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Der natürliche Rhythmus und der Kalender
#1
Zitat:Einschub: Sobald Zahlen/hochdifferenzierte Rhythmen etc. ins Spiel kommen, sind meist die Sumerer und die daraus kulturell erwachsenen Babylonier verantwortlich.
Der babylonische Kalender war soweit mir bekannt ist der erste mit dem 7er-Wochenrhythmus. Über den Umweg Babylon-Griechenland-Rom-Germanien kam er dann wohl (wie vieles andere auch) zu uns. Inwiefern dieser 7er-Rhythmus auch schon bei den Germanen vor dem Kontakt mit Rom vorhanden war, schweigen sich die (mir bekannten) Quellen aus. Die intuitive Schau bringt auch nur in mesopotamischen Gefilden affirmative "Blinklichter". Aber wie gesagt, mein Zugang zu nordischen Dingen ist ertwas nebelig. Dieses Thema bedarf noch einer Klärung.

Meine persönliche Klärung bezüglich Kalender ist total einfach ( vielleicht ZU einfach? ).

Der Mond ist etwa alle vier Wochen voll. Markante Mondphasen sind Voll-, Neu- und zweimal Halbmond pro Cyclus. Von einem markanten Punkt zum nächsten sind es etwa sieben Tage, eine Woche; vier Phasen ( ein Monat ) wiederholen sich immer wieder. Die relative Position der Erde zur Sonne bestimmt die Jahreszeit ( wieder die vier; Erwachen/Sprießen, Erblühen/Reifen, Welken, Ruhen/Vorbereiten; mal grob eingeteilt ), die sich wiederum (ad)infinitum wiederholt. Nach zwölf Mondcyclen ist wieder dieselbe, sonnenbestimmte, Jahreszeit da. Pro Jahreszeit laufen drei Mondcyclen. Nicht umsonst wird den Zahlen 3, 4, 7 und 12 besondere Bedeutung beigemessen. Auch die Zahl 6 hat einen herausgehobenen Stellenwert; vielleicht weil alle sechs Mondcyclen eine Tag- und Nachtgleiche ist?

Mond und Sonne bestimmen überall auf der Erde, haben es schon immer getan und werden es auch immer tun; von daher denke ich, daß "der 7er-Rhythmus" und der Kalender wie wir ihn hierzulande und heutzutage kennen weniger irgendeiner Kultur zu Grunde liegt als mehr den kosmischen Gegebenheiten.

So etwas Natürliches und Selbstverständliches tabellenartig ( als Kalender eben ) aufzuzeichnen oder auch nicht und diese Aufzeichnungen wie auch immer zu nutzen wird wohl durchaus kulturell bedingt sein. Dementsprechend ist es auch optional und kulturell verschieden, den einzelnen Tagen Götter oder wie auch immer geartete Bedeutungen zu zuordnen.

Spannend und interessant sind sicherlich die Berührungspunkte verschiedener, kulturell bedingter, Handhabung/Interpretation/Nutzung der Gegebenheiten, die durch Sonne und Mond bestimmt sind.
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#2
364 Tage (Jahr) : 28 Tage (Monat) = 13 Monde!
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#3
Zitat:364 Tage (Jahr) : 28 Tage (Monat) = 13 Monde!

Ich schrieb der Mond sei ETWA alle vier Wochen voll ( und die Woche habe ETWA sieben Tage ); hätte wohl schreiben sollen, der Mond ist alle GUT vier Wochen voll... Augenrollen . So haben wir zwölf und n Keks "Monde" im Jahr. Der Keks wird dann ja im Schaltjahr ausgeglichen...( oder hab ich hier n Denkfehler? )
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#4
Der 7er Rhythmus ist der natürliche Rhythmus. 7 Tage = eine Woche. Hier erkennt man es noch deutlich. Das Schaltjahr gibt es, weil der Tag nicht genau 24 Stunden hat, sondern nur 23 h 58 Minuten oder irgendwie so. Das ergibt über 4 Jahre dann den einen Tag (Schaltjahr). Alles nur, um aus dem 7er Rhythmus auszubrechen und alles zum 6er "Rhythmus" auszurichten. Nur deshalb kommt das Schaltjahr zustande. Die Natur kennt kein Schaltjahr.

Alle 28 Tage ist Vollmond. Das Jahr hat 364 Tage. Du kannst es ja selbst nachrechnen! 364 : 28 = 13 (28 : 4 = 7 Blinzeln )

Der 13. Mond ist der Fasching. Den erwähnt man nicht, weil man ja nur 12 Monate (12 : 2 = 6) haben möchte. Du verstehst?

