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Frauenversteher
#41
Das Frau sein auf's Kinderkriegen und Erziehen derselben + den Haushalt führen zu reduzieren, finde ich auch reichlich daneben. Vielleicht ist es auch nicht so gemeint, sondern nur etwas unglücklich formuliert? Zwischen den Zeilen kommt es bei einigen Texten jedoch so rüber, als wenn genau das gemeint wäre. O_O

Man darf auch nicht vergessen, daß die heutige Zeit andere (oftmals irrgeleitete) Herausforderungen stellt. Damit will ich sagen, daß es schon einer gewissen Denkakrobatik benötigt, sich überhaupt noch vorstellen zu können, wie die natürliche Rollenverteilung zwischen Mann und Frau eigentlich ausgesehen hat und heute aussehen könnte.

Das Wichtigste ist: Eine Frau muß gerne Frau sein, und ein Mann muß seine entsprechende Rolle ebenfalls mit Zufriedenheit ausfüllen. Gemeint ist also ein harmonisches und natürliches Miteinander und kein streitbares Gegeneinander, das sich ständig um die Führungsposition in der Beziehung balgt.

Wo das nicht der Fall ist, sollte man sich ernsthafte Gedanken machen, wie man denn dann sein Leben bewältigen will? Sicherlich ist auch das nicht unmöglich, jedoch muß man sich dann über diverse Irritationen bis hin zu Scheidung, tgl. Alltagsk®ampf usw. nicht wundern.


Zitat:Von dem Partner erwarte ich das er genau das tut was ich auch tue.

Eine enttäuschte Erwartungshaltung hat schon für so manches Ungemach gesorgt. Woher weiß der Partner, was Du erwartest? Hast Du es ihm gesagt? War er damit einverstanden? Ist das auch seine Vorstellung von seinem Leben?


Zitat:Soll heissen....ich bin eine Frau ...muss zwar die Kinder bekommen

Muss bekommen ... hört sich gerade nicht so an, als wenn Du gerne Frau wärst? Vielleicht aber nur etwas mißverständlich von Dir formuliert? Im übrigen sollte man sich zweimal überlegen, ob man so kleine Monster in die Welt setzen möchte und sich damit eine lebenslange Verantwortung aufbürden will. Warum sollte man das eigentlich tun? Nur weil die Gesellschaft (von Puppenstube bis Bundeskanzler) das von uns erwartet? Oder weil Frau ihren "Ich-will-ein-Baby-haben-Komplex" nicht in den Griff bekommt?


Zitat:....aber die Verantwortung geht nur gemeinsam. Es gibt andere
Vorstellungen ...ich wäre damit sehr unglücklich geworden wenn ich
meinen Beruf hätte aufgeben müssen und mich nur dem Haushalt
gewidmet hätte.

Wie schon oben gesagt, finde ich solche Forderungen und Vorstellungen auch völlig daneben. Nur sollte eine Frau nicht unbedingt als Maurer, Holzfäller oder Soldatin arbeiten.


Zitat:Ich will das Thema Kindererziehung da nicht herabwürdigen...das ist eine vornehme Aufgabe ...

Ja, aber gefälligst sollen sich andere darum kümmern, nur nicht ich! Ich will zwar Mutter sein, aber keine Verpflichtungen haben müssen! Entschuldige Liza, so in etwa hört sich das (zwischen den Zeilen) gerade an, was Du hier sagst.


Zitat:die bitte von Leuten übernommen werden
sollen die sich damit auskennen. Familiere Wärme und LIEBSEIN


Grüße
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#42
BiggrinLieber Paganlord Winken


...mir bitte nichts unterstellen wollen. Da bin ich ganz
gnadenlos. Kann aber sein das ich mich falsch ausge-
drückt habe.

Natürlich weiss mein Partner was ich von ihm erwarte und
ich weiss was er von mir erwartet. Anders geht es nicht.

"Muss bekommen " ich nun mal so vorgesehen in der Natur
....Spass macht das wirklich nicht. Hab auch keine Komplexe
und betrachte Kinder nicht als Monster.....! Meine Mutterschaft
hat mir bewiesen das es wichtigere Sachen gibt als mich.
Aber das wäre mir wahrscheinlich im Verlauf des Lebens auch
irgendwie A N D E R S klargeworden.


