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Gleichgewicht Säuren und Basen
#1
Das qualitativ schlechte Nahrung für uns schlecht ist, wissen die meisten. Aber auch wie, was und wann man ißt sollte man im Auge behalten. Viele Erkrankungen werden durch falsche und unreine Lebensmittel unterstützt.
Bei diesem Thema geht es um den Säure- und Basenhaushalt im Körper.
Viele Lebensmittel sind säurehaltig und wirken wie "Säure" auch im Körper. Im ideal Fall sollte man 70 % basisch essen und nur 30 % säurehaltig. Leider ist es meist umgekehrt.
Habe dazu ein sehr interessantes Buch gelesen

Biotop Mensch - Heilpraktier Gunther W. Scheider

Es erklärt in einfacher Sicht was die "moderne Ernährung" mit all ihren Zusätzen mit unseren Körper macht. Aus einen reinen, klaren Biotop macht es einen trüben, gashaltigen, modrigen Tümpel. Wir schleppen sogenannte Erbtoxine mit und verschlacken unser Biotop immer mehr bis der Körper in Disharmonie gelangt und man krank wird.
Aber wie es so ist im Leben, gibt es auch eine andere Richtung um wieder Harmonie herzustellen. Folgende Auflistung aus dem Buch:

Lebensmittel-Säure-Basen- Tabelle

Alles was wir essen, wird im Körper verstoffwechselt, d.h. "umgewandelt", damit der Körper mit "neuen-umgewandelten" Stoffen "arbeiten" kann.
Dabei ist wichtig zu wissen, dass bei bestimmten Lebensmitteln am Ende dieses "Stoffwechselvorgangs" ein saures Produkt, und bei anderen wiederum ein basisches Produkt übrig bleibt. Benötigen tun wir beide Produkte, basische wie saure, jedoch in einem ganz speziellen Verhältnis.

zirka 25-30 % saure Lebensmittel
zirka 70-75 % basische Lebensmittel


Wenn nun der Körper zuviel Säuren zugeführt bekommt, so entwickeln sich daraus irgendwelche Krankheiten.

1. Saure Lebensmittel:

Fleisch und Fleischprodukte, alle Meerestiere, Käse, Quark, Eier, Hülsenfrüchte (ausgenommen Sojabohnen) Bohnenkaffee, Alkohol, Erdnüsse, Spargel, Rosenkohl, Artischocken, Senf. Zucker, Süßigkeiten, Schokolade etc. Getreide und Getreideprodukte (vorallem Weißmehl und Weißmehlprodukte), Vollkorn und Vollkornprodukte sind nicht so streng zu handhaben! Gehärtete und raffinierte Fette und Öle, auch Margarine aus dem Reformhaus! Sowie alle normalen Koch-, Back- und Bratfette. Industriekost! alle durch industrielle Bearbeitung, Haltbarmachung, Sterilisation oder mit chemischen Zusätzen versehene Nahrungsmittel, Konserven und Limonadengetränke. Auch Fruchtsäfte, wenn in sich hineingeschüttet, satt "schluckweise" eingespeichelt.

2. Basische Lebensmittel:

Kartoffeln, (jedoch nicht Pommes oder Ähnliches), alles Gemüse, wobei Wurzelgemüse besonders basisch ist. Salaste und Obst, wenn es reif ist, Sauerkraut und alle "milchsauer vergorenen Gemüse", besonders basisch sind Wildkräuter und Kräutertees, Pilze und Nüsse (ausgenommen Erdnüsse)

3. Neutrale Lebensmittel

Wasser, Butter und alle naturbelassenen oder kaltgeschlagenen Öle und Fette

BEDENKE STETS - SÄURE MUSS NICHT UNBEDINGT SAUER SCHMECKEN!!

Soviel erstmal zum Buchauszug. Bei den vielen sauren Lebensmittel ist es ja kein Wunder, dass man "sauer" wird Tdown
Das Bucher hat viele praktische Tipps um seinen Körper auszutesten um zu sehen, wieviel Säure der Körper hat. Es sind auch einige Seminare und Kuren aufgelistet wie Dunkelfeldmikroskopie, Aura-Fotografie, Lakmus-Papier, Bachblütentherapie, Wolters-Blut-Test, usw.
Ich kann aber nur über das schreiben, was ich selber ausprobiert habe und andere dazu ermuntern ihr Wissen zu teilen.

