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Die Urlaubsrunde
#1
Mittlerweile ist es schon Tradition geworden, sich von seinen Arbeitskollegen schönes Urlaubswetter mittels Kaffee zu erkaufen.
Kennt ihr das auch?
Wenn man seinen Jahresurlaub antritt, muß am letzten Arbeitstag eine Runde Kaffee / Kuchen / Eis ausgegeben werden. Ansonsten ist die Bande sauer und wünscht einem schlechtes Wetter, oder sonstige Flüche werden ausgesprochen.
Da spiele ich dieses Spiel doch lieber mit und gebe diese Runde aus.
Dann wird der letzte Urlaub ausgewertet, Erfahrungen über Hotels und bestimmte Besonderheiten des Urlaubslandes werden ausgetauscht.
Und somit kann der Urlaub beginnen ...

(Wobei ich doch immer lieber zur Sicherheit ungenaue Angaben mache bzw. meinen Urlaubsort nicht verrate, sondern lieber erzähle, daß ich auf den letzten Pfiff buche. 8-) )
Lebe für Deine Ideale!
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#2
Gewisse Gepflogenheiten im Umgang mit anderen Menschen müssen immer beachtet werden. Dazu zählt Höflichkeit und auch die scheinbare Beteiligung (Anteilnahme) an gesellschaftlichen Pflichten. Wichtig ist jedoch die geistige Zurückhaltung. Wer tatsächlich für andere geistig mitdenkt, mitfühlt oder mitleidet, hat das Spiel verloren.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#3
Hallo Saxorior!

Von so etwas habe ich noch nie gehört, das scheint also nicht überall Tradition zu sein. Die lieben Kollegen sollen doch froh sein, daß sie mal eine Verschnaufpause bekommen in Sachen Disziplin und Sprachhygiene. Lol
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#4
So eine Tradition kenne ich auch nicht. Aber ich erzähle lieber nach dem Urlaub vom Urlaub, als davor. Manche sind zu unkontrolliert neidisch und gönnen einem nichts. Da bleibt auch hier für mich die Devise: so viel wie nötig, so wenig wie möglich erzählen, mitteilen.


Zitat:Die lieben Kollegen sollen doch froh sein, daß sie mal eine Verschnaufpause bekommen in Sachen Disziplin und Sprachhygiene.

Oder nicht ständig das leckere, gesunde, frische Essen vor Augen haben und dann ihren eigenen Fraß essen müssen.


Zitat: Wer tatsächlich für andere geistig mitdenkt, mitfühlt oder mitleidet hat das Spiel verloren.

Danke für den Denkanstoß. Winken
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#5
In den alten Bundesländern kennt das niemand.
Das Ziel vor Augen!
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#6
- die Schwaben kennen sowas ja gar nedde Lächeln
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#7
Bei mir auf der Arbeit gibts eine Urlaubs- und Geburtstagsrunde, also 2x im Jahr. Dazu auch das tägliche, morgendliche Händeschütteln (jeder Kollege, ca. 12mal). Es gibt Dinge, die sind angenehmer. Muß man halt mitmachen, was solls... Dafür halten die Leute die Füße still, und man fällt nicht auf.
“Seine Pflicht erkennen und tun, das ist die Hauptsache.” Friedrich der Große
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#8
Und ich dachte schon, soetwas gibt es nur bei den Kaffee-Sachsen.

Zitat:Gewisse Gepflogenheiten im Umgang mit anderen Menschen müssen immer beachtet werden. Dazu zählt Höflichkeit und auch die scheinbare Beteiligung (Anteilnahme) an gesellschaftlichen Pflichten.
So wollte ich das verstanden haben, genau wie das tägliche Händeschütteln, und so weiter ...
... und darauf läuft es hinaus:
Zitat:Muß man halt mitmachen, was solls... Dafür halten die Leute die Füße still, und man fällt nicht auf.

Hernes Son:
Zitat:Die lieben Kollegen sollen doch froh sein, daß sie mal eine Verschnaufpause bekommen in Sachen Disziplin und Sprachhygiene.
Darüber habe ich herzlich gelacht!

Pamina:
Zitat:Oder nicht ständig das leckere, gesunde, frische Essen vor Augen haben und dann ihren eigenen Fraß essen müssen.
Wie wahr.
Lebe für Deine Ideale!
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#9
Früher hatte ich ein ähnliches Ritual in Bayern erlebt, nur wollte die Bande dort Alkoholisches tanken.
Extrem schlimm war es bei dem bekannten Au-tomobilclub im Großraumbüro. Da standen täglich 2-3 Becher Wein auf meinem Schreibtisch, weil irgend ein Planquadrat in Urlaub ging, aus dem Urlaub kam, Geburtstag, erfolgreiche Vermehrung, Obervereinsmeierei usw. gefeiert hat. Nach nem Vierteljahr hab ich den Laden fluchtartig verlassen, um meine Gehirn- und Leberzellen zu retten. Blinzeln
In meinem jetzigen Job sehe ich meine Kollegen alle Monat einmal. Ansonsten bin ich in meinem Wald. Fettes Grinsen
Natürlich wurde ich gefragt, wo wir in Urlaub hinfahren. Nein, es wurde nicht gefragt, OB wir wo hinfahren, weil nicht "wo hinfahren" geht gar nicht.
Da musste ich doch sofort erzählen:
"Wir haben ein Ferienhaus gemietet, welches toll ausgestattet ist, mit Geschirrspüler, sogar Waschmaschine und Trockner. Im Kinderzimmer sind sogar Spielsachen für meinen Sohn. Tolle Landschaft, Garten, Balkon usw. Wald, Wasser, Abenteuer, sogar Fahrräder - alles da. Sogar der Kühlschrank ist gefüllt, wenn wir ankommen, und ist echt bezahlbar."
Es gab große Augen, und die Frage, wo es dieses tolles Ferienhaus gibt. Ganz einfach: Bei mir zuhause. :mrgreen:
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
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