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Ideen?
#11
@ani Ich kenne viele, die sind konsequent bis zur Lächerlichkeit. Auch das ist nur ein Spiel, dessen Regeln aufgestellt wurden, um Öko-Rebellen, Agrar-Rebellen (oder was auch immer für Systemschädlinge) auszugrenzen, lächerlich zu machen – als unnormal und absonderlich abzustempeln. Wer das Spiel mitspielt, der nutzt dem angeblich verhassten System, weil er sich das Zerrbild überstülpt, das man von ihm zu machen versucht. Beste Beispiele dafür findest Du in der Vegan-Szene.

Das Dogma, das Du angreifst, ist in diesem Fall die Konsequenz, die das Naheliegende und das Praktische als inkonsequent verurteilt. In Nichtachtung der Vernunft, die durch logisches Abwägen entscheiden könnte, ob Konsequenz im Einzelfall angebracht ist oder nicht.

Beispiele für Inkonsequenz:

- Wozu auf das Auto verzichten, wenn trotzdem alle Welt weiter Abgase produziert? Bringt es Dir einen Vorteil? Nutzt es der Natur?

- Wozu mit aller Gewalt "Aussteiger" sein wollen, wenn die Vernunft doch sagt, das man sich an anderer Stelle besser selbst verwirklichen kann? Bringt es demjenigen einen Vorteil oder einen persönlichen Nachteil?

- Warum auf einen Computer verzichten und auf elektrisches Licht aus der Dose? – obwohl die Erzeugung dieser Güter enorme Schäden anrichtet und auch schon mal ganze Dörfer abgebuddelt werden müssen, um weiteren Strom zu machen?

- Wieso nicht zu einem langweiligen Familiengeburtstag gehen, wenn es langfristig einem Plan oder einer Strategie nutzt?


Beispiele für Konsequenz:

- Warum bis morgen warten, um mit dem Rauchen, Leichen essen oder Rauschgift aufzuhören, wenn man es sofort erledigen kann?

- Warum eine Supermarkt-Banane kaufen, wenn man auch eine Bio-Banane bekommen kann?

- Warum auf dämliche Fragen im Forum antworten, wenn derjenige es doch nicht verstehen wird?


Dein Weg, werter Ani, ist sicherlich ein Weg. Er ist für Dich, aber nicht allgemeingültig. Du bist es, der hier Dogmen aufzustellen versucht und anderen Wegen die Existenzberechtigung absprechen will. Mir ist jeder Weg recht, der zum "Tempel" führt, egal aus welcher Richtung er kommt.

Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#12
Vielleicht will Ani gerade einen Wettbewerb veranstalten? Wer ist der konsequenteste Narr? Ein wahrer Narrentest!!! Lol Lol Lol

Tue was immer ich will!
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#13
Wishmaster schrieb:Vielleicht will Ani gerade einen Wettbewerb veranstalten? Wer ist der konsequenteste Narr? Ein wahrer Narrentest!!! Lol Lol Lol

Anhand des Einblickes, den Ani bisher von sich gewährte (und natürlich hiesige Massstäbe zugrunde gelegt) würde er erbärmlich schlecht abschneiden. Wacko
Tue was immer ich will!
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#14
Hallo Ani,

es kommt darauf an, daß Du die wichtigen Dinge in verantwortlicher Weise "für Dich" tust. Hier ist auch Konsequenz hilfreich, weil man sich sonst irgendwie selbst verrät. Wenn für Dich die Umsetzung in der Art, wie Du es tust, richtig und wichtig ist, so ist es auch nur gut, da konsequent zu sein.
Jeder hat seinen Platz, den er auch, und zwar wegen sich selbst, so ausfüllen sollte, daß er sich selbst immer ins Gesicht sehen kann. Und wenn dieser Platz das natürlichere Leben als hier im südamerikanischen Urwald unter Ureinwohnern ist, so sollte man auch dorthingehen. Aber nicht jeder hat seinen Platz dort.

Manchmal hat man auch einen Platz, den man gut und vor sich selbst verantwortlich ausübt, aber auf einmal geht es nicht mehr. Dann sollte man das ändern, evtl. auch den Platz verlassen. Aber vor allem wegen sich selbst.

