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EHEC-Erreger
#1
Hallo,

im Moment läuft mal wieder eine Verdummungsaktion, die sich diesmal die Rohkost ausgesucht hat. Die Aktionen für Panik in den vergangenen Jahren haben wohl nicht so richtig gefruchtet, denn diesmal nimmt man sich anderen Dingen an. Da werden einfach Behauptungen in die Welt gesetzt, natürlich von einem "seriösen Institut", und der Dummmichel schluckt es brav.


Bauern leiden unter missverständlicher EHEC-Warnung
Hohe Einnahmeverluste durch das Wörtchen "aus"

Nach dem Nachweis von EHEC-Keimen auf spanischen Salatgurken haben die größten deutschen Lebensmittelhändler die Gurken aus diesem Land vorsorglich aus den Gemüseregalen entfernt. Neben dem Metro-Konzern kündigten die beiden führenden Supermarkt-Gruppen Edeka und Rewe Veränderungen im Sortiment an. Auch ihre Discounttöchter Netto und Penny folgen. Die Handelsketten betonten jedoch, es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Sie arbeiten eng mit den Behörden zusammen, um die betroffenen Lieferungen zu identifizieren. Als Herkunftsquellen gelten eine Firma mit Sitz in Malaga und ein Unternehmen in Almeria.

Der Discounter Aldi Süd sieht keinen Handlungsbedarf. Kaufland ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht betroffen, wie das Unternehmen der Schwarz-Gruppe mitteilte. Vom Discounter Lidl war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Der Fachgruppen-Chef Gemüsebau Norddeutschland, Axel Boese, empfahl den Verbrauchern, bewusst darauf achten, deutsche Gurken zu kaufen.
Sonnleitner: Riesige Einnahmeverluste für die Bauern
Die Gemüsebauern im Norden zeigten sich nach dem Fund des EHEC-Bakteriums in spanischen Salatgurken erleichtert, fürchten aber weiter mögliche Einbußen. Bauernpräsident Gert Sonnleitner beklagte angesichts der Welle von EHEC-Erkrankungen eine Rufschädigung für deutsche Gemüsebauern. Obwohl inzwischen Gurken aus Spanien als Träger des Krankheitserregers identifiziert worden seien, "ist unser Absatz an diesen Frischeprodukten sofort eingebrochen", sagte Sonnleitner der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Obst- und Gemüsebauern müssten vermutlich mit riesigen Einnahmeverlusten zurechtkommen.
Sonnleitner erklärte weiter, es sei dramatisch gewesen, in der EHEC-Debatte Obst und Gemüse pauschal und in einem Atemzug mit der EHEC-Infektion zu nennen. Die Debatte um Gülle als Verursacher des Darmkeims EHEC bezeichnete er als "komplett absurd". So werde beim Anbau etwa von Tomaten und Gurken im Gewächshaus oder unter Folie gar keine Gülle eingesetzt. Im Freiland sei auch noch nichts erntereif. "Und beim Salat wird in die bestehende Kultur nirgends Gülle hineingefahren", so Sonnleitner. Mais oder Getreide seien die Bereiche, wo Gülle als Dünger ausgebracht werde.
Verwirrung der Verbraucher

Mecklenburgs Landwirtschaftsminister Till Backhaus kritisierte konkret das Vorgehen des Koch-Instituts, das wegen EHEC sofort vor dem Verzehr von Tomaten, Salat und Gurken in Norddeutschland abgeraten hatte. Diese Warnung sei eine regionale Eingrenzung, die nicht richtig gewesen sei, sagte der Minister. Verbraucher hätten dadurch den Eindruck bekommen, dass Gemüse aus dem Norden nicht zu essen sei. Dabei habe zu diesem Zeitpunkt kein Hinweis vorgelegen, dass von einem bestimmten Produkt im Norden eine Gefahr ausgehe.

Zahlreiche Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern seien auf ihrer Ware sitzen geblieben. Backhaus sagte, allein die Erzeugergemeinschaft Mecklenburger Ernte, die pro Jahr um die 120 Millionen Euro Umsatz mache, habe seit Beginn der EHEC-Berichte rund 500.000 Euro verloren. Backhaus versicherte, auf Grundlage der Kontrollen könne "definitiv" gesagt werden, Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern seien nicht mit dem EHEC-Erreger befallen.

