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Körperhaltung
#1
Ich habe mir in letzter Zeit so meine Gedanken über eine bewußte und gesunde, aber auch eine falsche Körperhaltung gemacht. Hier sind nun meine Ergebnisse dazu:

Bin seit 17 Jahren im Sozialbereich tätig und versuche immer, bei allen Hebetätigkeiten in die Knie zu gehen, damit ich die körperliche Belastung auf den gesamten Körper verteile und nicht nur aus dem Rücken hebe.

   
http://www.groovemonster.de

Ich versuche aufrecht durchs Leben zu gehen. Allein durch diese Körperhaltung strahlt man schon eine gewisse Sicherheit aus. Auch hier gilt: „Alles ist mit allem verbunden.“

„Es ist immer etwas anderes, ob man eine Haltung, sei es welche immer, wirklich hat, oder ob man vor anderen oder sogar vor sich selber sie zu haben vorgibt.“
Hugo von Hofmannsthal

„An der Haltung erkennst du die Stärke eines Menschen.“
Katharina Eisenlöffel

   
http://www.weebly.com
Sieht so ein Gewinner aus?

Was Körperhaltung über einen Menschen aussagt, weiß man ja schon länger, wenn jemand gebückt durch Leben geht, sagt man als erstes, daß er eine schwere Last zu tragen hat, derjenige wird aber auch sicher nicht seine eigene Meinung kundtun und für sich einstehen, auch wirkt ein gebückter Mensch immer etwas depressiv.
Auf dem unteren Bild sieht man den Unterschied, eine aufrechte Haltung und eine gebückte Haltung. Wie wirkt der Mensch?

   
http://www.muscle-corps.de

„Was Worte verschweigen, verrät der Körper.“
Andreas Tenzer

Bei einer aufrechten Haltung weiß man, daß derjenige mit beiden Beinen fest im Leben steht und für sich einsteht. Andere werden versuchen, seine Haltung, ob körperlich oder geistig, nachzuahmen, somit nimmt man eine Vorbildrolle ein.

Jetzt komme ich zu meinen zwei negativen Beispielen zum Thema Körperhaltung:
Derzeit bin ich beim Umprogrammieren der Haltungen, die Beine übereinanderzuschlagen und daß ich oft vor dem Rechner oder am Tisch eine schlechte Haltung einnehme.

Das Thema des Beine übereinanderschlagens kommt natürlich auch aus dem Frauenbereich, laut Etikett sollte Frau ja nicht auffällig sitzen; deswegen werden gerne die Beine übereinandergeschlagen, auch wenn man einen Rock trägt, sieht es einfach schöner aus. Daß man damit aber die gesamte Körperhaltung beeinträchtigt, da kommt man erst hinterher drauf (Schrägstellung des Rückens und der Hüfte, Verkürzungen der Sehnen usw.).  

Man muß eine Bestandsaufnahme seiner Körperhaltung machen, um zu erkennen, welche Fehlstellungen man eigentlich schon eingenommen hat, um diese dann Schritt für Schritt wieder aus seinem Leben zu verbannen.

Auch wenn ich mich vor dem Rechner beobachtet habe, merkte ich schnell, daß wenn ich mich länger vor dem Rechner aufhalte, ich immer mehr in eine schlechte Körperposition rutsche, man kauert teilweise nur noch davor.

   
http://www.webquests.ch

Seit ich das Thema über die Körperhaltung behandle, versuche ich mich selbst immer wieder zu kontrollieren, damit ich eine bessere Körperhaltung einnehme.

„Körperhaltung ist wie Geisteshaltung eine Tagesdisziplin“, wenn man sich nicht intensiv mit dem Thema auseinandersetzt und sich dieses Fragen zum Thema Haltung stellt, kommt man gar nicht auf den Gedanken, welches Bild man nach außen wirft.  
Nicht nur die Wirkung nach außen wird mit einer Körperhaltung positioniert, sondern es treten mit einer schlechten Haltung auch Schmerzen auf und in weiterer Folge auch Krankheiten. Der Körper gerät aus seinem Gleichgewicht, deswegen ist es auch wichtig, sich zu kontrollieren und den Körper wieder in seine natürlich Waage zu bringen.

Wenn man sich leichter tut, kann man sich filmen lassen und dann analysieren, wo seine Schwachstellen sind, um diese dann Schritt für Schritt auszumerzen, oder man bittet den Gefährten oder eine Freundin darum, eine Rückmeldung zur Haltung zu geben. Gegebenfalls kann man diese auch bitten, bei der Umprogrammierung behilflich zu sein, um nicht wieder in alte Schablonen zu rutschen.
Man kann sich auch eine schriftliche Auflistung machen, welche Körperhaltungen gesundheitlich nicht förderlich sind und was man als erstes verändern möchte. Und schon kann es losgehen, sich der Herausforderung anzunehmen.