Um den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren und zu Unterstützen verwende ich ganz einfaches Natron (schmeckt salzig) welches es fast überall zu kaufen gibt. Ins Tee und Kaffeewasser (nur eine Messerspitze) macht es das Wasser weicher, auch für die Haut und Haare ein super Tipp. Verwende gar kein Shampo mehr (auf der Suche nach dem deutschen Wort für Schampoo) oder ähnliches. Die Haare lassen sich super leicht kämmen und sind sauber!
Entschlackungsbäder: 2-3 EL ins Badewasser und so heiß wie möglich 30 Minuten baden

Wer Probleme mit seiner Haut, gerade im Gesicht hat sollte alle gekauften Reinigungsprodukte von Seifen, Schälkuren und Ähnliches entsorgen. Gute alte Kernseife ist basisch und hilft der Haut wieder in Harmonie zu kommen.

Desweiteren mische ist Kanne Brottrunk und Kanne Fermentgetreide zur täglichen Kost (schmeckt auch etwas säuerlich). Hilft beim Entschlacken der Erbtoxine und Giftstoffe.

Ein Tipp bei Hautkrankheiten:
1 Fl Brottrunk
und etwas Fermentgetreide in die Heißewanne

Zur Zahnpflege:
Fermentgetreide oder Natron verwenden

Ich zitiere nochmals aus dem Buch:
Absolut notwendige Maßnahmen sind:
1) herstellen des seelischen Gleichgewichts
2) eine gezielte Entsäuerung
3) die Ernährung
4) Mayr-Kur = Darmsanierung
5) alle bekannten Naturheiltherapien zielen auf den Mini-Ozean ab (Titel)
6) gezieltes entfernen von Erbtoxinen mit der Spenglersan-Methode
7) die Ausheilung des lymphatischen Nasen-Rachen-Brust-Bauchraumes
8) Bewegung, Sauna und ähnliches
9) die Spülflüssigkeit - WASSER

Wer hat noch Erfahrung damit? Oder wer hat die F.X. Mayr Kur schon mal angewendet?
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#2
Habe jetzt das passende Buch dazu gelesen

Die Darm-Reinigung nach Dr. med. F.X. Mayr

und man sollte sich nicht von der Überschrift täuschen lassen, es ist kein Diäten- & Gesundheitsbuch im diesen Sinn.
Es behandelt die Giftausscheidung und Entschlackung des körperlichen und geistigen Körper und hat sehr viel mit dem spirituellen "ICH" zu tun.
Ein Körper der nicht frei von Giftstoffen ist, ist gehemmt und kann Botschaften oder Schwingungen für die er bereit wäre nicht aufnehmen oder nur schwer erkennen.
Ich war selber sehr über die Tatsachen erstaunt, dass ein "Medizinbuch" auch gleichzeitig viel mit dem Seelenzustand und deren Reinigung zu tun hat.

Ich zitiere aus dem Buch:
... "Der Sinn des Lebens wurde hier in Un-Sinn verkehrt. So wird die Fehleinstellung zum Leben schlechthin heute zu der übergeordneten Stör- und Krankheitsquelle. Wie wenige wissen doch eine grundlegende Antwort auf die Frage des Weisen: "Ich sehe dich in Hast und Eile, mein Freund! Was ist deines Weges Ziel?!". Wie wenige bekümmern sich um einen tieferen Sinn, den sie ihrem Leben geben könnten! Jede Re-ligion oder Rückverbindung mit höheren Quellen des Lebens ging ihnen verloren oder besteht nur noch zum Schein, in ihrer Ein-bildung. Wo aber der tiefere Sinn des Lebens fehlt, dort fehlt auch Lebensordung, fehlen Antriebe zu höherem Schaffen, Freude, Glücksempfinden, Harmonie un auch - Gesundheit. Hier schafft nur innere Neuorientierung, das Finden des höheren Sinnes des eigenen Daseins, die für die innere und äußeres Gesundung notwendige Wandlung. Daher heißt es auch: Frag nicht mehr nach dem "Sinn des Daseins ", sondern frage dich, wie dein Dasein durch dich selber Sinn erhalten könne!" Hier kann nur finden, wer willens ist, danach zu suchen! ...

