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Diokletian
#1
(07.09.12016, 17:51)Paganlord schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Glossar-der-keltischen-Mythologie?pid=51090#pid51090
(06.09.12016, 09:13)Hælvard schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Glossar-der-keltischen-Mythologie?pid=51062#pid51062Aber auch Decius oder Diokletian werden in diesem Zusammenhang mit ihm erwähnt, denn auch sie waren entschlossene Vertreter der alten Religion

Diocletian ist ein ganz hervorragender Kaiser. Er richtete den zusammenfallenden Koloss des Roemischen Reiches auf und hauchte ihm neues Leben ein. Als General des roemischen Heeres hielt er es fuer seine dringendste Aufgabe. Man koennte noch viel ueber die Verdienste des Diocletians schreiben; viel mehr ueber seinen Charakter sagt jedoch eine Besonderheit aus, die wohl einmalig in der roemischen Geschichte ist. Diocletian ist der einzige Kaiser, der (nachdem die Arbeit getan war) von selbst zurueckgetreten ist, um den Beruf des Gaertners zu ergreifen. Er bestimmte einen Nachfolger und zog sich ins Gaertnerleben zurueck.

   
Diokletian, von 284 bis 305 n. d. Z. römischer Kaiser

Diokletians bedeutendste politische Reform war die Einführung eines festen Systems von Mitregenten. Es gab einen Kaiser für den Westen und einen für den Osten, die den Titel Augustus führten. Dazu ernannte er zwei Nachfolger, für jeden Kaiser einen, die den Titel Caesar trugen.

Anmerkung: Eine Ehrerbietung an Caesar und Augustus, denn Diokletian wurde 284 n. d. Z. zum Kaiser ausgerufen, also 270 Jahre nach dem Tod von Augustus.


Das Resultat war eine Tetrarchie, eine Viererherrschaft. Diese Form der Regentschaft erlaubte eine bessere Verteilung und Kontrolle der Verwaltungsaufgaben im Reich und regelte die Nachfolge klar, denn der jüngere Caesar übernahm Amt und Würden des äteren Augustus nach dessen Tod. Damit endete die Instabilität der vorhergehende Jahrzehnte.

Auch die Reichsgrenzen waren sicherer durch die Verteilung der Macht. So konnte das Eindringen der Alemannen sowie der Sassaniden abgewehrt werden. Revolten in Britannien, Mauretanien und Ägypten konnten ebenfalls niedergeschlagen werden. Damit stablilisierte Diokletian das Reich von innen heraus.
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#2
Diokletian, zurück zu den alten Göttern

Durch seine Reformen sicherte er die Fundamente des Reiches dauerhaft. Dabei waren die altrömischen Traditionen für ihn maßgebend.
Das Chr*stenproblem hatte sich im 3. Jahrhundert n. d. Z. verschärft. Die Abschaffung des Chr*stentums sollte der inneren Stabilität des Reiches und dem Wiedererstarken der ursprünglichen römischen Religion dienen. Die Verfolgung der Chr*sten begründet sich offiziell darin, daß diese grundsätzlich den Götter- und damit den Herrscherkult radikal ablehnten.

Diokletians Reformen führten zur Verbesserung der Provinzverwaltung: Die vom Senat mit einem Statthalter versehenen und die kaiserlichen Provinzen wurden gleichgestellt und in 12 Verwaltungseinheiten unterteilt. Die Provinzen selbst wurden verkleinert, ihre Anzahl folglich erhöht. Das hatte auch eine Ausweitung der Bürokratie zur Folge.

Anmerkung: Diese Einteilung erfolgte unter Berücksichtigung und im Sinne regionaler Identitäten und kulturlandschaftlicher Veränderungen. Selbst unterschiedliche klimatische Begebenheiten wurden berücksichtigt, so z. B. bei der Unterteilung Galliens in Nord und Süd.


Ein neues Steuersystem wurde eingeführt, das dem Reich größere Einnahmen einbrachte, da auch die Bürger Italiens nun Steuern zahlen mußten.