Man wird mit einem neuen, besseren Körpergefühl belohnt.
Tue was Du willst, aber wisse was Du willst!
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Es bedanken sich: Paganlord
#2
Zitat:Das Thema des Beine übereinanderschlagens kommt natürlich auch aus dem Frauenbereich, laut Etikett sollte Frau ja nicht auffällig sitzen; deswegen werden gerne die Beine übereinandergeschlagen, auch wenn man einen Rock trägt, sieht es einfach schöner aus. Daß man damit aber die gesamte Körperhaltung beeinträchtigt, da kommt man erst hinterher drauf (Schrägstellung des Rückens und der Hüfte, Verkürzungen der Sehnen usw.).

Für die Blutzirkulation ist das Übereinanderschlagen der Beine auch nicht das Beste. Ich finde es nicht einmal besonders schön. Die Beine nahe beieinander und parallel stellen gefällt mir für Frauen am Besten als Sitzhaltung in der Öffentlichkeit. Entweder gerade oder auch mal etwas abgewinkelt wie hier z.B., man sitzt auch fast automatisch aufrechter:

http://www.t-online.de/unterhaltung/stars/royals/id_68938500/kronprinzessin-victoria-und-prinz-daniel-zeigen-schloss-haga.html

Man kann auch an den Fesseln überkreuzen.
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#3
Zitat:Auch wenn ich mich vor dem Rechner beobachtet habe, merkte ich schnell, daß wenn ich mich länger vor dem Rechner aufhalte, ich immer mehr in eine schlechte Körperposition rutsche, man kauert teilweise nur noch davor.

Oh, das beobachtete ich bei mir selbst schon. Dagegen hilft nur Feierabend Blinzeln oder unbedingt in einem stündlichen Rhythmus Bewegung. Die Logik mag hier in ihrer Selbstüberschätzung meinen, das wäre albern. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Sich mal richtig strecken, ein paar Meter laufen, frische Luft und viel trinken. Damit hat man seinen Körper in jedem Fall besser unter Kontrolle und verfällt nicht in den Sinkmodus, bei dem der Rücken immer krummer wird und das Gesicht immer weiter in Richtung Bildschirm wandert. Alles also auch eine Konzentrationsfrage!
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#4
Neutralität gilt in allen Bereichen!

Wir haben gelernt, dass wir uns im Alltag so neutral wie möglich verhalten. Das heißt, wir mischen uns nicht in die Angelegenheiten anderer ein und halten unseren Geist und Körper in einem inneren Gleichgewicht! Manche Personen haben mit bestimmten Bereichen Schwierigkeiten, weil sie entweder aus beruflicher Gewohnheit (z.B. Lehrer erklären gerne sowohl in der Schule wie auch im Alltag Dinge, ohne gefragt zu werden), oder aus Bequemlichkeit/Sturheit („ich habe das schon immer so gemacht“) in diesen Bereichen stärker geprägt (verprägt) sind.

Diese Bequemlichkeit und Gewohnheit bezieht sich auch auf die Schlafposition. Jeder hat beim Schlafen seine Lieblingsposition, doch die wenigsten haben sich dabei für die natürliche und damit auch die richtige Position entschieden.

Neutralität beim Schlafen, heißt für mich (ebenfalls) eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf die Gelenke, Muskeln und Sehnen. Was nützt es einem, wenn man sein Haus oder seine Wohnung nach EuFe eingerichtet und alles zentriert hat, wenn man eine ungesunde Schlafposition einnimmt? Wenn man am nächsten Morgen in seinem Traumtagebuch einträgt: „... habe vom Fliegen geträumt...“ oder „... jemand hat mir in den Rücken getreten...“, kann man seine Träume solange in spiritueller Hinsicht interpretieren, wie man will und wird nicht auf das richtige Ergebnis kommen. Erst müssen alle externen Faktoren, die den Schlaf beeinflussen, eliminiert werden, kann man solche Traumerlebnisse auch richtig deuten.

Eine gleichmäßige Gewichtsverteilung erreicht man durch die größtmögliche Verteilung der Auflagefläche! Mit anderen Worten: Man liegt auf dem Rücken!

   

Bei der Bauchlage hat man zwar ebenfalls eine große Auflagefläche, aber auch eine zusätzliche Belastung der Lungenflügel, was das Atmen erschwert. Der einzige Vorteil dieser Position ist der, dass sie das Schnarchen verringert.

Die Seitenposition kommt ebenfalls nicht infrage, da man dabei einen Großteil der Muskeln, Sehnen und Gelenke belastet. Das kann auf Dauer zu Schmerzen, Krämpfen oder Taubheitsgefühlen führen.

Ideal zur Rückenposition wäre es, wenn man beim Schlafen auf das Kissen verzichtet. So behält die Wirbelsäule ihre natürliche Haltung. Wer auf ein Kissen nicht verzichten kann, sollte sich für ein dünnes und/oder weiches Kissen entscheiden.
Innen wie Außen
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