Die Hamburger Wirtschaftsbehörde wies auf die heimische Qualität der Produkte hin und betonte, die gestern unter Generalverdacht gestellten Erzeuger aus Norddeutschland könnten den Weg ihrer Produkte von Beginn an dokumentieren.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ehechandelbauern100.html


Das Video in dem Bericht erzählt von den Erzeugern. Und wie man sieht, es funktioniert immer wieder.

Gruß
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#2
Seit einigen Tagen beobachte ich nun die Panik-Welle, die wieder einmal durch die Medien geht. Man möchte diese Thematik nicht herunterspielen. Dieser Vorfall sollte jedoch von allen Seiten betrachtet werden.

1. Dieser Erreger ist schon seit einiger Zeit bekannt.
> Hier stellt sich die Frage, warum dieser Erreger nun (erst jetzt) so urplötzlich zuschlägt?
2. Erreger der Gruppe "Coli-Bakterium" gibt es überall. Wer z.Bsp. nach Ägypten reist, wird davor gewarnt, Leitungswasser zu trinken und rohes Obst und Gemüse zu essen.
> Wie kann ein Erreger dieser Art "urplötzlich" so aggressiv sein und vor allem gegen Medikamente so resistent.
3. Es sind schon einige Personen an dieser Erkrankung gestorben.
> Wieviele Personen sterben jährlich an Grippe? Komischerweise wird auch nicht über den vorhergegangenen Gesundheitszustand der Personen aufgeklärt.
4. Ursache soll das Düngen der Felder mit Stoffwechselendprodukten (= Jauche) sein.
> Man denke in dieser Situation nur an das Düngen der Felder zu DDR-Zeiten... Die DDR wäre nach dieser Theorie ausgelöscht.
> Regionale Bio-Bauern dementieren diese Art der Düngung, die zu dieser Art der Beschädigung führen könnte. Diese Tatsache wurde öffentlich noch nicht dargestellt.
5. Es wird geraten, Obst und Gemüse aus nördlichen Regionen Deutschlands zu meiden.
> Hat sich mal jemand die Frage gestellt, was für ein Schaden durch diese Aussage entsteht? Erreger wurden bis jetzt nur in spanischer Ware gefunden.
6. Spanische Ware ist wissenschaftlich nachgewiesen befallen.
> Bei der Darstellung des Befalls ist komischerweise nur Deutschland befallen sowie Personen, die in Deutschland eingereist waren. In Spanien ist irgendwie keiner befallen?
> Auch hier entsteht ein Schaden in unvorstellbaren Ausmaßen.
7. Es soll generell auf rohes Obst und Gemüse verzichtet werden.
> Also ich habe gelernt, daß Obst und Gemüse das Immunsystem stärkt.
8. Bei den Untersuchungen wurde auch eine Bio-Gurke mit diesem Erreger ermittelt.
> Was soll ich dazu sagen...

Was bleibt nach diesen Aussagen offen:

- Wo dieser Erreger herkommt, wenn spanische Bürger nicht befallen sind und der Errger in Deutschland ausgebrochen ist?
- Entstammt dieser Errger einem Labor, wenn diese Art der Mutation so aggressiv vorgeht und so gezielt und schnell streut - sprich eine widernatürliche Entwicklung bzw. ein widernatürliches Verhalten vorweist?
- Was für ein wirtschaftliches/politisches Ziel wird verfolgt?
- Was wird unter diesem Deckmantel an dem Bürger "vorbei-informiert"?

Zum letzten Punkt möchte ich das Thema Radioaktivität in Japan aufgreifen. Im März wurden die Grenzwerte für radioaktive Lebensmittel erhöht. Diese Maßnahme darf nur ergriffen werden, wenn eine Nahrungsmittelversorgung nicht mehr gewehrleistet ist. So lange wie Nahrungsmittelüberhänge nach Afrika verschifft werden, ist man von einem Ausnahmezustand weit entfernt ... oder?

Und ich dachte, es wird dieses Jahr Eselgrippe oder so... Ogrins
Finde Dich selbst!
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#3
Neben den hier bereits erwähnten richtigen Dingen - auch mal daran denken:

1. Das Vertrauen in einfach alles soll und muss erschüttert werden!
2. Es ist wichtig Emotionen zu schüren. Angst, Misstrauen, Furcht vor Krankheiten, Bangemachen vor allen möglichen Dingen.
3. Durch das Erwähnen solcher Meldungen tragen die Leute die Mem-Vire EHEC schon mal im Gehirn.
4. Laborversuche müssen im Freifeld-Experiment getestet werden.
Tue was immer ich will!
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#4
Genau das Bangemachen ist sehr wesentlich, vor allem in Bezug auf Obst und Gemüse hat es ja noch "gefehlt". Da dreht dann jedes noch so gute Essen geistig "rechts", wenn man sich darauf einlassen würde.
Ich quittiere das in der Praxis konsequent mit Freude über niedrigere Einkaufspreise und Spott über das Unvermögen vieler Leute, hier gelassen zu bleiben.

