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Kino-Tip Hellboy
#41
Nuculeuz schrieb:Hm, wenn man es so sieht, ...
für mich war es nur eine reine Feststellung, keine Prophezeihung.
Damit wollte ich nur klarmachen, daß ich eben einem Menschen ganz anderen Stellenwert zuordne. Wenn das auch ein Werturteil sein mag.
Aber über gewisse Werturteile kommt man eben nicht hinweg, oder willst Du Dich mit den Tieren assimilieren?

Obige Verallgemeinerung von mir ist vielleicht zu gefährlich, weil gewissermaßen ein geistiger Vorgang bei meiner Aussage mitinbegriffen war.
Da muß man vorsichtig sein. Also lassen wir die Opfergeschichten und stellen einfach fest:

Mensch ungleich Tier.


MfG
Du brauchst nicht versuchen es zu legitimieren.
Eine klare und unüberlegte Aussage, was gibt es da noch zu diskutieren *kopfschüttel* Mir scheint, als warst Du zu lange unter den Zombies. Naja, jeder setzt eben seine Prioritäten Blinzeln

Wenn man sich neutral verhält, auch und vor allem in Gedanken, kommt man nicht in die Situation Werturteile zu bilden.

Außerdem: Sprich bitte nicht in der WIR-Form.

Bragi
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#42
@Bragi,
Deine offensive Art finde ich zwar anstrengend, aber die Wahrheit ist manchmal eben so. :-)

Zitat:Wenn man sich neutral verhält, auch und vor allem in Gedanken, kommt man nicht in die Situation Werturteile zu bilden.

Das ist ein interessantes Thema.
Denn nicht immer ist es klar (für mich zumindest nicht), ob man jetzt schon einem Werturteil anhängt, oder einfach nur seinen Willen behauptet oder gar den Instinkten folgt.
Ich möchte gerne auf die immer wiederkehrende Diskussion über die Fleischfresser als Beispiel hinweisen: Bei der Diskussion über dieses Thema wurde und wird ständig polarisiert und mit "abartig" über "hirnlos" etc. argumentiert, also meiner Ansicht nach auch eindeutige Werturteile (zumindest nach außen hin), die aber einen neutralen Hintergrund haben, nämlich einfach die Tatsache, wie die Natur gestrickt ist und was für den Menschen naturgegeben ist.

Was mir jetzt noch nicht ganz klar ist:
War Deine kritik jetzt rein formal auf meine Aussage bezogen oder inhaltlich (oder beides)?
Denn ich sehe formal einen Ausrutscher. Inhaltlich stehe ich dazu.
(was jetzt nicht wieder eine Ausrede sein soll! ;-) )

Ein anderes Beipiel:

1. Satz: "Wenn Xyz noch einmal handgreiflich wird, haue ich ihm eine runter."

2. Satz: "Auge um Auge, Zahn um Zahn. So wie man in den Wald ruft, schallt es zurück."

beide Sätze haben denselben ideologischen Inhalt, sind formal aber unterschiedlich.
Erster Satz provoziert gedanklich einen Vorgang, zweiter Satz macht nur auf das Naturgesetz aufmerksam, welches in einer solchen Situation rechtmäßig zur Anwendung kommen würde, ohne aber eine entsprechende Situation vorzubereiten.


Meine anstößige Aussage müßte also demnach "neutral" formuliert lauten:

"Die meisten Tiere sind unsere Geschöpfe."

Daraus leitet sich für mich dann automatisch entsprechendes Verhalten in Extremsituationen ab.



MFg
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#43
@ Abnoba:

Zitat:Lediglich die Feststellung eines Sachverhaltes.

War es bei mir eigentlich auch, dann sind wir eben unterschiedlicher Meinung. ich bin gegenüber Deiner Aussage auch sehr sprachlos.


;-)


MfG
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#44
Nuculeuz schrieb:ich bin gegenüber Deiner Aussage auch sehr sprachlos.
Prima, dann können wir ja einfach mal ganz zivilisiert gemeinsam den Mund halten, was?! Zunge raus
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#45
Hm, da war es Bragi jetzt wohl zu dumm, weiter mit mir zu debattieren...
Fettes Grinsen

Also dann halte ich mit Abnoba zusammen einfach zivilisiert den Mund.




Zzz
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#46
Nein, siehe den anderen Thread und deine eigene Aussage:

Das liegt daran, daß man darüber auch nicht reden soll, weil sonst ohnehin was falsches dabei herauskäme.

*sich an Bragis Seite stellt, gegenüber den beiden Schwabenköpfen* [Bild: coolman.gif]

Tue was immer ich will!
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#47
*gähnt*
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#48
Vielleicht ist es so, vielleicht aber auch nicht,
für mich ist dieses Thema noch im Bereich des logisch diskutierbaren.

Sonst würden mir ja die Worte fehlen... ;-)



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#49
Nuculeuz schrieb:Vielleicht ist es so, vielleicht aber auch nicht,
für mich ist dieses Thema noch im Bereich des logisch diskutierbaren.

Sonst würden mir ja die Worte fehlen... ;-)
Dem Logiker sind wieder neue verwirrende Worte eingefallen.
Und ich dachte schon, du wärst endlich über diese Stufe hinausgekommen.
Das Ziel vor Augen!
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#50
Naja ich sehe das nicht als "Stufe" an, sondern es geht mehr um vernünftige Integration der Logik. Warum soll man denn ein Werkzeug wegwerfen, wenn es zu bestimmten Zwecken taugt?

Manchmal ist es eben lustig die Kapazität der Logik auszuloten, für mich ist das eine Art satirischer Humor, ... Hmm


Was unbedingt wichtig ist, ist den Absutheitsanspruch der Logik zu überwinden. Der Verstand bildet oder redet sich nämlich fortlaufend ein, alles erklären zu können, wenn nun erst genug Information da ist.

Ich rolle die Geschichte jetzt nochmal auf:

Ich brauche diese Diskussion nicht unbedingt, das essenzielle Ergebnis kenne ich schon längst, es geht nur um Präzisierung, damit logische Einsichten folgen, die wiederum später nützlich sein können.
Um effektiv arbeiten zu können braucht die Logik ja Präzisierungen der Zusammenhänge, die Intuition braucht nur ein "Wort" oder Satz als Aufhänger für das zwiscehn den Zeilen.

Von Bragi wurde ich ja auf einen bestimmten Umstand aufmerksam gemacht, weil ich in meinen Ausführungen bestimmte Dinge vorweg ausgemalt hatte, die man nicht erleben sollte:

Nämlich dem, daß der Bewußtseinsinhalt maßgeblich an der individuellen Realität beteiligt ist.
Das war nicht ein Fehler durch Unkenntnis, sondern durch Leichtsinn und Übermut bzw. kurzzeitige Aufmerksamslosigkeit.


Inhaltlich hatte das aber rein gar nichts dazugetan,es war ein rein formaler Aspekt, unabhängig vom etwaigen Wahrheits oder Unwahrheitsgehalt meiner Behauptungen und Ansichten.
Diese stehen nämlich nach wie vor im unkommentiert im Raum, was so ausgelegt werden kann, daß eben der letzten Darstellung nichts weiter hinzuzufügen ist, weil es so einigermaßen "stimmt".

Ich sehe das Schweigen also nicht darin begründet, daß Bragi oder sonstwer komplett andere inhaltliche Ansichten hat, sondern darin, daß ich das, um was es ihm ging akzeptiert und korrigiert hatte.


MfG



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