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Heimweh
#1
Jasas

Nun haben wir die letzten Wochen erfahren, daß wir im Grunde ja alle Iranier sind. Also die Polen, die Norweger, die Iren (ganz besonders) und vor allen Dingen die Germanen usw. Damit verändert sich, bei genauem Nachdenken, doch schlagartig das Weltbild. Es liegt mir selbstverständlich fern, jetzt die Iranier für den gesamten Unfug auf dem Planeten verantwortlich zu machen.
Ebenso halte ich die These: "Du bist ja Irr", oder "ach wie irre", könne man auf Xerxes zurückführen, nicht für stichhaltig. (Obwohl hier ja rein sprachlich ein Zusammenhang hergestellt werden könnte.) Nein, aus dem "Jetzt und Hier" betrachtet, ergibt sich doch ein ganz neuer Zusammenhang.
Es ist doch bekannt, daß sich aus allen genannten Nationen diverse Volksgruppen in das neu entdeckte Amiland aufgemacht haben.
Wie wir jetzt wissen, alles Iranier.
Auch die Eroberung der neuen Ländereien läßt da ja tatsächlich Rückschlüsse zu, man denke an das Stichwort: Kavallerie.
Zum derzeitigen Zeitpunkt stellen wir verstärkte Bestrebungen der Ami-Iranier fest, sich dem heutigen Iran immer weiter anzunähern.
Unter den vorgenannten Fakten bekommt auch die von Ami-Iranischer Seite immer wieder geäußerte Frage: "Wie kommt eigentlich unser Öl unter deren Sand", eine völlig neue Dimension: Es ist nur eine vorgeschobene Arbeitshypothese!
Eigentlich plagt die Ami-Iranier doch nur eines: Die haben Heimweh! Die wollen nach Hause!
Also, da sollte doch mal jemand auf den Busch klopfen, und denen sagen, daß dieses Säbelrasseln der falsche Weg ist.
Ein Gespräch unter den Brüdern Bush und Amadinedjad würde sehr wahrscheinlich zu dem Ergebnis führen, daß ein einfacher Wiedereinbürgerungsantrag (in dreifacher Ausfertigung) ausreichend wäre.

Kali Nichta

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#2
Fettes Grinsen
"Wahnsinns-Blog"
Lol
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#3
Auch wenn dein Beitrag vermutlich witzig seien sollte muss ich sagen dass er trotzdem Wahrheitsgemäss ist. Wer sagt denn dass Bush und Ahmadinejad jemals feinde waren? Saddam war ein Feind, ja, und der ist nicht mehr da. Die verdammten Mullahs aber werden in der Öffentlichkeit als Feinde ausgegeben unter dem Tisch jedoch wird mit Ihnen Geschäfte gemacht. Wer der Multimedia glauben schenkt ist verloren. In Wirklichkeit wird die islamische Regierung seit 30 Jahren von den Amerikanern unterstützt und mittlerweile legen die Amerikaner schon garnicht mehr soviel Wert darauf die Sache Diskret zu behandeln. Vor 2 Jahren als die Studenten auf den Strassen von Teheran mit den Ordnungskräften tagelang Kämpften und dabei starben nannte Richard Armitage mit der Unterstützung des Richard Boucher Iran als eine "Demokratie". Vor zwei Tagen hat Bush in einer Live interview mit der persischsprachigen Teil der VOA (Voice Of America) klar gesagt dass er im Iran für ein Reform plädiert. Er weiss ganz genau dass ein solches Unterdrückungssystem nicht Reformierbar ist. Dieses System muss gänzlich verschwinden. Bush ist aber kein Fan davon. Er möchte die Islamische Republik sehr wohl an der Macht sehen jedoch hier und da einiges reformiert wissen. Der einzige Verlierer in der Runde ist das iranische Volk.

Ja, richtig. Die Iranier sind nicht nur für das gute auf dieser Welt verantwortlich sondern auch für das schlechte. Das ist unvermeidlich wenn eine Volkgruppe die Welt so dominant gestaltet. Da kann nicht nur gutes kommen.
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#4
Zitat:Ja, richtig. Die Iranier sind nicht nur für das gute auf dieser Welt verantwortlich sondern auch für das schlechte. Das ist unvermeidlich wenn eine Volkgruppe die Welt so dominant gestaltet. Da kann nicht nur gutes kommen.


