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Die Rückkehr der Götter im hohen Nordenl
#21
Geza schrieb:Die Guten kommen über die Brücke zu den Göttern, die Bösen fallen in die Straforte - ein uralter Glaube, schon in der Zend Avesta zu finden, ansatzweise sogar im Rigveda.

Ich dachte bisher, das gibt es so gar nicht im heidnischen Glauben, dieses Himmel-Hölle. Die keltischen Krieger z.B. waren ja für ihre Tapferkeit bekannt, die zum Großteil auch daraus resultiert hat, daß sie das Leben, das sie momentan gelebt haben, gar nicht als solches gesehen haben. Sie hielten es eher für eine Illusion und das "wirkliche Leben" hat für sie erst auf der "anderen Seite" begonnen. Deshalb haben sie sich auch vorbehaltslos in die Schlacht geworfen, was nicht wenige (z.B. die Römer) schockiert hat.

So kenne ich das zumindest.

Gruß, ?ono
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#22
Zitat:Ich dachte bisher, das gibt es so gar nicht im heidnischen Glauben, dieses Himmel-Hölle.

Gibt es auch nicht. Gibt es nur bei angechr*steten Heiden. Hat jemand schon mal gehört, dass gute Katzen oder Hunde in den Katzenhimmel kommen und böse Stubentiger in die Katzenhölle - wo sie ewige Strafen und Qualen erleiden müssen? Fettes Grinsen

Der größte Blödsinn, den ich hier seit langem gelesen habe. Ein solches Buch verdient nur Ignoranz. Der Autor, der die Interviews führte, hat wohl den Phantasiefaktor der Menschen nicht berücksichtigt.
Tue was immer ich will!
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Es bedanken sich: verdandi
#23
Zitat: Der Autor, der die Interviews führte, hat wohl den Phantasiefaktor der Menschen nicht berücksichtigt.

Erstens das; und zweitens wird immer vergessen, daß es sich bei den Überlieferungen um eine Symbolsprache handelt. Met und Eberfleisch sind nicht Met und Eberfleisch, Idunas Äpfel sind keine Äpfel vom heimischen Apfelbaum, Asen- und Wanenspucke ist kein Speichel und die Götterbrücke oder der Regenbogen sind Symbole für wiederum etwas anderes. Die Eingeweihten verstehen es, die Nichteingeweihten werden ewig spekulieren.
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#24
Zitat:Hat jemand schon mal gehört, dass gute Katzen oder Hunde in den Katzenhimmel kommen und böse Stubentiger in die Katzenhölle - wo sie ewige Strafen und Qualen erleiden müssen?

Tiere, vor allem Wildtiere, sind ja auch bereits mit den Göttern verbunden und handeln immer im Einklang mit der Natur, sind also sozusagen immer "gut" (oder besser gesagt: in Harmonie). Anders als der Mensch, der erst wieder zu dieser Harmonie zurückfinden muß. Durch sein verkorkstes Ich (disharmonische Schwingung) gelangt er nach seinem Ableben auch in disharmonische astrale Ebenen, die er dann als "Straforte" empfindet.
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#25
Die Überlieferungen sind Mythen und somit natürlich Symbolsprache. Aber es gibt eindeutige Glaubensvorstellungen, gut bezeugt in den Quellen. Die kann man nicht einfach ignorieren, weil es einem nicht in den Kram paßt. Man kann sagen: "Das glaubten die damals, ich sehe das heute anders". Aber so zu tun, als ob es das damals gar nicht gab, geht nicht.

Ich frage mich sowieso schon lange, warum die Neoheiden sich nicht ehrlich eingestehen, daß sie eine neue Religion, an dem alten Heidentum angelehnt, aber doch davon klar unterschiedlich, praktizieren. Niemand verleidet einem das Ausgestalten seiner ganz eigenen, individuellen Religion. Stattdessen kommen die Neoheiden mit völlig neuen Vorstellungen und wenn man sie höflich darauf aufmerksam macht, daß das eben etwas ganz neues ist, dann wird alles getan, um die Quellen zu verbiegen, umzudeuteln und weichzuspülen, bis - welch Wunder - genau der moderne neoheidnische Glaube als der Glaube der Vorfahren dasteht. Schwache Kür, und eben völlig inkonsequent.

Tatsache: Unsere Vorfahren kannten Gut und Böse, Rein und Unrein, und es war religiöses Ziel, dem Guten und Reinen nachzustreben. Und die Meuchelmörder, Meineidige, Ehebrecher usw. fanden (und finden) ihren Platz in den schlimmen Orten bei Hel. Das glaubten unsere Vorfahren und dieser Glaube ist gut bezeugt - zu gut, um ihn abzustreiten zu können.

