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Lügen erkennen
#1
Lügen erkennen

Wer lügt, hat Angst und/oder Schuldgefühle.
Es gibt verschiedene Gründe:
Angst davor, entlarvt zu werden, jemanden zu enttäuschen oder die Konsequenzen tragen zu müssen.

Wenn man übt, erkennt man Anzeichen von Angst ziemlich gut. Diese können sein: daß die Augen größer werden, die Mundpartie sich etwas zurückzieht, einige fangen auch an zu schwitzen. Schuld sieht ähnlich aus, zusätzlich können dazu die Mundwinkel etwas nach unten gezogen werden. Sie sehen ertappt aus. Wie das Kind, das in die Keksdose griff und erwischt wurde. Da diese Mimik sehr klein ausfällt, muß man gut beobachten.

Außerdem sind Lügner verhalten und steif. Sie reden ihren einstudierten Text herunter, meist chronologisch und ohne Ausschweifungen.

Wer dagegen die Wahrheit spricht, wirkt ausgelassener, offener, und es findet sich meist keine Chronologie. Auch die Gestik ist ausladender, offen und gelöster. Auch Kleinigkeiten werden erwähnt.  

Das Video ist ein kleines Beispiel, wie eine Person einmal lügt (sehr steif) und dann wiederrum die Wahrheit sagt (sehr gelöst)  Lächeln
http://www.youtube.com/watch?v=nQCNfPKeJLk/

Wenn jemand nicht wirklich weiß, wovon er spricht, sieht die Körperhaltung noch etwas anders aus, dazu aber später.
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#2
Zitat:Wer lügt, hat Angst und/oder Schuldgefühle.
Es gibt verschiedene Gründe:
Angst davor, entlarvt zu werden, jemanden zu enttäuschen oder die Konsequenzen tragen zu müssen.

Zu unterscheiden ist auch, ob jemand lügt, um sich selbst zu schützen, oder ob er lügt, um zu betrügen. Immer soll eine Lüge den anderen täuschen, aber das Ziel, der Beweggrund, kann unterschiedlich sein. Das eine Ziel ist eben, sich selbst zu schützen, das andere ist, den anderen über's Ohr zu hauen. Es gibt also unterschiedliche Beweggründe. Als Ursache kommen also nicht nur Angst und Schuldgefühle in Betracht, sondern auch alle anderen Emotionen. Wut, Haß, Gier, usw. Liebe, Hörigkeit übrigens auch.

Was allgemein oft auffällt, wenn jemand lügt, daß Mimik und Gestik mit dem Gesagten nicht zusammenpassen. Da wird mit herabgezogenen Mundwinkeln gelacht z.B., jemand sagt "hoch" und zeigt aber nach unten, oder umgekehrt, oder sagt "groß" und zeigt mit Zeigefinger und Daumen "klein" an, oder sagt "klein", breitet aber die Arme aus, usw.
Auch ein Indiz, daß jemand lügt, ist das "Pokerface", also eine unbewegte Gesichtsmuskulatur. Um sich nicht zu verraten, wird versucht, möglichst gar nichts zu zeigen. Das kann allerdings auch nur die Unsicherheit oder sogar Angst sein, daß jemand nicht weiß, wie das Gesagte beim anderen ankommt.

