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Der Bürgerkrieg wird im Fußballstadion geprobt
#31
Schwere Ausschreitungen nach dem Zweitliga-Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Köln (3:0) am Sonntag, dem 18. Mai 08. Anhänger beider Mannschaften lieferten sich wüste Schlägereien.

Direkt nach dem Schlusspfiff in Kaiserslautern ist es im Innenraum des Fritz-Walter-Stadions zu schweren Ausschreitungen zwischen Fangruppen aus beiden Lagern gekommen.
Die Fans lieferten sich heftige Schlägereien, die erst durch einen Polizei-Einsatz aufgelöst werden konnten. Vorher wurden die Stadiontore geöffnet …


[Bild: lautern_01.jpg]

Video: http://de.youtube.com/watch?v=iAwjbOfdTQE

Video: http://de.youtube.com/watch?v=vVgY-i2FsjQ


Zitat:Ein paar Augenzeugenberichte aus diversen Foren:

Ich habe das Geschehen beobachtet von der Kante Block 8.1 zu 8.2 - also beste Sicht.

Anscheinend wurden auch die Tore der Ostkurve geöffnet. Außer Gästestehplatz. Der blieb zu. Davor etwa 5 - 10 Ordner.

Vor dem Kölner Block standen einige FCK Fans. Ob es wahre Fans gewesen sind, oder so genannte Fussballfans kann ich nicht sagen. Also auch nicht, ob diese die Kölner provoziert haben.

Einigen Minuten später formierten sich Kölner und trieben einen Keil von 50 - 75 gewalltbereiten in die feiernde Lautrer Menge. Beginnend an der Grundlinie bis über die Mittellinie Richtung Westtribüne.

Da sich die Lautrer in alle Richtungen entfernten fanden die Kölner nur wenige Gegner zu packen und konnten entsprechend Raum gewinnen.

Allerdings wurden diese kurz nach der Mittellinie von Lautrern gestellt. Durch das geschlossene Auftreten und die Überzahl zogen sich die Kölner wieder zurück.

Die Polizei bildetet eine Postenkette um die Kölner auf dem Platz. Aus beiden Lagern wurde alles geworfen, was über die Polizei zu werfen war.

Der Kölner Haufen wurde schließlich durch Polizei aus dem Station getrieben.

Mehr kann ich nicht sagen. Weder wer provoziert hat, noch wer mit den Ausschreitungen begonnen hat.


Zitat:[...] einige Kölner sind dann in Richtung der 20 Leute die noch am Pöbeln waren. Die Lauterer haben dann den Rückzug angetreten. Dann hatte man sich wieder kurz gesammelt und wieder Richtung Kölner Block. Da sind dann auch einige Fäuste geflogen. Dann hatte sich ein Kölner Mob von ca. 40-50 Leuten gebildet. Was das jetzt genau für Leute waren kann ich nicht sagen. Die haben dann die Lauterer zurück gedrängt bis fast an die Westkurve. Auf dem Weg dorthin sind dann noch ein, zwei Böller hochgegangen. Sah schon nicht schlecht aus als die Kölner durch die Menschenmassen sind. Vor der Westkurve auf Höhe den 16´er ist man dann zum stehen gekommen. Dort sind dann wieder Fäuste geflogen und immer mehr Lauterer haben die Kölner eingekesselt. Zu diesem Zeitpunkt sind dann immer mehr schwarz gekleidete aus der Westkurve gekommen. Der Kölner Mob hat dann den Rückzug angetreten und sich auf dem Weg in die Gästekurve mehr oder weniger aufgelöst. Auf dem Weg dorthin wieder sind Fäuste, Becher, Stangen von Fahnen und dh geflogen [...]

Zitat:guter schlagabtausch was man so sehen konnte der auf dem platz an kl ging, und nach dem spiel sind kölner aus dem bus worauf knapp 150 köln zeigtem wer herr im haus ist. war nett anzusehen. nach dem spiel kammen wohl noch einige lautern "FANS" und warfen steine auf das polizei aufgebot am parkplatz. so ging nix mehr soviel ich weiß !!
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#32
Ich weiss worauf Du hinweisen willst. Es gibt faktisch jedes Wochenende Ausschreitungen. Diesmal Kaiserslautern und Spielabbruch in Leipzig (Spielabbruch in Borna!!! Polizei stürmt den Platz!!! LOK Leipzig liegt 2:0 hinten ... am Sonnabend 17.05.08). Sogar die untersten Spielklassen wie Landesklasse o. ä. sind davon betroffen. Es handelt sich also um ein gesamtgesellschaftliches und landesweites Phänomen. Solche Phänomene sind jedoch keine Naturereignisse! Das wiederum heisst, sie entstehen nicht zufällig, sondern sind gewollt!

