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Grundsätze (Fragen, Antworten, Diskussion)
#91
Ich hätte da eine Ausgabe als pdf.Datei anzubieten, wer also Bedarf hat, einfach melden. (Nur Stammschreiber, für alle anderen wär es Zeitverschwendung)
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#92
Paganlord schrieb:Eine Emotion ist eine Gemütsregung oder Gemütsbewegung. Man versteht unter einer unkontrollierten Emotion eine explosionsartige energetische Entladung, die sich ihren Ausgang zumeist am Sonnengeflecht (Solar Plexus) sucht. Die Ursache einer unkontrollierten Emotion ist immer eine (falsche) Erwartungshaltung.

Da Tiere keine Erwartungshaltungen besitzen, können diese ergo auch nicht an Emotionen leiden.

Hallo Paganlord,

demnach bliebe für mich nur noch festzustellen, das Menschen an Emotionen leiden, weil sie unnatürlich leben. Also unkontrolliert explodieren, um es ins bildhafte zu übertragen. Der Mensch leidet an seiner Unnatürlichkeit.

Verhält sich also noch nicht einmal tierisch?
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#93
Paganlord schrieb:Eine Emotion ist eine Gemütsregung oder Gemütsbewegung. Man versteht unter einer unkontrollierten Emotion eine explosionsartige energetische Entladung, die sich ihren Ausgang zumeist am Sonnengeflecht (Solar Plexus) sucht. Die Ursache einer unkontrollierten Emotion ist immer eine (falsche) Erwartungshaltung.

Da Tiere keine Erwartungshaltungen besitzen, können diese ergo auch nicht an Emotionen leiden.
Nein? Aber ein Mensch vielleicht, wenn dieser mit einer Verletzung im Meer badet und ein Hai den Blutrausch bekommt... Wer erzählt dem Hai dann was von falscher Erwartungshaltung solange er noch kann?

Kontrollierte Emotionen...Ein Indianer kennt keinen Schmerz, Jungen weinen nicht...Mädchen sind brav...Die Liste der kontollierten Emotionen ist endlos...
Leider widerspreche ich auch bei Deinen Ausführungen zu "unkontollierten Emotionen". Alleine durch das denken an eine heftige Emotion kann man diese hervorrufen. Erwartungshaltung enthält natürlich auch das Unerwartete; dass man also nichts besonderes erwartet, ist auch eine Erwartungshaltung...mathematisch gesehen, eine Division durch 0, ein richtiges Todschlagargument, der goldene Schlüssel... Lol
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#94
Hallo Donkischote,

ich halte die Erzählungen über irgendwelche Bluträusche schlicht weg für extrem überzogene Schilderungen, von sich zur Wehr setzenden Haien.
Ich kenne nur eine Spezies, die tatsächlich in einen Blutrausch gerät.

Und die hat keine Flossen!
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#95
Zitat:Kontrollierte Emotionen...Ein Indianer kennt keinen Schmerz, Jungen weinen nicht...Mädchen sind brav...Die Liste der kontollierten Emotionen ist endlos...

Hallo Donkischote,

das wäre schon wieder fremdgesteuerte Kontrolle für mich. Die Kontrolle sollte von demjenigen selbst ausgehen, und nicht deshalb, weil er schlichtweg irgendwelchen von Menschen vorgegebenen Maßgaben folgt (Jungen weinen nicht u.ä.). Denn hinter dieser Art Kontrolle stecken ja bereits Emotionen, die Angst, sonst nichts wert zu sein usw.

Zitat:Erwartungshaltung enthält natürlich auch das Unerwartete; dass man also nichts besonderes erwartet, ist auch eine Erwartungshaltung

Ich habe auch meine Schwierigkeit damit, daß Tiere keine Emotionen hätten. Sie erwarten nicht, wie der Mensch. Aber sie können Unerwartetes erleben, worüber sie emotional werden können. Und das Unerwartete ist gleich einer falschen Erwartungshaltung, so hätte ich ebenfalls gesagt.
Mir fällt es auch schwer, es anders zu sehen, momentan ist es mir sogar unmöglich.

