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Kleidung und Erwartung
#11
Das ist korrekt, nur ist mir die Wirkung auf andere ist mir nicht sonderlich wichtig. Es sei jedem das Recht und die Freiheit gegeben zu denken was immer ihm behagt, es soll mir gleich sein. Eine Äusserlichkeit, nicht mehr nicht weniger.

Wie man in Kostümierung wirkt, sich fühlt und betrachtet wird, ist mir bewusst aus ferner Vergangenheit. Nur hat es seine Bedeutung für mich verloren.

SFDP

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#12
Zitat:Wie man in Kostümierung wirkt, sich fühlt und betrachtet wird, ist mir bewusst aus ferner Vergangenheit. Nur hat es seine Bedeutung für mich verloren.

Du bist vielleicht so eine Art Aussteiger? Wenn du Lust hast, dann erzähle ruhig etwas darüber. Hier stösst du damit bestimmt auf offene Ohren.

Was die Kostümierung betrifft: Dir nehme ich das sogar ab, dass dir das unwichtig ist, was andere nun denken oder nicht.

Für mich selbst ist es so eine Art Sport, denn aus den Verhaltens- und Kleidungsweisen der Bürgerherde ziehe ich Rückschlüsse. Ich arbeite sehr viel mit Menschen zusammen und erforsche daher ihre Qualitäten und Schwachstellen. Und wenn man sie so offen (wie z. B. in der Kleidung) zur Schau trägt, wäre man ein Narr, wenn man es unbeachtet liesse.

Tue was immer ich will!
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#13
War eine eher banale, berufliche Sache. Ich stand einige Zeit auf der Bühne und wenn man in Rollen schlüpft spürt man wie verändert man angesehen wird, ob vom Publikum, von Kollegen und man selbst ist der Darstellung verpflichtet und verändert sich, wobei die Kostümierung sehr hilfreich ist. Und genau dies ist auch die Wirkung der " Kostümierung"( Ich nenne es mal so ) im reelen Diesseits.

SFDP
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#14
Zitat:Und genau dies ist auch die Wirkung der " Kostümierung"

Mit anderen Worten, Kleider machen Leute!
Das Ziel vor Augen!
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#15
Ich weiß, was Du meinst. Wir haben es bei mittelalterlichen Anlässen schon selbst erlebt. Man zieht ein Kostüm an und Leute verändern ihr Verhalten. Kleider machen Leute, Du sagst es.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#16
Wishmaster schrieb:Für mich selbst ist es so eine Art Sport, denn aus den Verhaltens- und Kleidungsweisen der Bürgerherde ziehe ich Rückschlüsse. Ich arbeite sehr viel mit Menschen zusammen und erforsche daher ihre Qualitäten und Schwachstellen. Und wenn man sie so offen (wie z. B. in der Kleidung) zur Schau trägt, wäre man ein Narr, wenn man es unbeachtet liesse.

Wie schafft man das denn? Die sehen doch fast alle gleich aus, nur der Trend ändert sich.Die meisten sind Mitläufer, was sagt es sonst aus? Da mache ich dann meine Schublade auf...
"Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen"
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#17
Zitat:Wie schafft man das denn? Die sehen doch fast alle gleich aus, nur der Trend ändert sich.Die meisten sind Mitläufer, was sagt es sonst aus? Da mache ich dann meine Schublade auf...

Ich persönlich kann auch weniger aus den Kleidungsweisen, als vielmehr aus den Verhaltenweisen lesen.
Man erkennt meist an den Taten, von wo sie gesteuert werden und was sie dann nachplappern und nachmachen. Stereotype gibt es wie Sand am Meer. Da es so viele Menschen gibt die Zeitungen, Horoskope und meist sogar ähnliche Literatur lesen und ähnliches Fernsehrprogramme schauen, handeln die alle ähnlich, ohne das selbst zu realisieren. Am schlimmsten sind dann die, die meinen sich mit etwas besonders intensiv und ausführlich beschäftigt zu haben. Da ist die Programmierung dann am stärksten, und man kann eigentlich nicht mehr mit vernünftigen Argumenten kommen, da ist die Logik schon zu sehr verprägt und die Meinung fest eingegeben. Daher sind meist auch ältere Menschen für neue Verhaltensweisen oder neues Wissen nicht mehr zugänglich.
Das "Glas" ist sozusagen schon voll.
Wenn jemand sehr emotional auf ein Thema reagiert, dann ist das ein Indiz dafür, daß derjenige eine sehr feste (fremdbestimmte) Meinung besitzt, von der er auch nicht mehr abzuweichen gedenkt, da sich sonst das eigene Ego angegriffen fühlt und man sich ggf. einen Fehler eingestehen müßte. Reagiert dagegen jemand offen auf ein Thema, dann ist dies meist ein Anzeichen dafür, daß die Person einen unverprägten und freien Geist besitzt.
An Kleidung kann ich lediglich ablesen, wieviel Wert eine Person sich selbst beimißt.
Ist sie eine gepflegte, aufrechte Erscheinung, oder ungepflegt und/oder rebellisch usw.
Es geht nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern darum mit den Augen die Tür zu finden!
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#18
Früher bin ich viel unterwegs gewesen und habe für einen Konzern Geschäftsleute betreut. Heute würde man das Neudeutsch "Consulting" nennen. Dabei repräsentierte ich ja auch den Konzern.
Zwei Dingen habe ich beherzigt:

einen Ausspruch von Goethe "Nach eueren Kleidern werdet ihr begrüßt, nach eueren Taten verabschiedet"

und einer Farbberatung auf den Typ bezogen. Es gibt Farben die passen sehr gut zu einem und andere lassen einen nicht gut aussehen, auf deutsch gesagt: "das steht mir nicht".
Wer noch ein bisschen Bauchgefühl hat, merkt es selbst.

Heute habe ich eine ganz anderen Lebensbezug und mich völlig umorientiert, muß nicht mehr repräsentieren.
Wie im Vorfeld richtig bemerkt wurde, kleidet man sich abhängig von der sozialen Gruppe zu der man gehören will.
Das spiegelt sich auch in der Akzeptanz bei neuen Kontakten. Im Anzug kann ich nicht mit einem Bauern reden, wenn es um direkte Belange für seinen Betrieb vor Ort geht.

Es ist amüsant zu beobachten ,wie daneben, provokativ oder aufgesetzt (fremdbestimmt) sich manche kleiden. Darum ist mir immer ein Gespräch wichtig. Bild und Ton sollten zusammen passen. Das Äußere lässt auch oft auf den Charakter oder die Gemütsverfassung schliessen. Manchmal erschreckend.
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#19
Wahre Worte, werter Bushido. Besonders gefällt mir das Goethe-Zitat. Das hat was!

Es ist beim Thema Kleidung sehr wichtig, sich entsprechend der Erwartung, also des Anlasses entsprechend zu kleiden. Trotzdem gilt für mich als Fausregel: Lieber etwas "überkleidet" als "schlecht angezogen". Gerade wenn man auf entgegengebrachten Respekt Wert legt. Da kann behaupten wer will, Respekt hätte nichts mit Kleidung zu tun, derjenige hat einfache keine Ahnung oder es noch nie selbst ausprobiert.
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd."
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