Wie Lord schon in einem älteren Beitrag schreibt, werden es die identischen Leute sein, die im Katastrophenfall für Chaossituationen sorgen werden bzw. Unruhe und Anarchie schüren. Jetzt fragt sich mancher vielleicht, wozu ein Staat das wohl brauchen kann? Genau! Zur Rechtfertigung immer neuer Überwachungs- und Schikanemassnahmen gegen den Bürger, Verabschiedung entsprechender Gesetze und so weiter und so fort. Ein Polizeistaat benötigt sowohl Kriminelle als auch Gewalttäter und sonstiges Gesocks, um sich selbst und seine Überwachungsmassnahmen (bis hin zu Massengentest und Vorbeugegewahrsam) zu rechtfertigen.
Tue was immer ich will!
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#33
Zitat:Lazio-Fan versehentlich von der Polizei erschossen

Wie gut aber auch die Fußballanhänger europaweit vernetzt sind, zeigen Aktionen dieser Leute betreffend der Ermordung des italienischen Fans Sandri durch die dortige Polizei. Hier kann man ein Video sehen, welche (abgesprochenen) Aktionen deutsche Fußballfans als Anteilnahme zum Tode des Lazio Fans veranstaltet haben. Die sind sogar bis nach Italien gefahren, um sich mit den dortigen fußballanhängern zu verbünden. Aber auch so haben in fast allen deutschen Stadien solche Aktionen stattgefunden. Auch hier in Hamburg. Das habe ich selbst im Stadion miterlebt, wie auf einmal italienische Transparente für diesen Sandri aufgehängt wurden. Also hier ist kein Zufall am Werk, sondern europaweite Absprachen von interessierten Personen. Das da gewisse Behörden und Dienste (Stichwort IM) ebenfalls ihre Hände im Spiel haben, kann man ebenfalls als sicher annehmen.

http://de.youtube.com/watch?v=vXWFxjiZHEI
Fulvia Flacca Bambula
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#34
Euro 2008!

Wer die Berichterstattung und die Werbemaschinerie im Vorfeld verfolgt hat, der weiß, daß es sich dabei wohl um eines der größten und wichtigsten Ereignisse in der Sport-Geschichte Österreichs handelt. Laut den Berichten und Erfahrungen in Deutschland (WM 06) verspricht es dem Land immense Einnahmen und nachhaltige wirtschaftliche Vorteile. Das Geld liegt quasi auf der Straße, die Geschäftsleute müssen nur mitmachen und es aufheben.
Den einzigen Knackpunkt stellt die allseits bekannte Minderheit der randalierenden Fußballfreunde dar, doch daran soll es nicht scheitern. Man weiß schließlich mittlerweile gut damit umzugehen.

Um also dieses Risiko einzuschränken, hat man sich einiges ausgedacht und sich allerorts daran gemacht, die Veranstaltungs-Städte in Hochsicherheitsbereiche zu verwandeln. Auch in Klagenfurt wurden keine Kosten und Mittel gescheut, um dieses friedliche, gewinnbringende Großereignis zu organisieren. Dabei wurde die Polizeipräsenz enorm erhöht. Man hat das Gefühl, daß auf jeden Einwohner 2 Polizisten kommen. Das Verkehrssystem wurde radikal geändert. Die Ringstraße wurde zur Einbahn und alle Abzweigungen in die Innenstadt gesperrt. Als Anrainer kommt man nur noch mit Glück in sein Heim, vorausgesetzt man hat einen Meldeschein bei sich. Den Anrainern in den öffentlichen Vergnügungszonen wurde geraten, die Rolläden während der ganzen EM unten zu lassen, die Autos außerhalb der Stadt abzustellen, und sogar eigene Versicherungen gegen Vandalismus wurden angeboten. Man bekam als Einwohner doch irgendwie das Gefühl, ein kleiner Bürgerkrieg stehe bevor. Doch es geschehe ja alles nur zu unserer Sicherheit.

