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Hasenhochzeit
#1
Ein ganz besonders schönes Ereignis gibt es zu vermelden: Hælvard und Fortuna haben sich vermählt. Im Rahmen einer heidnischen Hochzeitszeremonie schlossen die beiden den Bund fürs Leben. Auch auf dem Standesamt wurde der Bund formaljuristisch besiegelt.

Viele Schreiber hier aus dem Forum waren eingeladen und ließen sich dieses Fest deshalb auch nicht entgehen. Außer dem Trauzeugen Naza, sah man Celestine, Kelda, Inara, Inka, Saxorior, Paganlord, Violetta, Rahastes, Hernes Son, Rahanas, Elbelfe, Eiche, Erato, Novalis und viele mehr, die regelmäßig hier in diesem Forum schreiben. Natürlich waren auch die Familien der Brautleute eingeladen. Insgesamt über 80 Personen, die dem Ereignis beiwohnten und eine Hochzeitszeremonie der besonderen Art erlebten. Man nennt eine solche Hochzeit: Eheleite, was soviel wie: "in die Ehe geleiten" bedeutet.

Die standesamtliche Eheschließung ist ein ziemlich steifer und bürokratischer Akt, der jedoch vom Staat gefordert wird, um eine Ehe zu "veramtlichen". Die eigentliche Hochzeitsfeier ist die entsprechende Zeremonie, die je nach der religiösen Überzeugung eines Brautpaares ausgerichtet wird. Denn es werden ja nicht nur zwei Körper zusammengebunden, sondern in erster Linie die beiden Menschen, die in diesen Körpern stecken.

Das Ritual der Eheleite bezweckt die Überleitung der Ledigen in den Stand der Verheirateten. Der jeweilige Freundes- und Familienkreis der Brautleute wird bewußt in diese Zeremonie eingebunden. Noch vor 800 Jahren stellte die große Gemeinschaft die notwendige Rechtsöffentlichkeit dar, ohne die der Rechtsakt der Heirat mangelnde Gültigkeit hätte. Denn die Ehe soll ja nicht nur eine gegenseitige Verpflichtung der beiden Brautleute sein, sondern auch gegenüber Dritten Wirksamkeit besitzen. So ist die Anwesenheit der Gemeinschaft und die Zustimmung derselben eine unbedingte Pflicht, die in früherer Zeit zur Rechtsgültigkeit einer Ehe führte. Heute wird der formal-bürokratische Akt zwar auf dem Standesamt erledigt, wer aber gemäß der alten Sitten heiraten möchte, wird sich die öffentlich-rechtliche Zeremonie mit der Familie, den Freunden, den Nachbarn und den Kollegen niemals entgehen lassen.

Eheleite und Handfasting

Eine Eheleite (in die Ehe geleiten) ist die alte Art, Hochzeit zu halten. Bei einer solchen Eheleite werden jedoch nicht nur die beiden Brautleute, sondern auch zwei Familien/Sippen zusammengebunden (Handfasting). Es entsteht ein neuer Klan, weshalb die Zustimmung aller an der Hochzeit beteiligten Familienangehörigen eine wichtige Angelegenheit ist. Neben der körperlichen Verbundenheit der Eheleute wird also ein gesteigerter Wert auf das Zusammengehörigkeitsgefühl zweier Familien gelegt, die zukünftig eine einzige Familie sind.

Wer sich weitergehend für eine spirituelle Eheschließung entscheidet, der vereinbart mit seinem Gefährten/Gefährtin, daß zusätzlich zur körperlichen Verbundenheit auch der ewige und kraftvolle Bund der seelischen Zusammengehörigkeit dokumentiert und eingegangen werden soll. Das geschieht nach alter Tradition unserer heidnischen Vorfahren innerhalb einer magischen Weihehochzeit. Nur auf diese Weise wird eine tatsächliche Bindung beider Eheleute erreicht, die auf Wunsch auch über den körperlichen Tod hinausgehen kann. Dadurch erhält das Brautpaar die Chance, sich auch im nächsten Leben zu verbinden, um die Gefährtenschaft fortzusetzen.

