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Inhaltsstoffe in Kosmetik
#51
Salve werte Tessa,

es ist sehr schön, daß du dich für diese Dinge interessierst. Und ja, es ist eine Veröffentlichung von Berichten aus Zeitschriften, die nur teilweise mit Anmerkungen versehen sind.
Ich halte es gern so, daß sich jeder selbst ein Bild machen soll und danach seine Produkte zur Pflege und zum Schutz auswählt.
Jede Erfahrung ist subjektiv und individuell zu betrachten... Und wenn ich gefragt werde gehe ich auch gern näher ins Detail. Jede Frage wird von mir gern gewissenhaft beantwortet.

Nun zu deiner Frage:
Das Thema Sonnenpflege ist sehr schwierig, da auch die Naturkosmetik einige Skepsis mit sich führt.
Conventionelle Sonnenpflege hat den Nachtteil, daß die chemischen Inhaltsstoffe sich im Körper ablagern (wurden sogar in der Muttermilch nachgewiesen), und Chemie hat immer Auswirkungen auf den Körper.
Naturkosmetische Sonnenpflege hat aufgrund der Größe der verwendeten Mineralpartikel noch einige Unklarheiten offen gelassen. Mineralpartikel können über wunde Hautstellen in den Körper gelangen, und dazu gibt es noch keine ausführlichen Studien. Überdosen von Titandioxid haben bei Tierversuchen Krebs verursacht. Sante hat die Mineralstoffpartikel-Größe erhöht, um so diesen Bedenken zu entgehen.

Naturkosmetische Sonnenpflege ist von der Konsistenz her gewöhnungsbedürftig. Ein leichter weißer Film kann auf der Haut zurückbleiben, und das ist für viele Leute ungewohnt. Der Vorteil: Man kann sofort in die Sonne. Conventionelle Sonnenpflege benötigt eine Einwirkzeit von ca. 30 Minuten. Beide Sonnenpflegen sind wasserfest erhältlich.

Wie es schon von anderen geschrieben wurde, ist eine Gewöhnung der Haut an die Sonne das beste Sonnenschutzmittel. Die Haut hat dann genug Zeit, ihren eigenen Sonnenschutz aufzubauen.
Bei Köperölen hat man einen leichten natürlichen Sonnenschutz. Olivenöl hat einen LSF 4 und Calendulaöl bis LSF 8 (wurde zu dieser Thematik auch schon einmal aufgeführt).

Wenn noch Fragen sind - einfach fragen... Blinzeln

Saluti
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#52
Hallo Pamina,

danke für die Blumen. Ich nehme für meine Pflegeöle meistens Gemische, also für die ganz feinen Gesichtsöle 1/2 Saflo- oder Sesamöl und 1/2 das teuere Jojobaöl. Das garantiert einen ganz feinen Schutzfilm, der die Hautatmung nicht behindert. Und es zieht sehr gut und und schnell ein. Ich kann mir vorstellen, daß nur Olivenöl nicht so fein einzieht, es ist ja ein ziemlich robustes Öl. Dazu dann ausgesuchte Aromaessenzen, die ja noch mehr Wirkung haben auf anderen Ebenen, das ist Verwöhnfaktor Luxus.
Meine alten Knochen bemerken auch die Schmerzlinderung verschiedener Essenzen, das ist schon recht wohltuend. Also mit einer High-Tech-Creme kann man mich nicht begeistern, das Hautgefühl mit einem Pflegeöl ist um vieles angenehmer. Evil2
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#53
In der Cosmia März/April stand ein kleiner Bericht zum Thema Sonnenpflege:

Sicherer Sonnenschutz

Die Enviromental Working Group (EWG) gehört zu den bekanntesten Kritikern der Nanotechnologie. Jetzt hat der US-amerikanische Umwelt- und Verbraucherverband beim Thema Sonnenschutzmittel seine Haltung revidiert und empfiehlt nun auch Sonnencremes mit mineralischen Nanopartikeln.
Der Grund: In einer umfangreichen Auswertung von Studien kam heraus, dass Verbraucher mit herkömmlichen Sonnenschutzmitteln mit chemischen UV-Filtern vier Mal mehr gefährliche Substanzen aufnehmen als bei mineralischem Sonnenschutz, wie ihn die Naturkosmetik verwendet.

