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Die USA bestimmen über die Gentechnik-Politik in der EU
#1
Die USA will den europäischen Ländern ihre gentechnisch veränderte Organismen (sogenannte »GMO«) aufzwingen. Wie aus den Dokumenten von Wikileaks hervorgeht, hätte die EU sogar mit Strafmaßnahmen zu rechnen, würde sie sich gegen die Gentechnik zur Wehr setzen.

In den veröffentlichten Dokumenten kommt der amerikanische Botschafter in Frankreich Craig Stapleton zu Wort, der im Interesse der biotechnischen Industrie versuchte, in Frankreich gentechnisch veränderte Organismen durchzusetzen:

"Europa bewegt sich in dieser Frage rückwärts und nicht vorwärts, und Frankreich spielt dabei zusammen mit Österreich, Italien und sogar der [EU-]Kommission eine führende Rolle … Vergeltungsmaßnahmen werden deutlich machen, dass die europäischen Interessen für das derzeitige Vorgehen einen Preis werden zahlen müssen, was wiederum dazu beitragen könnte, die Befürworter von Biotechnologien zu stärken."

Wie bitte? Der Botschafter erklärte wörtlich: Vergeltungsmaßnahmen seien eine Möglichkeit, deutlich zu machen, dass Widerstand gegen GMOs zu Strafmaßnahmen führe.

Dann setzt er seinen Bericht mit den schier unglaublichen Worten fort: "Die Landesgruppe Paris schlägt vor, eine abgestimmte Liste möglicher Ziele für Vergeltungsmaßnahmen zu erarbeiten, die für die EU schmerzhaft wären, weil es sich hier um eine kollektive Verantwortung handelt. Zugleich sollte sie sich teilweise auf die schlimmsten Problemfälle konzentrieren. Die Liste sollte eher maßvoll als bösartig sein und über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden können, da mit einem raschen Sieg nicht zu rechnen ist …"

Wenn man diese Worte liest, muss man sich daran erinnern, dass dies die Worte des amerikanischen Botschafters in Frankreich sind, der allen Ernstes vorschlägt, eine Zielliste für Vergeltungsmaßnahmen aufzustellen, gegen die gesamte EU "schmerzhaft vorzugehen" – und dies über einen längeren Zeitraum hinweg.

Militärische Mittel

Ist Ihnen bei der Wortwahl des amerikanischen Botschafters in Frankreich etwas aufgefallen? Eine "abgestimmte Liste mit Zielen von Vergeltungsmaßnahmen zu erstellen" klingt irgendwie vertraut, nicht wahr? Diese Wortwahl findet man vor allem im Zusammenhang mit Militärmanövern, die Luftangriffe betreffen.

Das ist keineswegs ein Zufall. Diese Regierungsmitarbeiter sehen sich selbst so, als befänden sie sich im Krieg mit der ganzen restlichen Welt, und sie wollen diese Welt mit ihren gentechnisch veränderten Organismen erobern. Dabei kennen sie offensichtlich keine Skrupel, wenn es darum geht, der Weltöffentlichkeit ihre tödlichen Agrarerzeugnisse aufzuzwingen.

Acht wichtige Erkenntnisse, die sich aus diesen durchgesickerten Dokumenten ergeben:

Erkenntnis Nr. 1: WikiLeaks leistet mit der Veröffentlichung der Lügen der Regierungen einen wertvollen Beitrag. Ohne WikiLeaks hätten wir von diesen Dokumenten, die die Existenz einer Verschwörung zugunsten der GMOs belegen, niemals Kenntnis erhalten.

Erkenntnis Nr. 2: Offizielle Vertreter der amerikanischen Regierung stehen im Dienst von Unternehmen. Es verhält sich genauso, wie wir hier auf NaturalNews immer wieder beschrieben haben: Eine übermächtige Regierung ist nicht mehr als eine Nebenstelle der bösartigsten und zugleich einflussreichsten internationalen Großkonzerne, die heute die Welt beherrschen: die Pharmakonzerne, die Rüstungskonzerne, die agro-industriellen Unternehmen usw. Im Folgenden ein Auszug von dem, was Jeffrey Smith zu den Regierungen, die sich mit Monsanto zusammengetan haben, zu sagen hatte:

"Aus dem Jahr 2009 liegt ein Dokument des amerikanischen Botschafters in Spanien vor, in dem dieser die Regierung bittet, bei der Ausarbeitung einer Strategie zur Biotechnologie zu helfen und darüber hinaus Mitglieder der spanischen Regierung zu unterstützen, die GMOs fördern wollen. Und in diesem Dokument machen sie deutlich, dass sie sich mit dem Regionaldirektor von Monsanto beraten haben und mit ihm zusammen eine Strategie erarbeiteten, wie man GMOs fördern könnte."

