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Intelligenz
#1
hab mal ne frage?
wer ist Intelligenter?
der der fragt oder der die frage beantwortet?
also, einer fragt: warum fällt der apfel vom baum?
einer antwortet: wegen der schwerkraft.
gut ist klar, aber wenn einer sich mit dem problem beschäftigt ist er doch mind. genauso intelligent, weil er drübe nachdenkt, odr seh ich das falsch
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#2
Intelligenz hat nicht direkt mit Wissen zu tun, sondern damit, wie effektiv man Wissen bzw. Informationen und Eindrücke weiterverarbeiten kann.

Deswegen stellt sich die Frage erst gar nicht, bzw. kann frühestens beantwortet werden, wenn eine konkrete Fragestellung UND Antwort vorliegt.
Wobei auch hier meist gilt: Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten...
Blinzeln
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#3
Definition für Intelligenz:

Intelligenz ist die Fähigkeit Probleme zu lösen.

So gesehen spielt es auch keine Rolle in welcher Zeitepoche oder sonstigen Umständen man lebt. (Wenn man allerdings die Zeitepochen überlegt und darüber nachdenkt, ob eher die früheren oder eher die heutigen Menschen in der Lage waren ihre Probleme zu lösen ... ... da fällt die Antwort für die heutige Menschheit doch sehr vernichtend aus.)
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#4
Ja so kann man es auch vereinfachend sagen.

Sprich: Jemand der keine Probleme hat bzw. sich keine Probleme bereitet, der darf auch ruhig etwas "dümmer" sein. :-)
Am Ende wird schließlich gar keine Intelligenz mehr benötigt.

Ich habe auch schon mehrfach beobachtet, daß viele ihre hohe Intelligenz damit vergeuden, ihre Probleme entsprechend zu verkomplizieren, so daß sie am Ende genauso dumm oder gar noch dümmer dastehen.

Fettes Grinsen
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#5
"Intelligenz ist die Fähigkeit Probleme zu lösen."

Stimmt nicht ganz

Intelligenz ist erst mal das Problem zu erkennen, und eine/mehrere praktikable Lösungsmöglichkeit(en) dafür zu finden.

Das ist mal die theoretische Seite,
die praktische Seite ist dann die Umsetzung der Lösungsmöglichkeit,
was wieder zusätzliche Fähigkeiten erfordert: Antriebskraft, Körperkraft, Geschick.

So kann auch der Dümmste ein Problem lösen, wenn ihm der Intelligente Anweisungen gibt, die er ausführen kann, und so erfolgreich ist.
Zum Beispiel kann ja auch keiner von uns einen Computer bauen, den andere Intelligente entwickelt und produziert haben.
Trotzdem können wir den Computer bedienen, und so von der Intelligenz anderer profitieren.

Intelligenz bedeutet auch Lernfähigkeit.
Überhaupt ist es ein sehr weitgefasster Begriff: Es kann jemand auch intelligent sein, wenn er mathematisch oder musikalisch wenig begabt ist, dafür auf anderen Gebieten wiederum sehr hohes Niveau erreicht.
So gibt es ja auch verschiedene Testverfahren zur "Messung" der Intelligenz, die schon gewisse grobe Beurteilungen zulassen.
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#6
Ja Rabe, da hast Du schon recht.

Allerdings ging es hier m.M. mehr darum, eine kurze, einprägsame Formel zu finden und nicht eine seitenlange Analyse. Schließich ist der praktische Nutzen wichtiger, als das letzte Quentchen logische Präzision.

Meine Eingangsumschreibung war (sinngemäß):

"Der Grad der Intelligenz wird durch die Effektivität der Verarbeitung und Aufarbeitung von Informationen bestimmt." (Die Effektivität kann mit der Art der Informationen schwanken->analytische Intelligenz, sprachliche Intelligenz, emotionale Intelligenz etc)

Das ist m.M. sicherlich allgemeingültiger als

"Intelligenz ist die Fähigkeit Probleme zu lösen."

aber nicht so griffig und prägnant. Deswegen gebe ich Paganlords Definition im Sinne einer Kurzantwort den Vorzug. Vielleicht aber mit der Erweiterung:
"Intelligenz ist die Fähigkeit, Probleme mit Hilfe des Verstandes zu lösen."

