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Gentechnik-Neuigkeiten
05.03.12009, 17:51
Beitrag #1
Gentechnik-Neuigkeiten
Absolutes Desaster“
Der britische Thronfolger Prinz Charles warnt davor, Gentechnik in der Landwirtschaft einzusetzen.

Die multinationalen Konzerne betrieben „ein gigantisches Experiment mit der Natur und der ganzen Menschheit, das völlig schiefgegangen ist“, sagte Charles. In einem Interview mit dem Daily Telegraph prangerte der britische Thronfolger vor allem die Abhängigkeit von solchen „gigantischen“ Konzernen an, die in einem „absoluten Desaster“ enden werde. Der als Ökolandwirt bekannte Prinz wies vor allem auf die Folgen für Kleinbauern in Entwicklungsländern hin. Sie seien die Opfer, wenn die großen Konzerne die Lebensmittelproduktion übernehmen: Millionen Kleinbauern würden von ihrem Land verjagt und müssten in den Slums der Städte ums Überleben kämpfen. Prinz Charles kritisierte auch die Politik der britischen Regierung, die seit dem Jahr 2000 mehr als 50 Genanbauversuche genehmigt hat. ml

Quelle: Schrot&Korn

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05.03.12009, 18:01
Beitrag #2
Re: Gentechnik-Neuigkeiten
Erfolgreiche Kampagne: Deutschland stimmt in der EU für Genmais-Verbote

Österreich und Ungarn dürfen auch künftig den Anbau von Genmais verbieten. Das entschieden die EU-Umweltminister mit der nötigen Zweidrittelmehrheit. Damit ist die EU-Kommission zum dritten Mal mit dem Versuch gescheitert, die Anbauverbote zu kippen. Deutschland hatte zugunsten von Österreich und Ungarn gestimmt und damit den Ausschlag gegeben.

Mit Ausnahme von Finnland, Estland, Großbritannien, der Niederlande und Schweden votierten alle Staaten gegen die Pläne der EU-Kommission. Eine derart breite Unterstützung galt noch vor wenigen Tagen als unwahrscheinlich. Doch europaweit hatten Gentechnik-Kritiker die Minister mit Appellen und Protest-Mails überhäuft. Allein im Rahmen der Aktion Gentechnik-Alarm des Informationsdienstes Gentechnik hatten 15.000 Menschen an die Minister Gabriel und Aigner geschrieben. Österreichs Umweltminister Niki Berlakovich freute sich: „Es ist für mich so, als ob Österreich Fußball-Europameister geworden wäre.“

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sagte, es sei nicht einzusehen, warum die EU die Bürger gegen sich aufbringen sollte, nur um den Interessen eines US-Konzerns zu dienen. Zudem habe er Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner den Rücken stärken wollen in der Debatte über Genmais. „Ich kann mir nicht vorstellen, über gentechnikfreie Zonen zu reden, aber gentechnikfreie Länder nicht zuzulassen.“

Damit hat Gabriel den Druck auf seine Ministerkollegin erhöht. Deren Beamte hatten sich eine Woche zuvor bei der Abstimmung über die Zulassung zweier neuer Genmaissorten für den Anbau der Stimme enthalten. Die Minsterin begründete dies mit der gentechnikfreundlichen Haltung von Forschungs- und Wirtschaftsministerium, die man habe berücksichtigen müssen. In einigen Wochen haben die Agrarminister der EU das Thema auf der Tagesordnung. In Deutschland dagegen hatte die Ministerin angekündigt, die Zulassung für den bereits erlaubten Genmais MON 810 zu überprüfen. „Landwirtschaftministerin Ilse Aigner muss jetzt mit ihrer Ankündigung Ernst machen und die nötigen Schritte zum Verbot des Anbaus von MON 810 auch in Deutschland unternehmen.“, kommentierte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) „Das darf aber nicht nach der Seehofer-Methode erfolgen, sondern muss rechtzeitig vor der Aussaat geschehen!“ Der damalige Landwirtschaftsminister Horst Seehofer hatte 2007 den Anbau kurzzeitig untersagt, was allerdings wirkungslos blieb, da das Verbot erst kurz nach der Aussaat erfolgte.