Lügen, um sich selbst zu schützen, ist an sich akzeptabel, man muß sich auch nicht selbst anklagen. Ich spreche hier von den "kleinen Alltagslügen", die einen nur schützen sollen, aber niemand anderem schaden. Daß Betrug und Gewalt gar nicht erst ausgeübt werden sollte (und von manchen dann "weggelogen" wird), versteht sich ja von selbst. Lächerlich wird es dann, wenn die Wahrheit offensichtlich ist, oder sogar bewiesen werden kann, wie im obigen Fall, oder es absehbar ist, daß etwas nicht verborgen werden kann. Dann wird es zur Ehrensache, für etwas auch einzustehen, wie derjenige in diesem Video es schließlich tat. Bei Betrügern oder Gewalttätern ist es ja manchmal so, daß diejenigen, die noch ein bißchen Ehre im Leib haben, sich selbst stellen, also im Grunde eine Lüge beenden.
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#3
Zitat:Zu unterscheiden ist auch, ob jemand lügt, um sich selbst zu schützen, oder ob er lügt, um zu betrügen. Immer soll eine Lüge den anderen täuschen, aber das Ziel, der Beweggrund, kann unterschiedlich sein. Das eine Ziel ist eben, sich selbst zu schützen, das andere ist, den anderen über's Ohr zu hauen.
Lügen, um sich selbst zu schützen, ist an sich akzeptabel, man muß sich auch nicht selbst anklagen. Ich spreche hier von den "kleinen Alltagslügen", die einen nur schützen sollen, aber niemand anderem schaden.

Das sehe ich ähnlich. Und gerade wenn es um Selbstschutz geht, sollte man auch auf seine eigene Mimik und Gestik achten.
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#4
Es ist interessant, Leute zu beobachten. Sei es auf der Straße, an der roten Fußgängerampel, im Cafe, im Restaurant, im Einkaufszentrum oder im Aufzug zum Büro bzw. zum Arbeitsplatz. Überall ergibt sich das identische Bild. Geneigte Köpfe, die gerade Nachrichten lesen oder texten. Die Aufmerksamkeit für das Umfeld (sogar im Straßenverkehr) ist heutzutage extrem eingeschränkt.

Genau dieses Muster läßt sich auch auf Veranstaltungen aller Art übertragen. Wie wollen Leute, die im Alltag die Umgebung total vergessen (weil die Textnachricht gerade so interessant ist) etwas in ihrem Umfeld (Büro, Veranstaltung oder Feier) bemerken?

Wo immer die Aufmerksamkeit hängen bleibt, kann drumherum die Welt im "Sternenkrieg" versinken, ohne daß es entsprechend bemerkt würde. Wir haben es hier mit einer neuen Konditionierungsstruktur zu tun, die eindeutig aussagt, daß die Aufmerksamkeit im Allgemeinen nur noch minimal existiert.

Wenn man sich erinnert, dann kommt einem diese Vorgehensweise bekannt vor. Denn im Grunde lief es einstmals identisch ab, als man den Menschen (die heute als Hellsichtigkeit oder Hellhörigkeit beschriebenen) Talente abgewöhnte. Zwar waren es damals keine "Textnachrichten", sondern der Zwang, sich auf die grobstoffliche Logik zu konzentrieren und alle anderen Dinge entsprechend auszublenden.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#5
Trump: Waffen sind geladen und entsichert

Trumps derzeitige Kriegshysterie hat mehrere Hintergründe. Ob es jedoch zum angekündigten (und durch die USA angestrebten) Nuklearkrieg kommt, bleibt momentan zu bezweifeln. Trumps Politik-Aktionen richten sich hauptsächlich nach seinen Geschäftsstrategien und nach den Befehlen seiner grauen Vordenker. Was kein "Geschäft" verspricht, das wird reduziert oder ausgeschaltet. Kriege sind in seinen Augen ein Erfordernis, um das Einkommen (sei es privat oder Staat) zu sichern.

Trump bezeichnet seine jüngsten Äußerungen zur KDVR (Nordkorea) als möglicherweise nicht scharf genug. Er empfahl dem Land, besser sehr nervös zu sein. Und er erwartet, daß China "sein" Problem löst.

Trump ist ein gutes Beispiel für graue Spielregeln. Drohe und siege, egal welchen Preis der Rest der Welt dafür zahlen muß. Daß der gesamte Planet von solcher Arroganz betroffen ist, kann sich jeder selbst ausmalen.

Trumps Aktionen sind leicht an seiner Körpersprache ablesbar. Alle benutzten Zeichen haben jedoch eine zusätzliche okkulte und schwarz-magische Bedeutung. Seine Handgesten und Mimiken zeigen uns die Richtung seiner Strategien auf.

