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Der Ruf Odins
#11
Das mit dem "magisch" anziehen hat schon was wahres. Umso mehr man etwas nicht will, umso schneller könnte es einem selber widerfahren. Ob das nun magisch ist oder nicht bleibt dahingestellt. Vielleicht hat das schon diese Erwartungshaltung.
Du sagtest das man vorsichtig sein soll was man so gedanklich spazieren lässt, nur muss ich bei mir zugeben das ich keinerlei Kontrolle über meine Gedanken habe. Sie machen was sie wollen.
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#12
Es ist zuweilen ein schwieriges Unterfangen, aber nicht unmöglich. Die Menschen haben es anhand der Fülle von Informationen, die an jeder Ecke lauern, durch den ständigen Lärm dieser Welt, durch die bewußt geschürten und beständigen Beschallungen jeglicher Art, verlernt. Höre in Dich selbst hinein, am besten, wenn Du die Ruhe und Harmonie der Natur genießt!

Grüße

Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#13
Naja aber ich will für alles offen bleiben. Ich denke das filtern von wichtig und unwichtig kann ich erst im Prozess des Nachdenkens festlegen.
Alles andere wäre verblendet, von vornerein zu sagen "über dieses und jenes denke ich überhaupt nicht nach".
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#14
Es sind Deine Gedanken, und die Menschen in Deinem Umfeld, Deine Freunde, die Deine Welt ausmachen. Gleiches zieht Gleiches an, daher sollte man genau überlegen, mit welchen Gedanken man sich täglich beschäftigt.

Haelvard beschreibt eine gute Möglichkeit, das zu kontrollieren und zu entwickeln.

Grüße
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#15
Gedankenleere ist die Kunst. Wenn man in einem sauberen, reinem Bewußtsein dann einen gewollten Gedanken produziert, dann nennt man das: "bewußtes Gestalten des eigenen Daseins". Wer denkt der lenkt – also denken und lenken wir unser Leben lieber richtig.

Alle "Offenen", "Toleranten", "Verständnisvollen", "immer auf dem neuesten Stand sein Wollende", die werden gedacht und zwar zu 100%. Diesen Fremdanteil auf ein verträgliches Maß, sagen wir unter 50% zu reduzieren, bedeutet, daß die meisten unserer Taten und Handlungen dann eben selbstbestimmt und nicht mehr fremdbestimmt sind. Also sozusagen wirkliche Freiheit, nämlich die im eigenen Kopf. Was gibt es lohnenswerteres?
Sei!
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#16
Tolerant und verständnisvoll? Ohne Worte.
Dieses "ich denke nur über bestimmte Sachen" ist doch völliger Schwachsinn. Gerade durch das nachdenken bestimme ich mich selbst und nicht durch ignorieren. Das wäre das gleiche wie dulden.
Aber wahrscheinlich lebe ich in einer anderen welt als die meisten Traumtänzer.
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#17
Hallo Wölfin! Vielleicht hast Du etwas falsch verstanden, vielleicht aber auch nicht. Das was nachdenkt und abwägt, ist die Logik, also Loki. Und da wissen wir ja, daß Loki kein guter Ratgeber ist. Um Einkaufen zu gehen, den Lohnzettel nachzurechnen oder banale Alltagsdinge zu erledigen, dazu benötigt man die Logik selbstverständlich.

Um jedoch Wissen von Quatsch zu unterscheiden, dafür ist Logik völlig ungeeignet. Für mich heißt das, ich muß weder die Bibel noch die Veden lesen, um an Wissen zu gelangen. Wissen ist in mir selbst und in der mich umgebenden Natur. Wenn Du meinst, Du könntest in dem Wirrwar von äußeren Informationen (Medien, Bücher, Religionen, Wissenschaften) durchsehen, sortieren und aussortieren, dann leidest Du an grenzenloser Selbstüberschätzung.

Aber: Du hast einen Instinkt, doch Du kannst ihn nicht benutzen, weil der äußere Krach, mit dem Du Dein Gehirn fütterst, das leise Stimmchen übertönt. Also schaltet man den Krach besser ab (all das Geplapper im Außen) und läßt nur noch solche Informationen an sich heran, die man auch tatsächlich haben will. Und siehe da: Plötzlich hört man auch den Instinkt reden und nicht nur die Logik.


Sei!
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#18
Es geht nicht um das Ignorieren und Erdulden, werte Woelfin. Es geht darum, dass ich aktiv verhindere, dass mich etwas Ungewolltes beschmutzt. Oder laesst du jeden in dein Haus, der gerade mal so vorbeikommt?
EigenSinnige Frauen
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#19
Zitat:Gerade durch das nachdenken bestimme ich mich selbst

Hallo Wölfin,

ich will auch noch mal aus meiner Sicht dazu etwas sagen. Nachdenken muß man natürlich hin und wieder über so manches, aber das Nachdenken ist keine Selbstbestimmung, sondern das willentliche, bewußte und in Deinem Sinne zielgerichtete Denken macht die Selbstbestimmung.
Du schreibst, Deine Gedanken machten, was sie wollen. Sie tun aber in Wahrheit nur das, was Du selbst sie tun läßt. Wenn Du sie frei assoziieren läßt, so tun sie es, wenn Du sie in einen emotionalen Sog ziehen läßt, so gehen sie auch dorthin. Und wenn Du sie kontrollierst, so bestimmst Du bewußt, wo es langgeht. Wenn irgendwelche Umstände Deine Gedanken emotional fesseln, so versuche Dich aus dieser Fessel zu lösen, indem Du Dir z.B. die Ursache ansiehst, und sie beseitigst, oftmals geht es aber nur durch einfaches Loslassen, was einfach und schwer zugleich ist. Meines Erachtens nach ist der Wille entscheidend, Du mußt wissen was Du denn willst, und dies dann auch verfolgen.

Wenn ich Dein Gedicht lese, Wölfin, und erst Recht noch Deine Kommentare dazu, und dann auch Dein Name Wölfin. Da habe ich Dich gleich in einer Steppe, einsam, hungernd, suchend und ziellos umherwandernd vor Augen. Ich finde das auch geradezu traurig, daß Du den Tod als Deinen Begleiter im Leben empfindest. Wenn er Dein Leben begleitet, so bremst er es aus, der Tod ist aber lediglich das Ende vom Hier und Jetzt, jetzt aber lebst Du, und die Begleiter im Leben sollten lebendig sein, ist meine Meinung.

Ich würde sogar so weit gehen, zu vermuten, dass die Todessehnsucht, die in Deinem Gedicht zum Ausdruck kommt, gleichermaßen ein Wunsch nach Errettung ist. Die Apparate halten Dich am Leben, nicht etwa Du lebst, dann ruft Dich Odin heim, nicht etwa Du gehst, das ist alles ziemlich inaktives mit sich Geschehenlassen, dazu passt auch, dass Du meinst, Deine Gedanken würden machen, was sie wollen.

Wie geht dieser Zitat genau?: Kontrolliere Deine Gedanken, denn daraus werden Taten oder so ähnlich. Das ist insofern ganz gut gesagt, finde ich, als Deine Gedanken Deine Wirklichkeit ausmachen.

LG
Inte
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#20
Was ihr alle schreibt mag gut und schön sein. Dennoch werde ich meine Gedanken weder auf irgendwas beschränken was cih für sinnlos halte oder sie "kontrollieren". Damit bin ich bis jetzt immer gut gefahren und werde daran nichts ändern.
Das Thema ist damit für mich abgeschlossen.
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