Überhaupt meine ich man sollte dieses Thema nicht überbewerten.
Das empfindet wohl auch jede Frau verschieden. Wie bitte soll das
dann ein Mann nachvollziehen ? Pfeif


Ich gestatte jedem Mensch sich einen Beruf auszusuchen den
er mit Hingabe erledigen möchte. Es gibt Leute die werden
mit "Hingabe" Erzieher und Lehrer und Leute wie ich die
ihrer Erfüllung in anderen Bereichen finden suchen sich eine
Aufgabe dort. So einfach ist das !


Sende liebe und sonnige Grüsse von La Palma
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#43
Liebe Liza!

Zitat:...mir bitte nichts unterstellen wollen. Da bin ich ganz
gnadenlos. Kann aber sein das ich mich falsch ausge-
drückt habe.

Nein, ich wollte doch bloß unser Gespräch aus dem vorigen Jahr fortsetzen. Biggrin


Zitat:Ich gestatte jedem Mensch sich einen Beruf auszusuchen den
er mit Hingabe erledigen möchte. Es gibt Leute die werden
mit "Hingabe" Erzieher und Lehrer und Leute wie ich die
ihrer Erfüllung in anderen Bereichen finden suchen sich eine
Aufgabe dort. So einfach ist das !

Es geht nicht ums Gestatten. Es geht hier um das Thema: "Frau sein". Wenn eine Frau sich lieber als "Mannweib" gebärden möchte, ist das natürlich völlig ihre Sache. Nur darum geht es hier gerade nicht. Es geht darum, was Frauen tun können, um ihre "Weiblichkeit", "weibliche Ausstrahlung" zu verbessern? Natürlich nur für Frauen, die das auch möchten. Darum geht es hier gerade in der Diskussion. Das ist ein generell schwieriges Thema. Weil viele Damen, die das nicht möchten (oder denen es egal ist), sich gern in solche Themen einmischen und dann wiederum erklären, warum das für sie nicht in Frage kommt.

Damit warst jetzt nicht Du, werte Liza gemeint. Das ist eine allgemeine Beobachtung. Sowie Frau oder Mann das Thema: "Frau sein im heutigen Alltag" anspricht und Möglichkeiten sucht, die holde Weiblichkeit im heutigen Umfeld zu handhaben und die eigene frauliche Ausstrahlung zu optimieren, treten immer irgendwelche "Emanzen" ungefragt auf den Plan. Also Weibsbilder, die ihre eigene Lebensweise propagieren und alle Frauen (verbal) niedermachen möchten, die gern "weiblicher" wären oder sich sogar nach den traditionellen Frau/Mann-Rollen zurücksehnen.

Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#44
Zitat: Es geht darum, was Frauen tun können, um ihre "Weiblichkeit", "weibliche Ausstrahlung" zu verbessern? Natürlich nur für Frauen, die das auch möchten. Darum geht es hier gerade in der Diskussion.

Genau, so sehe ich das auch :-)
Tue was Du willst, aber wisse was Du willst!
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#45
Einen Beruf ausüben ist auch für eine Frau in Ordnung, natürlich. Auch dann, wenn es finanziell nicht notwendig wäre, und sie sich darüber nur selbst bestätigt oder ihr Leben damit mit einem Sinn füllen möchte. Und natürlich stimmt es auch, daß es finanziell manchmal einfach notwendig ist, daß in einer Partnerschaft beide aushäusig arbeiten müssen, um genügend Einkommen zu haben. Es gibt auch Frauen, die z.B. nach dem Tod ihres Mannes dessen Geschäfte weiterführen, und das sehr gut und vielleicht in einer Form sogar besser als der Mann zuvor. Natürlich können auch Frauen „zupacken und anpacken“, und sie können durchaus auch führen.

Ich kenne allerdings keine einzige Frau, die ohne eine konkrete Notwendigkeit nicht nach einem anspruchsvollen, ihr Leben mit Sinn füllenden Beruf bzw. einer solchen Beschäftigung strebte, und auch durchaus nach einer Karriere, also beruflichem Aufstieg, - sondern konkret nach Macht, - und weiterhin weiblich geblieben oder überhaupt vorher gewesen wäre. Und deren Männer nicht mindestens ein wenig weibisch wären.

Das ist nämlich dann eine Folge, zu einer vermännlichten Frau harmoniert dann kein Mann (männlicher Mann) als Partner mehr.