Nun, es kam wie es kommen mußte. Aus dem gewinnversprechenden Großereignis wurde ein verlustreiches Desaster. Der prophezeite Gästeansturm blieb weit unter den Erwartungen. Von den Einheimischen ließ sich kaum jemand blicken. Die Stadt Klagenfurt glich letzten Sonnabend (einem Tag vor dem Spiel) einer Geisterstadt. Außer Polizei war kaum jemand in den Straßen und Gassen anzutreffen. Auch am Sonntag (Spieltag) waren statt den erwarteten 150.000 Besuchern nur rund 50.000 unterwegs, davon allein 30.000 im Stadion. Mittlerweile klagen die Geschäftsleute und Wirte über enorme Umsatzeinbußen. Es gab bereits Krisensitzungen. Den Wirten wurden die Standmieten erlassen, einige haben schon dichtgemacht. Man denkt über Preissenkungen nach. In Wien will man sogar die Stadt verklagen, wegen des Geschäftsentgangs. Und weil das Chaos nicht schon ausreichen würde, spielt nun auch das Wetter nicht mit. Die Medienberichterstattung hatte richtig Probleme noch aktuelle Bilder von gut besuchten Plätzen zu bekommen und wurde von der Politik aufgefordert, die Leute zum Mitmachen und Feiern zu motivieren und das Gefühl zu vermitteln, es gäbe eine großes Fest.

Mal sehen wie das weitergeht.

Grüße
Artus
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#35
Deutsch-polnischer (Fußball-)Haß

Es gab in den letzten Tagen (jeder hat es bestimmt mitbekommen) ein die Titelzeilen der Zeitungen bestimmendes Thema. Im Zusammenhang mit dem Fußballspiel Deutschland – Polen wurde eine antideutsche Haßkampagne von der polnischen Zeitung FAKT regelrecht angezettelt.

Es wurden u. a. geköpfte deutsche Fußballspieler gezeigt und die deutsche Fußballmannschaft wurde als EM-Betrüger usw. auf ganz üble Weise geschmäht. Der Haß sollte über die deutsche Fußballauswahl auf alle Deutschen projeziert werden, so jedenfalls die Absicht der dortigen Zeitungsmacher.

Die BILD-Zeitung hat das hier alles aufgedeckt und über den Anti-Deutschen-Haß in Polen groß & breit und auf der Titelseite berichtet. Andere Zeitungen und sogar das Fernsehen und die Radiosender haben ebenfalls von dieser deutsch-polnischen-Haßkampagne berichtet und das Thema war für einige Tagen als Meldung in den täglichen Nachrichten präsent.

Das hat sehr viele Menschen sehr wütend gemacht, und vor und nach dem Fußballspiel flogen dann auch die Fäuste der sogenannten Hooligans. Die Stimmung in der deutschen Bevölkerung ist aufgrund der polnischen Haßtiraden sehr negativ polnisch, man ist nicht gut auf den polnischen Nachbarn zu sprechen.

Wer etwas Ahnung hat, der weiß jedoch, daß beide Zeitungen, also die polnische Zeitung FAKT, die die Hetzkampagne angezettelt hat, als auch die BILD Zeitung, die in Deutschland darüber berichtet hat, beide aus dem Hause Springer stammen. Lol
Sei!
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#36
Auf jeden Fall gibt es weitere Drangsalierungen gegen Fussballfans weltweit. Die werden bei jedem Spiel schikaniert und so richtig erniedrigt. Einfach nur deshalb, weil sie sich die Spiele ihres Vereins ansehen wollen. Ein Bekannter (Polizist) hat mir das neulich bestätigt, als wir über das Thema sprachen. Der meinte: "Das nächste was kommt ist das "Auswärtsfahrverbot"." Genau das sind die Leute, die dann auf Knopfdruck gewalttätig werden und ihren ganzen Frust rauslassen werden, wenn man hier im Land eine Gewaltorgie aus politischen Gründen benötigt. Da staut sich der Frust an, und die Deppen merken nicht, wie sie manipuliert und gesteuert werden. Hauptsache der Verein hat gewonnen.
Tue was immer ich will!
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#37
Zitat:Da staut sich der Frust an, und die Deppen merken nicht, wie sie manipuliert und gesteuert werden.

Nicht nur, verehrter Maestro. Wenn man jemanden Tag- und Nacht überwacht, begleitet, filmt und beobachtet – dann hat das auch andere psychologische Folgen. Fällt die Überwachung nämlich plötzlich weg, dann meint derjenige: "Ah ich bin ja jetzt unbeobachtet und kann nun machen was ich will. Das merken die ja gar nicht." Also lassen solche Leute dann gern die Sau raus und benehmen sich daneben, einfach nur, weil das Kontroll-Gefühl weggefallen ist. So züchtet man Kriminelle; man braucht sie halt.
Was man will – nicht was man wünscht – empfängt man.

