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Herr der Ringe
#21
Sonnenfinsternis schrieb:Man kann wohl niemandem mit seinen eigenen Waffen schlagen. Blinzeln
Ich sollte aufhören alle Fehler der Welt erst einmal begehen zu wollen, anstatt gleich auf meinen Instinkt zu hören.
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#22
"Und doch behielt ich immer das Gefühl, etwas, das irgendwo schon "da" war,
aufzuzeichnen - nicht zu "erfinden" - J.R.R.Tolkien
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#23
In einem Interview, das Tolkien kurz vor seinem Tode gab, betonte er noch einmal seine enge Verbundenheit mit der Kirche: „Ich bin ein überzeugter römisch-katholischer Ch*ist“. Einer seiner Söhne wurde katholischer Priester. Für die bedeutende englische Ausgabe der „Jerusalemer Bibel“, die wichtigste internationale katholische Bibeledition der Gegenwart, übersetzte er das Buch „Jona“.
Tue was immer ich will!
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#24
Möchte mal meinen Senf dazu geben, auch wenn ich jetzt ein altes Thema wieder ausbuddele! Lächeln

"Der Herr der Ringe" ist einer meiner Lieblingsgeschichten. Ich liebe das Buch und den Film finde ich sehr gelungen! Diese Geschichte, die Tolkien da geschrieben hat, ist in meinem Herzen fest verwurzelt. Sie rührt mich. Und sie hat mich sehr geprägt.
Da kann Tolkien Chr*st gewesen sein, so viel er mochte, das beeinflusst mich nicht, und das sollte es auch nicht :!:
Und wir sind uns doch einig, das eine Geschichte auch ruhig erfunden sein kann? Mythologien haben schließlich auch ihren Ursprung, oder nicht? (Tolkien soll sich ja aber mit der (nordischen) Mythologie sehr beschäftigt haben. Und man kann sicher ihre Einflüsse erkennen.)
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#25
Ich erkenne da keine Einflüsse der nordischen Mythologie. Magst du vielleicht mal näher darlegen was du daran als heidnisch erachtest?
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#26
Ich erachte nichts daran heidnisch!
Entschuldige, wenn ich mich falsch ausdrücke
Cnejna schrieb:Tolkien soll sich ja aber mit der (nordischen) Mythologie sehr beschäftigt haben. Und man kann sicher ihre Einflüsse erkennen.


Das Wort "sicher" habe ich benutzt, um auszudrücken, dass ich Einflüsse der Mythologie in "Der Herr der Ringe" nicht ausschließen kann, vor allem weil ich das noch nciht genauer untersucht habe. Ich habe das aber auch nur gesagt weil ich meine in den vorherigen Beiträgen etwas davon gelesen zu haben.

Was ich allerdings glaube ist, dass Tolkiens Phantasie auf jeden Fall in irgendeinerweise durch seine Studien beeinflusst worden ist.
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#27
Aus dem englischen Wikipedia Artikel über Gandalf:

http://en.wikipedia.org/wiki/Gandalf

In a letter of 1946 Tolkien stated that he thought of Gandalf as an "Odinic wanderer".[12] Other commentators have also compared Gandalf to the Norse god Odin in his "Wanderer" guise — an old man with one eye, a long white beard, a wide brimmed hat, and a staff.

In einem Brief von 1946 sagte Tolkien, dass er Gandalf als "odinischen Wanderer" sähe. Andere Kommentatoren haben Gandalf ebenfalls mit Odin in seiner "Wanderer" Verkleidung verglichen - ein alter Mann mit einem Auge, langem weißen Bart, einem großen Hut und einem Stab.

Aus dem deutschen Artikel:
Der Name „Gandalf“ (altnordisch: Gandálfr) stammt aus der älteren Edda und wird im Götterlied Völuspá sowie in Gylfaginning aus der Snorra-Edda genannt. In beiden Quellen gilt er als ein Zwerg.

Und über die Zwerge:
Tolkien griff bei der Gestaltung seiner Zwerge viel mehr als bei Elben auf bestehende Mythen und Stereotypen zurück. So war die Idee, dass sie Bergleute und handwerklich geschickt seien und auch die Idee, dass sie von Gold und Edelsteinen sehr fasziniert sind, auch in anderen und älteren literarischen Zusammenhängen zu finden. Zahlreiche von Tolkiens Zwergennamen stammen wie auch der Name „Gandalf“ aus der Völuspá, dem ersten der sechzehn Götterlieder in der Älteren Edda.
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#28
Die Film-Triologie "Herr der Ringe" hat unbestreitbar heidnische Elemente. Jedoch werden diese, sagen wir mal: "sehr phantasievoll" wiedergegeben. Das ist der Grund, warum ich diesen Film (obwohl er sehr gut gemacht ist) nicht richtig mag. Ich bin der Meinung, daß wir schon genügend verfälschte Mythologie und Geschichte erdulden müssen. Nicht einmal vor Homer machen diese Lügner und Phantasieheinis halt, wie der letzte (bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte) Troja-Film bewiesen hat. In den 50er und 60er wurden noch weitaus mehr Filme gedreht, die sich an die Tatsachen und nicht an die Phantasiewelten des Regiesseurs gehalten haben. Wahrscheinlich lag das daran, daß viele Leute damals noch die Bücher kannten, und solche Fälschungen ausgelacht hätten. Heute wird man dreister. Sicherlich will ich Tolkien nicht mit diesen Leuten vergleichen. Vielleicht tue ich ihm sogar Unrecht und er dachte sich sein Werk als seinen Beitrag zur Entchr**tianisierung der Gesellschaft. Schließlich erschien das in den 60ern oder 70ern, wenn ich nicht irre. Das von Kirthan geschriebene deutet jedenfalls darauf hin, daß es sich auch so verhalten haben könnte. Kann jemand hier Auskunft über Tolkiens wirkliche Motivation für diese Geschichte geben?
Sei!
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#29
http://www.illuminati-news.com/tolkien-occult.htm

vielleicht ist dieser Artikel ein interessanter Beitrag zum Thema
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