Gut, gut. Ich leih Dir gern eine Peitsche, aber Selbstherrlichkeit, in Verbindung mit einseitigen Geschichtskenntnissen führt einfach zu nix.

Schon mein Ur----------------ur ur Großvater hat seinem Enkel erklärt was Germanen sind und was das bedeutet. Daran können die obsoleten Bücher " deiner " umstrittenen Autoren nichts ändern.
Ich komm sowieso aus einer ganz anderen Ecke. ( Das ist für mich aber kein Grund damit herumzuprahlen.)
Möglich, dass mein derzeitiges Körperfahrzeug winzige Spuren Iranier enthält, aber genauso hat es auch Maure, Afrikaner und was noch alles.
Echte Verwandtschaft passiert im Kopf. Und da trennen uns Welten.
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#5
Was auch immer dir hilft den Tag durchzustehen, soll geschehen.
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#6
Zitat:In Wirklichkeit wird die islamische Regierung seit 30 Jahren von den Amerikanern unterstützt und mittlerweile legen die Amerikaner schon garnicht mehr soviel Wert darauf die Sache Diskret zu behandeln.

Das ist sicherlich unstrittig, daß die verschiedenen Geheimdienste ihre jeweiligen Interessen vertreten und in der Politik dann umzusetzen versuchen. Dasselbe tun die Wirtschaftsinteressenverbände, religiöse Gruppen wie Katholisizmus, Buddhismus, Hindii usw. die alle haben ihre Mörder, Saboteure, Propagandisten und Fanatisten auf der Straße. Dabei heraus kommt ein Chaos, nämlich genau das, was wir tagtäglich zu hören bekommen.

Was den Iran betrifft: Einige hören eben auf diese Herren und andere auf andere. Das identische Bild wie überall auf der Welt. Es geht den einen um Geld, den anderen um religiöse Vorherrschaft und dritten um persönliche Macht. Man kann auch nicht alle Mullahs über einen Kamm scheren. Auch hier gibt es höchst unterschiedliche Ansichten. Sie müssen eben auch schauen, was politisch machbar ist und was niemals für sie in Frage kommt. Und dann gibt es natürlich auch die Verräter und Heuchler, so wie auch überall auf der Welt. Es gibt Mullahs, die noch mit Fatima sprechen und die auch die Wahrheit um Fatima wissen – aber sie wissen auch, daß sie das öffentlich nicht äußern dürfen, weil es alle Dinge auf den Kopf stellen würde bzw. wieder auf die Beine, auf die die Welt mal gestanden hat.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#7
Mit vielem was du sagst bin ich einverstanden. Ich weiss nur nicht in wie weit du die Geschichte der Mullahs im Iran kennst. Aber in den köpfen vieler Iraner ist der Satz "Nur ein toter Mullah ist ein guter Mullah" fest eingraviert und das mit recht.

Die Macht dieser Tiere genannt Mullahs is einzig und allein auf religiöse Dummheit der Menschen basiert. Diese Leute nennen sich gelehrte und wissen um ihren Einfluss in der Gesellschaft und das nutzen sie gnadenlos aus. Solange die Gesellschaft rückständig und religiös genug ist, wird es in einem schiitischen Land Mullahs geben. Im Iran ist es mittlerweile so dass viele schon erkannt haben was der Mullah im Schilde führt jedoch wird die Macht der Mullahs mit Gewalt und Härte gegenüber jäglicher Art von Opposition verteidigt. Diese Leute sterben mit 80 und ihre Hände sehen aus wie die Hände eines Kindes. Sie leben gut und arbeiten nie in ihrem Leben weil sie sich nehmen was sich möchten und weil gewisse Menschen sie durchfüttern weil sie als religiöse Dogmatiker davon überzeugt sind dass ein Prädiger Gottes nicht arbeiten dürfe.