Um eine solche Bindung zu erreichen, wird ein besonderes Band (Hochzeitsband, Handfasting) speziell für die Brautleute angefertigt und den natürlichen Elementen geweiht. So wie Wind, Sonne, Wasser und Erde zusammenhalten und zusammenarbeiten müssen, um Leben auf unserem Planeten zu ermöglichen, so schweißt auch das genähte Hochzeitsband fortan die Brautleute für alle Zeiten zusammen. Das Zusammenbinden symbolisiert das harmonische Miteinander, als ob man 2 Teile zusammenschraubt, die nun gemeinsam, als ein einziges Teil funktionieren wollen.

Es gibt heute in Deutschland keine gesetzliche Regelung, wer ein solches Handfasting durchführen darf. Im Grunde könnte es jeder machen. Jedoch wird sich ein Brautpaar nicht irgendwen aussuchen, sondern eine ganz persönliche Entscheidung treffen. Vor der Chr*stianisierung waren es die Sippenoberhäupter, der jeweilige Lehnsherr, natürlich auch die örtlichen Priesterinnen bzw. in späterer Zeit dann männliche Druiden und Schamanen. Aber auch der Schmied konnte jemanden “zusammenschmieden”, die Weberin oder die Korbflechterin jemanden zusammenbinden oder zusammenflechten. Das Brautpaar traf hier eine ganz persönliche Entscheidung, wer das Handfasting vollziehen sollte.

   
Das Brautpaar erledigt den bürokratischen Akt der Heirat vor einer Standesbeamten.

   
Das Brautpaar vollzieht die Eheschließung vor dem Priesterpaar und unter Anwesenheit aller Freunde, Familienangehörigen und sonstiger Weggefährten.

   
Das Brautpaar entzündet die heilige Flamme der Ehe, die von nun an ewig in beiden lodert!

Weitere Bilder und Kommentare gibt es auf: http://www.eheleite.com/2011-10/eheleite-mit-handfasting-in-potsdam-am-29-oktober-2011.html

Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#2
Auch von mir alles Gute auf dem gemeinsamen Lebensweg, und möge er wohlduftend und segensreich sein.


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aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#3
Auch von mir beste Glückwünsche und Erfolg auf dem gemeinsamen Lebensweg.

Sensationell Hochleben Daumen hoch
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"Sie wollen die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!" Jack Nicholson in Eine Frage der Ehre
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#4
Erfolg und Gelingen bei all' euren Dingen! Daumen hoch
EigenSinnige Frauen
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#5
Auch von mir alles Gute für Euren gemeinsamen Weg.

Es sind wirklich schöne Photos entstanden!

Grüße,

Pamina
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#6
Herzlichen Glückwunsch!
Richtig männlich aufgetreten im Standesamt - das sieht man nicht alle Tage. :-)

Ansonsten:
Partnerschaftlichen Erfolg Euch beiden - doppelt zieht besser!

Viele Grüße
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#7
Vielen Dank für die guten Zusprüche Lächeln
Die schlechten sollen auf diejenigen selbst in voller Wucht zurückfallen! Juhu

Hælvard & Fortuna
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#8
HerzDaumen hoch

Das ist 'ne schöne Geschichte, danke Haelvard!

Ave Cesar!
Manchmal muss man Grenzen überschreiten, um neue Wege zu schaffen!
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#9
Ein böser Wunsch zum jungen Glück?

Der kommt als Hammer voll zurück!

Mit Dank für den photographischen Augenschmaus und Respekt für den großen Schritt

Giorgos

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#10
Egal für mich wer es tut Winkenhab es auch getan und wünsche
Liebe und Glück....Herz....!!!!!
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