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Lebensmittel-Neuigkeiten
#51
Glutamat auf dem Prüfstand

Als Auslöser des sogenannten „Chinarestaurant-Syndroms“ wird synthetisches Glutamat bereits seit Jahren diskutiert. Auch Hefeextrakt, der von Natur aus Glutamat enthält, ist mit in die Kritik geraten.

Der Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGCool rät zur Relativierung: „Wer keine Überempfindlichkeit auf glutamathaltige Speisen zeigt, für den wird der gelegentliche Genuss von Hefeextrakt sicher keine Folgen haben.“ Glutaminsäure ist in jedem eiweißhaltigen Lebensmittel natürlicherweise enthalten und wird auch im Körper selbst produziert. Im Gehirn spielt Glutamat, das Salz der Glutaminsäure, als Botenstoff eine wichtige Rolle. Käse, Tomaten, Sojasoße – sie alle verfügen über natürliches Glutamat, ebenso wie Hefeextrakt, der häufig in Bio-Gemüsebrühen enthalten ist. Für Überempfindliche finden sich im Bioladen jeoch auch zahlreiche Alternativen ohne Hefeextrakt. Der Zusatz von künstlichem Glutamat ist bei Bioprodukten verboten. Konventionellen Lebensmitteln darf es als Geschmacksverstärker zugesetzt werden. Zu finden ist es beispielsweise in Kartoffelchips und Fertiggerichten.

Quelle: Schrot&Korn

Anmerkung: Hier hat man immer noch nicht verstanden, daß es Unterschiede zwischen natürlichem Glutamat und synthetisch hergestelltem Glutamat gibt. Duden
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#52
Neues Verbraucherinformationsgesetz

Seit dem 1. Mai 2008 ist das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) in Kraft. Bisher haben es nicht viele Menschen genutzt. Schrot&Korn erklärt, wozu das Gesetz gut ist und welche Schwächen es hat. // Manfred Loosen

Ist der Imbiss an der Ecke bei der letzten Hygienekontrolle aufgefallen? Wie stark ist das Obst und Gemüse in meinem Supermarkt mit Pestiziden belastet? Solche Fragen müssen Behörden seit dem 1. Mai 2008 jedermann beantworten. Das VIG verpflichtet sie dazu, schriftliche Anfragen zu bearbeiten, die Gesundheitsgefahren, Verstöße gegen das Lebensmittelrecht, Verbrauchertäuschungen oder wissenschaftliche Unsicherheiten betreffen. Auch bei Fragen zur Kennzeichnung, Herkunft, Beschaffenheit, Verwendung oder zu den Zutaten eines Lebensmittels ist eine Anfrage möglich. Dabei kann es unter anderem um Lebensmittel oder Kosmetika gehen, außerdem Lebensmittelverpackungen, Bekleidung, Wasch- und Reinigungsmittel sowie Spielwaren. Foodwatch hat zum Start des VIG heftige Kritik geübt: Die Verbraucherorganisation bemängelt, dass den Bürgern die zuständigen Anlaufstellen meist nicht bekannt gegeben würden. Das sind nach Schrot&Korn-Recherchen die Behörden der Städte und Landkreise, also zum Beispiel das Veterinär- oder Gesundheitsamt. Sie kennen sowohl die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen als auch die Verstöße gegen das Lebensmittelrecht. Informationen über Verstöße gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften sind kostenlos. Wer mehr wissen will, muss kostendeckende Gebühren zahlen (5 bis 250 Euro). Die Antwort darf einen Monat dauern — viel zu lang, kritisiert Foodwatch.

Quelle: Schrot&Korn
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#53
Solange das Geld in deutschland regiert ist die gesundheit nichts wert.
Tote Milch , totgebackte backwaren, giftiges Salz und giftigen Zucker, giftige Konserven, und gammelfleisch weil Fleisch verwest nach 30minuten und wird dabei AAS.

und beim kochen zerstören wir jegliche Vitamine und alles Eiweis von Grund auf.

Aber die herrn doktoren müssen ja auch leben.

die armen würstchen
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#54
Zitat:Solange das Geld in deutschland regiert ist die gesundheit nichts wert.
Tote Milch , totgebackte backwaren, giftiges Salz und giftigen Zucker, giftige Konserven, und gammelfleisch weil Fleisch verwest nach 30minuten und wird dabei AAS.