Cosima Wagner
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#38
Das fällt mir zu diesem Thema gerade in die Hände. Das ist ja unglaublich was da zwischenzeitlich abgeht. Die werden behandelt wie Kriminelle oder verurteilte Strafttäter und nicht wie normale Bürger. Davon bekommt man gar nichts mit, wenn man selbst nicht zu solchen Spielen geht.

http://www.mitfugundrecht.de/2007/12/ovg-des-saarlandes-fussballfans/

OVG des Saarlandes – Fussballfans müssen sich nicht ausziehen

Bei einem Zweitligaspiel des 1. FC Saarbrücken gegen den 1. FC Dynamo Dresden am 11. März 2005 mussten sich alle angereisten Dynamo-Fans vor dem Saarbrücker Ludwigsparkstadion vor den Augen der Polizei nackt ausziehen, darunter auch eine 16jährige, die gegen diese Maßnahme klagte. Während das Verwaltungsgericht des Saarlandes mit seinem Urteil vom 27. April 2006 an der Maßnahme nichts auszusetzen hatte, befand das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes in seinem Urteil vom 30.11.2007, dass die körperliche – mit Entkleiden verbundene – Durchsuchung der Klägerin rechtswidrig war.
Was war passiert? Aufgrund von Erkenntnissen der Polizei waren sog. unverdächtige Dynamo-Fans, insbesondere Frauen, bei zwei vorhergehenden Fußballspielen zum schmuggeln verbotener Gegenstände (Feuerwerkskörper, Leuchtspurmunition) in die Stadien genutzt worden. Die pyrotechnischen Gegenstände seien unter der Kleidung am Körper versteckt – auch im Intimbereich – in die Stadien eingeschleust und eingesetzt worden. Unmittelbar vor dem Stadioneingang war daher ein Bereich durch Beamte des Polizeibezirks Saarbrücken-Stadt abgesperrt. An einer eingerichteten Druchlassstelle wurde der Ausweis der Klägerin kontrolliert. Nach einer Wartezeit von etwa einer Viertelstunde wurde die Klägerin in ein Zelt hereingerufen, in dem auf beiden Seiten mehrere Kabinen aufgebaut waren, auf der rechten Seite wurden Männer kontrolliert, auf der linken Seite die Frauen. Der Eingang der Kabinen war jeweils zum Gang gelegen und nicht mit Vorhängen versehen. Die Klägerin musste sich der Reihe nach der einzelnen oberen Kleidungsstücke entledigen, gefolgt von der Hose, den Schuhen und der linken Socke. Jedes der Kleidungsstücke wurde einzeln kontrolliert, ehe das nächste auszuziehen war. Am Ende der Durchsuchung wurde die Klägerin angewiesen, den BH für eine Abtastkontrolle nach oben umzuklappen. Der Slip musste bis zu den Knien heruntergezogen werden und die Klägerin musste eine vollständige Körperdrehung durchführen.

Die Durchsuchung der Klägerin war nach Auffassung des Verwaltungsgerichts des Saarlandes rechtmäßig gewesen, ein unverhältnismäßiger Eingriff in ihr Persönlichkeitsrecht sei nicht festzustellen. Die Gefahr, dass Pyrotechnik in das Stadion geschmuggelt werde bestand, die damit verbundene Gefahr für anderer Besucher des Fußballspiels habe damit den Anlass für die Durchsuchung aller Auswärtsfans gegeben.. Die Klägerin habe von ihrem äußeren Erscheinungsbild in das dargestellte Raster der möglicherweise verdächtigen Personen gepasst. Die Maßnahme sei auch verhältnismäßig gewesen, da der Durchsuchungszweck durch bloßes Abtasten nicht hätte erreicht werden können. Ein Einblick in das Kabineninnere sei während der Durchsuchungsmaßnahme allenfalls nur eingeschränkt möglich gewesen. Die Klägerin hätte die Maßnahme auch abwenden können, indem sie das Spiel nicht besucht.

