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Gemüsesorten
#11
Steckzwiebeln

Steckzwiebeln werden im März gepflanzt, sobald es das Wetter erlaubt. Die eingelagerten Winterzwiebeln reichen selten länger als bis zum Frühjahr, deshalb ist jeder bemüht, so früh wie möglich im eigenen Garten wieder Zwiebeln zu ernten. Das gelingt am besten mit Steckzwiebeln. Sie werden bei richtiger Pflege sehr groß, darum hält man beim Pflanzen einen Reihenabstand von etwa 20-25 cm ein und in der Reihe einen Abstand von ca. 10 cm. So hat jede Zwiebel ausreichend Platz, sich zu entwickeln.
Ende Juni können wir oft dann schon die ersten Zwiebeln ernten, auch wenn sie noch nicht vollkommen ausgewachsen sind.
Lagerzwiebeln sind Steckzwiebeln allerdings nicht. Sie sind für den Verbrauch während der Sommermonate gedacht.
Bei der Pflanzung sollte man darauf achten, daß die kleinen Zwiebeln nur zu einem Drittel fest in die Erde gedrückt werden. Auf zu stickstoffhaltigen, feuchten oder tiefgründigen Böden fühlen sich Zwiebel nicht wohl.

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#12
Knollenfenchel

Ein enger Verwandter des Gewürzfenchels ist der Knollenfenchel, der es in den letzten Jahren aus dem Mittelmeerraum auch auf unsere Speisepläne geschafft hat. Er wird einjährig kultiviert. Neue, schoßfeste Sorten kann man jetzt ab März im Gewächshaus aussäen und erntet 3 bis 4 Monate später die saftigen Knollen. Portionsweise abgeblättert und roh verspeist sind sie bereits ein Genuß. Gedünstet ist die Knolle eine ideale Beilage zu vielen Gerichten. Aber auch Grillfreunde kommen auf ihre Kosten: in Scheiben gar rösten.
In kleine Stücke geschnitten paßt er sehr gut zu rohkostliche Gemüsesalate, und ich stelle noch in unser veget. Kochbuch ein Auflauf mit Kartoffeln und Knollenfenchel rein.
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#13
Tomaten

Tomaten haben es gerne warm, sie lieben trockene Luft und vertragen keine feuchten Blätter.
Ist das Laub nämlich nass, dann kann es zur Kraut- und Braunfäule kommen. Im Spätsommer gibt es sogar im Gewächshaus Schwierigkeiten, denn die Nächte werden langsam kühler, und schnell bildet sich am Morgen Tau auf den Blättern. Deshalb ist es ganz wichtig, das Gewächshaus schon früh am Morgen ordentlich zu lüften. Die Blätter sollen so rasch wie möglich wieder trocken werden.
Dann gibt es noch eine unsinnige Tätigkeit: einen großen Teil der Blätter zu entfernen, in dem Glauben, die Früchte würden besser ausreifen. Genau das Gegenteil wird damit erreicht, denn nur Pflanzen mit gesundem Laub können auch gesunde Früchte bringen.
Allerdings kann man ruhig die untersten Blätter bis zur untersten Fruchttraube abschneiden, um zu verhindern, daß beim Gießen Wassertropfen auf die bodennahen Blätter hochspritzen, denn auch das ist ein Infektionsherd für Krautfäule.
Unschön sind auch geplatzte Tomaten. An den Rissen siedeln sich bald Fäulniserrreger an, und die Früchte werden wertlos. Platzer gibt es, wenn die Pflanzen nach einer längeren Trockenzeit plötzlich reichlich bewässert werden. Es entstehen dadurch Spannungen im Gewebe der Früchte, die zum Aufplatzen führen. Das ist einfach zu verhindern, wenn gleichmäßig und vor allem regelmäßig gewässert wird.
   