Grüße Bragi
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#5
Ach Bragi, was ich verstehe ist, daß meine Leidenschaft für Zahlen von den Wenigsten geteilt wird ( vielleicht mit gutem Grund... ).

Also, "unser" Jahr hat 365 Tage ( 7*31 + 4*30 + 28 ), ein Schaltjahr 366; macht im Vierahresdurchschnitt 365,25 Tage ( da ist sie wieder, die vier; alle vier Jahre ein Tag mehr... ). So hat ein Vierjahresdurchschnittmonat 30,44 Tage ( 3*365 + 366=1.461; geteilt durch 48 Monate = 30,44 ), bzw. 4,39 Wochen ( 30,44 geteilt durch 7 Tage ). Was heißt, daß eine Woche 7,61 Tage hat ( 30,44 Tage geteilt durch vier Wochen ).

Der Vollmond ist übrigens alle vier Wochen "und ein bischen". Einer unserer Monate hat auch vier Wochen "und ein bischen" ( 30,44 Tage ).

Ist ja alles "nur so ungefähr"; aber unsere Woche neigt sich eher zur acht als zu der von dir vorgeschlagenen sechs. Du kannst es ja selbst nachrechnen...

Die zwölf Monate mit ihren ungleichen Tagen ( und ab und an ein Tag mehr ) sind besser zu überschauen als z.B. 12,irgendwas Monate. Ganze Zahlen sind halt besser zu händeln als "Komma irgendwas" ( was der Natur natürlich total egal ist ). Du verstehst? ( Ich verstehe übrigens nicht, warum sieben Monate je 31 Tage haben und einer nur 28 bzw 29; vielleicht hat jemand eine Erklärung? ).

Verzahlte Grüße,

Zoe



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#6
Die zwölf Monate:
Auch jene waren weniger, vor einigen Hundert Jahren waren es nur 10 Monate.

Hinzugefügt wurden JULI und AUGUST.

Juli - steht für Julius Cesar und wurde ihm zu Ehren als Monatsname verschrieben.

Das selbige passierte auch mit Augustus (AUGUST)
dem Großen.

Mehr kann ich leider hierzu nicht schreiben, wer weiß mehr?

Meine Grüße

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#7
Zoe schrieb:Ach Bragi, was ich verstehe ist, daß meine Leidenschaft für Zahlen von den Wenigsten geteilt wird ( vielleicht mit gutem Grund... ).

Liebe Zoe.

Ist der Grund vielleicht, daß die Menschen in ihrem Größenwahn mit ihren selbst erfundenen Zahlen selbst versuchen das Universum zu berechnen. Welch ein Widerspruch schon in sich ...

Zitat:Also, "unser" Jahr hat 365 Tage ( 7*31 + 4*30 + 28 ), ein Schaltjahr 366; macht im Vierahresdurchschnitt 365,25 Tage ( da ist sie wieder, die vier; alle vier Jahre ein Tag mehr... ). So hat ein Vierjahresdurchschnittmonat 30,44 Tage ( 3*365 + 366=1.461; geteilt durch 48 Monate = 30,44 ), bzw. 4,39 Wochen ( 30,44 geteilt durch 7 Tage ). Was heißt, daß eine Woche 7,61 Tage hat ( 30,44 Tage geteilt durch vier Wochen ).

Du verstehst meinen Einwand nicht, wie mir scheint.

Es geht einzig und allein um den natürlich Rhythmus und genau dieser Rhythmus bringt das Jahr auf 13 Monde, die alle 28 Tage immer voll sind! Das bedeutet, daß der natürliche Lauf der Dinge einem 7er Rhythmus unterliegt und nicht einem 6er, so wie wir ihn jetzt in der menschlichen Erfindung der Zeit finden. Du kannst es überall sehen:
60 Sekunden = 1 Minute (60)
60 Minuten = 1 Stunde (60)
24 Stunden der Tag : durch 4 = (6)
12 Monate das Jahr : 2 = (6)

Nur in der Woche finden wir noch den einst nach der Natur ausgerichteten Zyklus von 7. Aber auch hier hat man versucht die Natürlichkeit zu verdrehen und zu pervertieren. Wie an anderer Stelle schon im Forum steht, beginnt die Woche nicht mit dem Montag. Die Woche hat ihren Anfang am Sonntag, erst dann folgt Frau Mondin dem Herrn Sonne (eine weitere Verdrehung, denn die Sonne = männlich und der Mond = weiblich, wie man bei der lateinischen Bedeutung "Luna" deutlich erkennen kann). Ihr Ende findet jede Woche im Sonnenuntergang, ergo am Sonnabend.