Anmerkung: Durch die Steuererhebung an italienische Bürger, wurde das Steuersystem insgesamt gerechter verteilt! Dieser Aspekt trug unweigerlich zur Stabilisierung innerhalb des Römischen Reiches bei. Die steuerliche Benachteiligung der römischen Provinzen fand mit dieser Reform ihr Ende. Ebenso wurde die persönliche Belastbarkeit der Steuerzahler berücksichtigt. Zudem gewährleistete dieses einheitliche Steuersystem bei Bedarf eine gleichmäßige Erhöhung seitens des Staates.


Es gab eine Höchstpreisverordnung für viele Waren und einer Vielzahl von Preisen und Dienstleistungen (insbesondere für Soldaten). Die Währungsreform beinhaltete die Wiedereinführung von Edelmetallmünzen, und durch die Gründung von Münzprägestätten konnte das Geldwesen konsolidiert werden.

Das Heer wurde vergrößert, die einzelnen Legionen aber verkleinert. Es erfolgte eine Aufstellung beweglicher Einheiten, wobei insbesondere die Reiterei gestärkt wurde.

Anmerkung: Unter dieser Taktik konnte Caesar im Gallischen Krieg in der Schlacht von Alesia als Sieger hervorgehen. Zahlenmäßig weit unterlegen, brachte diese bewegliche Einheit (Reiterei) unter Führung von Marcus Antonius den entscheidenden Vorteil, der gegen die wild heranstürmenden Kelten zum Sieg führte. Dabei hätten die Generäle von Vercingetorix einfach auf ihn hören sollen und ausharren. Einer Belagerung hätten die Römer nicht standhalten können, da die Kelten den Belagerungsring der Römer um Alesia ebenfalls mit einem noch größeren Belagerungsring umschlossen!  


286 n. d. Z. ernannte Diokletian den General Maximian zum Mitkaiser, um zwei Verwaltungsschwerpunkte zu schaffen.
293 n. d. Z. baute er das zum System der bereits weiter oben erwähnten Tetrarchie aus.

An der Spitze standen die beiden Augusti Diokletian und Maximian, denen durch Adoption je ein Cäsar als eine Art Juniorkaiser zugeordnet war, Galerius für Illyrien und Konstantius Chlorus für Gallien/Britanien.

Wird fortgesetzt ...
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#3
Daß man mal eine Vorstellung davon hat, welche Landesgröße hier verwaltet werden mußte:
Das komplette Mittelmeer gehörte damals zum Römischen Reich.

   
Die Karte zeigt die Ausmaße um 284 n. d. Z.
Je größer das Land, umso anspruchsvoller die Verwaltung.
Und umso bravoröser wurde diese Herausforderung umgesetzt, wenn man sich mal überlegt, daß manche schon mit ihrem eigenen Haushalt überfordert sind ...
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#4
Edikte von 303/304: Bekämpfung des Chr*stentums

Ein Glaube wie das Chr*stentum, das einen Ausschließlichkeitsanspruch vertrat, konnte nicht akzeptiert werden.
Seit 299 n. d. Z. wollten die vier Kaiser mit ihrem Erlaß die zahlreichen Chr*sten aus Hof, Heer und Staatsverwaltung entfernen lassen.

Diokletian selbst war der geistige Urheber dieser Entwicklung zu den alten Werten. Er knüpfte an die Intention Valerians (Zerschlagung der kirchlichen Organisation) an, ging aber darüber hinaus, indem er die Chr*sten insgesamt als Gefahr betrachtete, der man entgegentreten mußte!

Mit der Zerstörung der Kirche in der Hauptstadt Nikomedia begann im Februar 303 n. d. Z. ein landesweites gültiges Edikt mit folgenden Anordnungen:
I. Zerstörung aller Kirchengebäude.
II. Ablieferung und Vernichtung der heiligen Schriften und liturgischen Bücher.
III. Chr*sten aus den gehobenen Schichten durften keine Prozesse führen und keine Testamente erlassen. Sie büßten also ihre Rechtsfähigkeit ein, außerdem verloren sie ihre Ämter und Privilegien.
IV. Die chr*stlichen Freigelassenen sollten in den Sklavenstand zurückversetzt werden.

