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Götter anbeten
#11
He Cono, Du bist schon richtig. Ich mag Atheisten, die lassen sich wenigsten nicht für blöd verkaufen. Ich hoffe Du siehst es nicht als Bekehrungsversuch, wenn ich trotzdem auf einige Dinge antworte?

Zitat:Wenn man nicht mehr alles sehen und hören kann, muß man selbst damit klarkommen und es sich selbst wieder aneignen.

Spezialisierungen gibt es eben auch schon immer. Der eine ist Bauer und verkauft Früchte, der andere ist Handwerker und baut Häuser und der nächste ist Lehrer, Kindererzieherin oder Priesterin. Priesterin ist ein Beruf, wie jeder andere auch. Warum sollte magische Wissensvermittlung weniger wert sein als Häuserbauen? Und auch bei letzterem Handwerk gibt es Pfuscher, Schlamper und Betrüger. Das besonders das Priesterinnentum unter einem schlechten Ruf zu leiden hat, ist nur der chr**tlichen Rufmordkampagne gegen Priesterinnen (Hexen) und Priester (Ketzer, Scharlatane) geschuldet.


Zitat:Wertvoll ist natürlich, wenn es Hilfestellung gibt an der man sich orientieren kann. Wenn allerdings eine Kaste daraus entsteht, die für sich in Anspruch nimmt, die armen Dummen lenken und wieder auf den rechten Weg führen zu können (was sie womöglich nicht wirlich wollen, sonst wären sie ja irgendwann überflüssig - EGO!), dann lehne ich das ab (für mich - andere können tun was sie wollen).

Die Gefahr besteht bei jedem Handwerk. Auch die Maurer schlossen sich zu Bünden und Innungen zusammen; andere Handwerker ebenfalls. Siehe nur die Lebensmittelindustrie und deren Macht, die Menschen klammheimlich zu vergiften und in Krankheit und Siechtum zu halten. Nicht daß ich das gutheiße. Ich will damit nur sagen, daß es in den geistigen Berufen eben die identischen Tendenzen gab; weil die Hintermänner die selben sind. Aus diesem Grund heißt es ja auch hier im Forum: Es zählt nur die Natur als einzige Wahrheitsinstanz, weil man niemandem sonst mehr trauen kann. Das war aber nicht immer so. Wie Hernes Son schon schreibt, darf man keine Schlüsse aus dem heutigen Irrsinn ziehen und denken, es wäre schon immer so gewesen.
Fulvia Flacca Bambula
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#12
Ich glaube auch an mich selbst. An keinen G*tt oder Priester und bin damit immer richtig gefahren. Trotzdem achte ich Weisheit, wo immer sie sich auch zeigt.
Tue was immer ich will!
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#13
Hallo Fulvia, konstruktive Antworten sind immer eine Bereicherung, auch wenn man nicht (oder nicht ganz) einer Meinung ist. Blinzeln Eine fruchtbare Diskussion ist das hier. Impulse aufnehmen, die eigene Position überdenken. Finde ich wertvoll und bin dankbar dafür.

Was den heutigen Wahnsinn der Buhlerei auf das Alleinrecht der richtigen Vermittlung des Weges/der Wahrheit oder wie auch immer benannt, anbelangt: nun, wir leben heute und ich glaube nicht daran, daß sich das Rad zurückdrehen läßt. Die Zeit und die Zustände von vor wieviel Tausend Jahren finden nicht heute statt und sind vergangen. Meiner Meinung nach macht es auch keinen Sinn, zurückgehen/-drehen zu wollen. Vorwärtsgehen, ja. Dann wird man womöglich wieder an die vergangene Zeit anschließen können - aber aus einer anderen Perspektive, gereift (hoffentlich).

Wishmaster hat es (auch für mich) kurz und prägnant auf den Punkt gebracht.