Du meinst, Du müßtest dies und das. Man muß aber gar nichts. Du solltest allerdings, und zwar für Dich. Wenn darüber hinaus die Umwelt, die Natur, andere Menschen, Tiere etc. davon profitieren, umso besser. Es ist auch gar nichts dagegen zu sagen, wenn Dich das stolz macht, daß Du (auch) einen Beitrag für andere leistest (finde ich wenigstens). Aber vor allem, so denke ich, wird es Dir ja eine Befriedigung geben, daß Du der Natur dort eine Möglichkeit und eine Chance gibst. Das ist auch völlig in Ordnung. Aber ein Muß ist es nicht, schon gar nicht für jedermann.

Ich finde Deine Aktion sehr erfreulich, und sicher ist es auch schön, wenn andere Ähnliches tun. Ich finde auch Eschenquell ein sehr interessantes Projekt. Aber es ist eben kein Muß.

LG
Inte
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#15
Also daß eine solche Diskussion auf meine Frage entbrennt - damit habe ich bei weitem nicht gerechnet - ist aber interessant für mich zu lesen...

Um klarzustellen: Ich möchte nicht Lehrerin im herkömmlichen Sinn werden, sondern eher in die Forschung gehen, um den Menschen; sprich Lehrern, Schülern und auch Eltern einen Weg zu zeigen, dass sehr wohl auch andere Alternativen da sind, lernen zu können und eben nicht nur EINEN Weg zu gehen.

Ich studiere Psychologie und NICHT Pädagogik (das ist eher ein ergänzendes Fach)

Wie mag das aussehen?
Dazu wollte ich eben in erster Instanz einmal hilfreiche Literatur, welche nicht nur an den Universitäten angeboten wird und dann Forschungsprojekte gestalten, damit meine Hypothesen von der "herkömmlichen" Gesellschaft anerkannt werden - ob dies nun ein unrealistisches Unterfangen meinerseits sein mag, wird sich herausstellen.

Ich finde es jedenfalls einen Versuch wert und naja, vielleicht bringts auch was.

Ich für meinen Teil habe auf keinen Fall vor, Menschen vorzuschreiben, wie sie was zu tun haben sondern eher Möglichkeiten aufzeigen, die sie möglicherweise aus den diversesten Gründen aus den Augen verloren haben...

Ich hoffe, ich habe mich verständlich genug ausgedrückt Traurig Blinzeln
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#16
halloechen!
...habt dank fuer rege kommunikation!
...
@Inte
...danke! genau so sehe ich es auch und fuehle mich recht gut verstanden!
...natuerlich tue ich das was ich tue in allerersten linie fuer mich selbst und weil ich es will und nicht muss!
Zitat:Manchmal hat man auch einen Platz, den man gut und vor sich selbst verantwortlich ausübt, aber auf einmal geht es nicht mehr. Dann sollte man das ändern, evtl. auch den Platz verlassen. Aber vor allem wegen sich selbst.
...genau dieses meine ich mit dem begriffff "konsequenz"...
...
@Paganlord
Zitat:die sind konsequent bis zur Lächerlichkeit.
...in der tat, solche laufen sehr viele in entsprechenden szenen herum...
...hab kein problem mit solchen einstellungen, solange sie mir nicht aufgezwungen werden! leider sind solche extremlinge recht oft weltverbessssserer, die in ihren persoenlichen masssstabpreferenzen heillehren fuer alle und alles sehen und es recht militant allen aufzwingen wollen...
Zitat: Du bist es, der hier Dogmen aufzustellen versucht und anderen Wegen die Existenzberechtigung absprechen will.
...ich schrieb ja:
Zitat: - ich mag keine dogmen und keine massssstaebe, die uebergestuelpt werden - ich messe das realverhalten der menschen an dem, was sie selbst verkuenden und finde es (gelinde ausgedrueckt) krank, wenn ein mensch es nicht mal schaft in seinem/ihrem eigenen verhalten seinen/ihren eigenen worten zu entsprechen...
...also nochmal, ganz langsam zum mitlesen: ich spreche keinem weg die berechtigung ab, ich verurteile niemanden fuer das was er/sie tut (ausser verbrechen gegen die menschlichkeit oder gegen das leben auf dem planeten schlechthin, doch dies ist ein anderes thema)ich halte es fuer krank, wenn menschen meinungen, ansichten, verhaltensmasssstaebe und wahrheiten laut verkuenden, in ihrem eigenen realen leben sich aber nicht daran halten - dieses bezeichne ich mit dem begriff "inkonsequenz", man/frau koennte es aber auch als verlogenheit oder faketum bezeichnen...
...verzeih, aber DU warst es, der totalitaere begriffe: "moral" und "gut" als verhaltensmassssstaebe ins spiel gebracht hast - deren brauchbarkeit von mir angezweifelt wurde - eine antwort in dieser sache bekam ich noch nicht, stattdesssen den schwarzen peter des dogmatismus und intoleranz zugeschoben... warum?
Zitat:Mir ist jeder Weg recht, der zum "Tempel" führt, egal aus welcher Richtung er kommt.
...freut mich! klingt klasse!
...
@Whishmaster
Zitat:Anhand des Einblickes, den Ani bisher von sich gewährte (und natürlich hiesige Massstäbe zugrunde gelegt) würde er erbärmlich schlecht abschneiden. wacko.gif
...kein problem! zum ersten, sind es eure massstaebe, nicht meine, zum zweiten ist mir eure naerrische meisterschaften egal - wer es mag, soll sich gerne mit karnevalsorden behaengen...
...
@EuMin
...danke fuer die erklaerung - diesmal war es auch fuer mich recht klar und verstaendlich...
...unterschiedlichste moeglichkeiten aufzuzeigen und toleranz fuer verschiedene, auch ungewoehnliche entwuerfe und wege zu wecken, scheint mir, gerade mit mediatorischen werkzeugen verknuepft, ein recht interessantes unterfangen! und dies nicht nur auf den lernpsychologischen bereich begrenzt!
...ich waere an weiteren infos deinerseits sehr interessiert!
...
gruss
Ani