Eine Frau kann durchaus auch kämpfen, aber sie kämpft aus anderen Gründen. Ein Mann kämpft, um etwas zu erringen, einen Gewinn, höhere Position, mehr Ansehen, mehr Geld, Macht; eine Frau, um etwas zu erhalten, ihre Familie, ihre Position, auch ihr Auskommen und durchaus auch ihre Macht. Sie strebt also nach immer besserem Boden, auf dem alles dann „wie von selbst“ weiter wachsen und gedeihen kann, er strebt nach mehr Boden.

Zusammengefaßt, ein Beruf und auch beruflicher Aufstieg, auch in Machtpositionen, das ist nicht an sich unweiblich oder unweiblich machend. Das ergibt sich nämlich mitunter schon aus Kompetenz (der bessere Boden sozusagen) heraus. Der Selbstzweck des Handelns, um Macht zu erreichen oder auszudehnen, einen Gewinn, einen Sieg zu erringen, das allerdings ist eine männliche Verhaltensweise.

Und, das möchte auch ich betonen, es geht nicht darum, eine männliche Verhaltensweise bei Frauen etwa zu verbieten oder solcherlei Dinge. Welche Frau dies tun will oder auch nicht anders kann, sie möge es tun. Es geht nur um die Darstellung, das Herausarbeiten, was ist weibliches, was männliches Prinzip.
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#46
Hallo Andrea,

Zitat:Es geht nur um die Darstellung, das Herausarbeiten, was ist weibliches, was männliches Prinzip

Was sind denn Deiner Meinung nach nun typisch weibliche und typisch männliche Eigenschaften?

Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#47
Was meinst Du denn, ganz generell oder auf Kämpfen/Wettbewerb bezogen?
Auf Letzteres bezogen würde ich sagen:
Die Frau kämpft um den Erhalt, und wenn sie muß. Der Mann kämpft um den Sieg (den Gewinn, die Macht), und wenn er kann/will.
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#48
Alles kämpfen, konkurrieren, zerstören und hervorstechen wollen ist = rein männlich. Dazu zählt auch Schönheitswettbewerb, Wettlaufen, Wettreiten, also jede Form von einem Wettkampf.

Überbrücken, Ausgleichen, Harmonisieren, Heilen ist hingegen rein weiblich.

Mir ist natürlich klar, dass Frauen heute gar nicht wissen, wo sie sich als Mannweib gebärden. Das ist ja was es der Einzelnen so schwer macht! Wenn Frau das System jedoch einmal durchschaut hat, dann wird es einfach. Dann ist es nur noch zuordnen und überlegen, wie man dieses und jenes fördert oder dieses und jenes abschafft.
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#49
Zitat:Was meinst Du denn, ganz generell oder auf Kämpfen/Wettbewerb bezogen?

Wie man sieht, ist meine obige Frage mitunter nicht leicht zu beantworten, wenn man sich mit dem Thema noch nie oder nur oberflächlich beschäftigt hat, was ich Dir jetzt damit natürlich nicht unterstellen möchte, sondern ganz allgemein gemeint ist.

Slaskia hat es geschrieben, alles Konkurrierende und Kämpfende gehört schon zu den männlichen Eigenschaften. Was vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so ersichtlich ist: Hier geht es um bestimmte weibliche oder männliche Energien die fließen und zum entsprechenden Geschlecht passen bzw. eindeutig zugeordnet werden können und um das Kultivieren und Kontrollieren derselben. Ist in der Theorie eigentlich einfach zu verstehen, wird aber heute durch die absichtlich fehlgeleiteten Medien und das Umfeld in der Praxis zu einer Herausforderung.
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#50
Zitat:Dazu zählt auch Schönheitswettbewerb, Wettlaufen, Wettreiten, also jede Form von einem Wettkampf.

Der Schönheitswettbewerb ist ein sehr schönes Beispiel für eine männliche Verhaltensweise, die man als solche ersteinmal nicht wahrnimmt.

Und wie Pagenlord schon angesprochen hat, erzieht die Gesellschaft die Bevölkerung zu diesen Verhaltensweisen. Die Frage ist auch hier, wie so oft, welchem Zweck diese Erziehung dient. Denn sicher ist, daß es - ganz einfach ausgedrückt - zu Verwirrung, Kommunikationfehlern und Disharmonie zwischen Mann und Frau führt.
Finde Dich selbst!
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