Saluti
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#54
Hallo,

Danke für die ausführlichen Berichte.
Jetzt kann ich mir schon ein genaueres Bild machen Lächeln
Da ich ebenfalls ziemlich helle Haut habe und zudem als Landschaftsgärnterin im Freien arbeiten muß, fällt Option a) "...langsam an die Sonne gewöhnen" und b) "... 2 Stunden im Schatten aufhalten" bei mir aus. Mein Arbeitgeber würde sich wundern Verwirrthock:
Da man die Nanopartikel in den Santèprodukten jetzt derart vergrößert hat, und sie nun "zu groß" sind um durch die Haut zu gelangen, bin ich der Meinung, daß diese Art der Sonnenkosmetik die beste aller Möglichkeiten ist.
Aber es gibt noch andere Firmen mit dem Vermerk "ohne Nanotechnologie" auf der Sonnenpflege - z.B. Eubiona. Was ist mit diesen Produkten? Kann mir jemand dazu eine Auskunft geben? Ich probiere dann gern etwas neues aus und schaue auch mal bei den kleinen Firmen und Händlern rein...

Geschützte Grüße
von Tessa
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#55
Tessa,

Zitat:Eubiona. Was ist mit diesen Produkten? Kann mir jemand dazu eine Auskunft geben? Ich probiere dann gern etwas neues aus und schaue auch mal bei den kleinen Firmen und Händlern rein...

Probiere es doch selbst aus, dann kannst du berichten. Fettes Grinsen
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#56
Hallo Pamina,

ich habe schon einiges ausprobiert - z. B. die bereits erwähnten Produkte von Sante.
Aber kaum hatte ich das gekauft und ausprobiert, kam dieser "Horrorbericht" von Erato.
Daher meine Verunsicherung und, sagen wir mal "Orientierungssuche" mit meinen Fragen hier.
Ich werde trotzdem erstmal bei Sante bleiben, da ich Eubiona (noch) nicht gefunden habe.
Wenn Erato scheinbar so einen guten Draht zu diesen Infos hat, wäre es doch schön, vor der Sonnenzeit solche Details zu erfahren.
Naja, inzwischen gibt es ja durch ihren neuesten Beitrag (EWG) wieder "grünes Licht".
Wahrscheinlich muß ich einfach nur umdenken - hier werden Informationen gesammelt Lächeln

Grüße von Tessa
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#57
Hallo zusammen,

ich bin hier neu und habe mich mal ein bißchen durch Eure Ordner gewühlt. Winken

Also grundsätzlich bin ich sehr positiv angetan von Eurem Forum, da sich hier vollkommen neue Sichtweisen ergeben, über die ich mir vorher ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht habe.
Daher ist bei mir der Eindruck entstanden,dass es hier um eigene Erfahrungen geht.
Das Abkopieren von Texten aus einer Zeitschrift widerspricht dem ein wenig und irritiert mich auch.
Ich weiß auch nicht, daß paßt irgendwie nicht so recht zusammen.
Und ich kann da auch nichts rausziehen. Ich finde gerade ein Themenbereich wie Kosmetik lebt von eigenen Erfahrungsberichten. Ich verwende ausschließlich Naturkosmetik. Deswegen interessieren mich auch nicht alle giftigen Inhaltsstoffe von konvetionellen Produkten. Aber es gibt Naturprodukte, die sind sehr gewöhnungsbedürftig, gerade Schminke.
Aber, wenn hier mehr eigene Erfahrungen im Umgang mit einigen Produkten stehen würden, wäre ich Euch echt dankbar.
Ich finde einfach manchmal ist weniger mehr. Ich würde kurze zusammengefasste Beiträge mit einer Essenz aufschlußreicher finden.
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#58
Zitat:Ich finde einfach manchmal ist weniger mehr. Ich würde kurze zusammengefasste Beiträge mit einer Essenz aufschlußreicher finden.