Wer das heute nicht glauben will, der soll es nicht tun, er weicht dann in diesem Punkt vom Glauben unserer Vorfahren ab. Deswegen nenne ich ihn Neoheide. Ich persönlich aber bin Altheide und deswegen haben für mich die Überlieferungen unserer Vorfahren eine reale Bedeutung. Unabhängig von Deutungsfragen.

Über die Gründe, warum die Neoheiden unbedingt dastehen wollen als die perfekten Erfüller der Traditionen unserer Vorfahren, kann man nur spekulieren. Man glaubt wohl, daß man dann besser dasteht, wenn man so tut, als sei man 100 % im Einklang mit den Überlieferungen der Vorfahren - in Wahrheit ist man es ganz und gar nicht. Es ist ja schließlich ein tolles Gefühl, sich als letzter Anhänger einer uralten Naturreligion zu wähnen. Das ist man aber leider nicht, sondern man will die "Werte" der heutigen Gesellschaft nur mit dem urheidnischen Mäntelchen versehen und sie als uraltheidnisch verkaufen. Man ist aber in Wahrheit nicht bereit, irgendetwas in der eigenen Wertewelt zu Gunsten der Werte unserer Vorfahren zu verändern. Erst recht nicht, wenn es um Dinge geht, die heute nicht mehr "politisch correct" sind, etwa die Ablehnung von Homosexualität durch die Götter (in Eddaliedern und Gesetzestexten).

Wir sind genau da, wo wir bei dem "Verdimal" waren: Heutige "Werte" mit einer altnordischen Bezeichnung versehen. "Verdimal" soll wohl "Werte-Mal", "Werte-Merklied" heißen - allerdings war das Wort "Verdr" (adjektivisch: wert, würdig) nie eine Bezeichnung für ethische oder religiöse "Werte" - "Werte" zu sagen, ist auch im Deutschen ganz modern (19. Jh.), früher nannte man es "Tugenden". Also ein künstlich konstruiertes altnordisch klingendes Unwort als Überschrift für germanisch kaschierte heutige "Werte" (Tugenden). Das nennt man dann Neoheidentum. Nein danke, nicht mein Fall.

Wer zu feige ist, die Werte der Götter, die Werter unserer Vofahren zu übernehmen, der soll hier nicht herumstänkern und seine Verwässerungs- und Verfälschungsversuche starten, sondern lieber in der "Mutter Kirche" bleiben, da ist er besser aufgehoben. Oder er sieht sich den Fantasy-Film "Thor" an und glaubt an den Quatsch. Immer noch besser, als hier bei uns mit zersetzenden Vorstellungen aufzuwarten.

Lichtgruß,
Geza
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#26
Cat schrieb:Tiere, vor allem Wildtiere, sind ja auch bereits mit den Göttern verbunden und handeln immer im Einklang mit der Natur...

Auch bei den Tieren kann es Abartige geben - wenn auch bedeutend weniger als bei den Menschen. Auch Tiere haben sich schon gegenseitig ausgerottet oder derart rasant vermehrt, daß die Population krank geworden ist.

Cat schrieb:...gelangt er nach seinem Ableben auch in disharmonische astrale Ebenen, die er dann als "Straforte" empfindet.

Was der Einzelne empfindet ist subjektiv. Jeder schafft sich seine eigene Illusion - manche eben solche, vor der sie dann selbst Angst haben. M.M. nach sind das genau die Labilen, die dann in die Fänge diverser Himmel-Hölle Religionen gelangen.

Gruß, ?ono
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#27
Hallo,

Geza:
Zitat:Tatsache: Unsere Vorfahren kannten Gut und Böse,

Welche Vorfahren? Die vor tausend Jahren? Die interessieren mich in diesem Zusammenhang nicht.

Ansonsten ist das auch eine sehr gewagte Behauptung. Sogar ganz rational betrachtet und ohne Intuition.
Schon alleine wegen der Sprache. Böse ist mehr im Sinne von "schlecht" zu verstehen. Also z.B. geringe Disziplin oder ganz allgemein innere Schwäche führt zu schlechten Verhaltensweisen. Da ist aber kein göttlicher Bös-Teufel dran schuld, sondern die Trennung und illusionäre Konflikt von Ego-Selbst und Sein bzw. die "schlechten Gewohnheiten".
Die Bedeutungen vom "Teuflischen Bösen" kamen meines Wissens erst durch die "Chr*stlich denkenden" Strömungen ins Spiel (inkl. Juden).
Im Lateinischen ist der Zusammenhang auch noch deutlich:
"malus" hat den Bedeutungskomplex: bös(artig), schlecht, gering
Im Ägypten gab es ja auch das Totengericht, aber da ging es um die Harmonie des (Emotions-)Herzens. Wenn dieses in der Waagschale gegenüber der Feder leicht war, war man "gut". Wenn nicht, wurde man von seinen eigenen Plagen gefressen. Ganz ohne Bös-Teufel.