Quelle:http://www.genfoodneindanke.de/wp/2009/03/03/erfolgreiche-kampagne-deutschland-stimmt-in-der-eu-fur-genmais-verbote/

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05.03.12009, 18:02
Beitrag #3
Re: Gentechnik-Neuigkeiten
Gen-Mais: Verunreinigte Vielfalt in Mexiko

Mexiko ist die Wiege des Maisanbaus und das Land mit der größten Vielfalt an Mais-Sorten. Obwohl der Anbau von Gen-Mais dort seit 1998 verboten ist, haben Wissenschaftler dort Erbgut von gentechnisch veränderten Maissorten gefunden.
Das Team um die Molekularbiologin Elena Alvarez-Buylla von der Universität von Mexiko-Stadt untersuchte fast 2000 Proben aus der Region Sierra Juarez. Etwa ein Prozent davon enthielt Erbgut-Sequenzen, die nur in gentechnisch veränderten Maissorten vorkommen.
Dass die fremden Gene aus den USA nach Mexiko geflogen sind, ist unwahrscheinlich, da Maispollen schwer sind und nur 24 Stunden lang fruchtbar. Stephanie Töwe, Gentechnikexpertin bei Greenpeace, vermutet, dass die Verunreinigungen aus Gen-Mais stammen, der in mexikanischen Supermärkten als Nahrungsmittel verkauft wird. Denn während der Anbau verboten ist, hat Mexiko den Import genmanipulierter Maissorten erlaubt. Das Land führt jedes Jahr mehrere Millionen Tonnen davon aus den USA ein. Eine weitere Erklärung wäre, dass Bauern in Mexiko den aus den USA stammenden Gen-Mais illegal anbauen und es dadurch zu Verunreinigungen anderer Maissorten kommt.
Bereits 2001 hatten zwei amerikanische Forscher Maisproben aus Mexiko untersucht und fanden darin Erbgut von Gen-Mais, wie er auf Millionen Hektar in den USA angebaut wird. Die damals in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Studie wurde von der Gentechnik-Lobby massiv unter Beschuss genommen. Die neuen Funde werden die alte Debatte wieder anheizen, schreibt Nature.

Quelle: http://www.genfoodneindanke.de/wp/2009/03/03/gen-mais-verunreinigte-vielfalt-in-mexiko/

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05.03.12009, 18:16
Beitrag #4
Re: Gentechnik-Neuigkeiten
Kritik an Gentechnik
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat sich in einem Positionspapier kritisch zur Gentechnik geäußert.

Wegen der in den vergangenen Monaten weltweit dramatisch gestiegenen Nahrungsmittelpreise ist von interessierter Seite immer wieder auch der Einsatz von transgenen Pflanzen gefordert worden. Jetzt hat das BfN ein Positionspapier vorgelegt, in dem diskutiert wird, ob Genpflanzen tatsächlich dafür sorgen könnten, den Hunger auf der Welt zu reduzieren oder gar abzuschaffen, und welche Risiken aus Naturschutzsicht damit verbunden sind.

„Der Anbau transgener Pflanzen ist hoch umstritten und ein nachhaltiger Nutzen bisher nicht nachgewiesen. Aus ökologischer und naturschutzfachlicher Sicht ist größte Zurückhaltung geboten“, sagt die Präsidentin des BfN, Prof. Dr. Beate Jessel. Alternative naturverträgliche Lösungsansätze stünden vielfach bereits zur Verfügung und deren weitere Unterstützung in Forschung, Ausbildung und Politik müsse gefördert werden. ml

Quelle: Schrot&Korn

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05.03.12009, 18:21
Beitrag #5
Re: Gentechnik-Neuigkeiten
Gentech-Reis keine Wunderwaffe
Genreis sollte „das Mittel“ gegen Vitamin-A-Mangel in südlichen Ländern werden. Die Gentechnik-Industrie konnte ihre Heilsversprechen jedoch bislang nicht halten.