Du verstehst, was ich meine?

Rabe:
Zitat:Intelligenz ist erst mal das Problem zu erkennen, und eine/mehrere praktikable Lösungsmöglichkeit(en) dafür zu finden.


Problemerkennung ja, Lösungsfindung nicht unbedingt!
Viele Probleme lassen sich auch instinktiv und intuitiv lösen.


Rabe:
Zitat:So gibt es ja auch verschiedene Testverfahren zur "Messung" der Intelligenz, die schon gewisse grobe Beurteilungen zulassen.

Ja eine grobe Beurteilung, wobei bestimmte Verarbeitungskapazitäten ausgeklamert werden, siehe z.B. "Emotionale Intelligenz".
Aber auch im analytischen oder sprachlichen Bereich muß man sich manchmal fragen, wie intelligent die Erfinder bestimmter Tests wirklich sind...
Tdown
Oftmals lassen sich viele Fragen nämlich mit "Gewalt", also mit Bildung lösen. Und genau das sollte ja nicht Sinn und Zweck eines IQ-Tests sein.


Gruß
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#7
Zitat:Allerdings ging es hier m.M. mehr darum, eine kurze, einprägsame Formel zu finden und nicht eine seitenlange Analyse.

Genau, warum so einfach, wenn es auch kompliziert geht.
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#8
hab mal ne frage?
wer ist Intelligenter?
der der fragt oder der die frage beantwortet?


Es gibt eine Fülle von vielen verschiedenen Intelligenzen....
Im heutigen Sinne gilt derejnige als intelligent,der mit der logisch mathematischen Aufgaben zurecht kommt.
Jedoch ist es nur eine Disziplin der Intelligenz und naiv zu glauben das man mit einem iq test auf die intelligenz des menschen als ganzes schließen kann. Jedoch wohl ein Grund des Zeitgeistes,nichts ist von dauer und früher oder später werden die menschen erkennen dass sich intelligenz nicht nur auf eine Disziplin beschränkt. b.z.w reduzieren lässt.
Die kognitiven Fähigeiten des Menschen sind unglaublich verschieden und auch die Intelligenz in den verschiedenen Disziplinen varieren und sind ausbalanciert.
So ist der kreative meist schwach in der Logik und der Logiker schwach in der kreativität.
hinzu kommen noch:

praktische intelligenz
emotional intelligenz
ästhetische intelligenz
u.s.w

Aus all dem und noch mehr resultieren die natürlichen Stärken und schwächen eines menschen,

-Lasst uns unsere Stärken schärfen und unsere schwächen stärken-
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#9
Man sollte Intelligenz ersteinmal definieren, ich denke es gibt Zwei grundverschiedene Bereiche, das eine ist die pure Leistungsfähigkeit des Gehirns, das andere ist die Leistungsfähigkeit der Software, die Leistungsfähigkeit bestimmt wie schnell jemand denken kann und die Software bestimmt eher ob man effizient vorgeht und ob man zu den richtigen Ergebnissen kommt.
Man muss sich das so vorstellen wie bei einem Computer, ein Computer mit 2000Mhz ist schneller als einer mit 800Mhz, das ist völlig logisch, daher wird der mit 2000Mhz bei jeder Aktion schneller sein, weil er einfach eine höhere Geschwindigkeit des Denkens hat aber mit einer schlechteren Software wird er womöglich zu einem falschen Ergebnis kommen oder ineffizient arbeiten aber gleichzeitig birgt eine höhere Leistungsfähigkeit auch mehr Potential die eigenen Fehler zu erkennen und zu beheben.

Ich denke pure Leistungsfähigkeit dominiert stark, weil man eine leistungsfähigere Rechenmaschine nicht so leicht verarschen kann, weil sie dank mehr Leistungsfähigkeit schneller dahinterkommt und gleichzeitig dadurch mehr lernt.
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#10
Intelligenz ist eine rein logisch bedingte Fähigkeit. Also die Eigenschaft unserer Logik, ihr gestellte Probleme zu lösen – oder ihre Entscheidung, besser dem Instinkt den Vortritt zu lassen, wenn Probleme nicht mit der Logik lösbar sind.
Sei!
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