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Finden es Tiere gut, wenn sie von anderen Tieren getötet werden?
#1
Hallo!

Schöne Diskussion, an der ich mich gerne beteilige.

Zitat:Die werde ich mir merken für den nächsten Logiker

Na, dann werde ich mal den nächsten "Logiker" stellen. Fettes Grinsen

Kann mir einer der Herren erklären, warum das Reh dann vor seinem "Erlöser" davon läuft?

Laut Wishmaster´s Aussage und Novalis´Zustimmung, wenn ich sie richtig verstanden habe, freut das Reh sich auf den Tod.
Das würde in meiner Logik bedeuten, der Geist des Rehes weiß, daß er in einem schwachen Rehkörper gefangen ist.
Der Rehkörper aber kann instinktiv nicht anders handeln als wegzurennen? Wiejetzt

Das hört sich für mich so garnicht nach einem perfekten PAN-Programm an.

Oder ist der Körper dann schon so krank, daß der Geist ihn nicht mehr kontrollieren kann?
Oder will das Reh gar dem Wolf noch ein bißchen Freude bereiten, weil der so gerne jagt?

Verwirrte Grüße
SEIRA
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#2
Das Spiel heißt: Wegrennen und kriegen lassen. Der Schnellere gewinnt. Das Spiel macht beiden Freude. Derjenige, der sich nicht bewegt, der wird verhungern. So ist das Naturgesetz.

Würde das Reh nicht wegrennen, täte die natürliche Auslese (survival of the fittest) nicht funktionieren. Nur die besten Gene überleben. Das Programm funktioniert perfekt. Alles klar?
Tue was immer ich will!
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#3
Hallo Wishmaster!

Also, ein Spiel, gut, damit komme ich klar.

Meine Logik hat da gestreikt, als es hieß, das Reh rennt weg, obwohl es sich auf den Tod freut. Dort hat sie sich auch gefragt, warum sich das Reh nicht einfach auf den Boden legt und den Wolf machen läßt, was es sich wünscht, aber Du hast Recht, sie müssen beide was davon haben.

Und stelle sich einer vor, das Reh gewinnt... Cool

Liebe Grüße
SEIRA
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#4
Zitat:Dort hat sie sich auch gefragt, warum sich das Reh nicht einfach auf den Boden legt und den Wolf machen läßt

köstlich ... Lol

Da sieht man mal, was Logik so alles kann, he.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#5
Hallo Bragi,

ich denke, daß es ein von Chr**ten verdrehtes Hirn sein muß, das sich sowas ausdenkt. Augenrollen

Welcher Mensch würde denn, auch wenn er sterben möchte, dem herannahenden Zug entgegen springen? Spätestens, wenn man den Zug sieht, läuft man weg. Alles andere wäre definitiv krank!

Liebe Grüße
SEIRA
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#6
Zitat:Alles andere wäre definitiv krank!

Oder ist das schon wieder ein Logikknoten? *sinnier*

Grüße
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#7
Das Reh bleibt doch stehen, wenn ich es bei Nacht überfahren würde.
Indemfall rennt es nicht weg sondern wartet geduldig.

Vielleicht weiss es nicht was es will. Fettes Grinsen
Merke: Wenn du nicht möchtest das es wegrennt dann blende es.
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#8
Zitat:Das Spiel macht beiden Freude.

Sehe ich zwar nicht so, dieses Detail ist aber auch nicht sooo wichtig, um die Zusammenhänge zu verstehen.

Wichtig und essentiell ist zu verstehen, daß kein "emotionales Leid" in der Natur eine Rolle spielt.

Der Rest ist Ansichtssache. Wishmaster sieht es halt so, wegen einer Erfahrung mit einem Käfer.


Grüße
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#9
Fakt ist, dass Tiere nicht doof sind und wissen was sie tun. Fakt ist auch, dass das Naturprogramme die Futter/Nachfrage so quotiert hat, dass das "survival of the fittest" garantiert ist. Fakt ist, dass das Naturprogramm "Anforderungen" stellt, die erfüllt werden müssen, wenn jemand überleben möchte. Mit Überleben ist jedoch stets der Körper gemeint, denn eine andere Art von Tod gibt es nicht. Also ist jeder Körperwechsel (auch tierischer Körperwechsel) eine vom Körperbesitzer (PAN) gewollte Sache, ausser ein Aussenstehender/Nichtberechtigter griffe ein. Es gibt niemals einen ungewollten Tod/Körperwechsel, da das Naturprogramm ja selbst für den selbigen Körperwechsel sorgt.

Soweit sollte das alles unstrittig und schlüssig sein.

So und jetzt: Was für Fragen sollte es da also noch geben?


Tue was immer ich will!
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#10
Zitat:Sehe ich zwar nicht so,

Eine emotionale Denkweise ist die Begleiterscheinung dieses Gedankenganges.
Wir alle sind mehr oder weniger unter chr***lichen Einflüssen groß geworden, da ist es nicht verwunderlich, daß man annimmt, daß eine Antilope oder ein Zebra usw., das von einem Raubtier erlegt wird, Schmerzen empfindet und es grausam sein muß.

Es hatte seine Chance zu beweisen, daß es zu den, wie Wishmaster schreibt: "survival of the fittest" gehört. Ist das nicht der Fall, tritt eben die natürliche Selektion ein, um eben das Gleichgewicht zu wahren, den ewigen Kreislauf.

Das Bewußtsein hat sich schon längst aus dem Tier zurückgezogen, wenn es getötet wird. Selbst körperliche Schmerzen empfindet das Tier nicht mehr, denn da gibt es Abwehrmechanismen des Körperprogramms (Adrenalin etc.). Also ist alles im grünen Bereich. Nur die menschliche Logik interpretiert hier Schmerzen, Grausamkeit, Leid und Mitleid hinein.

Bragi
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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