Eine Recherche der Verbraucherrechtsorganisation Foodwatch belegt: Wesentliche Fragen zur Qualität und Sicherheit von „Golden Rice“ sind ungeklärt. Vitamin-A-Mangel führt zur Erblindung, oft sogar zum Tod. Bis zu 250000 Kinder sterben nach WHO-Schätzungen jährlich. 1999 wurde die erste Generation des „Golden Rice“ vorgestellt. Durch Gentechnik ist sie mit Carotinoiden angereichert, die im menschlichen Körper zu Vitamin A umgewandelt werden können.

Allerdings reduziert sich ihr Gehalt bei der Lagerung und beim Kochen.( Eigentlich weiß das jeder Bundesbürger.... :pchau: ) Matthias Wolfschmidt von Foodwatch: „Es ist nicht einmal bekannt, wie viel Vitamin A überhaupt im menschlichen Körper ankommt.“ Studien dazu seien bereits seit Jahren angekündigt, jedoch bisher nicht publiziert worden. Auch zu Risiken für Umwelt und Gesundheit hätten die Projektbetreiber, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Industrie, noch nicht Stellung genommen. Dennoch werde das Projekt vorangetrieben: Geplante Tests mit chinesischen Schulkindern seien erst auf Intervention der Behörden abgesagt worden. Foodwatch fordert angesichts der ungeklärten Risiken die Absage aller Tests. Stattdessen könnten zum Beispiel Vitamin-A-Pillen verteilt werden. ml

Quelle: Schrot&Korn

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08.03.12009, 12:02
Beitrag #6
Re: Gentechnik-Neuigkeiten
Cholera-Kartoffeln verhindern!
Die Universität Rostock will von 2009 bis 2012 einen Freilandversuch mit genmanipulierten Kartoffeln in Ostdeutschland durchführen. Die Pflanzen sollen Arzneimittel produzieren. Ein Teil der Kartoffeln enthält Gene des Cholera-Bakteriums, ein anderer soll einen Impfstoff gegen die Kaninchenseuche RHD herstellen.

Gentechnisch manipulierte Pflanzen lassen sich im Freiland nicht kontrollieren. Eine Kontamination der Nahrungskette mit Arzneimitteln aus transgenen Pflanzen ist daher nicht auszuschließen.

Monsantos Gen-Mais vor den Toren Münchens
Im vergangenen Jahr wuchs genmanipulierter Mais in Bayern fast ausschließlich in Unterfranken. In diesem Jahr soll er auch direkt vor den Toren Münchens angebaut werden. Ausgerechnet die TU München will auf ihrem Versuchsgut Roggenstein (Landkreis Fürstenfeldbruck) Monsantos Gen-Mais MON810 auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern anbauen. Ein trauriger Rückschritt, denn nach der Neubesetzung des Lehrstuhls für Pflanzenzüchtung schien es, als würde die TU den Gentechnik-Anbau auf Gut Roggenstein endlich einstellen.


Quelle: Umweltinstitut München

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15.03.12009, 22:08
Beitrag #7
Re: Gentechnik-Neuigkeiten
Zitat:Die Pflanzen sollen Arzneimittel produzieren.

Ist das jetzt eine neue Taktik, um die Gentechnik bei Pflanzen populärer zu machen?
Ganz nach dem Motto, was helfen kann, kann doch nicht schlecht sein!

Wenn die Kaninchen gefragt werden würden, wäre die Antwort sicherlich:
:ohnemich:
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16.03.12009, 15:37
Beitrag #8
Re: Gentechnik-Neuigkeiten
Kelda schrieb:Ist das jetzt eine neue Taktik, um die Gentechnik bei Pflanzen populärer zu machen?