Ganz interessant:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/geheimdienste-in-die-aufklaerung-der-ehec-pandemie-eingeschaltet.html

Und aus eigener Erfahrung bestätigt:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/die-grosse-angst-vor-einem-darmbakterium-ist-es-eine-kulturelle-bereicherung-.html

Gruß
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#5
Ich möchte einfach mal folgenden Zeitungsbericht hier einstellen. Hier wird wieder klar, daß es nur um Panikmache, Ablenkung und natürlich wirtschaftliche Interessen geht. Der Bericht ist von 2007, der Bürger hat es also schon längst vergessen...

Zitat:In Deutschland erkranken jedes Jahr vier bis zehn Prozent der Bevölkerung an Grippe (Influenza). Bis zu 4,5 Millionen Krankschreibungen gibt es deswegen. Das Robert-Koch-Institut geht von jährlich 5000 bis 15 000 Grippetoten in Deutschland aus. Die Viren werden durch Händeschütteln oder Anhusten aufgenommen, gelangen in Mund oder Nase, befallen Schleimhautzellen und vermehren sich dort explosionsartig. Bei einem Erkrankungsfall sollten die übrigen Familienmitglieder zur Vorbeugung Viren hemmende Mittel in halber Dosierung nehmen (Neuraminidase-Hemmer: Tamiflu, Relenza), rät Lungenfacharzt Dr. Martin Ehlers. "Beide Medikamente sind dafür jetzt zugelassen." Die Mittel blockieren die Verbreitung der Erreger. Wenn die Grippe ausgebrochen ist, können die Wirkstoffe den Krankheitsverlauf abschwächen. Doch muss mit der Behandlung innerhalb von 48 Stunden (besser 24 Stunden) nach Auftreten der Symptome begonnen werden. Die Mittel sind verschreibungspflichtig. Ob die Kasse die Kosten (ca. 30 Euro) trägt, muss im Einzelfall mit dem Arzt geklärt werden.cri

Quelle: http://www.abendblatt.de/hamburg/article449895/Bis-zu-15-000-Grippetote-pro-Jahr.html

Und falls die Anzahl zu hoch gegriffen sein sollte...


Zitat:Vor allem Senioren sollten sich impfen lassen, erklärten Bernhard und der Präsident der Bayerischen Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen, Nikolaus Frühwein. Die echte Grippe zähle zu den Infektionskrankheiten mit den höchsten Sterblichkeitsraten in Deutschland. Bis zu 11 000 Menschen sterben bundesweit jedes Jahr an Grippe, häufig auch durch Zweitinfektionen wie Lungenentzündungen. Senioren sollten sich daher gleichzeitig gegen Pneumokokken impfen lassen.

Quelle: 2008 http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/grippe-11000-tote-jaehrlich-72990.html

Ich gehe davon aus, daß Anmerkungen unnötig sind, aber ich muß ein wenig über EHEC lachen. Blinzeln
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#6
Und wie leicht die Leute mit Angst zu steuern sind! Gestern waren es noch Gurken und Tomaten, die unter Androhung von Lebensgefahr gemieden werden mußten, heute sind es Sprossen und Sämlinge. Und schon kommt die Meldung: Ihr sollt wieder Gurken kaufen - und die Leute tun genau das. Aber jeder von ihnen hat natürlich eine eigene Meinung. Wehe man würde ihnen das absprechen. Lol Lol Lol
Sei!
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#7
Ungefähr so wird es wohl laufen. Lol


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#8
   

Man beachte genau die Zahlen und den unten stehenden Link, wenn man sich für das Thema weitergehend interessiert.

http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2011/05/millionen-opfer-der-ehec-panik.html
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#9
Jawolll!!!! Vielen Dank Hernes Sohn!

Mehr ist doch nun für die Logik nicht mehr möglich. Wer es jetzt nicht schnallt...
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#10
Jede Krankheit/Seuche kommt heute aus dem Labor und verfolgt grundsätzlich entsprechende Ziele.

A.
Das Ziel vor Augen!
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