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#17
Hallo ani,

Du hast ja im Grunde geschrieben: Wenn man dieses System nicht gutheißt, so darf man nichts tun, was einen innerhalb dieses Systems zu irgendeinem Zugeständnis bringt. Daher kein Lehrerberuf möglich. Korrigiere mich, wenn ich es falsch verstanden habe.

Das ist eine das eigene Leben ziemlich einschränkende Haltung, weil man im System lebt. Warum sich das Leben schwerer machen als irgend nötig? So ist auch das Wort gut zu verstehen, nach meinem Verständnis, eher wie angenehm also. So gut (angenehm) leben, wie moralisch vertretbar. Und man kann auch in einem systemimmanenten Ort selbst wirken, man muß sich nicht nur anpassen. Warum also nicht Lehrer werden, wenn man das möchte? Eine Grenze sollte man allerdings haben, und die ist sicher bei jedem etwas unterschiedlich. Der eine fährt Auto, der nächste nimmt öffentliche Verkehrsmittel, und wenige Dritte bewegen sich wegen ihrer persönlichen Grenzen nur dorthin, wohin sie zu Fuß gelangen können, da wird's dann schon ziemlich einschränkend und schwierig beruflich und privat in unserer Gesellschaft. Man sollte es nicht in Fanatismus ausarten lassen, weil dies in doppelter Hinsicht ein Eigenschaden wäre: Man wäre dauernd in einem Kampf gegen alles und alle anderen, wie anstrengend, und außerdem würde man sich selbst stigmatisieren (andere, ähnlich denkende, aber nicht fanatische auch noch mit), und damit sein eigenes Leben erschweren. Noch dazu würde man niemandem damit helfen, das, was man möglicherweise bewirken würde, würde von den Nachteilen, die es gleichzeitig hätte, mindestens wieder aufgewogen.

Dem Stück Land, welches Du erworben hast, eine Chance zu einer gewissen Ursprünglichkeit zu geben, finde ich erfreulich, wie ich schon sagte. Wenn aber ein jeder ein solches Stück Land kaufte und in unbebautem Zustand halten oder bringen würde, und schließlich das ganze Land in dieser Weise gehütet wäre, wir würden ganz schnell enteignet, um dann doch auf einigen Landstücken bauen zu können. Menschen wollen (brauchen?) Wohungen, sie wollen Industrienahrung, Kleidung, Energie usw., dazu benötigt man u.a. eben das Land. Es würde also nichts nützen, wenn jeder so handeln würde wie Du, daher ist es kein Maßstab, an dem jemand gemessen werden kann. Und dennoch ist es, ich wiederhole mich, eine erfreuliche Sache, die Du da tust.