Es steht auch beschrieben wie man das Heilfasten macht, aber mit dem Zusatz unter ärztlicher Begleitung. Davon halte ich nichts, ich finde jeder hat ein eigenes Gespür für seinen Körper, man muss es nur zulassen und auch ausprobieren. Lesen alleine hilft da nicht!

Gleichzeitig möchte ich zusätzlich ein Thema hinzuziehen und zwar das Heilfasten. Wäre sehr froh über Berichte dazu.
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#3
Hallo,

ich möchte ja nicht "schlaumeiern", aber Sauerkraut ist sauer. Sagt ja schon der Name.
Es hat einen pH-Wert zwischen 3 - 5. Gleiches gilt auch für Zitrusfrüchte.
Man braucht ja nur mal mit Indikatorpapier zu testen.

Sauerkraut hat die Wirkung, daß der Körper basische Stoffe ausschwemmt, um den pH-Wert wieder zu regulieren. Deshalb soll man bei Übersäuerung des Magens (Sodbrennen) etwas saures essen, um die Bildung von Säure senkenden Stoffen zu unterstützen.

Die Unterteilung in saure und basische Lebensmittel basiert meiner Meinung nach darauf,
wie es der Körper verarbeitet. Fleisch usw. benötigt viel Magensäure und Gemüse viel Lauge.

Gruß Heimdall
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#4
Nicht alle sauren Lebensmittel müssen sauer sein, d.h. natürlich nicht das Sauerkraut und Zitrosfrüchte basisch sind. Da hast du Recht.
Zum Beispiel sind nicht reife Früchte oder reife Früchte sauer aber überreife Früchte sind dann wieder basisch. Auch werden manche Bestandteile aufgespalten und können sehr wohl dann basisch oder sauer gemacht werden.
Bei Sodbrennen sollte man wirklich saure Lebensmittel zu sich nehmen und auf alle Blocker oder Magensäure hemmenden Medikamente verzichten, denn man hat dann zu wenig Magensäure und unterstützt dieses nur negativ.
Ich kann auch nur vom dem berichten was ich selber erlebt habe und bei Sodbrennen nehme ich Natron welches die Magensäure neutralisiert (schmeckt sauer, ist aber basisch) aber nicht hemmt, den der Körper braucht ja trotzdem die Magensäure.
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#5
Hallo zusammen,

zum besseren Verständnis möchte ich zu diesem Thema auch noch ein paar Dinge ergänzen.

Die heutige Ernährungsweise ist geprägt von Fertigprodukten, übermäßigen Fleischverzehr und insbesondere von einer extrem zuckerhaltigen Ernährung. Diese führt dazu, dass der Körper „übersäuert“. Der Organismus versucht, das Säure-Basen-Verhältnis im Blut stetig konstant zu halten. Gemessen wird es über den pH-Wert, welcher bei 7,4 (±0,05) liegen sollte (ist nur ein Richtwert). Ohne eine Neutralisierung können die Ausscheidungsorgane wie Nieren, Lungen, Leber und Schweißdrüsen diese Säuren nicht komplett entfernen. Sie lagern sich im Gewebe des Körpers ab und entziehen ihm lebensnotwendige Mineralien. Die Folge sind alle uns heute bekannten sogenannten Volkskrankheiten.
Es geht beim Säure-Basen-Ausgleich also nicht um den pH-Wert der Lebensmittel, sondern wie sich die Lebensmittel auf den pH-Wert des Körpers auswirken. Hier zum Überblick und zum besseren Verständnis noch einmal die Unterteilung nach säurebildenden und basischen Lebensmitteln:

Basische Lebensmittel

Das sind die Lebensmittel, die viel Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Eisen enthalten. Diese Stoffe bilden Mineralsalze und haben die Wirkung, Säuren zu neutralisieren. Gräser, Kräuter, rohes Gemüse wie Gurken, Sojaprodukte wie Tofu, Samen, Körner und reifes Obst sind die am stärksten basischen Nahrungsmittel.

