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Die Tristesse der Nutzlosen
#71
Bei uns haben sie leider entdeckt, daß man einander Mut zusprechen kann, wenn man in großen Gruppen möglichst laut unterwegs ist und die Pfade zu wahren Autobahnen planiert. Auf diese Art haben sie ihre Angst vor dem Wald verloren - zumindest solange das Wetter "schön" und es hell ist.

Früher graute es ihnen, in den Wald zu müssen um dem Anspruch gerecht zu werden, ihre Freizeit "aktiv" verbracht zu haben........ heute kommt das Grauen aus der Stadt. Keine schöne Entwicklung. :evil: Da wird einem mal wieder schmerzhaft bewußt, wie sehr die sog. großen Raubtiere hier fehlen...


Gruß, ?ono
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#72
?ono, das ist dann genau die Sorte die ihren
Müll in den Wäldern hinterlässt. Grrrrr....

Im Raum Luxemburg, derzeit eher im Raum Trier
streift seit über einem Jahr ein schwarzer Panther
umher. Da sind dann weniger Waldspaziergägner
unterwegs. Ogrins Ogrins Ogrins
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#73
Glückskind schrieb:Doch, die blöde Idee geht schon im ersten Halbsatz nach dem Doppelpunkt los ("Wir sind net zuviele"). Da alles Folgende auf dieser blöden Idee basiert, kann nix sinnvolles dabei rum kommen.

Es sind absolut eindeutig zu viele Zweibeiner unterwegs. Das ist eine gesunde Grundannahme. Und die sich daraus ergebende vernünftigste und friedlichste Folgerung die ich kenne, ist nun mal konsequente Fortpflanzungsverweigerung.

Genau meine Meinung. Es gibt zuviel Leute auf dem Planeten.


moorbauer schrieb:.... ich zum Beispiel Lol ! Lass die mal schön in ihren Städten und Siedlungen, sonst hängen die noch in "meinem" Lebensraum ab. Muss ich nicht haben.

Genau das ist leider auch hier, im Nordberliner Umland zu beobachten. Sie strömen in Massen in den Wald; mit Auto, Rad, Pferd, Crossmotorrad und zu Fuß. Beschweren sich, daß es kaum Einkaufsmöglichkeiten und Tankstellen gibt, und schwups wird auch das errichtet.


?ono schrieb:Da wird einem mal wieder schmerzhaft bewußt, wie sehr die sog. großen Raubtiere hier fehlen...

Die haben schon vor Wildschweinen Angst. Aber Du hast recht: Was gäbe ich nicht für eine große Bärenfamilie, die den Wald behütet.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#74
Glückskind schrieb:
moria schrieb:gar nicht so schlechte Idee, wäre ein guter Versuch endlich mal den Zombie von der Natur zu isolieren!

Doch, die blöde Idee geht schon im ersten Halbsatz nach dem Doppelpunkt los ("Wir sind net zuviele"). Da alles Folgende auf dieser blöden Idee basiert, kann nix sinnvolles dabei rum kommen.

Es sind absolut eindeutig zu viele Zweibeiner unterwegs. Das ist eine gesunde Grundannahme. Und die sich daraus ergebende vernünftigste und friedlichste Folgerung die ich kenne, ist nun mal konsequente Fortpflanzungsverweigerung.

Solche Leute isolieren sich bereits ganz alleine und freiwillig von der Natur, oder was meinst Du wo die ganzen Städte herkommen? Die haben teilweise richtig Angst vorm Wald. Verwirrthock: Da könnte ja was "Böses" lauern. Ogrins

Schöne Grüße

Glückskind

Diesen Aspekt habe ich bedacht, jedoch auch, dass wenn der Zombie schon da ist, soll er sich doch in einen Acrology oder sowas in der Art "verstecken", sprich für mich als ein von der Natur abgeschottetes System.

Der Aussage "Wir sind nicht zu viele" stimme ich auch nicht zu.

Ich frage mich nur wann war der Punkt da, als der Mensch sich von der Natur lossagte?

Na ja, vielleicht ist es auch der Plan, sein Überleben zu sichern in dem man etwas Größeres erschafft, als man selbst auch wenn man der Gefahr läuft, davon vernichtet zu werden. (-> soll keine Freikarte sein die Natur zu vernichten..)

wie jemand hier mal gesagt hat, (frei zitiert) die Schöpfer wissen, was die Erschaffenen nicht wissen..
(bitte um Korrektur)

..ich würde seit Torn gerne sagen, dass die Programme nicht wissen, was deren Benutzer wissen... Lächeln
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#75
Zitat:Ich frage mich nur wann war der Punkt da, als der Mensch sich von der Natur lossagte?

Als man Logik und Emotion zum G*tt erhob.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#76
Glückskind schrieb:Im Raum Luxemburg, derzeit eher im Raum Trier
streift seit über einem Jahr ein schwarzer Panther
umher. Da sind dann weniger Waldspaziergägner
unterwegs. Ogrins Ogrins Ogrins

Lol Lol Vielleicht findet der Panther ja zu uns.... die Chancen stehen dann gut für ihn. Wir haben nämlich einen Jagdpächter, den sogar die immer größer werdenden Wildschweinrotten überlisten... Lol ... was ich persönlich äußerst amüsant finde.

@Paganlord: der letzte "gemeingefähliche" Bär, der in unserer Richtung unterwegs war, hat es sich ja leider mit den Almbauern verscherzt, indem er Schafe statt Menschen gerissen hat. War wohl ein Gourmet und mußte es mit dem Leben bezahlen.

Gruß, ?ono
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#77
Ja der Bruno. Dem hatten wir damals einen eigenen Ordner gewidmet:

http://www.pagan-forum.de/es-gibt-wieder-baeren-in-deutschland-t24868.html
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#78
Paganlord schrieb:
Zitat:Ich frage mich nur wann war der Punkt da, als der Mensch sich von der Natur lossagte?

Als man Logik und Emotion zum G*tt erhob.

Für mich eine sehr gute Frage, aber die Antwort wäre eine Diskussion wert. Eventuell unter einem Extrathema. Dazu mag ich auch nachdenken und nicht gleich antworten.

Kommt gut hin....
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#79
Paganlord schrieb:
Zitat:Ich frage mich nur wann war der Punkt da, als der Mensch sich von der Natur lossagte?

Als man Logik und Emotion zum G*tt erhob.

Jemand hat ihm/dem Mensch etwas über seine angebliche Unvollkommenheit gesagt.
Er hat ihn bestochen und bedroht und ihm ein Angebot gemacht. Das Angebot war, die Freude am direkten Erleben des Lebens aufzugeben und dafür einen Glauben an etwas anzunehmen.
Der Mensch hat ihm geglaubt. Jetzt zahlt er den Preis dafür.
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#80
Zitat: Das Angebot war, die Freude am direkten Erleben des Lebens aufzugeben und dafür einen Glauben an etwas anzunehmen.

Das Angebot war: Irdischer Erfolg/Karriere/Luxus/Anerkennung/Ruhm gegen "Seele".
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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