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Gentechnik Neuigkeiten
#81
Gentech-Soja bald in der EU

Der Anbau der Monsanto-Sojasorte "Rounup Ready" in der EU wird wahrscheinlicher. Auch gegen geltendes Recht?

Nachdem die EFSA Ende Juni grünes Licht für den Anbau von gentechnisch verändertem Soja in Europa gegeben hat, machen Gentech-Gegner und Öko-Verbände auf noch bestehende, gravierende Mängel im Zulassungsverfahren aufmerksam.
Den Antrag zu Zulassung hat Monsanto gestellt, der Roundup Ready auch in Europa verkaufen will.
Das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech weist darauf hin, daß die geplante Zulassung gegen EU-Recht verstoßen würde. Es werden weder Rückstände des Herbizids noch Untersuchungen über mögliche gesundheitliche Auswirkungen bei der Risikobewertung berücksichtigt. Mangelhafte Sicherheitsprüfungen kritisiert auch der BÖLW und fordert ein deutsches Veto in Brüssel, wo EU-Kommission und Länder wohl ab September über die Zulassung des Anbaus entscheiden werden.


In der Demokratie, in der die Bevölkerung durch Abstimmung entscheidet, würden gentechnisch veränderte Pflanzen keine Zulassung finden, da die Mehrheit noch viel zu verunsichert ist...
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#82
(19.08.12012, 15:41)Erato schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Gentechnik-Neuigkeiten?pid=43016#pid43016, da die Mehrheit noch viel zu verunsichert ist...

Ich würde sagen, da die Mehrheit die Absurdität und die Gefahr darin zu sehen vermag.

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#83
Zitat:Ich würde sagen, da die Mehrheit die Absurdität und die Gefahr darin zu sehen vermag.

Das würde eine eigenständig denkende Person. Davon gibt es jedoch sehr wenige...
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#84
Sind Nahrungsmittel mit genetisch modifizierten Bestandteilen giftig?

Die Studie eines französischen Wissenschaftler soll beweisen, was viele argwöhnen und die Industrielobby immer bestritten hat.
Die Studie ist eine Bombe, heißt es. Monsanto, sowie Lobbyisten in Brüssel, die sich für den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut stark machen, und wahrscheinlich manche Wissenschaftsvereinigung dürfte an den Untersuchungen des Teams von Gilles-Eric Séralini wenig Gefallen finden, kommentiert die französische Zeitung Nouvel Observateur. Séralinis Studie führt den Nachweis, dass sich schon geringe Dosen von gentechnisch verändertem Mais sowie des Monsanto-Breitbandherbizids Roundup bei Ratten toxisch auswirken. Die Versuchstiere entwickelten auffallend oft Tumore, nicht selten tödlich.

Vollständiger Text auf Telepolis: http://www.heise.de/tp/artikel/37/37669/1.html

---

Interessant, daß hier eine Studie an die Öffentlichkeit dringt, die den Gen-Lobbyisten entgegenzulaufen scheint. Obwohl die Art der Gewinnung (Tierversuche Tdown) schon daraufhin weist, aus welcher Ecke das vermutlich angestoßen wurde. Am Verhalten von Monsanto & Co. wird die Studie wohl nichts ändern. Bleibt nur mal wieder, das eigene Verhalten zu ändern (falls man entsprechende Produkte konsumiert ...) bzw. eine solche Studie als Bestätigung seiner Überzeugungen mitzunehmen.
Das hast Du Dir so gedacht!
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#85
Als könnten solche Studien die Verbrechermafia stoppen.
Selbst die Kernkraftwerke haben sie hier in Deutschland nicht abgeschaltet, obwohl selbst der betäubteste Zombie den Vorfall in Japan mitbekommen hat.
Warum soll das bei genetisch veränderter Nahrung anders sein.

Daher würde auch wie du darauf tippen, daß Monsato selber hier die Fäden spinnt um die Protestgruppe in der Hand zu halten.
Früher oder später gibt es ohnehin eine Zwangseinführung aufgrund von Nahrungsmittelengpässen und selber herbeigeführten Ernteausfällen.