Erkenntnis Nr. 3: Die USA sind entschlossen, auf eine Blockade von GMOs durch europäische Länder mit Vergeltungsmaßnahmen zu reagieren. Hier stellt sich natürlich die Frage, warum sind die USA so dringend daran interessiert, GMOs in Europa zu verbreiten? Offensichtlich stecken noch andere Absichten dahinter (vielleicht erfahren wir aus zukünftigen WikiLeaks-Enthüllungen mehr darüber).

Erkenntnis Nr. 4: Die Kriegserklärung der amerikanischen Regierung gegen WikiLeaks kommt nicht überraschend, denn diese düsteren Geheimnisse und »verschwörerischen Unterlagen« würden normalerweise niemals ans Licht der Öffentlichkeit gelangen. Man braucht vertrauliche Informanten und Menschen, die diese Informationen dann öffentlich machen, um das wirkliche Ausmaß der Regierungskorruption der heutigen Zeit offen zu legen.

Erkenntnis Nr. 5: Die geheimen Absprachen im Zusammenhang mit den GMOs reichen bis in die höchsten Ebenen der weltweiten Machtelite. Der amerikanische Botschafter Stapleton ist beileibe kein unbeschriebenes Blatt. Er war zusammen mit dem früheren Präsidenten George W. Bush Miteigentümer der Texas Rangers. Seine Ehefrau ist nebenbei bemerkt eine Cousine George W. Bushs. An diesen geheimen Machenschaften sind höchstrangige Vertreter der Regierungen mehrerer Länder beteiligt, die die Absichten der GMOs-Produzenten fördern, mit deren Produkten Menschen in der ganzen Welt vergiftet werden.

Erkenntnis Nr. 6: Regierung sind daran beteiligt, ihre eigenen Bevölkerung buchstäblich zu töten. In den inneren Kreisen der Machtelite ist es durchaus bekannt, dass GMOs tödliche Wirkung entfalten können, dennoch werden sie weiterhin von Regierungen gefördert. In seinem schon erwähnten Interview mit Democracy Now erläutert Jeffrey Smith die Gründe:

"1992 war der frühere Rechtsanwalt von Monsanto Michael Taylor für die Politik der [amerikanischen Behörde für die Lebensmittelüberwachung] FDA verantwortlich. Er erlaubte die Zulassung von GMOs ohne Studien zur Unbedenklichkeit oder eine Kennzeichnungspflicht. Später hieß es dann, der Behörde hätten keine Informationen vorgelegen, aus denen sich hätte schließen lassen, dass sich die GMOs deutlich [von gentechnisch unveränderten Organismen] unterschieden. Sieben Jahre später wurden im Rahmen eines Prozesses 44.000 geheime interne Dokumente der FDA freigegeben, aus denen hervorging, dass diese Behauptung eine Lüge war. Die Wissenschaftler der FDA wussten nicht nur um die Andersartigkeit der GMOs, sondern hatten auch mehrfach davor gewarnt, dass sie Allergien, Gifte, neue Krankheiten und Nährstoffprobleme hervorrufen könnten. Aber sie wurden ignoriert und ihre Warnungen sogar bestritten. Und man ließ weiterhin zu, dass gentechnisch veränderte Organismen praktisch ohne Unbedenklichkeitsprüfung in die Nahrungsmittelversorgung Eingang fanden."

Erkenntnis Nr. 7: Die GMO-Verschwörung wird immer als »Wissenschaft« dargestellt. An einer Stelle in den veröffentlichten Dokumenten warnt Stapleton, wenn Frankreich an seinem Widerstand gegen GMOs festhalte, gebe es das etablierte Konzept "von Entscheidungsfindungen auf wissenschaftlicher Grundlage" auf. Die GMO-Verschwörung versteckt sich, wie man sich erinnert, immer hinter dem Begriff »Wissenschaft«, so dass jeder, der GMOs ablehnt, als Gegner "wissenschaftlichen Denkens" niedergemacht werden kann.

All das schadet natürlich dem Ansehen der Wissenschaft, aber ich bin der Ansicht, die Geschichte der Wissenschaft steckt voller arroganter Wissenschaftler, die Menschen im Namen der Wissenschaft vergiften (Quecksilber, Impfstoffe, Strahlung, Kunststoffe, Behandlung mit Medikamenten usw.), daher sollte uns diese Erkenntnis nicht überraschen.

Erkenntnis Nr. 8: Spanien war wesentlich an den amerikanischen Machenschaften zur Durchsetzung der GMOs beteiligt. Ein großer Teil der geheimen Machenschaften in der EU fand unter Federführung Spaniens statt, deren Regierungsvertreter sich persönlich mit dem Chef von Monsanto trafen, um die GMOs nach Europa hineinzubringen.

Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/mike-adams/wikileaks-dokumente-enthuellen-usa-planen-vergeltungsmassnahmen-gegen-europaeische-nationen-die-si.html


Anmerkung: Die Aussagen sind sicherlich interessant, aber überraschend ist das wirklich nicht, sondern bestätigt nur das, was schon lange (nicht nur hier im Forum) vermutet wird. Daß solche eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedachten Informationen heutzutage regelmäßig durchsickern, hat sicherlich auch etwas damit zu tun, daß man bereits jegliche Vorsicht abgelegt hat und man damit, wie aktuell mit dem E10-Thema, hervorragend Emotionen schüren kann. Und darum geht es ja primär im Matrix-Zoo.
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#2
Hernes_Son schrieb:Erkenntnis Nr. 8: Spanien war wesentlich an den amerikanischen Machenschaften zur Durchsetzung der GMOs beteiligt. Ein großer Teil der geheimen Machenschaften in der EU fand unter Federführung Spaniens statt, deren Regierungsvertreter sich persönlich mit dem Chef von Monsanto trafen, um die GMOs nach Europa hineinzubringen.

Ich möchte hier mit Zahlen einmal unterstreichen, warum die USA Europa auf dem Kieker haben und welche Rolle dabei Spanien spielt.

Ich meine, dann ist wohl alles klar und die Sache offensichtlich.

Wolf


Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

„Was das bedeutet, zeigt die jüngste Statistik zum GVO-Anbau, die die industrienahe Agro-Biotechnologie-Agentur ISAAA in dieser Woche vorgelegt hat. Der ISAAA-Report feiert geradezu überschwänglich, dass 2010 weltweit die Fläche mit GVO-Anbau auf 148 Millionen Hektar angewachsen sei, 14 Millionen mehr als 2009. Nahezu die Hälfte der Fläche beansprucht GV-Soja. Mais, Baumwolle, Raps sind weitere Hauptpflanzen. An der Spitze beim GVO-Anbau liegen die USA mit fast 67 Millionen Hektar, gefolgt von Brasilien (25,4), Argentinien (22,9) und Indien (9,4). Europa spielt mit etwa 91 500 Hektar, der Großteil davon in Spanien, in Sachen Gentechnik noch kaum eine Rolle.“
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#3
Zwar ist man versucht Emotionen zu schüren, aber die Schlussfolgerung in Punkt 6 ist falsch.
Man versucht die Massen nicht zu töten, sondern ins dauerhafte Siechtum zu führen.

1. Braucht man sie zur Emotions- und Hysterieschürung und
2. Um ihnen den pharmakologischen überteuerten Müll anzudrehen und damit genug Versuchspersonen zu haben.

Grüße vom

Ritter
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"Sie wollen die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!" Jack Nicholson in Eine Frage der Ehre
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#4
"Gepriesen sind die Griechen?
achso, ich glaube er meint er meinte die Siechen."

(Szene aus das Leben des Brian)

Der Kapitalist preist natürlich beide, die griechen die ihre Staatsanleihen zum Schleuderpreis hergegeben haben, und die Siechen, dafür dass man mit ihnen mehrfach Geld machen kann.
Erst futtern sie überteuert Chemie, danach pumpen sie sich überteuerte Chemie in den Kreislauf um die auswirkungen ersterer zu reduzieren...

Vergeltungsmaßnahmen...
ich glaube nicht dass damit Krieg gemeint ist.
Europa ist in geeintem Zustand den USA militärisch überlegen.
Und ein direkter Angriff würde die Protokolle des Beistandspaktes in Kraft setzen, welchen sich nicht mal die angeblich neutralen Staaten wie Österreich widersetzen könnten.
Ich vermute da kommen dann eher Wetterkontrollmaßnahmen zum Einsatz, evtl auch Haarp.
Mit ersteren könnt man Ernteausfälle herbeiführen, und danach sagen: "sehts hättets doch unseren Gentech hergenommen"
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#5
Gast Katanka schrieb:,,, glaube nicht dass damit Krieg gemeint ist. ...
Ich vermute da kommen dann eher Wetterkontrollmaßnahmen zum Einsatz, evtl auch Haarp.
Mit ersteren könnt man Ernteausfälle herbeiführen, und danach sagen: "sehts hättets doch unseren Gentech hergenommen"

Das sehe ich auch so. Die Unterhöhlung erfolgt von unten. Dazu habe ich im Forum bereits geschrieben.

Mein Erleben, ich mag mich hier nicht wiederholen, dass gezielt in der Landwirtschaft Kommunalpolitiker vor diesen " Karren" gespannt werden. Was sie dafür bekommen, weis ich nicht. Es wird jedenfalls ein gezielter Unfriede zwischen den Landwirten geschürt, welche Gentechnik ablehnen und denen, welche die Gentechnik für das Non plus ultra halten. Ein Kleinkrieg mit großer Wirkung von unten.

So sehe ich es aus meiner Praxis.
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#6
Nichts geschieht aus Zufall. Alles ist von langer Hand geplant und angelegt.
Die Nutznießer sind die, die auch die Drahtzieher sind.
Das Ziel vor Augen!
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