Ich denke schon. Genau wie man nun auch z.B. Apfelgene in andere Apfelsorten einbringen möchte, weil man hofft, daß es dann eher akzeptiert wird, als wenn das Fremdgen von einer ganz anderen Pflanze oder gar einem Tier stammt. So stand es tatsächlich sogar, ich meine, im Spiegel. Aber Hoffnungen können ja manchmal auch ins Leere gehen. Blinzeln
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14.04.12009, 19:20
Beitrag #9
Re: Gentechnik-Neuigkeiten
Eine wirklich schöne Nachricht: Heute hat Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner den Anbau und Verkauf des einzigen in der EU zugelassenen Gentechnikmais Mon810 in Deutschland verboten. Wir können uns gratulieren: Mindestens in dieser Anbau-Saison ist Deutschland damit zur gentechnikfreien Zone geworden. Das ist das Ergebnis der Aktivitäten von Tausenden Menschen in Deutschland – nicht zuletzt auch aller Bantam-Anbauerinnen und Anbauer. Ein Erfolg, den wohl nur wenige von uns noch vor Monaten für möglich gehalten hätten, und der Mut macht: Ja, wir können etwas bewirken und verändern. Nein, die „da oben“ können eben doch nicht „sowieso machen was sie wollen“.

„Müssen wir denn jetzt überhaupt noch Bantam anpflanzen?“ haben uns einige heute am Telefon gefragt. Nein, natürlich nicht, müssen tun wir gar nix. Aber wir können. Wir können uns dieses Jahr den Bantam wirklich ungestört schmecken lassen und überall gefahrlos vermehren. Das ist wunderbar! Wir können dabei sogar ein Bisschen stolz darauf sein. Wir können weiter arbeiten an der fast ausgestorbenen Tradition, samenfesten Mais anzubauen und selbst zu vermehren und damit auch die Grundlage legen für künftige Diskussionen darüber, was bei der sogenannten Koexistenz von gentechnischem und gentechnikfreiem Anbau zu berücksichtigen ist. Wir können weiterhin unser Recht als Gärtnerinnen und Gärtner einklagen, ernst genommen zu werden, auch wenn wir unseren Mais nicht kommerziell anbauen, sondern einfach nur um ihn zu essen.

Leider können wir durchaus noch nicht davon ausgehen, dass mit diesem Verbot das Thema Agro-Gentechnik vom Tisch ist. Schon in den kommenden Wochen oder Monaten wird die EU-Kommission die Zulassung neuer Gentechnik-Maissorten im Ministerrat zur Abstimmung stellen, wird versuchen Verbote wieder zu kippen und wird vorschlagen, sogenannte Grenzwerte für gentechnische Verunreinigungen in herkömmlichem Saatgut durchzusetzen. Noch sind wir weit entfernt von der Zweidrittel-Mehrheit der EU-Regierungen, die nötig ist, um auch diese Anträge abzulehnen.

Selbst bei Frau Aigner können wir uns da noch keineswegs sicher sein. Sie wird jetzt unter gewaltigen Beschuss der Agrarindustrie und ihrer Freunde in der Politik und Forschung geraten. Der Hightech-Standort Deutschland ist angeblich in Gefahr, weil ein Gentechnik-Konstrukt aus den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts nicht auf deutsche Äcker darf. Die CSU wird des „Populismus“ angeklagt, weil sie, anstatt vor „Sachzwängen“ des „Fortschritts“ auf die Knie zu fallen, auf ihre Wählerinnen und Wähler hört. Auch innerhalb der Partei und gewiss in möglichen neuen Regierungskoalitionen wird vor den Wahlen der Ruf laut werden, jetzt sei es aber genug. Wir aktiven Gentechnik-KritikerInnen gelten in dieser Diskussion sowieso als irrationale Hysteriker und Fortschrittsfeinde, die nicht einmal wissen, dass alle Pflanzen Gene enthalten. Eine Welle der „Aufklärung“ wird über uns niedergehen, bis hin zu den bereits kürzlich im Deutschen Bundestag vertretenen Vorwürfen, dass Menschen verhungern müssten, weil sie kein gentechnisch verbessertes Saatgut bekommen und Gentechniker bedroht, beschimpft und sogar gewaltsam angegriffen würden.

