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Hatschepsut und heutige Archäologie
#1
Wieder einmal wird über die große Hatschepsut hergezogen. Was heutige Archäologen alles für Geschichten erfinden, um großartige Menschen in ein schlechtes Licht zu rücken, das ist wirklich unglaublich:


Pharaonin könnte sich zu Tode gecremt haben

Der legendäre ägyptischen Pharaonin Hatschepsut soll ihre Hautlotion zum Verhängnis geworden sein. Deutsche Forscher, die eigentlich das Parfüm der Herrscherin kreieren wollten, stießen auf ein Produkt aus ihrer Kosmetik - das fatale Nebenwirkungen hatte.

Die ägyptische Pharaonin Hatschepsut muss eine außergewöhnliche Frau gewesen sein. Sie setzte sich in einer Männerwelt durch und hielt sich an der Macht. Sie wurde kaum älter als 35 Jahre. Hatschepsut lebte um 1450 vor Chr*stus und regierte etwa 20 Jahre als erste Herrscherin.

Starb die berühmte Pharaonin durch eine krebserregende Lotion? Wenn es nach Bonner Wissenschaftlern geht, dann hat sich dieser Medizin-Krimi möglicherweise genau so abgespielt. Die Forscher haben ein kleines Fläschchen untersucht, das der Herrscherin gehört haben soll. Vor gut zwei Jahren hatten sie mit der These für Schlagzeilen gesorgt, in dem Behältnis habe sich Parfüm befunden - und sogar angekündigt, die wohlriechende Substanz wiedererschaffen zu wollen .

Nun müssen sie sich korrigieren - und verkünden prompt ein neue steile These: Statt eines Parfüms vermuten die Forscher nun Reste einer Hautcreme in dem Behältnis. Und weil die eben auch krebserregende Substanzen enthalten habe, sei sie womöglich mit schuld am Ableben der Königin. Zu weit hergeholt? Der Ägyptologe Michael Höveler-Müller findet das nicht. "Jetzt kennen wir ihre mögliche Todesursache", sagt er. "Wir haben nach dreieinhalb Jahrtausenden das Geheimnis des Flakons gelüftet."

Es sei schon bekannt gewesen, dass Hatschepsut Krebs und auch andere Krankheiten wie Gicht und Diabetes hatte. Die Salbe könne den Krebs ausgelöst und auch zu ihrem Tod geführt haben.

"Möglicherweise hatte sie Schuppenflechte"

Die Forscher hatten das etwa 15 Zentimeter hohe und noch verschlossene Originalbehältnis zunächst geröntgt. Dabei hatten sie eingetrocknete Reste der Originalflüssigkeit am Rand festgestellt. In einem Operationssaal der Bonner Uniklinik wurden dann winzige Proben entnommen. "In dem Fläschchen war kein Parfüm, sondern eine Art Hautpflegelotion oder auch Medikament für eine möglicherweise von Ekzemen geplagte Monarchin", sagte Helmut Wiedenfeld vom Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn. "Möglicherweise hatte sie Schuppenflechte."

Die Flüssigkeit mit Palmöl und Muskatnussöl und ungesättigten Fettsäuren war allerdings nicht harmlos: Sie enthielt auch Teer - bis heute werden teerhaltige Medikamente bei Hauterkrankungen eingesetzt - und Benzopyren. Das sind krebserregende Substanzen.

Das Fläschchen gehörte laut einer Inschrift der Pharaonin. Eine Fälschung sei "absolut ausgeschlossen", sagt Höveler-Müller. Der Flakon stammt aus einer privaten Sammlung und wurde nach Angaben eines Vertreters des Eigentümers auch mit offizieller Erlaubnis des ägyptischen Staates exportiert.

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,781281,00.html


Anmerkung:
Krebs, Schuppenflechte und den ganzen Mist, den gab es früher nicht. Das sind alles Erfindungen bzw. Phänomene der Neuzeit, aufgrund von schlechter Nahrung oder der heute existierenden starken Umweltgifte.
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#2
Es gibt eben welche, die werden noch nach Jahrtausenden mit Jauchekübeln übergossen. So groß ist der Haß. Unterschwellig wird mit so einem Artikel ja auch noch unterstellt, daß die "dummen Antiker" keine Ahnung von Heilkunde und von der (schädlichen) Wirkung irgendwelcher Stoffe gehabt hätten. Dumm halt, noch halbe Urmenschen-Affen. Ganz anders als die schlauen Jetzt-Menschen.

   
Ewig lebt der Toten Tatenruhm!
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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