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Griechenland: Verbot von Barzahlungen
#1
Griechenland: Verbot von Barzahlungen – Folgen totale Geldtransfer-Kontrolle und Abschaffung von Bargeld?

Zum Einstieg wurde die Summe für verbotene Bezahlungen mit Bargeld auf mehr als 1500 Euro festgelegt, um Steuerhinterziehung besser verfolgen zu können. Der griechische Finanzminister George Papaconstantinou hat laut einem Reuters-Bericht auf englisch ein ganzes Paket unpopulärer Maßnahmen in Form einer Steuerreform mit vielen Steueranhebungen angekündigt, von denen man sich 800 Millionen Euro Ertrag erwartet.

Für Geld auf Auslandskonten hat man eine Befreiung der Überprüfung der Herkunft versprochen, wenn es innerhalb von 6 Monaten nach dem Inkrafttreten des Gesetzentwurfs nach Griechenland zurückgeführt wird, wobei dann eine Besteuerung von 5% der Anlagesumme fällig wird.

Angestellten im Öffentlichen Dienst und Beamten werden die Gehälter zwischen 1 und 5,5% gekürzt. Pensionäre erhalten dagegen 1,5% mehr Pension, wenn sie nicht mehr als 2000 Euro haben.

Die Summe von 1500 Euro ist so gewählt, daß es die meisten Leute nicht oder nur selten betrifft. Man hofft also, daß der Aufschrei nicht so groß sein wird. Wenn die Summe von der Bevölkerung akzeptiert wird, dann wird sie vermutlich sehr bald immer tiefer gesenkt werden.

Die Frage ist, ob auch jedem Bürger der Zugang zu einem Bankkonto für Überweisungen offen steht. Das Mindeste wäre eine Staatsgarantie dafür, auf jeden Fall ein Konto zu bekommen. Eine solche Garantie läßt sich durch den Zwang aus der vorgesehenen Maßnahme ableiten.

In den Niederlanden sind es große Banken und Handelskonzerne, die als Vorreiter das Bargeld abschaffen wollen – in Griechenland ist es aber der Staat direkt, der einen Versuchsballon starten will, was dann irgendwann in der totalen Kontrolle der Bürger enden könnte.

Ein Staat ist der Vorreiter und mit Verweis auf diesen wird man in anderen Ländern nachziehen, um auf internationaler Basis die totale Finanzmarktkontrolle zu verwirklichen. Und die Hellenen sind auserkoren, den Anfang zu machen.
Wenn man einen Blick in die Onlineausgabe der FAZ wirft, dann kann man als Titel lesen:

“Papandreou sieht „Kriegssituation“.”

Aus dem Artikel: “Am Vorabend hatte Papandreou die Griechen auf das böse Erwachen vorbereitet: Das Land befinde sich im „Kriegszustand“ und kämpfe „um das nationale Überleben“. Alle Griechen müßten sich auf schmerzhafte Einschnitte gefaßt machen, sagte der Regierungschef. Der griechische Rundfunk zitierte ihn zudem mit dem Satz im Ministerrat: „Wir haben unsere Pflicht getan, jetzt schlägt die Stunde der EU“.”

Soll das heißen, daß es die Griechen selbst sind, gegen die der Krieg geführt wird? Gegen den Mann auf der Straße? Ob der jetzt wirklich auf die Straße geht und demonstriert oder ob er daheim bleibt! Ob er für die EU ist oder dagegen – er wird ja sowieso nicht wirklich gefragt.
Tue was immer ich will!
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#2
Es ist doch wieder mal der Beweis, wie man Stück für Stück, die Freiheit des Individuums einschränkt.
Spätestens jetzt sollten doch diese Kreaturen merken, dass ihnen etwas vorgegaukelt wird.


Gruß Leonidas
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#3
Dieses Griechenland-Experiment mit dem Bargeld habe ich auch vor ein paar Tagen gelesen. Doch die Hoffnung, daß hier irgendwas vom "Ottonormal" gemerkt oder gar begriffen wird, ist leider Illusion.
Da werde natürlich schöne Worte gewahlt, die das ganze umschreiben, und man muß glatt mehrmals lesen und ein wenig überlegen, um den richtigen Sinn zu erfassen. Und das wird der "Bürger" leider nicht tun.
Zudem ist das nicht gleich am nächsten Tag wieder in den Medien präsent und somit schon vergessen.
Auf irgendeine Einsicht dieser WI zu hoffen, ist vergeblich. Ogrins
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#4
Zitat:Wir haben unsere Pflicht getan, jetzt schlägt die Stunde der EU

Ja Wishmaster, das hört sich wirklich schon fast nach einer öffentlichen Aufgabe der Staatssouveränität an.
Mit "wir haben unsere Pflicht getan" (->wir haben getan was wir konnten, jetzt muß die EU helfen?) kann auch gemeint sein: "Wir haben das Land wie geplant in die Abhängigkeit getrieben, jetzt folgt der Übergang zum offenen "Vasallenstaat"/Sklavenstaat"

Gruß
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#5
Sehr schade - und vermutlich gezielt so gewollt - das es ausgerechnet die Hellenen trifft.