LG
Inte
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#18
Hallo!

Zitat:Manchmal hat man auch einen Platz, den man gut und vor sich selbst verantwortlich ausübt, aber auf einmal geht es nicht mehr. Dann sollte man das ändern, evtl. auch den Platz verlassen. Aber vor allem wegen sich selbst.

Man sollte zuerst nachdenken, woher das plötzlich kommt, daß man mit dem alten Leben nicht mehr zufrieden ist. Liegt es an äußeren Zwängen? Also das man es nicht mehr so machen darf, wie man will oder das man sich sowieso noch nie verwirklichen durfte und mit dem Wechsel nun die Zwänge abzustreifen beginnt?

Oder: Haben sich andere entscheidene Fakten geändert, weil z. B. neues Wissen dazugekommen ist?

= Dann ist ein Wechsel in Ordnung.

Die meisten wechseln ihre Meinung jedoch deshalb, weil sie vom "Hauptcomputer" ausgetauscht/neu programmiert werden. Das ist ein spiritueller Fakt, der von vielen übersehen wird. Derselbe Körper, jedoch ein anderer Geist mit neuen Ideen und anderen Zielen.


Zitat: ich halte es fuer krank, wenn menschen meinungen, ansichten, verhaltensmasssstaebe und wahrheiten laut verkuenden, in ihrem eigenen realen leben sich aber nicht daran halten - dieses bezeichne ich mit dem begriff "inkonsequenz",

Das wirst Du hier nicht finden.


Zitat:man/frau koennte es aber auch als verlogenheit oder faketum bezeichnen...
...verzeih, aber DU warst es, der totalitaere begriffe: "moral" und "gut" als verhaltensmassssstaebe ins spiel gebracht hast

Für mich ist das Wort "Moral" kein verbotener Begriff. Ich stehe zu diesem Wort. Moral bzw. moralisches Handeln ist für mich alles, was mit den Naturgesetzen und der Natürlichkeit in Übereinklang steht – und das ist dann auch gleichzeitig (objektiv) gut. (Subjektiv gut ist alles, was mir persönlich nutzt.)

Beispiele:

- Es ist unmoralisch Esoterikbücher oder Religionsbücher zu lesen, denn sie predigen wider die Natur.

- Es ist unmoralisch Verträge und Pakte zu sabottieren, die man selbst und freiwillig eingegangen ist. Man nennt das auch Betrug.

- Es ist unmoralisch, sich an fremden Eigentum zu vergreifen


- Es ist gut und moralisch richtig, sich materiell um sich selbst zu kümmern, auch wenn es anderen materiell schlechter oder besser geht.

- Es ist gut moralische Verhaltensmaßstäbe zu besitzen, denn damit ehrt man sich selbst.

Man sieht also schon, daß ich außer dem Wort "Moral" auch Begriffe wie: Ehre, Verläßlichkeit, Wahrheit, Loyalität in meinem Repertoire pflege. Und auch mit dem Wort Reinheit und Hygiene (oh wie verpönt) kann ich etwas anfangen. Mit allen diesen Begriffen verbinde ich etwas sehr positives. Subjektiv und objektiv. Mag sein, daß Du diese Begriffe anders definierst ... Es passiert relativ häufig, daß man sich über Worte nur deshalb streitet, weil sie jeder anders versteht. Aus diesem Grund gibt es hier im Narrental auch einen Ordner, wo man Worte, Namen und Begriffe forenintern definiert. Was andere Leute unter diesen Worten verstehen, welche Emotionen oder böse historischen Vergleiche sie damit in Zusammenhang bringen, interessiert mich persönlich wenig.


Zitat:- deren brauchbarkeit von mir angezweifelt wurde - eine antwort in dieser sache bekam ich noch nicht, stattdesssen den schwarzen peter des dogmatismus und intoleranz zugeschoben... warum?