   

Zeigefinger > Bild: 1, 3, 4, 5, 7 = Hinweis, Befehl, Markierung, Drohung, Diktatur. Man benutzt den erhoben Zeigefinger auch immer dann, wenn gewisse telepathischen Suggestionen ausgesendet werden sollen. So daß die sich im Raum befindenden wichtigen Personen nur das hören, was sie hören "müssen" > ohne das zu hören, was gesagt wurde. Auch Visionen werden auf diese Art in den Raum entlassen und den Gehirnen der Zuhörer eingeprägt. Der Zeigefinger ist das telepathische Zwangsmittel des unsichtbaren und unhörbaren Subliminalauftrags. Wie ein Hammer hämmert er den Befehl auf die Festplatte des Zuhörers.

2 – soll zwar hier bei Trump die Wichtigkeit hervorheben; doch gilt dieses Symbol im primitiven Sprachgebrauch als: Ar*loch, oder auch als stilisierte 6. Hier dann der Hinweis auf 666 > die Satansanrufung.

6 und 8 sollen Hilflosigkeit signalisieren. Ein scheinbarer Rückzug, doch gleichzeitig werden mit Geste 4 und 6 auch die Massen dirigiert. Das Symbol gilt also als Drohung gegen Gesprächspartner, "vorsichtig zu sein", z. B. bei "Anschuldigungen" oder bei "Verdächtigungen". Vor allem mit Geste 8 kann man auf telepathischer Ebene einen regelrechten Wirbelwind gegen eine Person oder auch gegen eine Gruppe aktivieren. (Das Schubkraft-Energiefeld wird in die entsprechende Richtung geschubst.)

9 – ein Zeichen der Selbstvernichtung. Einmal im logischen Bewußtsein verankert (auch wenn es nur als Ironie benutzt wurde), bleibt es im Unterbewusstsein > als Selbst-Vernichtungsbefehl etabliert. Das gibt anderen Magiern die Chance, hier ihre Flüche einzusetzen.

10 – Victory, Erfolg; jedoch auch Manipulation und Schikane (magische Schere).

11 und 12 gelten unter Logenbrüdern als Notsignal, Hilferuf > damit anwesende Magier einerseits einen Schutzwall um den Bruder aufbauen und andererseits ein manipulierendes Signal an die Umstehenden freisetzen.


   

Malcolm Turnbull besitzt eine ähnlich deutliche Körpersprache. Von Geldgier und Machtwahn bis hin zu Kriegshysterien ist alles vertreten. Jeder darf sich (nachfolgend) gern selbst in der Deutung probieren.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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Es bedanken sich: Inara , Sirona , Dancred
#6
(31.08.12017, 10:58)Paganlord schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-L%C3%BCgen-erkennen?pid=52607#pid52607Malcolm Turnbull besitzt eine ähnlich deutliche Körpersprache. Von Geldgier und Machtwahn bis hin zu Kriegshysterien ist alles vertreten. Jeder darf sich (nachfolgend) gern selbst in der Deutung probieren.

Tolles Thema!  Lächeln

1 = Die geballte Faust soll die eigenen Stärke und Entschlossenheit demonstrieren. Sie wirkt angriffslustig und aggressiv. Anders kann eine geballte Faust aber auch ein stilistisches Mittel sein, um das Gesagte zu bekräftigen oder um Zusammenhalt zu beschreiben.

2 = Die Handhaltung wirkt auf mich arrogant und selbstgefällig. Das Grinsen passt dazu.

....
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Es bedanken sich: Paganlord
#7
3 = Ein Zeigefinger in der Luft bedeutet: "Achtung! Besondere Aufmerksamkeit für mich und mein Thema!" Wenn beide Zeigefinger in die Luft gestreckt werden, wird die Geste noch verstärkt und wirkt bedrohlich. Er nutzt beide Finger als Antenne und Verstärker.