Das ist vielen Mitgliedern hier bekannt. Es gibt natürlich nur die Möglichkeit für sich selbst zu entscheiden, was auf dem eigenen Teller angerichtet wird.
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#55
nein der mensch glaubt was er vielfach hört liest und sieht.

werbung über milch , fleisch, werbung über kochkost, ect.
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#56
knuddl21c schrieb:nein der mensch glaubt was er vielfach hört liest und sieht.

werbung über milch , fleisch, werbung über kochkost, ect.

Ja meinst du wir machen den lieben langen Tag nichts anderes, als uns Werbung anzugucken? An so aufwendigen Beitragsfäden wie diesem solltest du eigentlich erkennen können, dass man sich hier bereits sehr genau über viele Dinge - die dich ja auch interessieren - Gedanken gemacht hat. Gerade deshalb wäre es ja eben wünschenswert, du würdest etwas mehr lesen, was da schon so steht, statt uns immer wieder Dinge zu erzählen, die wir bereits wissen.
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#57
Quelle: http://science.orf.at/science/news/151927

Gentech-Mais verdrängt Biomais

Eine Koexistenz von Gentech- und Biomais scheint laut einer neuen spanischen
Studie [1] kaum möglich. Der Grund liegt darin, dass es zumindest in Spanien
keine Infrastruktur zur Trennung der Saaten gibt.

Spanische Zentren grüner Gentechnik

Rosa Binimelis vom Institut für Umweltwissenschaften und Technologie der
Autonomen (ICTA) Universität Barcelona und die Co-Autoren haben erstmals im
großen Stil für Spanien die Auswirkungen des Anbaus von Gentech-Mais
untersucht, der in Spanien im Jahr 1999 begann. Mittlerweile wird der
sogannte Bt-Mais in Katalonien auf 23.000 Hektar angebaut, das sind 55
Prozent der Mais-Kultivierungsfläche. In Aragon sind es 35.900 Hektar oder
42 Prozent.

Problem: Mögliche Vermischung

Das Problem liegt darin, dass in beiden Regionen der Mais vom Einkauf des
Saatgutes bis zur Vermarktung zumeist über Genossenschaften läuft. Und die
haben für dieses Produkt eben nur eine Infrastruktur. Somit wäre auch eine
Vermischung von Gentech- und Bio-Sorten nicht verhinderbar - was für
letztere aufgrund der strengen Standards naturgemäß inakzeptabel ist.

Die Konsequenz: Überhandnehmender Gen-Mais, wie es sich die dahinter
stehenden Saatgut-Konzerne nur wünschen können. In Aragon fiel die
Anbaufläche für Bio-Mais um 75 Prozent, in Katalonien um fünf Prozent.
Binimelis, die ihre Studie im "Journal of Agricultural and Environmental
Ethics" (doi: 10.1007/s10806-008-9099-4) publiziert hat, spricht insgesamt
von einer "unmöglichen Koexistenz" der beiden Landwirtschaftstypen.
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#58
LANDWIRTSCHAFT: Sperrvermerk soll Äcker schützen
Amt Brück übt Solidarität mit GVO-Anbau-Gegnern

BRÜCK - Mit dem Ergebnis hatte Volker Rottstock zumindest nicht so schnell
gerechnet. Zufrieden packte der Biobauer aus Deutsch Bork seine Sachen
zusammen. Die vom Amtsausschuss Brück angeregte Informations- und
Diskussionsveranstaltung hat dem Aktivisten gegen die Gentechnik in der
Landwirtschaft praktisch nur Zuspruch eingebracht.

Viele Gemeindevertreter, Ortsbürgermeister und Bürger waren Dienstag der
Einladung gefolgt. Heike Moldenhauer vom Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND) und Ute Spranger, Fachfrau für internationale
Entwicklungs- und Ressourcenpolitik, hatten in das Thema eingeführt. Die
Befürworter des technischen Eingriffs waren in einem Film zu Wort gekommen.

Bienenzüchter und Landwirte fühlten sich von den dort angeführten
Argumenten zu Nachfragen herausgefordert. Jürgen Klünder unterstrich die
Wichtigkeit der Bienen, die er aber in Gefahr sieht. "80 Prozent der
Bestäuber sind Bienen, damit sind sie nach Rindern und Schweinen die
wichtigsten Nutztiere", erklärte der Naturparkimker. Der Einfluss von
genveränderten Pflanzen auf Insekten ist immer noch nicht geklärt. So
berichtete sein Kollege Alfred Sonntag, dass früher 75 bis 99 Prozent
seiner Völker den Winter überlebt hätten, jetzt seien alle eingegangen.
"Nach einer eingehenden Untersuchung wurde mir mitgeteilt, woran sie nicht
verendet sind. Was die Ursache war, weiß ich immer noch nicht", so der
Damelanger.