Parallel startete der Kaiser eine Propagandaaktion, indem er Philosophen und Rhetoren damit beauftragte, die Minderwertigkeit der Chr*stlichen Religion nachzuweisen.

Im Frühsommer 303 erließ Diokletian in Reaktion auf Unruhen in Syrien ein zweites Edikt, welches die Inhaftierung aller Kleriker befahl.

Ein viertes Edikt von Anfang 304 forderte von allen Chr*sten ein allgemeines Opfer. Integration oder Abdankung war die Alternative.

   
Das letzte Gebet der Chr*sten im Circus Maximus nach einem Gemälde von Jean-Léon Gérôme

Wird fortgesetzt ...
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#5
(12.09.12016, 12:33)Hælvard schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Diokletian?pid=51155#pid51155Und umso bravoröser wurde diese Herausforderung umgesetzt, wenn man sich mal überlegt, daß manche schon mit ihrem eigenen Haushalt überfordert sind ...

Bedenke aber auch, dass sehr viele Römer, natürlich vor allem die reichen, Sklaven hatten, um den eigenen Haushalt zu schmeißen. Deren Häuser sind aber auch an Größe und Imposanz nicht mehr mit den unsrigen zu vergleichen. Lol

Ein sehr sympathischer Mann, wenn man so liest, was er alles in die Wege geleitet hat, um das Chr*stentum aktiv zu verhindern, weiß man warum man so wenig von ihm bisher gehört hat.
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#6
Ein sehr sympathischer und kluger Kaiser,dieser Diokletian! Daumen hoch

Er verkleinerte die Provinzen und legte dabei auf kulturelle und klimatische Eigenheiten der Provinzen Wert.Also kein Misch-Masch wie in der derzeitigen EU,wo das Ziel darin besteht,die Menschen gleichzuschalten.

Keine Zentralbanken,die in die Taschen der Superreichen wirtschaften sondern ein Steuersystem,das allen im gesamten römischen Reich zu Gute kam.

Gewaltenteilung(Statthalter,4 Kaiser bzw Unterkaiser.)
Da könnten sich die heutigen Politiker eine ganz dicke Scheibe von abschneiden.

Auch die Bekämpfung einer Religion mit Ausschließlichkeits- und Missionierungsanspruch wie das Chr...tum dient dem Erhalt dieser alten Werte. Deshalb kann man auch nicht von einem Diktator sprechen sondern von einem vernünftigen Kaiser,der seine Aufgabe als Erster unter Gleichen ernst nimmt und deshalb sind die Maßnahmen von Diokletian nicht nur berechtigt sondern auch vernünftig.Sie kommen allen Menschen im römischen Reich zu Gute.

Daß er nachdem die Arbeit getan war abdankte (kein Kleben an der Macht wie die heutigen Volksverräter äh Volksvertreter) beweist ebenfalls daß es sich hier nicht um einen Diktator handelt,der sich von G..t auserwählt fühlte sondern um einen Mann mit Charakter.

Kein Wunder,daß ein solches Staatsoberhaupt verleumdet wird.
Danke für die Informationen über diesen wunderbaren Kaiser.



"Zahme Vögel träumen von der Freiheit.
Wilde Vögel fliegen."
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#7
Mal ein kleiner Abstecher nach Philae ...

Philae hatte zur Zeit der Römer eine große Bedeutung.
Zwei Gründe sprechen für die späte Blüte der Tempelinsel Philae. Die Isis-Verehrung war schon vor den Römern, nämlich in der ptolemäischen Zeit im Mittelmeerraum bekannt, und diese Verehrung hatte natürlich auch außerhalb von Ägypten viele Anhänger.