Das ist auch alles sofort einleuchtend und nachvollziehbar, die Sache mit "dem Bösen" entzieht sich jeder Vernunft. Das personifizierte Böse ist m.M. eine Ausrede für eigene unzulängliche und stümperhafte Qualitäten.
Es gibt feinstoffliche "Plagegeister" und "Teufelchen" und auch größere davon, aber das sind astrale Emotionsorganismen - die handeln nur nach ihrem Wesen - auch ohne "das Böse".

Gruß
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#28
Zitat:Es gibt feinstoffliche "Plagegeister" und "Teufelchen" und auch größere davon, aber das sind astrale Emotionsorganismen - die handeln nur nach ihrem Wesen - auch ohne "das Böse".
Woher willst Du das wissen? Du stellst hier einfach mal eine Behauptung als Tatsache auf, ohne irgendwie zu begründen, woher Du das hast. Damit machst Du Dich zum Guru, der seine unbewiesenen Sätze zu Lehren erhebt. Und mir wurde in diesem Forum ähnliches unterstellt, doch ich versuche wenigstens, meine Aussagen zu belegen, indem ich auf die Überlieferungen unserer Vorfahren verweise. Das hast Du offenbar nicht nötig.

Dann sage ich Dir jetzt genauso dogmatisch und unbegründet: Es gibt die Niflhel mit Náströnd, wo die bösen Seelen leiden werden. Dort erhalten sie ihre Bestrafung für die Untaten, die sie im menschlichen Dasein begangen haben. Und das ist auch gut so, denn gäbe es so etwas nicht, müßte man es einführen. Die viele Naturfrevler müssen irgendwo bestraft werden, ansonsten wären die Götter nicht gerecht. Es ist dabei völlig egal, ob der Einzelne daran glaubt, oder nicht, das ändert an dieser Tatsache rein gar nichts.

Lichtgruß,
Geza
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#29
wirr das Ganze und erinnert mich eher an eine Diskussion zwischen den E*ang*len und Ka**olik*n. Meine Bücher sind älter als Deine äätsche-bätsche und das rot ist eigentlich blau. Schade, das man sich auf das Niveau herunterreißen lässt Verwirrthock: Lol
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#30
Grüß Göttin,

Zitat:Du stellst hier einfach mal eine Behauptung als Tatsache auf, ohne irgendwie zu begründen, woher Du das hast.

Steht überall im Forum (da habe ich es allerdings nicht her). Man muß ja nicht immer wieder alles neu erzählen. Cat kann es Dir sicherlich auch erklären, was ich damit meine. Es sind hauptsächlich eigene Erfahrungswerte, die sich mit denen anderer "okkulter Forscher" decken - nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluß, aber das brauche ich auch nicht, um praktisch damit umgehen zu können.
Dein "Dogmatischer Stil" gefällt mir besser, liest sich halt leichter (das Ergebnis ist ohnehin immer dasselbe, also ist es so einfacher). Blinzeln


Zitat: wo die bösen Seelen leiden werden. Dort erhalten sie ihre Bestrafung für die Untaten, die sie im menschlichen Dasein begangen haben.

Warum ich überhaupt über das Thema hier rede:
Mir fällt auf, daß Du dich mit "dem Bösen" irgendwie im Kreis drehst. Diese Denke kommt bei Dir an vielen Stellen immer wieder durch, und das empfinde ich als störend, weil sich von dieser Denkweise (für westlich konditionierte Menschen) zu lösen m.M. stellt einen der entscheidenden geistigen Befreiungen dar. Das ist sogar die Voraussetzung jeglicher weiterführender Erkenntnisfähigkeit.
(Damit ist jetzt nicht gemeint, daß ich am Gipfel angekommen wäre, sondern meine bisherige Erfahrung auf dem Weg dorthin.)

Cat hat es doch schon schön beschrieben oben:
Zitat:Durch sein verkorkstes Ich (disharmonische Schwingung) gelangt er nach seinem Ableben auch in disharmonische astrale Ebenen, die er dann als "Straforte" empfindet.

Warum kannst Du mal nicht einfach darüber nachdenken, statt wie die Zeugen Jehxxx immer auf wörtlichen Übersetzungen herumzureiten?

Gruß
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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