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Gentechnik Neuigkeiten
#41
Das Thema "Genfood" hat immerhin eine positive Seite - es eignet sich hervorragend, um eine bewährte Masche der Industrie und der Politik zu durchschauen.

Schon als der Begriff "Gennahrung" das erste Mal fiel und in der Öffentlichkeit noch kontrovers über das Pro und Contra diskutiert wurde, war die Aussaat gemachte Sache. Das Thema kursierte so lange durch die Medien, bis sich die Leute daran gewöhnt hatten und es schon ganz selbstverständlich dazugehörte. Wenn in dieser Generation die erste Aussaat stattfindet, wird schon die nächste Generation fast nichts anderes mehr kennen und gar nicht verstehen können, dass man Vorbehalte gegen diese Nahrungsform hegen könnte.

Beim Thema Embryonalklonen und Stammzellenforschung funktioniert das nicht anders: Die Gesetzesentwürfe werden zwar teilweise noch abgelehnt, aber der Bundesbürger gewöhnt sich schonmal an das Thema. Die Gesetzen werden im Laufe der Zeit Schritt für Schritt immer lockerer, und morgen schon ist das selbstverständlich und die Leute fragen sich: War das je anders?
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#42
Sei gegrüßt....

auf diese positive Seite kann ich absolut verzichten.

Merkels " Einsicht in die technische Notwendigkeit der Atomenergie", ihr Brüderle erntet Gen - Kartoffeln....es wird doch voll der Weg hin zur Zombizucht gegangen.
Ich stimme Dir zu, dass hier natürlich wieder die Lobbypolitik ihr wahres Gesicht zeigt.


Komm gut hin...
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#43
Zitat:es wird doch voll der Weg hin zur Zombizucht gegangen

Zombiezucht ist so ein Wort. Wie weit das tatsächlich schon gediehen ist, wird jedoch nicht realisiert. Auch hier im Forum leider nur von wenigen, obwohl wir das seit Jahren thematisieren. Da denken viele halt an Science Fiction oder "das kann dann doch nicht sein".

Wenn das Thema Gentechnik aufkommt, dann wird immer von der Annahme ausgegangen: "die wollen uns die Gennahrung aufzwingen". Weit gefehlt. Für unsereiner ist dieses Essen gar nicht gedacht. Die andere Seite der Medaille ist, daß die eben auch mit unsereiner nicht die Zukunft planen.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#44
Europäische Lebensmittelbehörde auf der Gehaltsliste der Lebensmittel- und Gentechnikindustrie

Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA ist zuständig für die Zulassung von Gen-Pflanzen. Man sollte meinen, diese Behörde sei unabhängig, denn dafür sind solche Behörden ja gedacht – eigentlich.

Wenn man jedoch erfährt, dass die Verwaltungsrats-Chefin der EFSA, Diana Banati, gleichzeitig auch im Vorstand des International Life Science Institut (ILSI) sitzt, müssen wir wohl Mitleid mit dieser Frau bekommen, denn sie steckt in einem ernsthaften Dilemma.

Das Life Science Institut ist nämlich eine Lobbyorganisation der Lebensmittel- und Gentechnikindustrie. Dieses Institut vertritt die Interessen der Konzerne Monsanto, Syngenta, BASF, Dupont, Coca Cola, Nestlé, Unilever, Groupe Danone und andere mehr.

Wie soll diese arme Frau denn jetzt unabhängig die Zulassung von Gen-Pflanzen kontrollieren, wenn sie gleichzeitig die Interessen von Konzernen vertreten muss, die am liebsten die ganze Welt mit genmanipuliertem Saatgut besäen würden? Oh

Quellen:

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/europaische-lebensmittelbehorde-auf-der-gehaltsliste-der-lebensmittel-und-gentechnikindustrie

http://www.eu-koordination.de/umweltnews/news/landwirtschaft-gentechnik/468:

Verwaltungsrats-Chefin der EFSA hat auch Top-Position bei Lebensmittellobby

Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA ist erneut in die Kritik geraten. Die Grünen im EU-Parlament haben Zweifel daran geäußert, dass die Genehmigungsanträge für Genpflanzen unabhängig geprüft werden.

Denn die Vorsitzende des Verwaltungsrates der für die Zulassung von Genpflanzen zuständige EFSA, Diana Banati, ist gleichzeitig im Vorstand des International Life Science Institut (ILSI), einer Lobbyorganisation der Lebensmittel- und Gentechnikindustrie. Laut dem Abgeordneten der Grünen/EFA Martin Häusling vertritt das ILSI Monsanto, Syngenta, BASF, Dupont, Coca Cola, Nestlé, Unilever, Groupe Danone und andere. Die Grünen bezeichneten diese Doppelrolle als dubios und forderten den Rücktritt von Banati bei der EFSA. Banati hatte ihre Position bei der ILSI bis zur Pressekonferenz der Grünen am 29. September verschwiegen.