Unter den Römern wurde die Isis-Verehrung wieder bekannter. Auch in Rom auf dem Marsfeld gab es einen Isis-Tempel aus der Zeit Caligulas (38 n. d. Z.).
Man spekuliert heute über Zusammenhänge, warum die Römer die Isis-Verehrung praktizierten. Unter den Spekulationen findet man Annahmen, daß Rom die südliche Grenze des Reiches sicherer gestalten wollte. Man spricht davon, daß man sich damit das Wohlwollen der nubischen Stämme erkaufte.

Anmerkung: Wer um die Geschichte von Caesar und Kleopatra weiß, erkennt, daß es schon länger Beziehungen zwischen Rom und Ägypten gab. Ägypten war seinerzeit ein Hauptlieferant von Korn und Getreide. Zudem war nach Caesars Tod der Kampf zwischen Augustus und Kleopatra/Antonius eindeutig zu Gunsten Augustus' entschieden worden. Kleopatra war entgegen vieler Darstellungen von heute nicht nubischen Aussehens, sondern hatte rote Haare wie einst Ptolemaios.


Dementsprechend waren auch die jeweiligen römischen Herrscher bemüht, zumindest ihren Namen zu hinterlassen oder gar ein Heiligtum zu stiften. Man findet in Philae in einzigartiger Weise eine bauliche Chronologie aus der römischen Zeit vorliegen, die sonst nirgends in Ägypten zu finden ist. Wenn man den Zeitraum betrachtet, so kann man drei Perioden von Bautätigkeiten unterscheiden.
Die erste, gleich am Beginn der römischen Herrschaft mit den Kaisern Augustus und Tiberius, die einiges in Philae verändert haben. Die zweite Periode mit den Kaisern Domitian, Trajan und Hadrian. Von denen kennen wir vor allen den berühmten Trajan-Kiosk und das Hadrian-Tor. Die dritte und letzte Periode mit Kaiser Diokletian mit seinem Tor des Diokletian.

Dazwischen gibt es noch vereinzelnde Reliefs der anderen Kaisern, wie z.B. Kaiser Nero oder Kaiser Marc Aurel.

392 n. d. Z. wurde die letzte datierbare Hieroglyphen-Inschrift am Hadrian-Tor angebracht. Noch im Jahre 451/452 enthielt ein Vertrag zwischen dem byzantinischen General Maximinus und den Blemmyren und Nobaden den Passus, daß ihnen weiterhin "nach altem Recht" freier Zugang zum Heiligtum der Isis gewährt wurde. Die altägyptischen Kultur auf Philae wurde Mitte des Jahres 535 und dem Ende von 537 n. d. Z. auf Anordnung von Kaiser Justinian zwangsweise beendet. Dieses Datum gilt zugleich als Ende der ägyptischen Kultur. In die Tempelanlage wurde dann in der nachfolgenden Zeit gleich vier Kirchen eingebaut.

   
Tor des Diokletian auf der Insel Agilkia, ehemals auf der Insel Philae
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#8
Der Tempel von Philae (auch Hut-chenti, Haus des Anfangs) ist ein Tempelkomplex in Oberägypten, etwa acht Kilometer südlich von Assuan. Die Tempelanlagen stehen auf der Insel Agilkia, nachdem sie 1977 bis 1980 am eigentlichen Standort, der heute überfluteten Insel Philae, abgebaut und etwa 600 Meter nordwestlich auf dem höheren Gelände von Agilkia neu errichtet wurden.

   

Das Hauptgebäude der Tempelanlagen ist der Tempel der Göttin Isis. Er steht am Westufer etwa in der Mitte der Insel. Um ihn herum befinden sich weitere kleinere Bauwerke, wie der Kiosk des Nektanebos I., der Trajan-Kiosk, der kleine Tempel der Hathor, der Tempel des Harendotes, der Kiosk des Psammetich II., die Hadrian-Bastion, der Tempel des Imhotep, die Kapelle des Mandulis und der Tempel des Arensnuphis-Dedun und eben das Diokletian-Tor.