4 = Die Haltung beim Sitzen wirkt versperrt und abwehrend. Er wird wahrscheinlich eine andere Meinung zum Thema haben.
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Es bedanken sich: Vale
#8
5 -> Die Hände in den Taschen weisen darauf hin, dass jemand etwas zu verbergen hat. ("Die Hand in der Tasche zur Faust ballen.")

6 -> Die zusammengepressten und an den Körper angelegten Hände lassen auf Unsicherheit oder Frustration schließen. Dass eine Hand zur Faust geballt ist, weist auf Frust/Wut.
Ergänzung: Nimmt man den versteckten Daumen hinzu, der ja unser stärkster Finger ist, kann von einer unterdrückten Handlungsbereitschaft ausgegangen werden.
Morgen kann alles ganz anders sein.
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Es bedanken sich: Hemera
#9
12 - Hand vor den Mund

- Sich nicht verplappern wollen, etwas verschweigen wollen
Mehr neutral:
- Nicht ungeschickt formulieren wollen
- Erstmal nachdenken, nicht voreilig urteilen wollen

6- Arme hängen herunter, eine Hand zur Faust geballt

Wenn sie fest angespannt ist:
- Aggressivität, Brutalität
- höchste Anspannung
Lockere Faust:
- Einen Gedanken festhalten wollen

1 - Geballte Faust beim Reden

Wenn sie nach unten bewegt wird
- Den Zuhörern etwas einhämmern wollen

Unbewegt:
- Schlagkräftige Argumente

13 - Verschränkte Arme, zurückgelehnt, Lachen

- Totale Selbstgefälligkeit

17 - Sich dem Gesprächspartner zuwenden, mit verschränkten Armen

- So tun, als sei man an dem Gesagten interessiert, es ist aber nicht so

16 - Verschränkte Arme, spöttischer Zug um den Mund

- Verachtung des Gegenübers

18 -Verschränkte Arme, Oberkörper leicht vorneigen

- Aggressivität, die aber kontrolliert wird
- Jovialität
- nur gespieltes Interesse

5 - Hände in den Hosentaschen

- Unsicherheit oder Ungezogenheit, aus beiden Gründen will man nicht zeigen, was wirklich Sache ist

14 - Verschränkte Arme, stoischer Gesichtsausdruck

- Völlige Abweisung

3 - Zeigefinger nach oben, beide

- Sieht für mich aus wie Antennen, die etwas empfangen sollen

2 - die "Raute", also alle Finger berühren jeweils den gleichen Finger der anderen Hand

- Der eigene kleine Kreislauf genügt, im Extrem: Selbstsüchtigkeit, Egomanie
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Es bedanken sich: Hemera
#10
5 = Wenn jemand die Hände in den Hosentaschen hat, hat er etwas zu verbergen (ganz gleich, was es ist). Auf diesem Bild sieht es aber auch nach "gestellter Lässigkeit" aus.

6 = Es wirkt, als wolle er Anspannung/Stress abbauen. Eine geballte Faust wirkt aggressiv, wütend und zornig. Wenn das Gesicht dagegen freundlich aufgesetzt wäre und er die Faust dann so ballt, würde das auf unterdrückte Wut oder Zorn hinweisen.

7 = Absolutes Desinteresse und Unaufmerksamkeit. Er widmet sich ausschließlich seinem Telefon. Außerdem "kappselt" er sich durch die übereinander geschlagenen Beine ab und möchte nicht gestört werden.

(10.07.12017, 15:22)Paganlord schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-L%C3%BCgen-erkennen?pid=52392#pid52392Überall ergibt sich das identische Bild. Geneigte Köpfe, die gerade Nachrichten lesen oder texten. Die Aufmerksamkeit für das Umfeld (sogar im Straßenverkehr) ist heutzutage extrem eingeschränkt.

Genau dieses Muster läßt sich auch auf Veranstaltungen aller Art übertragen. Wie wollen Leute, die im Alltag die Umgebung total vergessen (weil die Textnachricht gerade so interessant ist) etwas in ihrem Umfeld (Büro, Veranstaltung oder Feier) bemerken?
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