Erfolge müssen gesichert werden. Frau Aigner haben wir dieses Jahr eine Postkarte geschickt, in der wir vier Dinge forderten: Schutz des Saatgutes vor Verunreinigung, keine neuen Zulassungen von Gentechnikmais, Schutz der Kleingärtner im Gentechnikgesetz und eben das Verbot von Mon810. Eine Forderung hat sie jetzt erfüllt. Arbeiten wir also an den weiteren. Wenn Sie ihre Bantam-Postkarte noch nicht abgeschickt haben, tut es der Ministerin übrigens sicherlich gut, wenn Sie ihr zu ihrem durchaus mutigen Schritt gratulieren.

Die Aktion Bantam-Mais ist nach unserem Verständnis jedenfalls keine Kampfsportart, mit der wir andere nur ärgern wollen. Sie ist der Ausdruck unseres Verständnisses von einer lebenswerten Zukunft; von einem Garten, in dem sich frei vermehren darf was wir lieben – ohne Sicherheitsabstände und Gentechnikkontrollen, ohne Pestizide in oder auf den Pflanzen, ohne Patentansprüche und Melderegister, von freiem Austausch des Saatgutes und seiner gemeinsamen Verbesserung. Für all das brauchen wir weder Monsanto noch die Bedrohung durch Mon 810.

Deshalb machen wir natürlich weiter. Gestärkt vom politischen Erfolg werden wir in den nächsten Wochen überall in Deutschland Bantam pflanzen und zusammen die goldenste Goldene Bantam-Karte von Deutschland produzieren, die uns je gelungen ist. Schicken Sie uns Bilder und Neuigkeiten, tauschen Sie Saatgut oder auch Meinungen auf dem neuen Forum unserer Webseite, fragen Sie nach, wenn Sie dieses Jahr den neuen „Super-Bantam“ testen wollen, helfen Sie uns, die restlichen Mitmachkarten zu verteilen, bauen Sie unseren bewegten Bantam-Button auf Ihrer Webseite ein, melden Sie Ihren Bantam-Standort und genießen Sie das Frühlingswetter und die wunderbaren Aussichten!


Mit herzlichen Grüßen

Volker Gehrmann und das Bantam-Team
Zukunftsstiftung Landwirtschaft / Save Our Seeds
Marienstraße 19-20
10117 Berlin

Web: http://www.bantam-mais.de
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10.10.12009, 18:36
Beitrag #10
Re: Gentechnik-Neuigkeiten
Gen-Öl in Friteuse
In manchen Kantinen, Gaststätten und Frittenbuden wird immer noch Öl aus genmanipulierten Sojabohnen eingesetzt, ohne dass die Kunden dies erfahren.

Auf den Skandal hat Greenpeace München hingewiesen. Deren Gentech-Detektive observieren seit zwei Jahren Gastronomie-Großhändler, die „Gen-Öl“ führen. Es gibt nach Angaben von Greenpeace München derzeit dort noch drei Großhändler, die Gen-Öl der Marke Sedina der Ölmühle Hamburg verkaufen. Zwei weitere wollen noch Restbestände abverkaufen und dann auf Gentech-Öl verzichten. Die Öle selbst sind entsprechend gekennzeichnet – in der Regel findet sich aber keine Kennzeichnung in den Speisekarten von Gaststätten, Kantinen oder Imbissständen, die diese Öle weiterverarbeiten. Greenpeace fordert mehr Kontrollen. Kunden bleibt nur, in den Imbissbuden nachzufragen. //ml

Quelle: Schrot&Korn, Oktober 2009

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