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Der Klügere...
#11
Zitat:Des Rätsels Lösung liegt – wie eingangs schon angedeutet – darin, zu erkennen, ob es sich tatsächlich um einen persönlichen Anspruch handelt. Also einen Anspruch, der im Einklang mit dem kosmischen Gesetz sogar eingefordert werden muß (!) oder um eine Rechthaberei.

Das genau ist die Kunst – zu erkennen, ob es sich um einen persönlichen Anspruch handelt oder nicht.
Situationsbedingt muß das nicht immer einfach sein. Wonach schaut man also, wenn einen die subjektive Ansicht vielleicht blendet?
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#12
Hælvard schrieb:Wonach schaut man also, wenn einen die subjektive Ansicht vielleicht blendet?

Ich erliege gerade Zweifeln Blinzeln aber gestatte mir die Frage: erlaubt denn das "Prinzip der Neutralität", welche in diesem Forum propagiert wird, ein "Blendenlassen durch subjektive Ansichten"? Ich denke, beides widerspricht einander. Wenn man sich derart unter Kontrolle hat, dass man diese Neutralität wirklich lebt, dann sollten die 'subjektiven Ansichten' zu gunsten von Objektivität deutlich weniger Einfluß auf uns haben.
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#13
Sich neutral verhalten wollen, heißt ja nicht, daß man keine subjektiven Ansichten und durchaus auch Emotionen hat. Sondern daß man sie sich möglichst bewußt macht, um sie zu steuern und unter Kontrolle zu bringen. Ich denke, daß man sich nicht völlig frei machen kann von Emotionen, und sie einem auch zur Einschätzung einer Sache durchaus hilfreich sind oder sein können. Man sollte nur nicht seine Handlungen von der Emotion steuern lassen.
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#14
Ich kann subjektive Ansichten besitzen und trotzdem neutral sein. Denn wenn ich z. B. Hunger habe und nach einem eßbaren Apfel Ausschau halte, dann ist das eine subjektive Meinung/Ansicht, die aber trotzdem kein Werturteil darstellt – und somit den Boden der Neutralität auch nicht verläßt.

Kurz: Den eigenen Anspruch wahrzunehmen oder einzufordern ist subjektiv, aber trotzdem keine Verletzung irgendeiner Neutralität.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#15
Klar, das versteht sich, dass jegliche Bedürfnisse letztlich subjektiver Wahrnehmung unterliegen und somit nicht automatisch den Boden der Neutralität verlassen.

Es bezog sich auch vorwiegend auf die Frage des "BLENDEN Lassens", welches Hælvard formulierte; was eigentlich ein Abweichen von Neutralität bzw. Objektivität suggeriert.
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