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Kräuterecke
#41
Melisse

Mir bekannte verschiedene Sorten:

Zitronenmelisse (grün)
Zitronenmelisse (gelb-bunt)
Zitronenmelisse (gold)
Zitronenmelisse (weiß)
Klostermelisse (Züchtung)
Kretamelisse (Limonenmelisse)

Für einen guten Wasserabfluß sorgen und für einen sonnigen Standort!

Sei!
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#42
Danke Violetta, hast mir sehr geholfen. Bussi
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd."
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#43
Zitat:(Anuscha @ 27.06.2007 - 15:33) den Standort wechseln?


Schnittlauch, Petersilie und Melisse wollen's eher feucht und nicht prallheiß.

Lavendel und Thymian gerne heiß und trocken.

Salbei, Minze und Liebstöckl haben's gern mittel.

Und Vorsicht bei Wermut, der verträgt sich überhaupt nicht mit den anderen Kräutern. Den also immer einzeln pflanzen, mit etwas Abstand zum übrigen Kräuterbeet.
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#44
Kamille

Kamille ist eine unserer ältesten heimischen Heilpflanze. Sie wächst wild an Wegesrändern.
Am besten gefallen ihr leichte, warme Böden, denn sie ist sehr ansruchslos. Das Sammeln der einzelnen Blüten ist zeitaufwändig, und dort, wo viele Autos fahren oder Hunde "gassi gehen", sollte man auch nicht ernten. Deshalb lohnt es sich, die anspruchslose einjährige Pflanze im eigenen Garten auszusäen, und zwar am besten im September. Die kleinen Blütenrosetten überwintern, und so kann man ab Frühsommer bis in den Spätsommer hinein immer wieder Kamilleblüten ernten.
Man sammelt am besten solche Blütenköpfe, bei denen sich das erste Drittel der Staubgefäße geöffnet hat, und man breitet sie an einer warmen, schattigen Stelle zum Trocknen aus. Die trocknen Blüten füllt man dann in eine lichtdichte, gut schließende Dose.

Nur bei der echten ist die gelbe hochgewölbte Blütenmitte innen hohl.
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#45
Der erste frische Kräutertee

Sicherlich schlüre ich zu Ehren von Athene gerade Eulen durch das Forum, aber egal...

Nun ist im Norden die Vegetation so weit, dass der Wolf das Körbchen oder die Tonschale nimmt und die ersten frischen Triebe bedacht sammelt und den ersten frischen Kräutersud zubereitet.
Mit Bienenhonig gesüßt, einfach ein tolles Getränk.
Auf dem Foto: frische junge Brennessel, Brombeertriebe, etwas frische Minze, Lavendel und Liebstock.
Die Kombination mag ich so.
Gar viele andere Pflanzen wären hier auch zu sammeln, aber morgen ist ja auch noch ein Tag, vielleicht mit frischen Blättern der schwarzen Johannisbeere, schau ich mal....
Über die Inhaltsstoffe mag ich hier nicht schreiben, die sind ja hinreichend beschrieben.
Auch die ersten frischen Salate, mit Löwenzahn, Gänseblümchen usw, sind des Wolfes Freude.

(Foto: Wolf 08.04.12011)
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#46
Auszug aus dem Gärtnerei-Pötschke-Kalender "Der grüne Wink" '14:

Dost ist ein wahrer Schmetterlingsmagnet. Auch Bienen sind ganz begeistert
von seinen rosafarbigen Blütendolden.

Dost, botanisch Origanum vulgare, ist eine heimische Pflanze, die bei uns auf mageren,
trockenen Wiesen und Hängen wächst.
Im Sommer öffnen sich ihrer rosafarbigen Blütendolden, wenn viele andere Stauden schon verblüht sich.
Dost ist robust und liebt trockene, sonnige Plätze auf magerem, kalkhaltigem Bogen.
Es gibt viele verschieden Sorten, z.B. die Sorte "Herrenhausen". Sie bildet prächtige dunkelpurpurne Blüten, und die Sorte "Compactum" bildet niedrige, runde Büsche mit rosa Blüten und ihre Blätter duften und schmecken ganz vorzüglich.
Meist schmeckt der heimische Dost nicht überragend - ganz anders als die verwandten Oreganos aus dem Mittelmeerraum.
Dennoch blickt der Dost auf eine lange Tradition in der Volksheilkunde zurück.
Er soll die Schwermut vertreiben, zudem verdauungsfördernd, hustenstillend und entspannend wirken.
Das Kraut wird als Tee aufgebrüht und als Öl oder Salbe äußerlich gegen Muskel- und Gelenkschmerzen eingerieben.
Die Inhaltsstoffe des Dostes und ebenso des Oreganos helfen, Bakterien, Viren und Pilze abzutöten!

   

   

Als ich dieses Tagesblatt im Kalender gelesen habe, war ich gleich begeistert. Er steht schon auf unserem Bestellzettel für die Gärtnerei ganz oben Lol
Wenn der Dost bei uns im Garten wächst und gedeiht, schicke ich Bilder von der Blütenpracht.
Geduld in allen Dingen führt sicher zum Gelingen.
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#47
Das kann ich bestätigen. Wir haben eine ganze Menge Salbei (Dost) vor unserem einen Fenster stehen. Ein wahrer Tummelplatz für Bienen, Hummeln und viele viele bunte Schmetterlinge. Dazu riecht der Salbei super, und man kann die Blätter bei Halsbeschwerden kauen oder lutschen.
Sei!
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