Gruß, ?ono
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#14
Stichwort Programme:
die laufen auf einer Matrix, ne Art "Modulierung" der "Trägerfrequenz", wenn ich mal technisches Jargon missbrauchen darf.
Also kann man alles auf die "Trägerfrequenz" zurückführen.
Die Modulierungen zu nutzen mag vlt hilfreich sein, jedoch sie als eine Art G*tt zu verehren ist meiner Meinung nach übertrieben.
Sie war, ist und wird sein (Illusion der Zeit) solang ihr Energiehaushalt stimmt, es ist meiner Ansicht nach relativ egal wie mann sie nennt, über sie spricht, oder ob man kniet, Kerzen anzündet oder ene Runde um den Block rennt, bevor mann sich daran zu schaffen macht - solange man eben konzentriert und bis zum äussersten aufmerksam ist, seine Emotionen und Gedanken kontrolliert, und genau weiss was man wirken will.
Die Magische Vollendung wäre es dabei mit der "Trägerfrequenz" zu arbeiten.

Ehrlich gesagt habe ich selbst eher nur kleine Erfolge bzw Teilerfolge erzielen können, da ich gewisse Sachen wie mein Ego noch nicht ausreichend kontrollieren kann.

Aber aufjedenfall bin ich mir recht sicher, dass das anbeten von Göttern dabei weder nützlich noch kontraproduktiv ist, es ist einfach nur egal.
Dabei will ich aber nicht abstreiten dass der "Glaube" an sich selbst bei solchen Handlungen extrem wichtig ist, und deswegen rituelle Vorbereitungen für manche dabei hilfreich sein kann.

Von dem her leite ich das Schamanentum ab - eben eine Hilfestellung, nachdem das alte Wissen verloren war.
Da ging es nie um Götter, aber sie bemerkten halt auch, dass scheinbar unbelebte Objekte beseelt sind, bzw eine Lebensähnliche Schwingung besitzen.
Diese wurden benannt und machmal auch angebetet, da man sich wohlwollen erhoffte.
Wenn man die richtigen Ursachen setzt aber komplett überflüssig.

Meine Meinung - Meine Welt Evil2
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#15
Zitat:Götter haben zwei Beine und laufen als Menschen auf der Erde herum.

Gelegentlich.

Zitat:Einigen wir uns auf Programme?

Ich nenne es lieber Naturgesetze oder Urlag. Aber es meint dasselbe. Einmal "programmiert" läuft es eben nach den immer gleichen Gesetzen ab.

Zitat:Einfach mal den Faktor Zeit ausklammern, denn Zeit gibt es nicht wirklich.

Schon klar. Alles ist ohne Anfang und ohne Ende.

Zitat:Herr Sonne ist männlich.

Der Geist kann jede Gestalt annehmen und daher einigen Völkern als männliche und einigen als weibliche Sonnengottheit erscheinen. Ich bevorzuge "Frau Sonne" oder "Frau Sunna".

Zitat:Spezialisierungen gibt es eben auch schon immer. Der eine ist Bauer und verkauft Früchte, der andere ist Handwerker und baut Häuser und der nächste ist Lehrer, Kindererzieherin oder Priesterin. Priesterin ist ein Beruf, wie jeder andere auch. Warum sollte magische Wissensvermittlung weniger wert sein als Häuserbauen? Und auch bei letzterem Handwerk gibt es Pfuscher, Schlamper und Betrüger. Das besonders das Priesterinnentum unter einem schlechten Ruf zu leiden hat, ist nur der chr**tlichen Rufmordkampagne gegen Priesterinnen (Hexen) und Priester (Ketzer, Scharlatane) geschuldet.

Zitat:Aber die heutigen Priester haben überhaupt nichts mehr mit der damaligen Priesterschaft zu tun. Die Priesterinnen und Priester von damals waren sehr weise und keineswegs so korrupte und verantwortungslose Gestalten, wie man sie heute in den Medien erlebt.

Das ist vollkommen richtig. Man muß nicht an einen Priester "glauben", ebensowenig wie man an einen Bäcker "glaubt". Jeder macht nur seinen Job. Und manche Jobs, wie z. B. die der heidnischen Priesterinnen und Priester, waren eben nicht beliebt bei den Missionaren und mußten deshalb verunglimpft werden.
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#16
Cat schrieb:Das ist vollkommen richtig. Man muß nicht an einen Priester "glauben", ebensowenig wie man an einen Bäcker "glaubt". Jeder macht nur seinen Job.

