Arzt über spezielle Holzarten usw. Man weiß, was ich meine.

Und beim Geheimwissen ist es eben identisch bzw. gerade hier. Man unterhält sich offen nur unter seinesgleichen. Jesuiten mit Jesuiten, Scientologen mit Scientologen, SPD'ler mit SPD'lern, Calvinisiten mit Calvinisten, Wicca mit Wicca und Freimaurer mit Freimaurern des gleichen Grades und der gleichen Loge. In Bezug auf den indischen Heiler, den Inte hier anführt, bedeutet das, daß er sich nur mit jemanden unterhalten wollte, der über ein ähnliches Wissen und Ansichten verfügt. Alles andere würde zur "Buchstabensuppe", zum Streit und zum Kauderwelsch führen.

Und hier bekommen wir den Bogen zum "Tal der weisen Narren". Themenfremde wirken einfach störend und man kann mit denen keinen Klartext reden, ohne sie vorher von A-Z über die Thematik zu informieren. Also einen Schnellkurs oder Grundkurs in Naturreligion, Frequenzmagie und gewisse zwischenmenschliche Ansichten, die hier diskutiert werden. Einen solchen Schnellkurs gibt es aber nicht, das muß sich jeder selbst erarbeiten oder erlesen. Und schon ist derjenige nicht mehr themenfremd, sondern kann qualifizierte Fragen stellen bzw. hier und dort mitreden. Je nachdem wie weit sein Verständnis der Thematik eben reicht.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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