Gruß
Inte
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#96
Daß Tiere sehr wohl etwas erwarten können, sieht man dann, wenn sie auf das Futter geifern. Man höre nur einmal das Geschrei, wenn der Bauer mit dem Eimer in den Schweinestall geht. Oder man sehe sich den (tierquälerischen) Versuch des"Pawlovschen Hundes"an, wo dieser nur durch Läuten einer Glocke bereits - in Erwartung der Nahrung - entsprechend körperlich reagierte.

@7x7: Die"Ursache" hast Du klammheimlich in die Übersetzung hineingeschaoben. Folge ich Deiner Übersetzung von "Emotion" von "Ex" und "Motion" ("heraus" und "Bewegung") dann steht da nichts von "Ursache". Und wer sagt, daß dieses "e" nicht von "en" ("hinein") kommt?

Egal. Daß Pflanzen Angst bekommen, wenn eine andere Pflanze ihrer Art in der Nähe abgeschnitten wurde, ist im Versuch eindeutig nachgewiesen worden. Angst ist ein Gefühl, eine Emotion. Die findet man auch bei gefangenen Tieren.

So, und jetzt diskutiere ich nicht mehr weiter über derart eindeutige Dinge. Wer tatsächlich ernsthaft bestreitet, daß Tiere und Pflanzen Gefühle/Emotionen haben, der hat meiner Ansicht nach keine Ahnung vom realen Leben. Darüber zu diskutieren ist mir zu dumm, die Zeit dafür ist mir zu schade. Geht zum Schlachthof und hört die Tiere dort ängstlich schreien, das ist Emotion. Das man das ernsthaft bestreiten kann, kann ich nicht nachvollziehen.

Lichtgruß, Geza
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#97
Wie Paganlord bereits beschrieben hat:
Zitat:Bereits durch Anfassen (Berühren) wird die Reinheit gebrochen. Jeder Mensch, der im Wald nur einen Grashalm oder eine winzige Blume berührt, der stülpt damit automatisch seine eigene Frequenz drüber.
...
Das Kind berührt das Tier, ... und schon gibt es emotionale Tiere bis hin zu sonstigem Fehlverhalten, das dann sogar an die tierischen oder pflanzlichen Nachkommen weitervermittelt werden kann.

Merkst Du nicht, dass Du nur Tiere in der Gefangenschaft erwähnst oder Tiere, die mit Menschen in Berührung kamen?

Das ist jetzt auch für mich der letzte Beitrag hierzu.
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#98
Hernes_Son schrieb:Wie Paganlord bereits beschrieben hat:
Zitat:Bereits durch Anfassen (Berühren) wird die Reinheit gebrochen. Jeder Mensch, der im Wald nur einen Grashalm oder eine winzige Blume berührt, der stülpt damit automatisch seine eigene Frequenz drüber.
...
Das Kind berührt das Tier, ... und schon gibt es emotionale Tiere bis hin zu sonstigem Fehlverhalten, das dann sogar an die tierischen oder pflanzlichen Nachkommen weitervermittelt werden kann.

Merkst Du nicht, dass Du nur Tiere in der Gefangenschaft erwähnst oder Tiere, die mit Menschen in Berührung kamen?

Das ist jetzt auch für mich der letzte Beitrag hierzu.


Bereits durch das Markieren eines Tieres, egal ob wild oder domestiziert, wird eine Pflanze bzw. die gesamte Umgebung beeinflußt. Bereits durch das Beschnuppern (meist hauchzartes Berühren zumindest per Atem) einer Pflanze durch Hase oder Reh, wird diese durch aussenden von 'Signalstoffen' reagieren und somit die Umgebung beeinflussen - unabhängig von der energetischen Betrachtung. Bereits durch das Erblicken bzw bloße Anwesenheit eines Menschen im Wald wird jedes Wildtier beeinflußt.

Jedoch ist doch genau diese Beeinflussung und damit zusammenhängende leichte Veränderung (ich rede nicht von Zerstörung!) genau das, was die Natur vorantreibt, also eines der Grundprinzipien der Natur.