Es geht nicht darum an einen Priester zu glauben, sondern an das, was der Priester glaubt.... (Satz beliebig fortsetzbar).

Auch der Bäcker des Vertrauens kann einen vergiften wenn man die Zutaten nicht hinterfragt (die Eigenverantwortung an ihn abgibt). Blinzeln

Wenn jemand äußert, "Ich mache nur meinen Job", dann hat hat das stets einen ziemlich schalen Beigeschmack und ist meist als Schutzbehauptung gemeint.

Gruß, ?ono
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#17
Ich für meinen Teil habe kein Problem damit einzugestehen, von selbst ganz schön verkehrt gelegen zu haben. Man spinnt sich allerhand zurecht, weil man die Hintergründe einfach nicht kennt. Ehrlich gesagt wäre ich ohne entsprechenden "Aufklärungsunterricht" mit ewigen Fragezeichen herumgeirrt. Mein Dank dem Forum und den maßgeblichen Leuten hier, alleine hätte ich das nie geschafft! Manchmal bedarf es nur einiger weniger Hinweise, um den richtigen Weg und alle maßgeblichen Details zu finden. Und alle die, die ich jetzt hier auf diesem Weg treffe, sind meine freundlichen Weggefährten. Winken
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd."
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#18
Hallo Anuscha, das sind wohltuende Gedanken ... Herz
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#19
Hallo Cat Blinzeln!

Zitat:Der Geist kann jede Gestalt annehmen und daher einigen Völkern als männliche und einigen als weibliche SonnenG*ttheit erscheinen. Ich bevorzuge "Frau Sonne" oder "Frau Sunna".
Jeder nach seiner Fasson. In der nordischen Mythologie, wie sie schriftlich überliefert ist, wird die Sonne immerhin von der Göttin Sol und der Mond vom G*tt Mani repräsentiert.


Zitat:In den Sternen liegen die ältesten Mythen der Menschheit verborgen. Die Astralmythologie ist eines der interessantesten Gebiete überhaupt.

Dies schreibst du in einem anderen Strang und ich finde das hervorragend auf den Punkt gebracht. Die Urform der Mythologie ist - so denke ich - eine Symbolsprache, in welcher die Schauspiele der Natur beschrieben und verbildlicht werden. Das bedeutet, das in der Natur selbst der Schlüssel zum ursprünglichen Verständnis der Mythologie liegt. Ich kann also das Original betrachten und bin nicht auf ein Abbild des Originals angewiesen, das im Laufe der Jahrhunderte durch Vermischungen, Vergessen, Missverständnisse und bewusste Fälschung verwässert wurde.

Und in der Natur existieren sozusagen zwei Prinzipien: Ein zeugendes und ein gebärendes. Symbolisch betrachtet befruchtet der Lichtsamen der Sonne den Mutterboden der Erde, die dadurch Pflanzen hervorbringt. Die Sonne ist also ein Zeuger und somit typisch männlich, während die Erde eine Mutter und daher typisch weiblich ist.

Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Mond, der ebenfalls das Licht der Sonne empfängt und dieses reflektiert. Die einzelnen Mondphasen im monatlichen Zyklus entsprechen hierbei dem Mentruationszyklus der Frau, sodass der Mond von daher betrachtet eigentlich typisch weiblich wäre.

Die nordische Mythologie in ihrer Endphase ist meines Erachtens nach eine mythologische Mischform verschiedener Volksstämme und daher eben auch bereits verwässtert. Daher ist meine persönliche Grundlage nicht die Mythologie, sondern der Urgegenstand der Mythologie - die Natur.

Martinus
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#20
Die Balten kennen übrigens auch eine Frau Sonne und einen männlichen Mondgott.

Zitat:Die Urform der Mythologie ist - so denke ich - eine Symbolsprache, in welcher die Schauspiele der Natur beschrieben und verbildlicht werden.

Genauso sehe ich das auch.
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