Außerdem läßt sich mit solchen Nachrichten unheimlich viel Angst in die Herzen der Bevölkerung treiben. Zweifelnd
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#86
(20.09.12012, 18:26)Benu schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Gentechnik-Neuigkeiten?pid=43245#pid43245Als könnten solche Studien die Verbrechermafia stoppen.

Der bittere Beigeschmack der Wahrheit...


Zitat:Früher oder später gibt es ohnehin eine Zwangseinführung aufgrund von Nahrungsmittelengpässen und selber herbeigeführten Ernteausfällen.

Leider ist es so. Und wenn sich alles und jeder dagegen aufbäumen würde. Wenn ein Konzern dieser Größe ein Ziel hat, werden alle Register gezogen.

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#87
Mehr Gentechnik im Essen?

Quelle: Schrot & Korn, Januar '13

CDU und FDP wollen den Verbraucherschutz bei der Gentechnik im Essen lockern. In Spuren sollen illegale, in der EU nicht erlaubte, Gentech-Partikel in Lebensmitteln erlaubt und die bisher geltende Nulltoleranz abgeschafft werden.

Nach Angaben der FDP-Agrarsprecherin Chr*stel Hapach-Kasan hätten sich Arbeitsgruppen von Union und Liberalen auf eine Lockerung des Gentechnikrechts verständigt. Kernpunkt: Wie bereits bei Futtermitteln sollen auch in den Lebensmitteln Spuren von in Europa nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen erlaubt sein. Das Motiv: Weil dann teure Analysen unnötig würden, profitierten Verbraucher und Firmen. Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) allerdings lehnt eine Abschaffung der Nulltoleranz bisher ab.

Der Gentechnik-Experte des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Peter Röhrig, nennt den Vorstoß der Koalition unnötig. Röhrig: „Hier folgt die Politik blind den Argumenten derjenigen, die erst alles verunreinigen wollen, um dann sagen zu können, die Gentechnik sei doch bereits überall drin, und man könne das jetzt nur noch so akzeptieren.“

Zudem gelte selbst in den USA eine Nulltoleranz für nicht zugelassene Gentech-Partikel. Es sei deshalb völlig unverständlich, warum dies nun für Europa gefordert werde. // sb.


Anmerkung: Wenn man als Argument anbringt, daß teure Analysen damit wegfallen würden, ist sofort die Absicht zu erkennen. Auch wenn nur geringe Mengen an Gentechnik erlaubt würden, sind Kontrollen zur Grenzwertermittlung nötig. Hier wird also nur die Tür ein Stück weiter geöffnet. Scheibchenweise wird hier wieder ein Vorhaben unter das Volk gebracht ... schleichend durch die Hintertür...
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#88
Grüne Gentechnik schadet Umwelt und Landwirten

Gentech-Pflanzen brauchen teilweise mehr Spritzmittel als konventionelle Pflanzen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zu sogenannter grüner Gentechnik. Die Folgen für die Umwelt sind demnach verheerend, auch die Landwirte gerieten durch das Gentech-Saatgut unter Druck.
Von Daniela Kuhr, Berlin

Wenn sich Vorzüge ins Gegenteil verkehren

Nach Ansicht des Autors zeigen sie: Anfangs bot die grüne Gentechnik tatsächlich Vorteile. Weil die neuen Pflanzen beispielsweise gegen Unkrautvernichtungsmittel resistent waren oder selbst ein Insektengift produzierten, sparten die Landwirte sowohl Zeit als auch Kosten für Spritzmittel. Der Bauer könne "das Gift fast zu jedem beliebigen Zeitpunkt auf dem Acker ausbringen", schreibt Then. "Die gentechnisch veränderten Pflanzen überleben die Giftdusche ohne Schaden, während die anderen Pflanzen zugrunde gehen." Auch die Ernteerträge stiegen.

Doch im Lauf der Jahre hätten sich die Vorteile in ihr Gegenteil verkehrt. Denn anders als die Gentechnik-Branche prophezeit hatte, hätten sich einige Unkrautarten an die Spritzmittel angepasst. So waren in den USA bis Oktober 2012 insgesamt 13 Unkrautarten registriert, die gegen einen bestimmten Wirkstoff resistent sind.