So entwickeln sich alle Lebewesen weiter; sie passen sich im Laufe der Zeit an das Verhalten ihrer Nahrung bzw ihrer "Feinde" an. Pflanzen entwickeln neue Abwehrmechanismen, weil nur die mit den erfolgreicheren Mechanismen bis zur Blüte überleben und die anderen sich nicht mehr vermehren. Und Tiere passen sich an und werden unempfindlicher gegen diese Mechanismen, aus dem selben Grund; die angepaßten überleben. Gleich verhält es sich mit Raubtieren; sie passen sich ihrer Beute und deren Lebensweise an: je größer die Beute, um so ausgefeiltere Jagdstrategien setzen sich durch, weil dies zum Überleben und zur Forpflanzung führt und somit nur die erfolgreichen angepaßten Strategien sich weiter vererben können.

Die Natur lebt von der Beeinflussung durch die Energien anderer Geschöpfe, den sie befindet sich in ständiger Entwicklung und Neuanpassung.
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#99
Geza schrieb:Daß Tiere sehr wohl etwas erwarten können, sieht man dann, wenn sie auf das Futter geifern. Man höre nur einmal das Geschrei, wenn der Bauer mit dem Eimer in den Schweinestall geht. Oder man sehe sich den (tierquälerischen) Versuch des"Pawlovschen Hundes"an, wo dieser nur durch Läuten einer Glocke bereits - in Erwartung der Nahrung - entsprechend körperlich reagierte.

Dies stimmt so tatsächlich, weil ganz schlicht gewisse Reize (Zeitgefühl, Türöffnen, Klappern von Eimern, oder beim 'Pawlovschen-Hund' Licht und Glocke) mit Futter konditioniert wurden. Dies ist Grundlage der 'modernere Haustiererziehung', während bis vor wenigen Jahren eher über negative Reize, also Bestrafung 'gearbeitet' wurde. Glücklicherweise hat man kappiert, dass diese Variante (also 'unerwünschtem Verhalten' folgt Prügel, Leinenruck, Geschreie...) weniger zu gewünschtem Verhalten führt, als Belohnung. Jedoch im Endeffekt ist es ähnliches Prinzip.

Extremer sind allerdings auch bei Wildtieren die Reize, die Meiden von Situationen hervorrufen; wenn es einmal eine schlechte bzw schockierende Erfahrung macht, zBsp ein Reh, das nachts auf eine Straße (fast) in ein Auto rennt und dies überlebt, das wird hiernach die Straße mit einer Erwartung der Gefahr achtsamer überqueeren, und Licht und Töne eines Autos als Gefahr einstufen.

So gibt es unzählige Beispiele, worauf Tiere nach schlechter Erfahrung, besonders infolge lebensbedrohlicher Situationen, in späteren ähnlichen Situationen in Erwartung dieser Gefahr sind.

Zitat:Egal. Daß Pflanzen Angst bekommen, wenn eine andere Pflanze ihrer Art in der Nähe abgeschnitten wurde, ist im Versuch eindeutig nachgewiesen worden. Angst ist ein Gefühl, eine Emotion. Die findet man auch bei gefangenen Tieren.

Die Pflanze sendet bei Abschneiden 'chemische Botenstoffe' aus, worauf die Chemie anderer Pflanzen entsprechend reagiert.

Zitat:Geht zum Schlachthof und hört die Tiere dort ängstlich schreien, das ist Emotion. Das man das ernsthaft bestreiten kann, kann ich nicht nachvollziehen.

Würde ICH auch, wenn ich in einem Schlachthof wäre und mit solch empfindsamen Sinnesorganen die ganzen Gerüche und Töne wahrnehmen würde, die durch Stress, Blut und 'Tod' durch die Luft schwirren. Mir wurde vor kurzem von einer Pferdehalterin berichtet, dass ihre Pferde extrem unruhig, teils panisch werden, wenn der Metzger des Nachbarortes am Hof vorrüberfährt. Und DAS, obwohl die Tiere nie direkten Kontakt mit ihm hatten und dessen Auto nicht einmal sehen!
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Zitat:Die Pflanze sendet bei Abschneiden 'chemische Botenstoffe' aus, worauf die Chemie anderer Pflanzen entsprechend reagiert.

Ja. Aber warum sendet die eine Pflanze Botenstoffe aus. Warum reagiert die andere darauf.
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