Saure Nahrungsmittel (säureproduzierend)

Besonders Speisen, die viel Schwefel, Chlor, Phosphor und Jod enthalten, wandelt der Organismus in starke Säuren um. Tierische Produkte wie Fisch, Eier, Milch und Käse sind wegen ihrem Eiweiß die stärksten Säurebildner. Aber auch Hefeprodukte, Süßigkeiten und Getränke wie Kaffee, Limonaden und Alkohol sind extrem säurebildend. Dass ein Nahrungsmittel sauer schmeckt, hat keine Bedeutung in Bezug auf die Säurebildung im Körper.
Übrigens sind es insbesondere die säurebildenden Lebensmittel, die dick machen, denn Fett schützt die lebenswichtigen Organe vor den „gefährlichen“ Säuren. Daher legt der Körper so viele Fettzellen wie möglich an. Mit einer basischen Ernährungsweise nimmt man also automatisch ab.

Liebe Grüße
Inara
Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.
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Es bedanken sich: Pamina , Ajax
#6
Wichtig bei der Nahrungsaufnahme ist nicht nur die Qualität der Nahrung sonder auch das richte Kauen.

Leider haben die meisten das richtige Kauen verlernt und es ist gar nicht so einfach wie es sich anhört. Wenn man wirklich darauf achtet, ordentlich die Nahrung zu kauen und erst schluckt wenn sie breiartig und voll umspeichelt ist - ist man viel schneller wirklich satt und hat auch kein Verlangen nach Zwischenmahlzeiten.

Aber auch die Lebensmittel(vergiftungs)industrie hat große Schuld an dieser Misere. Alles notwendige und gesunde wird weggezüchtet (Bitterstoffe, Begebenheit, Formen...) und wird durch süß und breiartigen Zustände geändert. Die Speicheldrüsen werden so unnütze und verkümmern bzw. funktionieren nicht mehr.

Man wird ja auch nicht als "Fresser" geboren sonder leider so erzogen. Es sind falsche Gewohnheiten die über Jahrzehnte weiter gegeben werden. Führer galt ja auch ein rundes Gesicht für Gesundheit - was aber nicht immer der Fall ist.

Schon die Natur von Anfang an, lehrt etwas ganz anderes. Babys bekommen ihre Milch auch nur Schluckweise über die Brust, so dass sie jeden Schlucken zusätzlich einspeicheln können. Der kleine Körper weiß ganz genau wieviel er brauch oder nicht und dennoch werden die Babys an der Brust geweckt und zum weitertrinken genötigt. So verlernen sie schon von Anfang an das natürliche Sättigungsgefühl. Auch die Gegenwehr des Körpers durch Brechreiz oder Würgen (Nahrung nicht ordenlich verkaut) wird ignoiert. Statt dessen werden andere Lebensmittel aufgetischt.

Es geht weiter beim Kleinkind das "brav" ist wenn es auf ißt ansonsten scheint die Sonne nicht. Klar ist es nicht schön das Essen in die Tonne zu schmeißen (wenn es nicht anders geht), es steckt ja jedesmal Arbeit, Geld und Zeit dahinter (sofern man sich mit dem Kochen wirklich beschäftigt und nicht Fertigfrass auf den Tisch stellt)

Ich will auch nicht mit Fingern auf andere zeigen, denn auch selber hat man diese Erziehung gehabt, aber wie so oft im Leben muss (nicht kann, also keine Option) man durch neues Wissen SEINE Lehre ziehen und etwas daran ändern. Das bezieht sich natürlich auf alle Erkenntnisse nicht nur bei der Ernährung Biggrin
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#7
Hier ist eine tolle Tabelle für die Anwendung der F. X. Mayr Kur

http://heilfastenkur.de/60-Die-F-X-Mayr-Kur-Heilfasten-mit-Milch-und-Semmeln.htm
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#8
Der Qualität der Nahrungsmittel kommt heute vermehrte Bedeutung zu, da Auslaugung der Böden, Umweltgifte, Chemiedüngung, Haltbarmachung der Lebensmittel usw. ihren biologischen Wert häufig in erschreckendem Ausmaß vermindert haben. Eine Folge davon sind heute zunehmend auftretende Mangelzusände.