Zitat:Der Vollmond ist übrigens alle vier Wochen "und ein bischen". Einer unserer Monate hat auch vier Wochen "und ein bischen" ( 30,44 Tage ).

Welch eine Übereinstimmung ...

Zitat:Ist ja alles "nur so ungefähr"; aber unsere Woche neigt sich eher zur acht als zu der von dir vorgeschlagenen sechs. Du kannst es ja selbst nachrechnen...

Dann frage ich mich, warum die 6 so oft in der zeitlichen Verwendung auftaucht.
Weiterhin habe ich die 6 nicht vorgeschlagen. Es ist lediglich eine Ist-Analyse der derzeitigen Situation.

Zitat:Die zwölf Monate mit ihren ungleichen Tagen ( und ab und an ein Tag mehr ) sind besser zu überschauen als z.B. 12,irgendwas Monate.

Eine logische Fehlschlußfolgerung.
Der Hintergrund der 12 Monate ist die Mißachtung der Natürlichkeiten.
Eine Frage an Dich: Denkst Du, daß Zeichen, Symbolen und auch Zahlen eine Bedeutung, eine Entsprechung innewohnt?

Zitat:Ganze Zahlen sind halt besser zu händeln als "Komma irgendwas" ( was der Natur natürlich total egal ist ).

Ein Widerspruch in sich selbst, was Deine Theorie der Zeit betrifft. Man kann sehr wohl nach dem natürlichen Rhythmus leben, denn nichts anderes haben die Menschen getan, bevor die Zeit erfunden wurde.

Zitat:( Ich verstehe übrigens nicht, warum sieben Monate je 31 Tage haben und einer nur 28 bzw 29; vielleicht hat jemand eine Erklärung? ).

Ist doch ganz einfach; irgenwie muß das Zahlenwirrwarr, welches von Nöten ist, um aus dem natürlichen Rhythmus auszubrechen, ja am Ende wieder eine runde Zahl ergeben ...

Eine weitere Verdrehung findet sich in den Monatsnamen und den dazugehörigen Bedeutungen. So ist zum Beispiel der Monat Dezember nicht der 12. Monat im Jahr, sondern vom Sinninhalt der 10., wie die Vorsilbe DEZ eindeutig beweist. Dasselbe findest Du im Oktober. OKT steht nicht etwa für 10.

Natürliche Grüße
Bragi



Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#8


Was die Tageseinteilung/Kalender angeht, so denke ich, daß leider niemand der Diskutanten Recht hat, egal ob 7er oder 6er.
Die reale (also natürliche) Umlaufdauer (und damit Tagesdauer) schwankt ständig, deswegen kommt weder bei einer 7er Einteilung noch bei einer 6er Einteilung was rundes am Ende dabei heraus. So ist es auch mit den Mondphasen, Zoe hat es bereits angedeutet. Der Fehler ist nicht nur der 6er-Rhythmus sondern auch die Idee, natürliche Vorgänge in ein starres Schema pressen zu wollen.
Wenn unser Herz nur nach Takt und Ordnung schlagen würde und nicht (wie real) mit "chaotischen Abweichungen" würden wir sterben. Genauso geht es der Frau Erde.

Daß Zahlen aber an sich nur Hirngespinste sind und damit keine für die Natur gültigen Aussagen zu treffen sind, ist meiner Meinung eien Täuschung:
Beispiele aus der Wissenschaft mal außen vor: Warum sollen die "erfundenen Zahlen" nicht auch für dieses Universum gelten, welches ebenfalls konsequent zu Ende gedacht vom Menschen "erfunden" ist?
Ich denke eher, daß unser Umgang mit Zahlen fehlerhaft und unvollkommen ist, aber nicht die Zahlen als Berechnungswerkzeug an sich.
Was fehlt ist eine Art "Supergeometrie", die die ganzen essenziellen Strukturverbindungen und Netzwerke beschreiben kann, in welche der Teppich der Realität hineingewoben wird.


Grüße

P.S. "Insider" werden angehalten in diesem Zusammenhang in "Rache d. Göttin" nach Erfahrungen mit einem Menschen mit Pseudonym "Rene" (Mathematiker) Ausschau zu halten.
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#9
Also mir ist dieser ganze Suksumuksu schon seit längerem völlig schnurz. Und damit gehts mir prächtig.

Cherette
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#10
Was ich damit andeuten will ist, daß alles um einen Referenzpunkt herum schwingt.
Die Woche hat etwa 7 Tage aber nicht genau, der Mensch (Zellen) ist in etwa je 7 Jahren komplett erneuert, aber eben nicht genau. Zeitliche Abläufe schwingen etwa im 7er Rhythmus aber nicht genau.

Grüße
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