Wehret den Anfängen!

Schöne Grüße

Glückskind
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#6
Meiner Meinung nach ist das ein Versuchsballon. Wenn sich das dort etablieren läßt, wird das auch in anderen Ländern dann durchgeführt.
"Die armen Hellenen" - das sind wohl dort auch nicht mehr die aus der Antike.
Wenn man diese Situation mal ganz neutral betrachten würde, dann wäre dies jetzt eine wunderbare Gelegenheit, diese Fesseln abzuwerfen. Dafür müßten sich die "Hellenen" auf sich selbst besinnen und Ihre Geschicke wieder in die eigenen Hände nehmen. Alle diese "Schulden" sind ja nur Zahlen im Computer, und so müßten sie einfach nur NEIN sagen.
Sich einfach weigern, diese Luftnummer anzuerkennen, doch es wird höchstwahrscheinlich nicht geschehen.
Und wenn man auf DE schaut, ist es nicht viel anders. Doch rundum sehe ich nur noch leere Körper - WI und anderes Gesocks. Ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe, hier "Aufzuklären". Jeder, der wissen will, hat dafür unendliche Möglichkeiten. Da dies sehr unbequehm ist, wird es nicht getan. Meckern und Schreien ist doch viel bequemer, da hat immer der andere schuld. Ogrins
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#7
Hallo Aromarin!

Ein sehr schöner Beitrag, den würde ich sofort unterschreiben.

Zitat:Meiner Meinung nach ist das ein Versuchsballon. Wenn sich das dort etablieren läßt, wird das auch in anderen Ländern dann durchgeführt.

Genau so ist es.


Zitat:"Die armen Hellenen" - das sind wohl dort auch nicht mehr die aus der Antike.

Garantiert nicht mehr.


Zitat:Wenn man diese Situation mal ganz neutral betrachten würde, dann wäre dies jetzt eine wunderbare Gelegenheit, diese Fesseln abzuwerfen. Dafür müßten sich die "Hellenen" auf sich selbst besinnen und Ihre Geschicke wieder in die eigenen Hände nehmen.

Nur unter makedonischer Führung ließe sich Griechenland befreien. Weil das aber auch denen bekannt ist, ist Makedonien seit vielen Jahren geteilt. Eine Hälfte gehört zu Griechenland, die andere zu Ex-Jugoslawien.


Zitat:Alle diese "Schulden" sind ja nur Zahlen im Computer, und so müßten sie einfach nur NEIN sagen.
Sich einfach weigern, diese Luftnummer anzuerkennen, doch es wird höchstwahrscheinlich nicht geschehen.

Wer "NEIN" sagt und sozialen Wohlstand schafft, der wird gekillt. Siehe Olof Palme.


Zitat: Ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe, hier "Aufzuklären". Jeder, der wissen will, hat dafür unendliche Möglichkeiten. Da dies sehr unbequehm ist, wird es nicht getan. Meckern und Schreien ist doch viel bequemer, da hat immer der andere schuld.

Du sagst es.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#8
Hallo Lord,

daß es helfen würde, wenn Makedonien wieder zusammen wäre, auch da habe ich meine Zweifel.
"Wir" sind ja auch wieder zusammen - und was hats gebracht?
Solange diese politische Situation ist und diese Marionetten dort sich tummeln können, wird sich die Abwärtspirale weiter drehen. Und die hat schon gewaltig Fahrt aufgenommen. Das sieht man doch am Verhalten und an den Äußerungen, jetzt wird sogar von den "Hellenen" Wiedergutmachung gefordert.
Die haben gut gelernt - von den Oni.

Doch die jetzigen Hellenen machen wenigstens Randale und wehren sich, doch hier herrscht Totenruhe, ganz besonders in DE. Es heißt ja immer: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Danach steht es sehr sehr schlecht. Wo sind sie hin, die Germanen? Alle ins Nirwana entschwunden, nur noch Kopien bevölkern diesen Landschtrich. Wenn man die Geschichte anschaut, schon viele Völker haben aufgehört zu existieren. Was wird passieren, wenn auch die Germanen ausgestorben werden? Es wird gar nichts passieren, die Welt dreht sich weiter.
Doch geistig und spirituell wird sehr viel passieren, und das geschieht ja schon jetzt. Doch wen kümmerts? Es wird nichtmal bemerkt von den Kopien. Dann ist dies wirklich ein Planet der "Affen". Oh
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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