Anmerkung: Man baute den Assuan-Staudamm genau an dieser Stelle, wo sich das Isis-Heiligtum befand. Daran kann man erkennen, was für Ängste manche Leute vor der Göttin haben, wenn sie den ursprünglichen Ort der Tempelanlage fluten.


Als Perle des Nils wurde der Tempel der Isis auf der Insel Philae gerühmt. Lange hatten die Chr*sten warten müssen, bevor sie Philae übernehmen konnten. Nicht einmal das Edikt des oströmischen Kaisers Theodosius I., mit dem das Chr*stentum zur Staatsreligion erklärt worden war (391 n. d. Z.), konnte die hartnäckigen Isisverehrer von der Insel vertreiben. Erst 535/37 ließ Kaiser Justinian I. den Tempel gewaltsam schließen und in ein chr*stliches G*tteshaus umfunktionierten, obwohl große Teile der Bevölkerung noch immer an der Verehrung des Heiligtums festhielten. Der rückwärtige Bereich des Säulenraumes wurde um 553 dem Heiligen Stephan als Kirche geweiht und aus diesem Anlaß eine große Zahl der Reliefs im Tempel zerstört.

   

Anmerkung: Es ist wie überall auf der Welt, die Chr*sten zerstören die heiligen Tempel und bauen ihre Kirchen auf deren Fundamente, aber ihre Rechnung geht nicht zu 100 % auf.
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#9
Der Verlauf der Abschaffung 305-311 n. d. Z.

Die vier Kaiser gingen unterschiedlich in ihren Gebieten vor.
305 erfolgte die im tetrarchischen System geplante Abdankung der beiden Augusti Diokletian und Maximian. Galerius als neuer Augustus des Ostens und sein Cäsar Maximinus Daja setzten die Gewaltanwendung gegen die Chr*sten konsequent fort.
Im Westen dagegen schlief die Verfolgung nach 305 weitgehend ein. Nach dem Tod des Konstantius 306 brachen Thronwirren aus. Das System der Tetrarchie brach zusammen.

Galerius, ein Kaiser, der nicht viel Erwähnung findet, sondern teilweise sogar übergangen wird. Dabei gibt es über ihn zwei Dinge zu sagen. Erstens hat er die Abschaffung des Chr*stentums konsequent weitergeführt, und zweitens gibt es eine geschichtliche Version, die von einem sogenannten Toleranz-Edikt spricht, das 311 n. d. Z. kurz vor dem Tod des Galerius von ihm ausgesprochen wurde:

Das Toleranzedikt des Galerius 311
Der todkranke Galerius verkündete im Namen aller Kaiser am 30. April 311 in Nikomedia ein Edikt, welches das Chr*stentum als religio licita anerkannte. Der alte Grundsatz, daß die Religionsausübung für das Heil des Staates entscheidend wäre, wurde nun auf die Chr*sten ausgedehnt. Ziel des Edikts war es, die Kirche für die Bestandssicherung des Reiches in die Pflicht zu nehmen.

Anmerkung: Eine folgenschwere Entscheidung des Galerius’, wie man an den Abertausenden Toten durch chr. Kreuzzüge, Inquisition, Zwangsmissionierung und Folter nachweisen kann.
Es bleibt zu vermuten, daß Galerius selbst diese Entscheidung nicht mehr getroffen hat, denn bei der Verfolgung der Chr*sten ging er ebenso konsequent vor wie Diokletian. Einige "Quellen" berichten davon, daß er sogar noch erbarmungsloser gewesen sein soll. Wohingegen Diokletian von den Chr*sten selbst als blutdurstig dargestellt wird, es aber Darlegungen gibt, die das nicht unterstreichen.

Das Problem ist, daß die Kirche die Geschichte vorschreibt, unzählige Belege und Beweise unterschlägt und geheim hält, die das Gegenteil und die Wahrheit beweisen würden.  
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