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Die Tristesse der Nutzlosen
#61
Wenn mans mal ganz prinzipiell sieht:
Wir sind net zuviele, nur haben wir enorme Probleme bei mit unserer Wirtschaftsform und der Einstellung der Mächtigen.
Theoretisch wäre es sehr wohl möglich große Städte sehr Platzsparend und unter Einbezug modernster Technologien soweit zu planen, dass die natürlichen Ressourcen bestmöglich geschont werden. Also nicht die Einfamilienhauspflasterung ganzer Landstriche (so wie es z.b in meinem Heimatland gehandhabt wird) auf Kosten von Sumpfgebieten, Wäldern und Agrar (regionale Selbstversorgung), sondern Arcologys.

In Hoch und Tiefbauweise, selbstversorgend mit Strom (Solar, Wind, Wasser[Gezeiten, Wellen, Geothermie, Flüsse - je nach Standort], effizientes Recycling von Wasser und Müll.
Das als Bewohner einer solchen Arcology ein eigenes Fahrzeug obsolet würde ist eh klar.

Dann müsste man auch noch andere Maßnahmen einführen, wie das Vermeiden von nicht recycelbaren Materialien, Rückkehr zur ökonomisch und ökologisch Nachhaltigen Produktion (weg von der Wegwerfgesellschaft), und gesellschaftspolitisch wegkommen von der Konsumgesellschaft. Dann sparen wir auch soviel Energie ein, dass wir keine Kohle, Öl, Uran, Gas, oder sonstiges Zeug verheizen müssen.
Und noch viele andere nötige Änderungen, aber wem erzähl ich das, ihr wisst eh bescheid.

In unserem Kapitalistischem System geht das aber nicht, die Kosten für die Errichtung sind enorm, während der Gewinn (für Konzerne) gering ist. Der Gewinn für die Erde jedoch wär riesig.
Allein die Stadt Berlin könnte man in 10-20 solchen Arcs mit einem Bruchteil des jetzigen Platzverbrauchs zusammenfassen, die freiwerdenden Fläche tws aufforsten oder für Nutzpflanzen verwenden.

Weltweit gesehen, ist hier ein Potenzial von tausenden von qkm²

Ist auch keine Utopie.
Die geisteskranken Massen sind nicht etwa so, weil sie von Geburt aus Geisteskrank sind, sondern die werden gezielt so Konditioniert.
Ändert man die allgemeine Konditionierung, ändert sich das Verhalten. Klar bleiben sie Marionetten, aber wenigstens Marionetten, die sich selbst, dem Kollektiv und dem Planeten kaum mehr Schaden zufügen.

seien wir mal realistisch, solange kein III. WK oder eine enorme Klimaveränderung kommt, wird die Weltbevölkerung weiter wachsen, und das was wäre wenn wir weniger wären ist nur Hirn w i c h s e r e i. (Blöde Schimpfwortfilter hihi)

Über etwas lästern ist leicht, Lösungen sind gefragt. Erster schritt wäre also die Corporations sprengen.
Solange die so mächtig wir die mächtigsten Staaten sind, geht sicher nichts vorwärts.
Ich mach meinen kleinen Beitrag, indem ich Konsum verweigere, und sorgfältig abwäge von wem ich was kaufe und ob ichs brauch.
Und ausserdem die "frohe Botschaft" hinaustragen, auch wenns oft Perlen vor die Säue sind :mrgreen:
Ich lass das schwein einfach Schwein sein dann, und wende mich dem nächsten zu - sich wegen sowas emotional zu belasten wär ja dumm.
Wenn alle die net einverstanden sind mit dem ganzem drumherum einfach nur sagen: "geht mich nix an", wird sich nie was ändern.
Es geht sehr wohl jeden was an - schliesslich atmet ihr alle dieselbe radioaktive Luft, die von Macht- u. Geldgeilen versucht wird - vor dem kann man sich nicht zurückziehen und entfliehen!
Wenn du die Geheimnisse des Universum finden willst, dann denke in Form von Energie, Frequenz und Schwingung
Nikola Tesla
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#62
Hallo Katanka,
das mit den Arcologys hört sich ja erstmal gut an, man könnte alle versorgen, und "irgendwie" auch auf natürliche und wenig umweltschädliche Weise. Aber wenn es nicht mehr um Bequemlichkeit, sondern um die schiere Notwendigkeit geht, ohne die eine Anzahl Menschen nicht mehr beherbergt werden könnte, dann handelt es sich eben doch um Überbevölkerung.
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#63
Unter anderem ist das auch der erste Schritt in "Die schöne neue Welt".
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#64
Katanka:
Zitat:Wir sind net zuviele, nur haben wir enorme Probleme bei mit unserer Wirtschaftsform und der Einstellung der Mächtigen.

Dann will ich mich nochmal unmißverständlicher äußern:

Die "Viel-zu-vielen" sind primär durch ihre Eigenschaft, spirituell überflüssig zu sein, überflüssig.
Daß dies dann noch zusätzlich das Ökosystem des Planeten belastet und die Lebensbedingungen für die heilen Menschen verschlechtert ist ein zusätzliches Ärgernis, aber nicht der springende Punkt.
Da helfen auch keine Arcologys, wenn diese Leute nur wirre Gedanken produzieren und herumtaumelnde Einfallstore für Puppenspieler darstellen. Stichworte "Organische Portale" und "Walk-Ins" hier im Forum. Diese Leute sind spirituelle Sackgassen, da kann nie was "passieren". Dieses esoterische Gerede von "jungen Seelen" usw., wie man es mancherorts beobachten kann, ist alles nur Schönfärberei.

