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Lebensphilosophie
#1
Namru:
Zitat:... und ich deine Lebensphilosophie nachvollziehen will.

Hallo,

das Thema ist gar nicht so schlecht, denn in gewissem Sinne bestimmt unsere Lebensphilosophie unser Handeln und Denken in dieser Welt.
Auf kollektiver Ebene bestimmt sie den Verlauf der Menschheitsgeschichte.

Wenn manche "Lebensphilosophie" hören, mögen sie denken: Das ist etwas für Philosophen, Schwärmer oder vergeistigte oder gar rein theoretisierende Menschen. Dabei hat jeder eine oder sogar mehrere Lebensphilosophie(n), ob er es will oder nicht. Nur der Grad und die Bewußtheit darüber ist jeweils verschieden.
Grob kann man wohl zwischen

Überlebensphilosophie
und
Lebensphilosophie

unterscheiden ohne diese konkret trennen zu wollen. Es sind lediglich 2 Aspekte einer Einheit.
Dabei stellt die Überlebensphilosophie den kleinsten gemeinsamen Nenner dar. Selbst Tiere haben in diesem Sinne eine Überlebensphilosophie.
Die Überlebensphilosophie ist voll auf die (Fort-)Existenz unseres Daseins ausgerichtet und in den Grundzügen instinktiv verankert. Sie hat die rein materiellen Grundbedürfnisse als die oberste Seins-Maxime zum Gegenstand. Darin liegt freilich nichts verwerfliches. Wenn der Magen knurrt bringt einem nämlich die ganze Theorie nichts.
Man kann jetzt schon ableiten:

Nur eine Lebensphilosophie, die auch gleichzeitig eine funktionierende Überlebensphilosophie ist, kann eine wahre Lebensphilosophie sein.


...später weiter, denn ich muß jetzt für eine Weile meiner Lebensphilosophie folgen. :-)





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#2
Ich habe bemerkt, daß beim Nachdenken über meine "eigene" Lebensphilosophie ein Problem auftritt:
Ich muß intensiv mit meinem Selbstverständnis und meinen bisherigen Vergegenwärtigungen aus der Selbsterkenntnis verschmelzen, um hier zu einem praktikablen Ergebnis zu kommen.
Dabei habe ich bemerkt, daß viele meiner Lebensstrategien und Verhaltensweisen individuell bzw. charakterlich geprägt sind und es auch so "richtig" ist.
Auch ist klar, daß manche meiner für mich funktionierenden "Philosophien" für andere den Untergang bedeuten können.

Deswegen sollte die ultimative Lebensphilosophie nicht irgendein Streitpunkt sein, sondern sie ist für alle identisch und doch verschieden. Dieses dazwischenliegende paradoxe "Dritte" in allem ist die Essenz. Das erinnert mich an das "Alles ist nichts - nichts ist alles" des TAO.
Die Lebensphilosophie, die aus der Vollkommenheit bzw. aus der Harmonie der Elemente heraus erwächst ist ganz einfach:

(Selbst) SEIN.

Die rationalen und emotionalen Verblendungen machen aber das einfache "schwer".

SEIN erfüllt auch das Kriterium der Überlebensphilosopie. Es impliziert für den Menschen aber letztlich mehr, als z.B. für das Tier.

Grüße
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#3
Es gibt nur eine einzige Lebensphilosophie. Diese Philosophie heisst: Sei. Damit ist die Selbstverwirklichung gemeint und dass jeder das sein muss, was er sein wollte.

Dann gibt es das Diktat des Körpers, sofern man über einen verfügt. Diese Philosophie heisst: "Füttere mich, pflege mich, trainiere mich" kurz: "erhalte mich". Das trifft auf alle Körperformen zu, ob nun astral, materiell, emotional, kreativ usw.

Dann gibt es die Praxis, nämlich der Test des Zusammenlebens und Zusammenwirkens der beiden erstgenannten Komponenten. Wer regiert wen, sozusagen.

Tue was immer ich will!
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#4
Interessanterweise kann man dann sogar feststellen, daß die von mir oben genannte Überlebensphilosophie nicht nur im materiellen Bereich greift, sondern auf allen Ebenen, wie Du gesagt hast. Denn selbst Gebilde wie das Ego streben nach Überleben.

Grüße

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