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#14
Brokkoli

Zitat:Brokkoli ist nicht nur ein sehr delikates Gemüse, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur gesunden Ernährung. Er ist dem Blumenkohl nahe verwandt, oft wird er sogar als "Vorstufe" des Blumenkohls bezeichnet. Das ist allerdings nicht ganz gerecht, denn sein Nähr-und Wirkstoffgehalt ist teilweise erheblich höher. Das bezieht sich vor allem auf den Gehalt der Vitamine A und C. Brokkoli ist zudem ein sehr wichtiger Mineralstofflieferant und wird gern als Diätkost eingesetzt.
Brokkoli bildet allerdings nur selten so feste Köpfe wie der Blumenkohl. Sie sind lockerer, und wenn man sie vorsichtig erntet, kann man von eine und derselben Pflanze noch eine zweite, wenn auch nicht ganz so üppige Ernte erwarten, denn die Pflanzen treiben bereitwillig aus den Blattachseln neue Blütentriebe.
Da der Brokkoli in der heißen Sommerzeit mit ihren langen Tagen schnell in Blüte geht, sind sehr frühe und sehr späte Aussaaten am ertragreichsten. Im Juni ist der Zeitpunkt der Aussaat für späte Ernten gekommen. Man sollte aber nicht zu viele Pflanzen auf einmal setzen, sondern in Abständen Nachsaaten vornehmen. So kann man zielmlich lange immer wieder ernten. Anfang Juli sollten jedoch die letzte Aussaat erfolgt sein, denn wenn es noch später wird, haben die Pflanzen nicht mehr genügend Zeit, sich zu entwickeln.
Brokkoli stellt die gleichen Ansprüche wie Blumenkohl. Es lohnt sich bestimmt, ihn einmal auszuprobieren.

Das auch als "Spargelkohl" bekannte Gemüse stammt wie viele Kohlsorten aus Anatolien (heute Türkei) und wurde von den alten Griechen entdeckt.
Bei den Römern galten seine zarten Blütentriebe als wirksame Heilkur gegen den "Kater". Dies rührt wahrscheinlich daher, daß Brokkoli sehr bekömmlich und gesund ist:
Er besitzt einen besonders hohen Gehalt an den Mineralstoffen Kalium, Calcium, Phosphat und Eisen - und außerdem noch viel Magnesium, das wichtig für Muskeln, Herz und Nerven ist.
Bis zum Ersten Weltkrieg war Brokkoli auch bei uns sehr beliebt, geriet dann aber lange Jahre in Vergessenheit.
Die in ihm vorkommenden Glucosinolate (Vorläufer der Senföle) gelten als gesundheitsfördernd und sollen unter anderem eine krebshemmende Wirkung aufweisen. Wer auf die Linie achtet, schätzt Brokkoli, weil in ihm wenig Kalorien stecken.

Quelle: Gartenkalender


   
Quelle: Internet
Geduld in allen Dingen führt sicher zum Gelingen.
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#15
Viele Pflanzen mit zarten grünen Blättern können wie Spinat zubereitet werden

Auf der ganzen Welt, und nicht nur zu Hause, verzehrte man die jungen Triebe und die grünen Blätter von allen möglichen Gänsefußgewächsen (sind eine artenreiche Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) mit weltweiter Verbreitung).
Sie alle sind nahe Verwandte des Spinats, enthalten aber weniger Oxalsäure (Oxalsäure findet sich gebunden an Natrium-, Kalium- und Ammoniumionen in fast allen Pflanzen, diese Bindungen sind Salze) und schmecken daher milder.
Bei uns waren die Gartenmelde und der Gute Heinrich - beides Pflanzen vom Ackerrand - als Blattgemüse bekannt.
Ein altes Bauerngartengemüse ist der Erdbeerspinat mit seinen erdbeerartigen Früchten.
In Amerika ist der Riesengänsefuß "Magenta-Spreen", der in einem Jahr 2 Meter hoch werden kann, sehr beliebt. Vom Amaranth, man kennt ihn als Fuchsschwanz, gibt es verschiedene dekorative Sorten mit langen, grün-gelben und roten Blütenzöpfen.
Die Triebspitzen und jungen Blätter ergeben einen vitaminreichen "Spinat".
Gedünstet schmecken die jungen Blätter und Stiele unserer Roten Rüben ausgezeichnet, in Spanien gibt es sie im Teigmantel frittiert als Vorspeise. Auch die Blätter des berühmten Inkakorns Quinoa schmecken köstlich. Alle diese Pflanzen lassen sich bei uns im Garten aussäen und anbauen.
Es gibt natürlich jede Menge andere spinatähnliche Blattgemüse, die aber gar nicht mit dem verwandt sind.
Heute wie damals gelten junge Brennesseltriebe, zarte Hopfensprossen, frische Buchweizen- oder Beinwellblätter als köstlicher Spinatersatz.

Quelle: Gartenkalender


   
Gartenmelde

   
Guter Heinrich

   
Erdbeerspinat

   
Riesengänsefuß

   
Amaranth

   
Rote Rüben

   
Quinoa

   
Brennesseltriebe

   
Junge Hopfensprossen
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