O die Intoleranz will ich Dir gar nicht zuschieben. Die behalte ich bei mir. Ich mag es, intolerant zu sein. Toleranz ist für mich eine Maßeinheit der Fehlerakzeptierung. Desto höher die Toleranz, desto größer die Fehlerhaftigkeit. Eine möglichst geringe Toleranz ist daher eine für mich ehrenwerte Sache.

... und was den Dogmatismus anbelangt, hier kommt es darauf an, in welchem Zusammenhang man das Wort sehen will. Die Natur, die Wahrheit oder mein alltäglicher subjektiver Vorteil sind ebenfall sehr dogmatisch und diese Art von Dogmatismus ist genau nach meinem Geschmack.

Zitat:Menschen wollen (brauchen?) Wohungen, sie wollen Industrienahrung, Kleidung, Energie usw., dazu benötigt man u.a. eben das Land.

Womit wir wiederum beim Thema Überbevölkerung wären ...

Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#19
@Inte
Zitat:Du hast ja im Grunde geschrieben: Wenn man dieses System nicht gutheißt, so darf man nichts tun, was einen innerhalb dieses Systems zu irgendeinem Zugeständnis bringt. Daher kein Lehrerberuf möglich. Korrigiere mich, wenn ich es falsch verstanden habe.
...gemeint ist: wenn man/frau dieses system nicht gutheisst, so sollte man/frau alles was man/frau innerhalb des systems tut [im sinne des mitwirkens = energetischen beteiligung] einer verschaerften pruefung unterziehen. man/frau sollte sich nicht zu leichtsinnig dazu hinreissssen lassen, sich als grosse systemveraendererIn darzustellen, ohne eine tiefe analyse der informatiefen und energetischen wechselwirkungen des vermeindlich systemsubversiven tuns durchzufueren.
Zitat:Man sollte es nicht in Fanatismus ausarten lassen
...wo verlaeuft die grenze zw. fanatismus und konsequenz? natuerlich ist sie individuell und jedeR setzt sie fuer sich ein. doch alles was ich immerwieder dazu meine ist: jedeR ist frei seine/ihre eigenen massstaebe zu setzen und ziele zu bestimmen, auch den preis, den er/sie dafuer zu zahlen bereit ist - einzige was wichtig ist, ist die persoenliche integritaet dabei und worttreue im sinne der konsequenz.
Zitat:Wenn aber ein jeder ein solches Stück Land kaufte und in unbebautem Zustand halten oder bringen würde, und schließlich das ganze Land in dieser Weise gehütet wäre, wir würden ganz schnell enteignet, um dann doch auf einigen Landstücken bauen zu können.
...die argumentative beweiskette, die hier verwendet wird ist nichtig. ein alter trick der demagogen: x ist falsch, weil wenn alle x machen wuerden, wuerde etwas schlimmmmmmes passieren...
...mit dieser argumentation kann man/frau alles als falsch darstellen: z.b. wenn alle nur noch lehrer waeren, dann wuerde niemand autos bauen; und wenn alle nur noch autos produzieren wuerden, wuerde niemand lebensmittel produzieren und dann wuerden wir alle verhungern...usw, ect...
...in den speziellen fall von Erde freikaufen, sieht es so aus, dass es immernoch zu wenige flaechen geschuetzt werden und diese populistisch heraufbeschworene gefahr garnicht real ist. noch mehr von der art von Douglas Thompkins taete der Erde gut, und waere noch lange keine gefahr fuer den "lebensraum" [absichtliche benutzung der nationalsozialistischen terminologie] der menschheit...
...
@Paganlord
Zitat:Für mich ist das Wort "Moral" kein verbotener Begriff. Ich stehe zu diesem Wort. Moral bzw. moralisches Handeln ist für mich alles, was mit den Naturgesetzen und der Natürlichkeit in Übereinklang steht – und das ist dann auch gleichzeitig (objektiv) gut. (Subjektiv gut ist alles, was mir persönlich nutzt.)
...wieder schoen und erfreulich!!!
...wir verwenden nur unterschiedliche begriffe oder definieren sie unterschiedlich!
...simple sprachlich-semantische verwirrung, die sich durch informatiefe kommunikation beseitigen laesst!
Zitat: Was andere Leute unter diesen Worten verstehen,(...) interessiert mich persönlich wenig.
...schade...
gruss
Ani
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