Symptome bei Kaliumdefizit:
Muskelschwäche ("ich komme die Treppen schlecht hoch"), Herzmuskelschwäche bis Herzkrämpfe, Herzrhythmussstörungen, beschleunigter Puls, Darmträgheit, Ödeme und besonders häufig Krampfzustände, vor allem der Gesäß- und Beinmuskulatur, ischiasähnliche Beschwerden beim Liegen, Gebärmutterkrämpfe vor der Regel

Symptome bei Magnesiumdefizit:
übersteigerte nervliche Reizbarkeit bei Belastungen, erhöhte Streß-Reagibilität, allgemeinen Nervosität, Mangeldurchblutung des Herzens mit Rhythmusstörungen, Krampfzustände im Magen-Darm-Trakt, auch Krämpfe im Nacken, Schulter- und Geschichtsbereich.

Symptome bei Kalziumdefizit:
nervös-muskuläre Überregbarkeit, Gliederziehen, Nackensteife, Wirbelsäulenschwäche, Kalkverarmung der Knochen, Bänderschwäche, Allergieneigung, Haarausfall, Nägelbrechen, Zahnschäden.

Bei der Auswahl und Zusammenstellung der Grichte für das Heilfasten nach F X Mayr sowie in der folgenden Ernährungsweise, erweist sich die Berücksichtigung eines ausgewogenen Säure-Basen-Verhältnisses als weitere wichtige Gesundheitsmaßnahme.
** = sehr reichhaltig
* = reichhaltig

Kaliumreiche Nahrungsmittel:
Gemüse: Sojabohnen **, weiße Bohnen **, Erbsen**, Linsen*, Meerrettich *, Kartoffeln, Feldsalat, Löwenzahn, Möhren
Getreide: Roggen*, Weizen*, Gerste, Grünkern, Hafer, Mais, Buchweizen, Pumpernickel, Knäcke-Simonsbrot
Nüsse: Pistazienkerne **, Haselnuß*, Walnuß
Pilze: Pfifferlinge *, Champignon, Steinpilz
Früchte: Avocado *, getrocknete Datteln*, getrocknete Rosinen *, Banane, Melone

Magnesiumreiche Nahrungsmittel:
Gemüse: Sojabohnen **, Bohnen *, Erbsen *, Petersilie, Salat, Meerrettich, Kartoffeln
Getreide: Hirse *, Mais *, Vollreis *, Roggen *, Weizen *, Grünkernkorn *, Hafer * , Gerste, Buchweizen, Graham-, Pumpernickel-, Simons-, Steinmetzbrot
Nüsse: Haselnuß *, Walnuß *, Pistazienkern *, Erdnuß *
Früchte: Banane, getrocknete Rosinen
Sonstiges: Emmentaler, Milch 1,5 %, Kakaoo **

Kalziumreiche Nahrungsmittel:
Milchprodukte: Kuhmilch*, Joghurt*, Sahne *, Emmentaler **, Parmesan **, Camembert, Speisequark
Gemüse: Sojabohnen **, weiße Bohnen *, Schnittlauch *, Meerrettich *, Löwenzahnblätter *
Getreide: Hafer, Roggen, Weizen, Knäcke-, Pumpernickel-, Simonsbrot
Nüsse: Haselnuß **, Pistazienkerne *, Walnuß
Sonstiges: Pfifferling, Datteln getrocknet, Rosinen getrocknet

Eisenreiche Nahrungsmittel:
Gemüse: weiße Bohnen **, Sojabohnen **, Linsen **, Schnittlauch **, Erbsen *, Spinat *, Löwenzahnblätter, Feldsalat, Meerrettich
Getreide: Hirse*, Buchweizen, Gerste, Grünkern, Vollreis, Roggen, Weizen, Knäckebrot*, Pumpernickel, Simons-, Steinmetzbrot
Nüsse: Pistazienkerne **, Haselnuß, Walnuß
Sonstiges: Pfifferlinge *, Butter, Hühnerei, getrocknete Datteln
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#9
Der regelmäßige Konsum von Gemüsebrühen, Basensaucen und Basensuppen unterstützt die Basenversorgung, wie z.B.