Sehe ich absolut identisch Lächeln
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#59
Der Kern der Sache ist doch, daß der Schutz vor UV-Licht an sich nichts Gutes sein kann. Und, daß etwas so Widersinniges nur darin enden kann, daß man allergisch auf die Chemie reagiert oder sich mit anorganischen Substanzen vergiftet.

Zitat:Was bei mir hängen geblieben ist war das Folgende:
1. Bio-Sonnenmilch meiden, da hier mit Nanotechnik oder versteckter Nanotechnik gearbeitet wird.
2. Lieber zu Chemiezeugs greifen, aber nur zu den Sachen, die eben ohne Nanotechnik sind.

1.
Ja, sog. feinteilige Titandioxid- und Zinkoxid-Pigmente (Mikropigmente).
Gerade solche Betrügerfirmen wie Ökotest werben für diese Methode. Ich zitiere:
Zitat:Laut «Öko-Test» sind solche Produkte deshalb am besten: «Die Stoffe gelten im Gegensatz zu etlichen chemischen Filtern nicht als hormonell wirksam, und sie lösen keine Allergien aus.»

2.
Ja, wobei hier halt Allergiegefahr durch chemische UV-Filter besteht, die tatsächlich wie Hormone wirken.


Einige Präparate enthalten allerdings zusätzlich Antioxidantien (z.B. Vitamin E, Vitamin C), die die Folgereaktionen der UV-Einwirkung (oxidativer Stress durch Sauerstoffradikale) abschwächen sollen. Wenn dann würde ich also sagen, daß man sich Cremes selber herstellt, welche die Widerstandsfähigkeit der Haut fördern. Wie wärs mit Ringeblumensalbe? Blinzeln

So hatten es auch die Menschen in der Antike wohl gemacht:
Zitat:Um den Kopf vor der Stärke der Sonne zu schützen, fertigten sich die Menschen adäquate Strohhüte, die sie ganztags während des Arbeitens auf den Feldern in der prallen Sonne trugen. Ihre Haut schützen die Menschen mit eigens hergestellten Salben und Polituren. Es handelte sich dabei um alte Naturheilrezepte, für welche die Menschen nur bestimmte Pflanzen und Heilkräuter sowie deren Samen verwendeten.

Ansonsten gibt es auch Kleidung, die UV-Schutz bieten soll, vielleicht eine kleine Alternative zum Gift auf die Haut schmieren.
http://de.blog.wetter.com/?p=22283


Ich hoffe, ich konnte ein bißchen helfen.
"In deiner Treu' liegt deines Glückes Pfand."
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#60
Zu Sonnencremes kann ich auch nicht referieren, und ewig damit beschäftigen will ich mich aus denselben Gründen wie Paganlord auch nicht, aber eines ist klar:

Niemals würde ich Chemie oder Nanopartikel - egal welchen Herstellers oder mit welchem "Güte-Siegel" - die die Energieaufnahme (über Haut und Energiewirbel) unrhythmisch modulieren, auf mich draufschmieren. Und erst recht nicht ins Gesicht! Die Aura wird an den Stellen unnötig belastet, und gesund ist das ohnehin nicht. Also sowohl physisch als auch "magisch" ist das für mich ein absolutes "Geht-nicht"!
Dann lieber einen Riesenhut, wenn man zu empfindlich ist. Oder nur die Abendsonne.

Wie auch Pamina, habe ich beste Erfahrung mit (gutem) Olivenöl gemacht - sogar unter Extrembedingungen (Wasser, Hitze und Wind).

Gruß
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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