Die Klägerin legte mit Erfolg Berufung ein. Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes ist in seiner Entscheidung zu dem Ergebnis gelangt, dass die körperliche – mit Entkleiden verbundene – Durchsuchung der Klägerin durch Polizeibeamtinnen rechtswidrig war. Zwar durften Spielbesucherinnen und Spielbesucher, die den im Vorfeld mitgeteilten Kriterien potentiellen Transporteure von Pyrotechnik entsprachen, zur Abwendung der aufgrund entsprechender Vorfälle bei vorangegangenen Spielen zu befürchtenden Gefahren für Leib und Leben grundsätzlich durchsucht werden. Dabei konnte angesichts des hohen Ranges der bedrohten Rechtsgüter prinzipiell auch eine mit einem Entkleiden verbundene – einen schwerwiegenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht darstellende – Durchsuchung potentiellen Transporteure im Einzelfall zulässig sein. Zu beanstanden war im Falle der Klägerin die Maßnahme jedoch deshalb, weil die von der Polizei entwickelten Kriterien zur Bestimmung potentieller Transportpersonen – von der Natur der Sache her – “unscharf” waren und erwarten ließen, dass es sich bei der überwiegenden Mehrheit der hiernach zur Durchsuchung ausgewählten Personen um “harmlose” Spielbesucherinnen und Spielbesucher handeln würde, gleichwohl aber zusätzliche Vorgaben zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit fehlten, die hätten sicherstellen können, dass sich die Inanspruchnahme der so genannten “Unverdächtigen” auf das unerlässliche Minimum beschränkte. Gemessen hieran waren Umfang sowie Art und Weise der Durchsuchung der Klägerin unverhältnismäßig.

Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, Urteil vom 30.11.2007, AZ: 3 R 9/06 (Volltext auf http://www.lawblog.de als pdf)

Vorinstanz: Verwaltungsgericht des Saarlandes, Urteil vom 27.04.2006, AZ: 6 K 74/05 (Volltext der Entscheidung auf http://www.fcc-supporters.de als pdf)



siehe auch:
Schweizer Polizei erniedrigt 14-jährige Mädchen

http://www.jurablogs.com/de/schweizer-polizei-erniedrigt-14-jaehrige-maedchen
Was man will – nicht was man wünscht – empfängt man.

Cosima Wagner
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#39
Der Vollständigkeit halber:

(01.11.12016, 00:25)Andrea schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Religionskriege-PEGIDA?pid=51479#pid51479Ich glaube, er hat damit Recht, daß Polizisten in Deutschland sich mit dem Volk solidarisieren würden im Falle eines solchen Szenarios, wie er es beschreibt.

Und daher jetzt wohl dies:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/04/28/eu-militaer-probt-fuer-buergerkrieg-in-deutschland/
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#40
Ich bin fassungslos!
Das schlägt dem Faß den Boden weg:

Zitat:
"Hunko (linker Abgeordneter) wollte der Bürgerkriegsübung,die von der EU (also unserer aller Steuergelder)finanziert wurden,als Beobachter beiwohnen.Doch der Zutritt wurde ihm verwehrt.
Die EU Kommission und einzelne Polizeibehörden der EU Staaten wollten ihm keine Besuchserlaubnis erteilen.Ein zuständiger Militärangehöriger begründete dies mit der Aussage,daß Hunko "ja auch nicht ohne seine Zustimmung zur GEBURTSTAGSFEIER!!! seines Sohnes" eingeladen werden darf."

Hallo,was ist denn das bitte für ein Vergleich??? Vogel
Eine Geburtstagsfeier wird mit einer Militärübung gleichgesetzt,die zur Militarisierung der Polizei führt?
Ich dachte in unserem Grundgesetz ist eine strikte Trennung von Polizei und Militär vorgeschrieben,was auch richtig ist,wie wir aus 12 leidvollen Jahren unserer Geschichte wissen sollten.

Der zweite Punkt,der sehr bedenklich ist:
Die Erniedrigung der Frau Zornig
Wir wissen ja alle,daß dies seit Jahrtausenden praktiziert wird mit immer perfideren Methoden:
Es kann einfach nicht sein,daß eine Frau,nur weil sie ein Fußballspiel im Stadion sich anschauen will,sich komplett entkleiden muß.Sogar die Unterhose mußte ausgezogen werden. Vogel  Devil2
Wo sind wir denn? Wow
Weil sie in ein gewisses Raster paßt? O_O
Was für ein Raster soll das sein?
Als nächstes muß sich eine Frau wie ich,die in der kälteren Jahreszeit grundsätzlich Kopftuch trägt,weil sie empfindliche Ohren hat,ebenfalls komplett entkleiden,weil Kopftuch=Isl...istin=Terroristin??? Vogel

Leider schläft unser Volk wie üblich. Tdown
Wie war das in diesem schönen Gedicht über Germania?Wenn der Deutsche schläft wird die Göttin ihn wecken?
Leider ein frommer Wunsch,wenn ich mich so umschaue und umhöre. Hmm



"Zahme Vögel träumen von der Freiheit.
Wilde Vögel fliegen."
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