Gemüsebrühe nach Diplom Diät Küchenmeister P. Mayr
100 g Sellerieknolle
100 g Petersilienwurzel
100 g Fenchelknolle
50 g Kartoffeln
30 g Lauch

Sehr klein geschnittenes Gemüse in einem Topf mit kaltem Wasser zustellen. Mit den Gewürzen etwa 20-30 Minuten lang köcheln lassen. Durch ein Sieb gießen und die Brühe mit wenig Salz und zirka 1/2 TL Vitam Hefewürze abschmecken.

Basensauce
100 g Kartoffeln geschält
ca. 300 g Gemüsebrühe
2-3 EL Rahm
Vollsalz, frisch geriebenen Muskatnuß
1 EL frische, feingewiegte Gartenkräuter

Kleingeschnittene Kartoffeln mit Gemüsebrühe weichkochen, Im Mixglas pürieren und mit Rahm, Salz, Muskatnuß und Gartenkräutern abschmecken. Wenn die Sauce zu dick ist, noch etwas Brühe dazugeben

Basensuppe
150 g Kartoffeln geschält
100 g Sellerieknolle geschält
3/4 l Gemüsebrühe (od. Wasser mit Vitam Hefewürze)
1 EL Gartenkräuter
Vollsalz, frisch geriebenen Muskatnuß
2 EL Rahm oder Sauerrahm
20 g Butter
30 g Lauch

Kleingeschnittene Kartoffeln, Lauch und Sellerie in einem Topf mit Butter anschwitzen, mit Gemüsebrühe auffüllen, salzen und weichkochen. Im Mixglas zu einer nicht zu dicken Suppe mixen und mit Rahm, Kräutern und Muskatnuß gut abschmecken.
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#10
Basische Heilpflanzentees, die während und nach Mayr-Kuren besonders in Betracht kommen, sind vorallem:

+ Fenchel (darmdesinfizierend, entblähend, entkrampfend)
+ Rosmarin (anregend, durchblutungsfördernd, bei Unterdruck)
+ Lindenblüten (wasserhaushaltregulierend, ausscheidungsfördernd)
+ Honigklee (lymphanregend, beruhigend)
+ Zitronenmelisse (beruhigend, Herz-Nerven-kräftigend)
+ Käsepappel oder Roßmalve (entzündungshemmend, schleimhautschützend)
+ Brennessel (blutreinigend, entwässernd)
+ Salbei (schleimhautreinigend, entzündungshemmend)
+ Gänsefingerkraut (krampflösend, entspannend, nierenanregend)
+ Schafgarber (darm- und leberwirksam, Frauenmittel)
+ Zinnkraut (nierenanregend, blasenstärkend)
+ Weißdorn (Herz-Kreislauf-fördernd) usw.

Auch milde Hausteemischungen sind zu empfehlen, die Erdbeer-, Himbeer-, Brombeerblätter enthalten oder Apfel- und Birnenschalen (ungespritzt), oder Heidekraut, Anis, Kümmel, Pfefferminze, Weinraute, Birkenblätter, Augentrost, Odermenning, Liebstöckel, Waldmeister usw.

Nicht empfohlen als ALLTAGSTEES:
- Kamille
- Nubienblüten (Hibiscus)
- Hagebutte

Wer täglich größere Mengen (1-2 Liter) an Pflanzentee zur Gesundheitspflege trinken will, sollte darauf achten, nur geringe Pflanzenmengen zu verwenden. Dabei sind die Pflanzen meist nur zu überbrühen und nur "blonde" Tees herzustellen, d.h. solche, die man kürzer als in den üblichen Gebrauchsanweisungen ziehen lässt, etwa 1 bis 2 Minuten maximal. Dadurch gehen einesteil die wertvollen Duft- und Aromastoffe nicht verloren, andererseits ist keine zu intensive Organwirkung zu erwarten.
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