Der einzige "Sinn" dieser Horden ist die Unterdrückung der verbliebenen, geistig gesunden Menschen.
So hat eben fast jeder von uns seine persönliche Zombieschar, die er meistern muß (von Blutsverwandten über Ehepartner bis hin zum engeren Bekanntenkreis ist da alles möglich) - wenn er sich selbst menschenwürdig ausdrücken und leben will.

Der Rest mit dem bewußten Konsumverhalten etc. ist natürlich ein sehr guter Weg, den Nutznießern und Förderern dieser Zustände einen Strich durch die Rechnung zu machen. Winken

Gruß
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#65
hast wohl recht, aber stell dir vor, alle ausser den Landarbeitenden leben in Arcologies...
wär auch für den Freidenkender ein Gewinn, da aufeinmal viel Raum in der Natur ist, und es auch mehr Rückzugsmöglichkeiten gäbe.

Ganz abgesehen vom Wegfallendem Lärm durch Verkehr - ich muss zum Bsp über einen 1500 Meter hohen Pass wandern um dem Lärm der Stadt Innsbruck zu entfliehen.
Zum Glück lebt im Karwendel niemand, und daher auch keine Strassen... ist zwar ne anständige Tour da rüber, aber lohnt allemal Ogrins
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#66
Gast Katanka schrieb:da aufeinmal viel Raum in der Natur ist, und es auch mehr Rückzugsmöglichkeiten gäbe.

Ist der vorhandene Raum dann mehr geworden? Blinzeln

Man könnte Deinen letzten Text ja auch so interpretieren: Da will jemand die anderen wegpferchen, damit er sie nicht sehen muß, und selber so leben kann, wie er es bevorzugt. Und damit er sich einreden kann, kein schlechtes Gewissen deshalb haben zu müssen, ja, sogar ein Gutmensch zu sein, Blinzeln sollen sie in eine "irgendwie annehmbare" Vorrichtung verbracht werden. Blinzeln

Die vielen Zwinkersmilies müssen hier sein. Blinzeln
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#67
Zitat:hast wohl recht, aber stell dir vor, alle ausser den Landarbeitenden leben in Arcologies...

Ich will mir das aber nicht vorstellen.
Ich will mir überhaupt gar nichts mehr vorstellen zur Zeit.
Das ist doch eine unnötige Virtualisierungseskalation diese Vorstellerei. Das "Nichts" kann man sich ständig vorstellen, das ist toll. Und dann plötzlich kann es passieren, daß man etwas vorgestellt bekommt - und zwar ohne daß die Logik sich was verkrampft vorstellt.

Naja, bin etwas mürrisch heut. Nicht persönlich nehmen. Blinzeln
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#68
Katanka schrieb:Wenn mans mal ganz prinzipiell sieht:
Wir sind net zuviele, nur haben wir enorme Probleme bei mit unserer Wirtschaftsform und der Einstellung der Mächtigen.
Theoretisch wäre es sehr wohl möglich große Städte sehr Platzsparend und unter Einbezug modernster Technologien soweit zu planen, dass die natürlichen Ressourcen bestmöglich geschont werden. Also nicht die Einfamilienhauspflasterung ganzer Landstriche (so wie es z.b in meinem Heimatland gehandhabt wird) auf Kosten von Sumpfgebieten, Wäldern und Agrar (regionale Selbstversorgung), sondern Arcologys.

In Hoch und Tiefbauweise, selbstversorgend mit Strom (Solar, Wind, Wasser[Gezeiten, Wellen, Geothermie, Flüsse - je nach Standort], effizientes Recycling von Wasser und Müll.
Das als Bewohner einer solchen Arcology ein eigenes Fahrzeug obsolet würde ist eh klar.

gar nicht so schlechte Idee, wäre ein guter Versuch endlich mal den Zombie von der Natur zu isolieren!
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#69
moria schrieb:gar nicht so schlechte Idee, wäre ein guter Versuch endlich mal den Zombie von der Natur zu isolieren!

Doch, die blöde Idee geht schon im ersten Halbsatz nach dem Doppelpunkt los ("Wir sind net zuviele"). Da alles Folgende auf dieser blöden Idee basiert, kann nix sinnvolles dabei rum kommen.

Es sind absolut eindeutig zu viele Zweibeiner unterwegs. Das ist eine gesunde Grundannahme. Und die sich daraus ergebende vernünftigste und friedlichste Folgerung die ich kenne, ist nun mal konsequente Fortpflanzungsverweigerung.

Solche Leute isolieren sich bereits ganz alleine und freiwillig von der Natur, oder was meinst Du wo die ganzen Städte herkommen? Die haben teilweise richtig Angst vorm Wald. Verwirrthock: Da könnte ja was "Böses" lauern. Ogrins

Schöne Grüße

Glückskind
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#70
Glückskind schrieb:Solche Leute isolieren sich bereits ganz alleine und freiwillig von der Natur, oder was meinst Du wo die ganzen Städte herkommen? Die haben teilweise richtig Angst vorm Wald. Verwirrthock: Da könnte ja was "Böses" lauern. Ogrins

.... ich zum Beispiel Lol ! Lass die mal schön in ihren Städten und Siedlungen, sonst hängen die noch in "meinem" Lebensraum ab. Muss ich nicht haben.


Komm gut hin.....
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