Ratlosigkeit muss keine Tatlosigkeit folgen, wie die Nachfrage von Linthes
Bürgermeisterin Ulrike Schübel ergeben hat. Präventiv kann immerhin der
Anbau von genveränderten Organismen (GVO) untersagt werden. Die Kirche
verbiete das in den Vereinbarungen mit den Pächtern ihrer Äcker und stehe
weiter dazu, berichtete Pastor Helmut Kautz. Diese Idee griffen die
Bürgermeister Angelika Schultz (Borkheide) und Ulf Dingelstaedt
(Planebruch) auf. Sie wollen in den Gemeindvertretersitzungen einen solchen
Vorschlag unterbreiten: Gemeindeflächen sollen nur noch mit dem
Sperrvermerk verpachtet werden. Sie wissen allerdings, dass die Beschlüsse
im Moment vor allem symbolische Wirkung haben werden. Bislang ist hier zu
Lande laut Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit kein GVO-Anbau geplant.

Amtsdirektor Chr*stian Großmann wollte mithin die Endverbraucher nicht aus
der Verantwortung entlassen. "Wenn die Kunden immer wieder nach der
Zusammensetzung der Produkte fragen, werden auch die Konzerne reagieren,
also je mehr Nachfragen desto weniger Probleme", so der Verwaltungschef.

Ulrike Schübel stimmte dem zu und meinte, dass dadurch die
Landwirtschaftsbetriebe unterstützt werden könnten, die einem enormen
Druck der Konzerne unterworfen seien. Volker Rottstock, denen in vorderster
Reihe mit der Initiative Fläming-Gen-Nein gegenüber stehend, nahm
derlei Solidarität in nächster Nähe wohlwollend zur Kenntnis.

Quelle:
http://www.standortregister.de
http://www.FlaemingGENein.de (Von Andreas Koska)
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11242777/60889/Amt_Brueck_ueb
t_Solidaritaet_mit_GVO_Anbau_Gegnern.html
_______________________________________________
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#59
http://www.bantam-mais.de

Hier findet man eine (kleine) Möglichkeit, GVO-Standorte zu behindern, zumindest jedoch zu kennen.
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#60
Umweltinstitut München e.V. - Newsletter vom 4. August 2008

Gift macht Spaß
Der zunehmende Verbrauch von Landflächen für den Anbau von Pflanzen für die Kraftstoffproduktion führt in vielen Ländern der Welt zu verstärktem Hunger. Doch worunter ein großer Teil der Weltbevölkerung leidet, freut die chemische Industrie. Der Umsatz mit Pestiziden erreichte bei Agrarkonzernen wie Syngenta, Bayer oder BASF im vergangenen Jahr neue Rekordwerte. "Das Geschäft mit Pestiziden macht wieder Spaß", findet Hans Theo Jachmann, Deutschland-Chef von Syngenta.
Lesen Sie auf unserer Homepage: Die Rückkehr der Ackergifte

Aus für Gentechnik in Gatersleben
Unsere Protestaktionen gegen die Agro-Gentechnik zeige langfristig Erfolge. Über 100.000 Menschen hatten in den vergangenen Jahren mit Einwendungen des Umweltinstituts gegen Freilandexperimente mit Gen-Weizen und -Erbsen auf dem Gelände der Pflanzen-Genbank in Gatersleben protestiert. Nachdem zunächst die Generbsen-Firma Novoplant Insolvenz anmelden musste, will nun offenbar auch das Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), auf dessen Gelände die Genbank angesiedelt ist, auf den Anbau von genmanipulierten Pflanzen in Gatersleben verzichten. Nachdem das Versuchsfeld mit Genweizen in diesem Frühjahr zerstört wurde und das Image des Instituts als Hüterin der biologischen Vielfalt durch die Gentechnik-Experimente massiv Schaden genommen hatte, wurde nun wohl die Reißleine gezogen. Wir freuen uns über diese Einsicht und danken allen unseren Mitstreitern für ihre Unterstützung.
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