Die Folge: Spritzmittel müssen höher dosiert werden, und zusätzliche Pestizide kommen zum Einsatz. Zudem müsse der Landwirt wieder vermehrt pflügen und Unkraut sogar per Hand bekämpfen, schreibt Then. Auch bei vielen Pflanzen, die dank Gentechnik ein Insektengift produzieren, hätten sich die Schädlinge angepasst. Deshalb würden immer mehr Giftstoffe in den Pflanzen kombiniert. Es finde eine "Aufrüstung auf dem Acker" statt, die die Landwirtschaft "immer weiter in eine extreme Industrialisierung mit steigender Belastung für Mensch und Umwelt" treibe.

Gleichzeitig geraten die Landwirte in eine Abhängigkeit. Da die Gentech-Pflanzen patentiert sind, dürfen die Bauern die eigene Ernte nicht zur Wiederaussaat benutzen, sondern müssen jährlich aufs Neue teures Saatgut kaufen.

Der US-Agrokonzern Monsanto ist dennoch weiterhin vom Nutzen der Gentechnik überzeugt, unter anderem weil die Erträge "signifikant höher" seien als bei konventionellem Saatgut, sagt eine Sprecherin. Martin Häusling, der für die Grünen im Europaparlament sitzt, fordert dagegen eine Abkehr von dieser Technologie. "Wir müssen mit der Natur arbeiten, nicht gegen sie", sagt er.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/studie-zu-gengemuese-gruene-gentechnik-schadet-umwelt-und-landwirten-1.1588708
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#89
(04.02.12013, 21:47)Erato schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Gentechnik-Neuigkeiten?pid=44252#pid44252Mehr Gentechnik im Essen?

Quelle: Schrot & Korn, Januar '13

CDU und FDP wollen den Verbraucherschutz bei der Gentechnik im Essen lockern. In Spuren sollen illegale, in der EU nicht erlaubte, Gentech-Partikel in Lebensmitteln erlaubt und die bisher geltende Nulltoleranz abgeschafft werden.

Oh, welche Ueberraschung! Statt darueber zu diskutieren, sollte man gegen die entsprechenden Politiker ermitteln: Verdacht auf Bestechung > Lobbyismus fuer die Gen-Tech-Industrie. Das waere doch naheliegend, und jeder Zeitungsleser weiss doch, dass es ohnehin so gelaufen ist. Also weiss es auch das BKA oder eine andere zustaendige Behoerde. Ein genuegender Anfangsverdacht gegen diese Politiker sollte wohl gegeben sein.


Zitat:Nach Angaben der FDP-Agrarsprecherin Chr*stel Hapach-Kasan hätten sich Arbeitsgruppen von Union und Liberalen auf eine Lockerung des Gentechnikrechts verständigt. Kernpunkt: Wie bereits bei Futtermitteln sollen auch in den Lebensmitteln Spuren von in Europa nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen erlaubt sein.

Wer die Reportage "Mit Gift und Genen" mal gesehen hat, der weiss wie hier der Hase laeuft.


Zitat:Der Gentechnik-Experte des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Peter Röhrig, nennt den Vorstoß der Koalition unnötig. Röhrig: „Hier folgt die Politik blind den Argumenten derjenigen, die erst alles verunreinigen wollen, um dann sagen zu können, die Gentechnik sei doch bereits überall drin, und man könne das jetzt nur noch so akzeptieren.“

Mit dieser Aussage von dem Roehrig da, ist alles gesagt.
EigenSinnige Frauen
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#90
Zitat:Statt darueber zu diskutieren, sollte man gegen die entsprechenden Politiker ermitteln: Verdacht auf Bestechung > Lobbyismus fuer die Gen-Tech-Industrie. Das waere doch naheliegend, und jeder Zeitungsleser weiss doch, dass es ohnehin so gelaufen ist. Also weiss es auch das BKA oder eine andere zustaendige Behoerde. Ein genuegender Anfangsverdacht gegen diese Politiker sollte wohl gegeben sein.

Das muss man definitiv hervorheben!
Leider liegt die Vermutung nahe, dass es dazu nicht kommen wird, solange Demokratismus als Gesellschaftsform anerkannt ist.

Dass dieserlei Themen publik werden, dient der Meinungsmache und Hoffnungsmacherei, es könnte sich etwas ändern.

"Mit Gift und Genen" - wo kann man diese Reportage abrufen?
Das Ziel vor Augen!
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