Seit Langem wird der EFSA vorgeworfen, nicht unabhängig zu sein. Anfang dieses Jahres hatte der Verein Testbiotech aufgedeckt, dass eine Mitarbeiterin der EFSA ihren neuen Job beim Gentechnikkonzern Syngenta antrat. Greenpeace Österreich fordert daher, eine unabhängige Lebensmittelbehörde zu schaffen, "die für die Sicherheit der Menschen arbeitet, nicht für sichere Umsätze der Gentech-Industrie".
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#45
Warum in die Ferne schweifen......hier mal Ministerin Grotelüschen (nds)


Astrid Grotelüschen wurde am 9. Dezember 1964 in Köln geboren und ist katholisch. Sie ist verheiratet und wohnt mit ihrem Mann und den gemeinsamen drei Kindern in der Gemeinde Großenkneten im Oldenburger Land.
Nachdem sie 1984 ihr Abitur im St. Ursula Gymnasium in Brühl abgelegt hat, folgte von 1984 bis 1990 das Studium der Haushalts- und Ernährungswissenschaften an der Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn, das sie als Diplom-Oecotrophologin abschloss.
Seit 1990 war Astrid Grotelüschen im Familienunternehmen in Ahlhorn im Oldenburger Land tätig, seit 1995 auch als Prokuristin der Niederlassung in Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahr 2001 hat sie zusammen mit ihrem Mann die Leitung des Stammunternehmens übernommen. Astrid Grotelüschen ist seit 1999 Mitglied der CDU und seit 2001 stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Oldenburg-Land. Seit 2001 ist sie auch Mitglied des Gemeinderates Großenkneten, hier war sie von 2006 bis Mai 2010 Vorsitzende und ist nun stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion. Im Kreistag des Landkreises Oldenburg ist Astrid Grotelüschen seit 2006 vertreten. Im September 2009 wurde sie im Wahlkreis Delmenhorst-Wesermarsch-Oldenburg Land über ein Direktmandat in den Deutschen Bundestag gewählt. In Verbindung mit ihrer künftigen Tätigkeit als niedersächsische Ministerin hat sie dieses Mandat am 26. April 2010 niedergelegt.
Astrid Grotelüschen ist seit dem 27. April 2010 der/die 14. Niedersächsische Minister/in für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung.

Quelle: Offizielle Seite Niedersächsisches Ministerium f. Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz u. Landesentwicklung

Grotelüschen verteidigt Haltung von Mastputen
DIENSTAG, 05. OKTOBER 2010, 19:10 UHR
Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Agrarministerin Astrid Grotelüschen hat die Haltungsbedingungen für Mastputen in Niedersachsen verteidigt. «Niedersachsen ist bundesweit führend in Sachen Tierschutz», sagte die CDU-Politikerin am Dienstag im Landtag in Hannover. Der Tierschutz im Land werde stetig weiterentwickelt. Dies sei eine moralisch, ethische Verantwortung, auch weil die Putenzucht ein bedeutender Wirtschaftszweig in Niedersachsen sei. Die Kritik an den Lebensbedingungen der Mastputen aus den Reihen von SPD, Grünen und Linkspartei sei unberechtigt. Die Opposition hatte nach Berichten der Tierrechtsorganisation Peta strengere Kontrollen, geringere Besatzdichten in den Ställen und den Verbot von einigen Zuchtrassen sowie schmerzhaften Schnabelkürzungen gefordert.
Quelle: http://www.bild.de

Wer noch mehr wissen will: http://www.peta.de

Das Bild für ganz Harte.(Habe es unscharf gemacht.)


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#46
...noch'n Zusatz....

Bundeswirtschaftsminister Brüderle leitet Amflora-Ernte ein
2010-08-31 P-10-389
• Auf 14 Hektar Amflora-Pflanzgut erfolgreich angebaut
• Brüderle: Pflanzenbiotechnologie hilft, ausreichend nachwachsende Rohstoffe bereitzustellen
• BASF beantragt EU-Zulassung einer weiteren Stärkekartoffelsorte

Zepkow – 31. August 2010 – Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle startete heute die Amflora-Ernte in Zepkow, Mecklenburg-Vorpommern. Zusammen mit dem BASF-Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Hambrecht und dem für die Pflanzenbiotechnologie zuständigen Vorstandsmitglied Dr. Stefan Marcinowski holte er die ersten Knollen der gentechnisch verbesserten Stärkekartoffeln aus der Erde. Auf 14 Hektar hat BASF in diesem Jahr dort erfolgreich angebaut. Brüderle betonte, dass Pflanzenbiotechnologie einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der europäischen Landwirtschaft leisten kann.
Quelle: http://www.basf.com

„gentechnisch verbesserte Stärkekartoffel“ - sollte ich jetzt glücklich sein ?....

moorbauer
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#47
Die mischen das heimlich ins Essen. Da hilft nur: Selbstversorger; so gut es eben geht.
Sei!
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#48
Wer kennt sich aus ?

War in meinen Bio-Laden, weil ich Nachschub an Leinsamen, Hirse, Sonnenblumenkernen benötigte.
Neue Packung.... auf der Rückseite las ich " made in china" ... fragte die Bedienung, ob das denn wirklich so ist. Antwort: " wenns drauf steht wirds wohl so sein"...hm... China und Bio.... komm nur darauf, weil Violetta schreibt :
Violetta schrieb:Die mischen das heimlich ins Essen. Da hilft nur: Selbstversorger; so gut es eben geht.

hab es erst mal zurück gestellt...


Kommt gut hin.
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#49
Sie mischen's rein; zunehmend auch bei Bio. Der Lebensmittelkauf wird immer mehr zur Vertrauenssache. Man muß sich überall extrem erkundigen und selbst (Bio-)Firmen, die es eigentlich nicht drin haben wollen und sich auch entsprechend Mühe geben, können es kaum noch verhindern. China und Bio, kann ich übrigens auch nicht recht glauben.
Sei!
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#50
Violetta schrieb:Sie mischen's rein; zunehmend auch bei Bio.

Möglich ist vieles. Aber was ist mit den Kontrollen der Bio-Verbände? Das müßte ja dann seitens der Verbände wissentlich in betrügerischer Absicht geschehen, denn laut Richtlinien ist es verboten.

Gruß, čono
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