Mag sein -und es ist so- dass es radikale und weniger radikale Mullahs gibt jedoch bin ich nicht bereit zwischen den Tod durch Strang und den Tod durch Guillotine einen Unterschied zu machen. Fakt ist das -zumindest im Iran- ein Mensch verdorben, faul, hinterhältig und opportunistisch seien muss um überhaupt auf die Idee zu kommen eine Koranschule zu besuchen mit dem Ziel ein Mullah zu werden.

Diese Religion wie eigentlich alle Religionen eine Plage und ein riesen Grund warum der Iran seit über ein Jahrtausend nicht nur stehen bleibt sondern sich sogar rückwärts bewegt.
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#8
Hallo Parther!

Du hast bestimmt Deine Gründe für eine solche extreme Position. Ich sehe das jedoch anders. Mullah ist ein Beruf, so wie jeder andere Beruf auch. Es gibt welche, die machen den Beruf gut und andere machen den Beruf eher schlecht. Es gibt Mullahs, die holen sich Rat bei Mohamed, bei Allah oder bei Fatima. Entsprechend anders sind ihre Motivationen und Beweggründe. Wenn ein Volk auf seine geistigen Führer hört, erntet es dafür Stabilität und Ordnung. Vor allen Dingen jedoch Moral, die in ihrer Definition eng an die jeweilige Religion gebunden ist. Das ist in jedem Fall besser, als die Moral des Geldes und der Unwert der Materie. Ich habe eine sehr hohe Meinung von Fatima und finde den heutigen Iran auch nicht rückständig, sondern finde, daß es auch viele Vorteile im Iran gibt. Du hast eben eine andere Meinung. Kein Problem für mich.

Ich will hier nämlich keine Diskussion über das Thema anzetteln, denn ganz offensichtlich geht Dir das Thema persönlich sehr nah. Also lassen wir es.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#9
Hallo Paganlord,

ich find es ehrlich gesagt sehr gut dass du angeboten hast dieses Thema nicht weiter anzuschneiden. Mit deiner Erlaubnis möchte ich hier ein wenig ehrlich sein auch wenn es dir vielleicht nicht gefallen würde.

Du siehst die Situation im Iran als ein Aussenstehender und noch dazu als jemand der aus der ganzen Tragödie eine gewisse Romantik abgewinnen kann. Auch du hast deine Gründe aber ich als jemand der mit 14 schon per Gewalt an die Front geschickt wurde um gegen die Iraker zu kämpfen und als jemand der gesehen hat wieviele Kinder der Gehirnwäsche der Mullahs verfielen und für sogenannte Vaterland kämpten und starben während die Mullahs ihre eigenen Söhne nach Kanada, Frankreich, England und in die Schweiz schickten um zu studieren, erachte meine Gründe als viele tiefer, pragmatischer, praktischer und realistischer als deine.

Du siehst die Geschichte im Iran eben als eine Geschichte aus einem fernen Land. Ich habe in diese Geschichte mitgewirkt und bin nur knapp der absoluten Dunkelheit und Boshaftigkeit eben dieser Geschichte entkommen. An der Geschichte der Unterdrückung des iranischen Volkes im Namen der islamischen Religion habe ich nichts romantisches sondern nur verachtungswürdiges gefunden.

Nur ein toter Mullah ist ein guter Mullah. Man wird kein Mullah wenn man Arbeitsam, Ehrlich, Freiheitsliebend und Aufrichtig ist.
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#10
Hallo Parther!

Du scherst alle Mullahs über einen Kamm, ja? Darf ich Dich fragen, ob Dir die Kaaba etwas bedeutet oder einmal bedeutet hat? Also warst Du schon mal dort und hast eine spirituelle Verbindung zu diesem Ort oder lehnst Du diesen Ort generell ab? Meine Frage zielt auf Deine spirituellen Wurzeln. Daß Du Überzeugungen hast, für die Du eintrittst und daß Du auch Stolz auf die Tradition Deines Volkes bist, das ersieht man ja, anhand der Texte über die Iranier und Parther, die Du mit sehr viel Zeitaufwand hier hereingestellt hast. Also ist das nur Heimatliebe und Tradition bei Dir, oder gibt es auch einen spirituellen Hintergund, z. B. Kaaba?

Meine Grüße
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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